RN-Vision STS plant Doppelprogramm für 2019

Die Mönchengladbacher GT4-Einsatzmannschaft RN Vision STS plant 2019 ein Doppelprogramm mit ihren BMW M4-GT4. Wie die Mannschaft heute bekannt gab will man im kommenden Jahr neben einem erneuten Antreten in der GT4-European Series auch die neue ADAC GT4 Germany-Serie mit jeweils 2 Wagen bestreiten. Die Verhandlungen für die Besetzung der Fahrerplätze für beide Rennserien sind im vollen Gange und werden von einem umfangreichen, bis März laufenden Testprogramm inklusiver zweier Bootcamps für Cockpitkandidaten begleitet.

RN Vision STS Nring Team

Zudem erwägt man eine Teilnahme am 5-stündigen Pilotrennen der GT4 European Series Endurance Ende Juli in Spa. Abseits der Programme mit dem BMW will man auf nationaler Ebene auch im Porsche Sports Cup und der DMV NES 500-Serie zumindest Gaststarts absolvieren.

Teammanager Veit Valentin Vincentz: "Wir haben ein Hammer-Programm mit gigantisch viel Arbeit vor uns und wollen die Wagen wieder mit erfolgversprechenden Duos besetzen. Die nötigen Arbeiten dazu sind im vollen Gange und wir werden schon auf der Essen Motorshow weitere Infos bekannt geben können."

RN Vision STS war RN Vision STS 111 Misano 2018erst zu Beginn dieser Saison der GT4-European Series vom Porsche Cayman GT4 MR auf den BMW M4-GT4 und hatte gleich 3 der Münchner Rennsportmodelle in der Meisterschaft eingesetzt, wobei man auch den Einsatz für die beiden BMW-Junioren Beitske Visser und Nico Menzel übernahm. Am Ende der Saison standen für die 3 Wagen insgesamt 4 Siege, 10 Podiumsergebnisse und 2 Poles zu Buche. Teambesitzer Marek Zuchowski ist daher nicht zu Unrecht stolz auf seine Mannschaft:

„... Wir hatten uns ein ambitioniertes Programm vorgenommen. Ich zolle der ganzen Mannschaft einen hohen Respekt, wie sie diese Aufgabe im Laufe des Jahres bewältigt hat. Und ich möchte mich auch bei BMW für das Vertrauen bedanken das wir den Einsatz des Juniorteams übernehmen dürften. Wir haben uns in der GT4-European Series als Top-Mannschaft etabliert, mit der immer beim Kampf um Siege und Podiumspositionen in allen Klassen gerechnet werden muss. Das war angesichts der stark gestiegenen Professionalität der Serie, nicht selbstverständlich. Das gibt uns Selbstvertrauen, dass wir die zusätzlichen Aufgaben 2019 ebenfalls erfolgreich absolvieren werden."