24h Silverstone 2015 - die GT4-Teams setzen sich durch

Der 24h_silv_winner.jpgBeechdean AMR Aston Martin Vantage GT4 des Pilotenquintetts Andrew Howard, Jonny Adam, Harry Whale, Jamie Chadwick und Ross Gunn hat am vergangenen Wochenende die 9.Ausgabe der 24h von Silverstone gewonnen. Die Aston Martin-Piloten querten nach 529 absolvierten Runden die Ziellinie mit 5 Runden Vorsprung vor dem Seat Leon Cup Racer der belgischen Bas Koeten Racing Mannschaft mit dem Trio Bessem/Hilders/Grouwels. Mit 5 weiteren Runden Rückstand kam der Lotus Evora GT4 der niederländischen Cor Euser Racing Crew mit dem Quintett Prewitt/Brody/MacKinnon/Schulz/Alpass ins Ziel, die sich mit 4 Runden Vorsprung gegen das 4.plazierte Speedworks Motorsport Aston Martin Vantage GT4 Team durchsetzen konnten.

14 der 28 gestarteten Mannschaften wurden am Sonntag nach einem wie in Silverstone üblich von wechselnden Wetterbedingungen geprägten Rennen abgewunken. Unter den ersten 6 Mannschaften befanden sich immerhin 5 in der GT4-Klasse eingestufte Teams, wobei die organisierende Britcar diesen Begriff ein wenig weiter fasst als etwa die FIA . Bestplazierter Prototyp in den Ergebnislisten wurde am Ende der Radical RXC V8 der Radical Sportscars Equipe auf P7.

Die 4 eigentlich favorisierten GT3 und GT2-Teams fanden sich am Ende in der Liste der Ausfälle wieder, ebenso wie der einzige deutsche Teilnehmer, der Porsche 997 GT3 Cup von Marco Schelp, Michael Tischner, Willie Moore, Jim & Glyn Geddie, die sogar einige Zeit das Rennen anführten. Der ebenfalls lange führende Juno-Ginetta LMP3 des Team LNT-Ginetta-Werksteams fiel nach technischen Problemen zurück, kam aber mit 418 absolvierten und für die Mannschaft erkenntnisreichen Runden an 13. Stelle als vorletztes gewertetes Fahrzeug ins Ziel. Ebenfalls zeitweise in Führung liegend schied der Ferrari F430GT2 des Briten Witt Gamski und seiner Mitstreiter, das Siegerfahrzeug der 2010´er Ausgabe der 24h von Silverstone , aus.