Murphy Prototypes mit Bestzeit im Vortest

In dieser Woche ging der erste Teil der Testreihe auf dem Circuit Paul Ricard vonstatten – vor der FIA WEC war die ELMS (European Le Mans Series) an der Reihe. 27 Fahrzeuge haben sich hierfür eingefunden.

Nach insgesamt 5 Sessions ging die Testbestzeit an Nathanael Berthon im von Murphy Prototypes eingesetzten Oreca 03R-Nissan, auf P2 folgt der neue Oreca 05-Nissan von Thiriet by TDS Racing, dahinter der Gibson 015S-Nissan von Greaves Motorsport. In der neuen Klasse LMP3 war nur das Team LNT mit einem Ginetta-Nissan vertreten, hier konnte man im Laufe der Sessions in die Regionen der besseren GTE-Teams vorstoßen. Die beste GTE-Zeit erzielte Alessandro Pierguidi im von AT Racing eingesetzten Ferrari F458 Italia. Bester GTC war ein Ferrari F458 Italia GT3, gefahren vom SMP-Piloten Luca Persiani.

Einen tieferen Einblick in die Daten des Vortests wagen wir in den kommenden Tagen.

Rowe holt van der Zande in die VLN

Am Samstag rowepreviewvln1.jpgbeginnt die VLN Langstreckenmeisterschaft 2015 auf dem Nürburgring. ROWE Racing geht mit zwei Mercedes SLS AMG GT3 und einem starken Fahreraufgebot an den Start. Der ehemalige DTM-Pilot und derzeit auf dem Mishumotors LMPC in der Tudor-USCC-Serie aktive Renger van der Zande verstärkt ab sofort das Wormser Rennteam. Der Niederländer sicherte sich 2014 im SLS AMG GT3 unter anderem den Sieg beim 12-Stunden-Rennen von Zandvoort sowie einen zweiten Platz im GT Cup in Macau.

Van der Zande ist nicht der einzige ehemalige DTM-Fahrer, der für ROWE Racing starten wird: Mit Maro Engel und Thomas Jäger haben die Wormser zwei weitere Piloten mit DTM-Erfahrung in ihrem VLN-Aufgebot. Beim Saisonauftakt teilt sich van der Zande das Cockpit des Rennflügeltürers #6 mit Maro Engel und Jan Seyffarth. Im Schwesterfahrzeug mit der Nummer #7 gehen Nico Bastian, Klaus Graf, Christian Hohenadel und Thomas Jäger an den Start.

Teamchef Hans-Peter Naundorf hat hohe Erwartungen: „In der vergangenen VLN-Saison konnten wir unsere letzten beiden Rennen gewinnen – daran wollen wir natürlich anknüpfen. Die Vorzeichen sind gut, denn wir haben in beiden Autos eine Top-Besetzung. Mit Renger ist uns eine perfekte Ergänzung geglückt, die uns nochmals schlagkräftiger macht.“

ROWE Racing muss sich beim ersten Lauf gleich 21 Konkurrenten aus dem GT3-Lager stellen. Neben ROWE setzen noch Black Falcon, Car-Collection und das BK Mobil-Team auf den Flügeltürer von Mercedes.

Black Falcon 2015 mit 7 Wagen in der VLN

blackfalconvlntest.jpgDas in Meuspath am Nürburgring beheimatete Black Falcon-Team startet am kommenden Samstag mit 7 Fahrzeugen in die VLN Langstreckenmeisterschaft-Saison 2015. Beim Saisonstart kommen neben zwei Mercedes SLS AMG GT3 auch fünf Porsche-Renner zum Einsatz, die ganzjährig unter dem Teamnamen „Black Falcon Team TMD Friction“ ins Rennen gehen. Stärker noch als im Vorjahr setzt Black Falcon dabei auf eine breite Auswahl an Fahrzeugen für die verschiedenen VLN-Fahrzeugklassen. Die beiden SLS starten als Fahrzeuge der GT3-Kategorie obligatorisch in der Klasse der Specials SP9, die in der Saison 2015 eingesetzten Porsche-Modelle können dagegen in bis zu fünf verschiedenen VLN-Klassen eingesetzt werden.

Erstmals wird Black Falcon in 2015 einen Porsche 997 Cup Baujahr 2005 in der Klasse H4 an den Start bringen. Der „Cup“-Porsche wurde dabei gemäß dem freizügigen Gruppe H-Reglement mit vielen Teilen des Porsche 997 GT3 veredelt. In der Klasse V6 der Produktionswagen bis 3,5L Hubraum schickt Black Falcon wie im Vorjahr bis zu drei Fahrzeuge des Typs 991 Carrera und 981 Cayman ins Rennen. Für Fahrer mit DMSB-Nordschleifenpermit der Stufe B wird derzeit zusätzlich ein Porsche Cayman für die Klasse V5 bis 3L Hubraum aufgebaut, der ab dem 2. VLN-Lauf zur Verfügung steht.

blackfalconporsches.jpgNeu im Programm sind die Modelle 991 Cup und „991 GT3 BF“. Zwei fabrikneue Porsche 991 Cup absolvierten ihren ersten Einsatz bereits beim 24h-Rennen in Dubai - äußerst erfolgreich und mit einem Doppelsieg in der Klasse der Porsche Cup-Fahrzeuge. Beide gehen in den Klassen SP7 und CUP 2 ins Rennen, wobei das für die CUP 2 vorgesehene Fahrzeug erst ab der zweiten Saisonhälfte zum Einsatz kommt. Besonders gespannt ist man auf ein ab Saisonbeginn eingesetztes 991 GT3-Straßenfahrzeug, das als „991 GT3 BF“ nach Vorbild der V-Klassen zwar seriennah, jedoch mit modernster Sicherheitstechnik an den Start geht. Ziel dieses Konzeptes ist es, maximalen Fahrspaß mit optimaler Sicherheit und bezahlbaren Einsatzkosten zu verbinden.

„Selten waren wir so gespannt auf die VLN-Saison wie in diesem Jahr“, so Black Falcon-Geschäftsführer Alex Böhm. „Wir haben unsere Fahrzeugpalette weiter vergrößert und bieten mit dem Porsche Cayman nun auch in der Einsteiger-Klasse V5 ein Fahrzeug auf dem neuesten Stand von Technik und Sicherheit an. Auf den schnellen 991 Carrera gehen in der Klasse V6 mt Aurel Schöller, Sören Spreng und daniel Schwerfeld, sowie Andre Kuhn und Phllip, zwei vielversprechende Fahrerpaarungen in ihre zweite Saison im Black Falcon-Team. Mit einem stark besetzten Porsche 991 Cup wagen wir in der Klasse SP7 mit Manuel Metzger, Phillip Eng und „Gerwin“ erneut einen Angriff auf die Gesamtmeisterschaft. Sehr gespannt sind wir zudem auf den neu aufgebauten Gruppe H-997 sowie den seriennahen Porsche „991 GT3 BF“ für die SP7. Wie im letzten Jahr runden zwei mit Profis und schnellen Amateuren besetzte SLS (Buurman/Christodoulou/van Laagen & Simonsen/Scherbarth/Metha) das Bild nach oben ab - meines Erachtens das beste Aufgebot an Mensch und Material, das wir je in der VLN Langstreckenmeisterschaft am Start hatten“.

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