Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in Blancpain Endurance GT Cup ( BES )
Anlässlich der Blancpain Endurance Serie Testtage haben Nissan und MRS GT-Racing den dritten Piloten für das Pro-Engagement in der GT-Langstreckenserie bestätigt. Neben den bereits bestätigten Sean Walkinshaw und Craig Dolby (wir berichteten ) wird Martin Plowman zum deutschen Team hinzustossen. Zuletzt trat Plowman beim 24h-Rennnen von Daytona im BAR1-Motorsports-LMPC an wo er erneut ein Podium holte.
Der Brite Plowman, kam über die amerikanische Formelszene in die Sportwagenwelt und setzte zuerst in der Indy Lights und der IndyCar Series Akzente. 2012 sammelte er auf dem Conquest Endurance Racing Morgan LMP2 erste LMP-Erfahrungen. Bei den 24 Stunden Rennen von Le Mans 2013 gelang im mit Oak Racing der Klassensieg in der LMP2. Zudem gewann er mit Oak Racing im gleichen Jahr den Fahrer- und Mannschaftstitel in der FIA Langstrecken Weltmeisterschaft. Dennoch fand der Brite für 2014 kein festes Cockpit und trat nur zu 3 Rennen mit BAR1-Motorsports in der Tudor-USCC-Serie und zu 2 Indycar-Läufen an.
In Le Castellet sammelte Plowman erste Erfahrungen im Nissan: „Das Auto sieht großartig aus, es fühlt sich großartig an und ich bin super glücklich mit dem Programm, das MRS und JRM zusammengestellt haben. Wenn man sich die Teilnehmerliste ansieht wird es sicherlich kein einfaches Jahr, aber das werden sich die anderen genauso denken und wir gehörten sicherlich zu den „nicht-einfach-zu-Schlagenden“.
Verfasst von Andreas Lutz. Veröffentlicht in GT4 European Series ( FIA-GT4 )
Wie Porsche Vorstandschef Matthias Müller bereits vor einigen Wochen auf dem Genfer Auto-Salon bekanntgab, wird die Zuffenhausener Marke ihr Angebot an Rennsport-Fahrzeugen im Verlauf dieses Jahres nach unten hin abrunden und eine Rennsport-Variante des Cayman GT4 auf den Markt bringen. Nähere Details zu den Leistungsdaten des Wagens, den Preis oder potentielle Einsatz-Serien wurden noch nicht veröffentlicht. Auf Grund der Namenswahl dürfte jedoch eine Homologation in der GT4-Klasse der SRO sehr wahrscheinlich sein. Auf Nachfrage unserer Kollegen von Sportscar365.net gab man sich auch bei Porsches nordamerikanischer Motorsport-Dependence PMNA recht zugeknöpft und wollte eventuelle Spekulationen zum Einsatzgebiet des Mittelmotorsportlers weder bestätigen noch dementieren.
Auch über mögliche Auswirkungen auf das private Cayman GT4-Projekt von PROsport Performance (wir berichteten) kann – zumindest bis es nähere Informationen zum Cayman-Werksauto gibt – nur spekuliert werden.
Verfasst von Harald Gallinnis. Veröffentlicht in Nürburgring Nordschleife (24h & VLN)
Am
heutigen Samstag findet auf dem Nürburgring der Saisonauftakt der VLN Langstreckenmeisterschaft statt . Damit beginnt auch die neue Saison des Toyota GT 86-Cups. Im dritten Jahr des mit dem preiswerten GT-Modell ausgetragenen Markenpokals haben sich 9 Teams in den Cup eingeschrieben.6 von diesen Teams starten zum Saisonauftakt in den Cup. Zusätzlich starten 3 weitere GT86 in der V3-Klasse ausserhalb der Cup-Wertung.
Im Vergleich zum Vorjahr haben einige Teams ihr Engagement ausgeweitet. Dörr Motorsport, das Meisterteam des Vorjahres, wird im Laufe der Saison mit 3 Fahrzeugen an den Start gehen. Die belgische Mannschaft AMC Sankt Vith um Olivier Muytjens startet von nun an mit 2 TMG GT86 CS-V3-Rennwagen. Aus dem Vorjahr haben das Toyota Swiss Racing Team, WH-Motorsport und Vantage Motorsport aus England ihr Engagement um ein weiteres Jahr verlängert. Darüber hinaus werden auch die Motorsport-Exoten vom Toyota Team Thailand für einige Rennen die lange Reise in die Eifel antreten.
„Wir haben uns gut auf die Mission Titelverteidigung vorbereitet“, erklärt Uwe Isert, Team-Manager von Dörr Motorsport. „Die Autos wurden nach der Winterpause einer gründlichen Revision unterzogen. Bei einem Test haben wir daran gearbeitet, die Rennperformance der Autos zu verbessern. Was wir ausprobiert haben, fühlte sich gut an. Wir gehen gut vorbereitet in die Saison.“ ist sich Isert sicher. Dörr-Pilot Arne Hoffmeister - der 26-jährige gewann 2014 gemeinsam mit dem 25-jährigen Fabian Wrabetz die Fahrerwertung im TMG Toyota GT 86-Cup - hat ein festes Ziel vor Augen: „Wir haben am Auto noch etwas Feintuning betrieben und sind gut aufgestellt. Wir wollen gleich beim ersten Rennen zeigen, wohin die Reise für uns gehen soll, nämlich mit Vollgas Richtung Titelverteidigung“.