FFSA-GT – Runde 4 - Val de Vienne – Lauf 1

08ffsa408Einen etwas überraschenden Vierfach-Erfolg der Saleen gab es beim Samstags-Rennen der FFSA-GT in Val de Vienne - Wilfried Merafina / Frederic Makowiecki (Larbre Competition-Saleen S7R, Bild) siegten vor ihren Teamkollegen Bornhauser / Bouchut sowie den Team Tarres-Mannschaften Debard / Thevenin und Porta / Cormoreche. Für die favorisierten Corvette von Dayraut / Lebon (DKR-C6.R) und Ayari / Hernandez (SRT-C6.R) blieben nur die Ränge 5 und 6. Unmittelbar dahinten platzierten sich als beste GT2-Besatzungen Narac / Polette und Lecourt / Balandras in den beiden IMSA Performance-Porsche 997 RSR. Die GT3-Wertung wurde von den Lamborghinis und Ferraris dominiert, welche die ersten sieben Plätze dieser Kategorie belegten: Peyroles / Ruffier (Ruffier Racing-Gallardo) gewannen als Gesamt-9. die Klasse vor Jakubowski / Campbell (AS Events-F430) und Tuchbant / Leclerc (First Racing-Gallardo).

British GT – Runde 5 - Thruxton – Lauf 1

08bgtc523Erstmals in dieser Saison konnten sich in Thruxton Hector Lester und Allan Simonsen (CiM-Ferrari F430 GT3, Bild) in die Siegerliste der British GT eintragen. Die weiteren Podiumsplätze belegten Craig Wilkins / Aaron Scott (ABG-Dodge Viper Competition Coupe) sowie James Gornall / Jon Barnes (Trimite Brookspeed-Dodge Viper). Rang 4 ging an Johnson / Jones im Team Modena Lamborghini Gallardo GT3 vor Alexander / Bentwood (22GT Racing-Aston Martin DBRS9), die beim sonntäglichen zweiten Rennen auf der Pole stehen werden.

Die Top-Platzierungen in der GT4-Wertung erbten Nicoll-Jones / Linn (IMS-Ginetta G50) und Mussi / Ellis (RPM-Ginetta G50), nachdem ihre Markenkollegen Abbott / Austin mittels Zeitstrafe auf Klassenrang 3 zurückgereiht wurden.

Italienische GT – Runde 4 - Valencia – Lauf 1

Der samstägliche Lauf der Italienischen GT in Valencia brachte den erwarteten Ferrari-Sieg: Salvatore Tavano / Rui Aguas (Advanced Engineering-F430 GT2) gewannen vor ihren Markenkollegen Postiglione / Pavoni (Easy Race-F430 GT2) sowie Roda / Pilet (Autorlando-Porsche 997 RSR). Richard Lietz / Francisco Cruz Martins wurden hinter fünf weiteren GT2-Ferrari im zweiten Autolando-997 RSR Neunte. Die GT3-Wertung entschieden die Gesamt-Fünfzehnten Loris Kessel / Steve Earle (Kessel Racing-Ferrari F430 GT3) für sich, in der GT Cup-Klasse lagen Sada / Sala (Autorlando-Porsche 997 Cup, 17.) voran.

Spanische GT – Runde 3 - Albacete - Lauf 1

08gtes301Nur 18 Fahrzeuge gingen am Samstag beim ersten der beiden Läufe der Spanischen GT in Albacete ins Rennen. Die Titelverteidiger Peter Sundberg / Domingo Romero (RSV Motorsport-Ferrari F430 GT2, Bild) gewannen nach 30 Runden mit 11,5 Sekunden Vorsprung auf Luis Villalba / Francesc Gutierrez (Motor Competicion-Mosler MT900R). Dritte wurden Amaral / De Castro (Drivex-Porsche 997 RSR) vor Cerqueda / Sala (Automobil Club d’Andorra-Ferrari F430 GT2). Mit dem fünften Rang konnten Manuel Cristovao / Ricardo Bravo (ASM-Ferrari F430 GT2) ihre Führung in der Punktetabelle knapp verteidigen.

Die Wertung der mit lediglich drei Autos besetzten GTS-Klasse gewannen Castro / Espinosa (Drivex-Porsche 997 GT3 Cup, Gesamt-7.), in der GTB-Kategorie setzen sich Kanaroglou / Campos (Camino-Ginetta G50, 10.) gegen die Challenge-Ferraris durch.

Italienische GT – Runde 4 - Valencia – freie Trainings

33 Wagen (15 GT2, 8 GT3, 10 GT Cup) gingen am Freitag in Valencia zu den freien Trainings auf die Strecke. Salvatore Tavano / Rui Aguas (Advanced Engineering-Ferrari F430 GTC) fuhren in beiden Sessions die jeweilige Top-Zeit. Cruz / Lietz (3. bzw. 6.) und Roda / Pilet (7. / 2.) platzierten sich mit ihren Autorlando-Porsche 997 RSR inmitten der Ferrari-GT2-Übermacht. Die besten Zeiten der GT3-Klasse legten Andrea Pellizzato (Twentytwo Motorsport-Crovette Z06R) sowie Raffaele Sangiuolo (Scuderia La Torre-Dodge Viper Competition Coupe) vor.

FFSA-GT – Runde 4 - Val de Vienne – freie Trainings

08ffsa302eDie beiden Freitags-Sessions der FFSA-GT in Val de Vienne lassen eine Einschätzung der aktuellen Kräfteverhältnisse in der Französischen Meisterschaft zu: Die Bestzeiten gingen an die beiden Corvette C6.R im Feld - vormittags waren Ayari / Hernandez (SRT) mit 1:32,972 klar die Schnellsten, am Nachmittag lagen Dayraut / Lebon (DKR, 1:32,404) voran. Die stärksten Zeiten der Saleen-Mannschaften waren jeweils rund eine Sekunde langsamer. Eher enttäuschend fiel vorerst das Abschneiden der GT2-Teams aus, auch die Fahrer der beiden IMSA Performance-Porsche 997 RSR kamen nicht an die Rundenzeiten der GT3-Top-Teams heran. Die Klassen-Bestmarken für diesen Tag erzielten Rosier / Morel (RTR-Dodge Viper Competition Coupe; 1:37,124; Gesamt-7.) sowie Narac / Polet (IMSA Performance-997 RSR; 1:37,273; 9.) im zweiten freien Training.

Am Samstag und Sonntag stehen je ein Qualifying und ein 60-Minuten-Rennen auf dem Programm der FFSA-GT.

Corvette & Ford-Poles am Norisring

fordnorispitlaneDie Qualifikationssitzungen zu den beiden GT-Masters Rennen am Norisring haben jeweils eine Corvette- und eine Ford-Pole ergeben. Für den Lauf am Samstag steht Dominik Schwager in der unter der Nennung von Toni Seiler Racing an den Start gehenden Callaway Competition-Corvette auf der besten Startposition. Schwager umrundete den Nürnberger Stadtkurs in einer Zeit von 52,085s. Neben ihm wird Jeroen Bleekemolen stehen, der im Mühlner-Porsche #16 eine Zeit von 52,543 in den Asphalt an der Noris brennen konnte. Die zweite Startreihe teilen sich Sebastian Asch im Argo-Gallardo und Kenneth Heyer im Matech Concepts-Ford GT. Alfred Renauer im MRP-Motorsport-Gallardo und Harald Becker im zweiten Argo-Gallardo bilden die Startreihe 3. Mit Marc Basseng im zweiten Mühlner-Porsche und Oliver Mayer in der Seiler-Corvette dahinter liegen acht Autos innerhalb einer Sekunde an der Noris.

Für das Rennen am Sonntag hat Marc Hennerici im Ford GT die Pole mit einer Zeit von 51,719s markiert. Nur 0,269s dahinter hat Sascha Bert die G-Private-Corvette ebenfalls in die vorderste Startreihe fahren können. Die zweite Startreihe teilen sich die Flatex-Reiter-Piloten Christopher Haase und Peter Kox in ihren Lamborghinis. Toni Seiler und Frank Kechele im Argo-Gallado stehen in Reihe 3. Das zweite Rennen an der Noris wird am Sonntag ab 16.55 Uhr auf die Reise gehen. Samstag erfolgt der Start um 16.40 Uhr.

Dutch GT4 Championship ab 2009

dutch_gt4_championship„Ich freue mich, den ersten Franchisevertrag der SRO bekanntgeben zu dürfen“, teilte Stéphane Ratel in einer Pressemitteilung nach einem Treffen mit Erik Weijers, Geschäftsführer des Circuit Park Zandvoort, mit. Die SRO Motorsport Group und der Circuit Park Zandvoort haben einen Lizenzvertrag, welcher dem Veranstalter niederländischer Serien berechtigt die Dutch GT4 Championship auszutragen, abgeschlossen. Dies ist gleichzeitig der erste Franchisevertrag der SRO.

Die neue Dutch GT4 Championship wird ab 2009 ausgetragen, und soll sieben Meetings umfassen, unter anderem im Rahmen des 24-Stunden-Rennens von Spa-Francorchamps zusammen mit dem GT4 European Cup. Weitere Läufe sind in Zandvoort, Assen sowie im belgischen Zolder geplant.

Derzeit läuft ein Angebot der SRO, um einen einheitlichen Reifenhersteller für die neugeschaffene GT4-Meisterschaft zu finden. Als weitere SRO-Serie gelten selbstverständlich auch in dieser GT4-Meisterschaft dasselbe technische Reglement und Homologationsverfahren sowie dieselbe Leistungseinstufung wie im GT4 European Cup. 

Ryan Lewis & John Faulkner als neue Intersport-Piloten

intersportsebBei den 24 Stunden von Le Mans 2008 war es bereits vermeldet worden: Intersport Racing wird in Kürze zu einem 2-Wagen-Team aufgerüstet werden. Man hat vom Team Cytosport dessen ex-Dyson Racing-Lola erworben, der zusammen mit dem eigenen Ex-Dyson-Geschoss ein perfektes technisches Duo bilden soll. Nun hat man sich auch auf Fahrerseite verstärkt. Der Brite Ryan Lewis, zuletzt Fahrer in der der Champcar angeschlossenen Formular Atlantic unterwegs und ehemaliger Formular Palmer Audi-Meister, wird zusammen mit John Faulkner, in den letzten Jahren Pilot in der Star-Mazda-Formel-Serie,  den neuen Lola steuern, während John & Clint Field und Richard Berry weiter auf dem bekannten Wagen des Teams antreten werden.

Die Aufrüstung soll ab dem Lauf in Mid Ohio in drei Wochen erfolgen. Beim nächsten Lauf auf der mittlerweile umgebauten Strecke von Lime Rock Park wird Intersport noch mit nur einem Lola in der LMP1-Klasse an den Start gehen.

Harald Becker vor schwieriger GT-Masters Runde in Nürnberg

Argo-GallardoHarald Becker, Pilot im Argo-Racing Gallardo, kennt den Norisring noch aus DTM-Zeiten. Zusammen mit seinem Junior-Partner Frank Kechele rechnet er sich für die ADAC-GT-Masters Runde auf dem Nürnberger Stadtkurs allerdings nicht so gute Chancen wie noch beim letzten Rennen am Nürburgring aus, wo er in Lauf 1 mit auf das Podium steigen konnte:

"Unser Gallardo ist auf der Bremse stark, das ist auf dem Norisring sicher ein Vorteil, aber unterm Strich ist der Stadtkurs eine 'Leistungsstrecke', und da sehe ich den Ford GT und die Corvette vorn." Zudem rechnet Becker mit einem physisch anstrengenden Rennen wegen der vorausgesagten Hitze mit Temperaturen von um die 30 Grad an der Strecke: "Das ständige Bremsen und Beschleunigen auf dem Stadtkurs ist ohnehin anstrengend, wenn dann noch Hitze dazu kommt, kann das schon an der Substanz zerren", weiß Harald Becker. "Zum Glück gibt es auch längere Geraden, auf denen man sich etwas erholen kann.“

Becker steht derzeit in der Tabelle des ADAC-GT-Masters mit 15 Punkten gemeinsam mit Partner Kechele auf Rang 3, nur 7 Punkte hinter dem derzeitigen Leader Tim Bergmeister. Rang 2 teilen sich sechs weitere Piloten, so dass erst nach diesem Rennen mit einer Entzerrung der Meisterschaftstabelle gerechnet werden kann.

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