Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in Le Mans Series ( LMS )
Der Dauerbrenner Porsche gegen Ferrari ist auch in der LMS 2007 ein Garant für kurzweilige Rennen, selbst in der „kleinsten“ Kategorie der vier antretenden Klassen. Diese leistungsmäßig „kleinste“ Klasse stellt allerdings 40 % des Feldes – Grund genug einmal tiefer Einblick zu nehmen.
Nur 7 Porsche sind für den Auftaktlauf in Monza gemeldet. Die Teams von Proton-Felbermayr, Farnbacher Racing, IMSA-Performance, Therry Perrier und James Watt Automotive halten die Weissacher Fahnen in der 1000km-Serie hoch. Mit Marc Lieb (Foto) - mit bislang vier GT2-Laufsiegen erfolgreichster Pilot in dieser Klasse - und Xavier Pompidou - drei Siege - wirft Proton den Fehde-Handschuh zum Titelkampf in den Ring. Ein möglicher Konkurrent aus dem eigenen Lager könnte das IMSA Performance-Team mit dem Österreichischen Werkspiloten Richard Lietz sein. Auch Dirk Werner im Farnbacher-Team sollte hier zusammen mit den Stammfahrern Pierre Ehret und Lars Erik Nielsen nicht unterschätzt werden. Damit sind alle deutschsprachigen Akteure im Porsche-Lager genannt, in dem in diesem Jahr immerhin bis zu vier Autos mit der deutschen Flagge antreten.
Erklärte Hauptgegner sind die Karossen aus Maranello: GPC (zwei Wagen), Ice Pol, Virgo, das JMB-Racing Team und die Scuderia Villorba Corse stellen insgesamt sechs aktuelle F430 der Porsche-Armada entgegen. Noch feilt GPC am Fahrerlineup, doch dürfte es auch hier ein Top-Auto geben, welches auf den Titel angesetzt wird. Die britische Virgo-Mannschaft muß mit Allan Simonsen und Robert Bell als ein Geheimtip für die Rennergebnisse gehandelt werden.
Schon in der letzten Saison waren die LNT-Panoz eine Macht, mit der in der GT2 zu rechnen sein musste. Daher ist wahrscheinlich, dass auch in diesem Jahr eher ein Dreikampf als ein Zweikampf in der GT2 zu erwarten ist. Nachdem Lawrence Tomlinson aufgrund von geschäftlichen Verpflichtungen seinen Sitz für den französischen Piloten Lucas Lasserre geräumt hat, ist diese Paarung auf der #82 genauso ein Kandidat für Podiumspositionen wie Tom-Kimber Smith und Danny Watts auf der #81. Einen zusätzlichen Farbtupfer im Feld (& Ohrenschmaus) wird der erste Kunden-Panoz, das Auto des Racesport Penninsula Teams darstellen.
Spyker kommt mit einem Werkswagen sowie einem Kundenauto für Speedy Garage . Mit Jarek Janis / Peter Kox hat das Werksteam eines der fahrerisch stärksten Duos an Bord, das es während der Rennen permanent im Auge zu haben gilt. Ein letzter Farbtupfer ist schließlich die Markland-Corvette. Das Dänen-Trio um Kurt Thiim, Hendrick Möller Soerensen und Haudegen Torkhild Thyrring hat eine Premierensaison vor sich, die nicht an erzielten Podiumspositionen gemessen werden sollte. Das GT2-Projekt mit der Corvette wird aufgrund Thiims Engagement sicher auch die Sympathien der deutschsprachigen Fans besitzen.
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in Historische GT
Was einige Spekulationen im GT-Eins-Forum schon andeuteten, ist nun eingetreten. Der ursprünglich für das ADAC-Masters-Finale in Hockenheim vorgesehene Auftritt der neuen GT90-Revival-Serie des SRO ist – wahrscheinlich aufgrund eines übervollen Terminplans – nach der Verlegung auf das DTM-Wochenende von der Agenda des Meetings am 14.10. gestrichen worden. Stattdessen wird man die zweite und letzte Runde im Auftaktjahr in Magny-Cours am 11.-14. Oktober, also am selben Wochenende im Rahmen der FFSA-GT Runde auf dem französischen Kurs abhalten.
Unterdessen laufen die Vorbereitungen für den Premierenevent weiter. Für Silverstone sollen bislang drei McLaren GTR, zwei Porsche GT1, je ein Lotus und ein Harrier GT1 (hier eine Foto eines der letzten Exemplare) sowie mehrere Venturi, Ferrari, TVR und Marcos genannt haben. Auch der Ur-Stealth von Bob Light ist als 1999 gebautes Exemplar für den Auftaktevent der Serie zugelassen worden.
Verfasst von Harald Musileck. Veröffentlicht in Britische GT
Den ersten Sieg in der neuen Saison der Britischen GT-Meisterschaft errangen Hector Lester / Tim Mullen im CiM-Ferrari 430 GT3. Sie verwiesen nach 33 Runden Alexander / Bentwood (Barwell Motorsport-Aston Martin DBRS9) sowie die überraschend starken Jones / Jones (Eurotech-Ascari KZ1R, Bild unten) auf die Ehrenplätze.
Der durchaus spannende Rennverlauf war vor allem durch eine beeindruckende Vorstellung des Vorjahres-GT2-Meisters Tim Mullen geprägt, der - wie berichtet - kurzfristig für Lesters planmäßigen Co-Piloten Allan Simonsen eingesprungen war.
Platz 4 ging an den Tech9-Porsche vor einem weiteren Barwell-Aston Martin und dem VRS-Ferrari. Weniger erfreulich waren die Ergebnisse für die Viper-Teams, als deren bestplatzierte Vertreter Ellis / Mortimer (Team RPM) lediglich Rang 9 erreichten. Auch für den einzigen am Start befindlichen GT3-Mosler lief es mit Platz 11 nicht optimal.
Im 25 Fahrzeuge starken Feld befanden sich auch sechs Autos aus der GTC-Kategorie, den Klassensieg holten dort Beighton / Finnemore (Team Tiger-Marcos Mantis) als Gesamt-Fünfzehnte. Der zweite Lauf in Oulton Park findet am Ostermontag statt.
Verfasst von Harald Musileck. Veröffentlicht in Französische GT ( FFSA-GT )
Die Vorankündigungen bezüglich des Teilnehmer-feldes der Französischen GT-Meisterschaft 2007 erwiesen sich als relativ präzise – 35 Autos (14 GT1, 6 GT2 und 15 GT3) nahmen an den Trainings zum Saisonauftakt in Nogaro teil. Die erste Pole des Jahres ging an Soheil Ayari / Raymond Narac (Oreca-Saleen S7R) vor Cazenave / Cayrolle (SRT-Corvette C5-R) und Bornhauser / Makowiecki (Larbre-Aston Martin DBR9). Der zweite Oreca-Saleen startet von Rang 4, in den Reihen dahinter stehen die beiden PSI-Corvette, die Luc Alphand-C5-R und der Tarres-Saleen. Erwartungsgemäß waren Lecourt / Balandras (IMSA Matmut-Porsche 997 RSR) schnellstes GT2-Team, bei den GT3 erzielten Helias / Giroix (First Racing-Lamborghini Gallardo, Bild) die beste Zeit. Die Planung für das Nogaro-Wochenende sieht den ersten Lauf am Sonntag sowie ein freies Training, Qualifying und das zweite Rennen am Montag vor.
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in Le Mans Series ( LMS )
Neben der ALMS ist die LMS 2007 die Sportwagen-Serie, in der die Reifenhersteller die umfangreichste Materialschlacht gegeneinander führen werden, auch wenn Yokohama nach derzeitigem Stand nicht mehr vertreten ist und Pirelli sein Engagement auf die GT2-Klasse begrenzt. Es lohnt sich mittlerweile einmal einen Blick in die klasseanabhängige Zusammenstellung der Hersteller zu werfen.
2007 vertrauen in der LMP1-Klasse mit zwei Ausnahmen alle Teams auf Michelin-Reifen. Der französische Hersteller hat eine deutliche Siegesbilanz auf seiner Seite. Alle LMS-Rennen inklusive des Auftaktevents 2003 in Le Mans wurden bislang mit den französischen Pneus gewonnen. Die einzigen, die in Monza auf die Konkurrenz von Dunlop vertrauen werden, sind das Lavaggi-Team sowie Martin Shorts Rollcentre Racing-Pescarolo. Diese deuteten allerdings bei den Tests am HTTT an, dass die neuen Reifen des britischen Herstellers nicht zu unterschätzen sind. Rollcentre war das einzige Team, das neben den Peugeots eine Bestzeit in einer der Sessions markieren konnte. Erleben wir 2007 den ersten Dunlop-Sieg in der LMP1?
In der LMP2-Klasse vertrauen die Teams auf Pneus von Michelin, Dunlop und Kumho. Pirelli ist hier erstmals nicht wieder vertreten. Nach der Auftaktsaison von Kumho 2006 mit Kruse Motorsport vertraut mit der Mannschaft von William Binnie ein weiteres Team auf den koreanischen Gummi. Der zeigte 2006 allerdings am deutschen Courage (nun Pescarolo) noch Ausdauerpotential – sprich die Reifen hafteten zwar gut, aber nicht all zu lange. Dunlop hat sich für den angekündigten Performancesprung das Radical-Werksteam von Bruichladdich als Entwicklungspartner gesichert. Daneben werden das ASM-Team und die Embassy-Mannschaft von den Briten beliefert. Alle anderen Teams vertrauen hier auf „Bibendum“, wie das Michelin-Maskottchen auch gerufen wird.
In der GT1-Klasse ist Michelin Alleinausrüster und wird damit die Anzahl seiner Gesamtsiege unangefochten ausbauen können. Das sieht in der GT2-Klasse schon ganz anders aus. Neben Dunlop und Pirelli steigt Michelin nun nach 2-jähriger Abstinenz wieder in die Belieferung der kleinsten Klasse ein. Hier zeigt die Statistik aller LMS-Rennen einen annährenden Gleichstand zwischen den Briten und den Italienern von 8:7 an. Eine Bilanz, welche die Franzosen, die sonst in allen Klassen die Siegerlisten anführen, 2007 gehörig aufzumischen gedenken.
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in ADAC GT Masters
Die Aussichten für die Premierensaison des ADAC GT3 Masters sind rosig. Nach einem offiziellen Statement der mitveranstaltenden SRO liegen derzeit 16 volle Saisoneinschreibungen, vor die von mindestens fünf Race-by-Race Entries ergänzt werden. Zumindest fünf Marken - Porsche, Ferrari, Dodge Viper, Lamborghini und Corvette - dürfen von den deutschen Fans erwartet werden. Somit hat man den Wegfall des Mosler MT900 GT3, für den es mindestens drei interessierte Teams gegeben hätte, erfolgreich verkraften können. Als neuesten offiziellen Zuwachs hat nun Reiter Engineering eine Teilnahme mit drei aktuellen GT3-Gallardo angedeutet.
Jürgen Barth kann zurecht stolz auf den Auftakt-Kalender sein: „Wir starten gleich vor 150.000 Zuschauern bei den beiden Auftaktrennen, die im Rahmen der 24h am Nürburgring stattfinden werden. Dann fahren wir mit der FIA-GT-Meisterschaft in Oschersleben, mit der Champcar World Series in Zolder und haben das Finale zusammen mit der DTM in Hockenheim. Bei den beiden verbleibenden Rennen am Sachsenring und am Eurospeedway wird das ADAC GT3 Masters den Hauptevent darstellen.“ Eine offene Baustelle hat Barth noch bezüglich der TV-Coverage. „Seit dem Ende der Schuhmacher-Ära ist es schwerer hier Sendezeit auch für andere Motorsportserien zu bekommen, aber wir sind noch optimistisch, hier ein gutes Package zusammen zu stellen.“
Verfasst von Harald Musileck. Veröffentlicht in Französische GT ( FFSA-GT )
Traditionell wird zum Saisonauftakt der Französischen GT-Meisterschaft auch ein Gruppenfoto veröffentlicht: Umringt von den Fahrern zeigt es links vorne einen der beiden Oreca-Saleen S7R. Im Meisterteam des Vorjahres hat man die beiden Titelgewinner getrennt - Soheil Ayari fährt nunmehr mit Raymond Narac im Fahrzeug #9, Bruno Hernandez mit Laurent Groppi in der #1. Weiters präsentieren sich in der vorderen Reihe der neue IMSA Matmut-Porsche 997 RSR sowie eine der beiden gemeldeten PSI-Corvette.
Im Hintergrund des Bildes sind vier von fünf in der GT3-Klasse vertretenen Fahrzeugtypen zu erkennen - von links nach rechts: GCR-Dodge Viper, Hexis Racing Aston Martin DBRS9, First Racing-Lamborghini Gallardo, Sport Garage-Ferrari F430.
Verfasst von Oliver Müller. Veröffentlicht in WT-USCC-Serie ( IMSA )
Was sich hinter den Kulissen schon angedeutet hat, wurde nun bestätigt. Das kleine Autocon Motorsports Team wird ab den Lauf in Salt Lake City / Utah mit einem Creation Judd an den Start gehen. Reifenpartner bleibt Dunlop. Somit können sich Rennfans auf einen spannenden Zweikampf mit dem Kumho bereiften Intersport-Creation freuen. Creation, das seine Chassis in Zusammenarbeit mit KWM in England entwickelt, hat nun also beide CA06 Hybriden verkaufen können.
Für das Jahr 2008 planen Autocon sowie Intersport ihre Hybrid Chassis auf einen vollen LMP1 umzurüsten. Hierzu entwickelt KWM gerade ein neues LMP1 Monocoque inklusive einer anderen Front und einiger neuer Bodywork Teile. Mit dem neu entwickelten Fahrzeug wird das Creation-Werksteam bereits dieses Frühjahr an den Start gehen.
Interessant ist die Geschichte des Autocon-Creation Chassis: Der Wagen wurde 2002 ursprünglich von Reynard entwickelt. Mit den Fahrzeug wollte man den Lola B01/60 in der neu geschaffenen LMP675 Klasse die Stirn bieten. Als die englische Chassisschmiede jedoch Pleite ging, wurde der Wagen an Sportwagenlegende John Nielsen aus Dänemark verkauft. Aus sponsortechnischen Gründen nannte Nielsen das Auto zunächst YGF später dann DBA. DBA stand für Den Bla Avis, eine bekannte dänische Kleinanzeigenzeitung. Mit dem Wagen trat Nielsen sohl in Le Mans als auch in der FIA-Sportwagen-Meisterschaft an, wo er der erste LMP675 war der einen Gesamtsieg einfahren konnte. Auch ALMS Ausflüge wie zu Petit Le Mans 2002 wurden unternommen. Motor im Fahrzeug war das kleine Zytek 3,4 Liter LMP2 Triebwerk.
Für die Saison 2004 verkaufte Nielsen das Chassis an das britische Creation Team, das bis dahin mit einem Lister in der FIA-GT angetreten war. Creation baute in der Saison 2005 den Wagen für den LMP2-Judd-Motor um. Zusammen mit KWM, das aus ehemaligen Reynard-Technikern besteht, wurde das Fahrzeug 2006 auf einen LMP1 Hybriden (kurz gesagt: altes Chassis sonst aber neuer LMP) umgebaut. Außerdem wurde nun auch ein LMP1-Judd-Motor eingebaut. Nachdem Creation damit die Saison 2006 bestritten hat, geht der Wagen nun an Autocon in die USA und erhält also für 2008 ein LMP1 Chassis. Somit wird der Wagen dann ein „richtiger“ LMP1 sein, der dann auch wieder in Le Mans antreten könnte. Autocon hat Pläne hierfür bereits in der Schublade.
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in Le Mans Series ( LMS )
Mit 50 Wagen ist der Entry für die in 9 Tagen in Monza beginnende LMS-Saison mehr als prall gefüllt. Noch ist die Nennliste nicht endgültig festgezurrt, jedoch darf man sich schon mal einen kurzen Blick auf die Ab- und zusätzlichen Zusagen erlauben.
Wie mittlerweile feststeht, mussten zwei Wagen von der Saisonliste zurückgezogen werden. Dies betraf den unter österreichischer Nennung eingetragenen Goldentime-Ferrari F550 und den Autorlando-Porsche #93. Damit tritt das titelverteidigende Team in der GT2-Klasse in diesem Jahr voraussichtlich nicht mehr wieder in der LMS an. Sowohl der Creation Autosportif-LMP1 als auch der T2M Motorsport-Dome befinden sich zum Zeitpunkt des Rennens in Monza noch in der Aufbauphase und müssen daher das erste Rennen auslassen.
Für die beiden ausgefallenen LMP sind nun zwei weitere GT in das Feld gerutscht. Dies umfasst nun wie gemeldet den britischen James Watt Automotive Porsche und den dritten Proton-Felbermayr Wagen auf dem sich Horst Felbermayr Sr, Gerold Ried und der langjährige Seikel-Stammfahrer Phillip Collin das Steuer teilen werden.
Noch ohne fixierte Besatzungen sind die Wagen von Noel del Bello und die beiden GPC-Ferraris. Als erstes Zeichen für eine Absage sollte das allerdings noch nicht gedeutet werden. Weitere Details zur Nennliste können hier gefunden werden.
Verfasst von Harald Musileck. Veröffentlicht in Australische GT
Schon das Ergebnis des ersten Trainings für die Läufe der Australischen GT in Bathurst gab die aktuelle Hackordnung in dieser Meisterschaft wieder: Allan Simonsen (Ferrari F360) und David Wall (Porsche 996 RSR) erzielten 2:13er-Zeiten, hinter den beiden GT2-Autos platzierten sich Bryce Washington und Ian Palmer mit ihren von Reiter Engineering aufgebauten Lamborghini Gallardo GT3. Washington verlor etwas mehr als zwei Sekunden auf die Bestzeit.
Wie massiv auf der klassischen Berg- und Tal-Bahn des Mount Panorama Raceway die Leistungsunterschiede zum Tragen kommen können, zeigt, dass Ian Palmer mit dem für ihn ungewohnten Gallardo sehr vorsichtig zur Sache ging und trotzdem mit 8,3 Sekunden (!) Rückstand auf die Bestzeit als Vierter immer noch schneller war als der stärkste Cup-Porsche im Feld.
Edit: Bryce Washington belehrt den Autor dieser Zeilen umgehend eines Besseren - er holte sich im Qualifying mit 2:13,28 die Pole-Position für das erste Rennen vor Wall (-0,6s zurück), Simonsen (-1,5s) und Palmer (-5,9s).