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Mario Josten übersteht Horrorcrash fast unverletzt

Der 19 Jahre alte GS Motorsport-Pilot Mario Josten aus Hückelhoven hat den schweren Unfall am Sonntag beim Belcar Rennen im GS BMW GTR V8 gut überstanden - er blieb bis auf eine leichte Gehirnerschütterung unverletzt. Der Unfall ereignete sich im schnellen Streckenabschnitt Blanchimont. Josten fuhr nur in sehr geringem Abstand hinter seinem Klassenkonkurrenten Rudi Penders im Porsche, als dieser auf einer Ölspur ins Rutschen geriet. Bei rund 250 km/h hatte er keine Chance mehr, die Kollision zu verhindern. Mit ca. 200 km/h schlug Josten dann in die Reifenstapel ein.

„Ich kann nur von Glück sagen, dass unser GSM-BMW GTR V8 so einen stabilen Rahmen hat -  Glück auch für mich, das ich das HANS-System getragen habe (Pflicht bei allen BELCAR Rennen), so wie es auch in der Formel 1 jeder Rennfahrer tragen muss. Dies hat mir sicher schwerere Verletzungen im Hals/Rückenbereich erspart", so der 19 Jährige Josten. Teameigner Georg Severich weiter:  „Bis zum Saisonabschluss in Zolder wird der BMW sicherlich wieder fertig sein. Allerdings ist es für mich wichtiger dass Mario o.k. ist."

GT Italia – Vallelunga – Vorschau

Racing Box-Maserati MC12 - www.acisportitalia.itMit zwei 60-Minuten-Läufen am 15.10. in Vallelunga geht die diesjährige Italienische GT-Meisterschaft zu Ende: Bei den GT1 haben sich – wie berichtet – Gianbattista Giannocaro / Toni Vilander (Playteam-Maserati MC12) den Titel bereits vorzeitig gesichert. Im Kampf um den zweiten Gesamtrang in der großen Klasse sollte deren Markenkollege Luca Cappellari (Racing Box-MC12, Bild) der Papierform nach seinen knappen Punktevorsprung gegenüber Loris Kessel (Kessel Racing-Ferrari F575 GTC) verteidigen können.

In der GT2-Kategorie haben beim Saisonfinale noch fünf Ferrari-Fahrer Ambitionen auf den Gesamtsieg: Denny Zardo / Alex Caffi (Villorba Corse-F430), Michele Maceratesi / Nicola Cadei (Playteam-F430) sowie Damien Pasini (Victory Engineering-F430) dürfen sich Chancen auf den Klassen-Titel ausrechnen.

Rollcentre steigt auf Pescarolo um

martin_henri.jpgDie Katze ist aus dem Sack: Martin Shorts Rollcentre Team wird in der kommenden Saison mit Unterstützung seines Hauptsponsors Deutsche Bank X-Markets statt der zum Verkauf stehenden Radicals einen der neuen Pescarolo LMP1 in der Le Mans Serie und an der Sarthe einsetzen. Das haben Martin Short und Henri Pescarolo am gestrigen Donnerstag nach einem 2-tägigen Meeting beider Teamchefs offiziell bekannt gegeben. Damit ist klar, dass in der LMP1-Klasse zumindest zwei der neuen französischen Chassis antreten werden.

Short kauft im Rahmen des ausgehandelten Deals Pescarolo einen seiner existierenden Wagen ab, der mit dem neuen LMP1-konformen Monocoque, einer neuen Crashbox und dem überarbeiteten Bodywork nach 2007er Spezifikation ausgerüstet wird. Rollcentre wird so zum #1-Kundenteam von Pescarolo, die an ihrem Chassis die Entwicklungsarbeit betreiben und Rollcentre in möglichst kurzen Zeitabständen davon profitieren lassen wollen. Die Pressemitteilung von „Shorty“ lässt keinen Zweifel an dem Vertrauen, das er Henri bezüglich der getroffenen Vereinbarung entgegen bringt. „Wir wissen genau, was wir für einen Wagen bekommen – effektiv ein ausgetestetes Chassis das zweimal in Folge um ein Haar Le Mans gegen die Audis gewonnen hätte und in der hiesigen Saison in der LMS ungeschlagen ist. Henris Erfahrungsschatz bezüglich der Vorbereitung eines LMP1 für Sportwagenrennen oder Le Mans ist unglaublich verblüffend. Es gibt kein Detail auf das er nicht mit einer Antwort dienen kann, wie viel Verbesserung oder Verschlechterung das für die Rundenzeiten oder Geschwindigkeiten in Le Mans bedeutet. Er hat sich an seinen Wagen über alles Gedanken gemacht, was wir auch z.B. an den Dallaras entdeckt haben, und der Grad der Vorbereitung seiner Wagen für LM ist einfach unglaublich professionell. Ich wusste danach: Das ist der Mann, von dem ich ungesehen ein LMP-Chassis kaufen würde.“

Der Plan ist nun, dass Rollcentre bis Mitte Februar den kompletten Wagen mit dem Monocoque-Chassis #2 erhalten wird, um einen Test in Paul Ricard und einen anschließenden Einsatz März 2007 in Sebring absolvieren zu können.

Porsche weiter mit Penske in der ALMS

spyder07.jpgIm Vorfeld des letzten Laufes der diesjährigen ALMS-Saison in Laguna Seca hat Porsche Motorsport nun bestätigt, dass man auch die kommende Saison 2007 weiter mit Penske Motorsports bestreiten wird. Zum Einsatz kommen wird der neue, weiterentwickelte RS Spyder, welcher in Paris der Öffentlichkeit präsentiert wurde.

"Mit seiner Erfahrung und seiner Professionalität hatte Penske Motorsports großen Anteil daran, dass wir die Ziele, die wir uns für diese Saison gesetzt haben, erreichen konnten“, lobte Porsche-Motorsportchef Hartmut Kristen seinen amerikanischen Partner. Welche Fahrer im nächsten Jahr bei Penske zum Einsatz kommen werden, ist zurzeit noch offen. Penske hatte dieses Jahr vergeblich versucht, einen seiner eigenen Fahrer in den RS Spyder zu setzen. Ob er nächstes Jahr die Möglichkeit dazu hat, wird sich zeigen.

Allem Anschein sieht es danach aus, dass sich die Penske RS Spyder auch im kommenden Jahr nur auf die ALMS konzentrieren werden. Der Trip nach Le Mans wird wohl auch 2007 nicht im Terminkalender stehen. (Photo: Porsche AG)

RRC macht 2007 weiter

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Die Organisatoren des Radical Race Cups blicken auf eine erfreuliche Saison zurück. Und die Weichen für die Saison 2007 werden schon gestellt. Hier verspricht man sich  deutlich mehr Competition.

Im Radical RaceCup 2007 wird mit einem deutlich grösseren Starterfeld gerechnet. Der Kroate Zeljko Markovic, dessen Debüt beim Saisonfinale erfolgte wird hinzukommen, Behler, Ledur werden mit einem dritten Fahrer zwei zusätzliche Fahrzeuge einsetzen. Radical Deutschland rechnet mit einer grösseren Anzahl von Wechslern aus anderen Serien.

Man bietet zudem einen Rookie-Lehrgang am 3./4. November in Hockenheim und einen Testtag für interessierte Teams am 3. November in Hockenheim an.

Matchball für Michael Bartels auf dem Adria Circuit

bartels.jpg9 GT1, 13 GT2 und der Vertigo in der G2-Klasse – daraus besteht die Nennliste für den vorletzten Lauf der FIA-GT-Meisterschaft auf dem Adria Circuit bei Venedig. Das Ende der europäischen Saison wird auf dem engen 2702m langen Kurs vor den Toren Venedigs ausgetragen. Schon im Vorfeld war über die Location, die als Ersatz für das abgesagte Stadtrennen in Bukarest in den Kalender rutschte, nichts Aufmunterndes von den Piloten zu erfahren – „zu eng und zu langsam für die GT1“, so lautet der einstimmige Tenor. Man wird sehen wie sich die PS-starken Boliden auf dem Kurs, der nicht einmal in der italienischen GT-Meisterschaft Verwendung findet, aussortieren werden.

Bei den Nennungen sind lediglich die üblichen Verdächtigen zu erwähnen. Für die mit nun 9 Punkten in der GT1-Fahrerwertung führenden Maserati-Piloten Michael Bartels und Andrea Bertolini ist dies der erste Matchball, um auch die Fahrerwertung unter Dach und Fach zu bringen. Das gleiche gilt in der GT2-Wertung für die AF-Corse-Piloten Bobbi/Melo, die 12 Punkte Vorsprung auf ihre Teamkollegen Salo/Aguas haben. Erwähnenswert bei den deutschsprachigen Teams: Neben dem Siegerteam des letzten Rennens Zakspeed (nun 3 Pole-Positions durch Jarek Janis), Race Alliance und Vitaphone wird Waiblinger Motorsport mit dem zuletzt immer stärkeren Murcielago wieder mit Unterstützung von Peter Kox (neben Ben Leuenberger und Christophe Bouchut) in Italien antreten. Mit dem Edil Cris Racing Team gibt in der GT2-Klasse eine weitere italienische Ferrari F430-Mannschaft in der FIA-GT ihr Debüt. Das deutsche Team Felbermayr-Proton wird in der GT2-Klasse wieder den Ruf als stärkstes Porsche-Team gegen die Ferrari-Allmacht zu behaupten versuchen. Das Rennen und alle Sessions können am Wochenende auf den Seiten von MST per Online-Zeitenmonitor verfolgt werden.

SRT - Aussichten

srtteampicturesrf.jpgBeim vergangenen Rennen in Spa konnte sich die Truppe von SRT Racing (Bild rechts, Quelle: SRT) durchsetzen und so die Tabellenführung in der Klasse 1 übernehmen. Die Corvette C5R von Heylen / Bouchut mit der Startnummer 19 gewann zwar das Rennen, war allerdings in der Klasse der Gaststarter unterwegs. Nun führt man mit einem Vorsprung von neun Punkten, wird aber höchstwahrscheinlich den Titel nicht verteidigen können: Wie vor kurzem aus einer Pressemitteilung bekannt wurde, wird das Team um Patrick Selleslagh statt in Zolder am Start zu sein, am Finale der FFSA-GT in Magny Cours teilnehmen. Somit müsste die Konkurrenz von GLPK schon ausfallen, damit SRT die Meisterschaft verteidigt.

Auch im Jahr 2007 wird man nicht mehr an der Belcar teilnehmen, sondern in der Französischen Meisterschaft fahren. Bei den Läufen der FFSA-GT am kommenden Wochenende in Le Mans greift bei SRT ausserdem Guino Kenis ins Steuer. Der Gesamtdritte vom Racing Festival (in einem Mosler MT900R) hatte schon vor einiger Zeit in Zolder die C5R getestet und war begeistert.

Rollcentre: Von den Radicals in die LMP1

Rollcentre RadicalMartin Shorts Rollcentre Team verabschiedet sich von den Radicals, um in der nächsten Saison wieder in die LMP1-Klasse aufzusteigen In einem offiziellen Statement hat Short dies nun bekannt gegeben und dabei recht versöhnliche Worte für die Trennung von Radical gefunden. „Die Wagen waren von Anfang an sensationell. Die Pace der Radicals braucht nicht hinterfragt zu werden. Unser erster Wagen hat bis auf ein Rennen alle, an denen er teilgenommen hat, mindestens ein Mal angeführt. Zwei Mal konnten wir damit vom Ende des Feldes bis nach ganz vorne stürmen. Der SR9 war sehr einfach abzustimmen, sehr reifenschonend zu fahren und mit der Judd-Motoren auch sehr sparsam beim Sprit. Die Haupthinderungsgründe, die in dieser Saison beim Anlasser und bei den Getriebeteilen zu suchen waren, haben wir eigentlich nun fixiert.  Wir haben immer noch das Gefühl, hier nicht das volle Potential freigelegt zu haben, aber unsere Hauptsponsoren (Deutsche Bank X-Markets) wollen uns im nächsten Jahr gerne in der LMP1-Klasse aktiv sehen und hier haben sich einige aufregende Möglichkeiten ergeben. Daher wollen wir beide Wagen nun im Paket verkaufen.“

Martin Shorts Team hat nun nach Jarama die noch fehlenden Teile zur Komplettierung des zweiten Wagens erhalten, der eigentlich schon in Le Mans fertig sein sollte. Nun werden beide LMP2 im Paket verkauft, mit der zusätzlichen Option, dass Rollcentre den Renneinsatz beider Chassis im kommenden Jahr für die neuen Kunden übernehmen könnte. Shorts Team hatte eigene Modifikationen an den SR9 vorgenommen, die zum Beispiel über keramikbeschichtete Auspuffanlagen verfügen. Was die LMP1-Option anbelangt: dort schiessen nun die Spekulationen ins Feld - angeblich steht die Bekanntgabe des neuen Deals in der kommenden Woche unmittelbar bevor.

FFSA-GT – fällt in Le Mans bereits die Titelentscheidung?

FFSA-GT 2006 - Albi - www.superserieffsa.com69 Punkte Vorsprung in der Gesamtwertung haben Bruno Hernandez / Soheil Ayari (Oreca-Saleen S7R) vor den Rennen der Französischen GT-Meisterschaft am 14./15.10. in Le Mans. Schaffen es ihre Verfolger Markus Palttala / Pertti Kuismanen (PSI-Corvette C6R) dort nicht, zumindest neun Zähler mehr als die Tabellenführer zu erreichen, wäre der Titelkampf bereits eine Runde vor Saisonschluss entschieden. Bei der Veranstaltung in Le Mans ist die DTM der „Headliner“ - die 32 für die beiden Läufe der FFSA-GT-Kategorien GT1 und GT2 gemeldeten Autos werden in der Gunst der Fans wohl mindestens genauso hoch wie die Silhouetten-Wagen aus Deutschland stehen.

Das Team PSI holt sich für seine zweite Corvette Verstärkung: Als Besatzung für die C5R werden mit Sebastien Dumez / Jean-Luc Blanchemain zwei in der Französischen Meisterschaft erfahrene Piloten an den Start gehen. Unter den zwanzig GT1-Autos im vorläufigen Entry finden sich keine großen Überraschungen – der geplante Einsatz eines Care-Ferrari F550 mit neuer, langlebigerer Motorversion als zweites Fahrzeug von Larbre war bereits Gegenstand einer GT-Eins-Newsmeldung.

International GT-Open – aktueller Gesamtstand

Mediani /Pasini (Victory Engineering-Ferrari F430) - ww.gtsport.esNach der fünften von sechs Saisonveranstaltungen der International GT-Open-Serie haben Lucas Guerrero / Jose Perez Aicart (Escuderia Bengala-Mosler MT900R) ihren Vorsprung in der Gesamtwertung ausgebaut: Sie führen mit 146 Zählern vor Michele Bartyan (Playteam-Ferrari F430, 124) und Paolo Ruberti (Edil Cris-F430, 115).

Über die Ergebnisse des Spain GT-Open wurde bereits in den Newsmeldungen zu den Läufen der Spanischen GT in Valencia kurz berichtet (Rennen 1Rennen 2) - das Bild links zeigt die Sieger des ersten Laufs Pasini / Mediani (Victory Engineering-Ferrari F430).

Die Entscheidung um den GT-Open-Titel fällt am 11. und 12. November wiederum in parallen Rennen mit der GT Espana in Barcelona.

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