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Falken Nissan für die 24h 2007

falken350z.jpgAuf der Motorshow war auf dem Stand von Falken ein im gewohnten Werksdesign lackierter Nissan 350Z zu sehen, der im kommenden Jahr einer der Hingucker beim 24h-Rennen am Nürburgring sein soll. Zwar war über das Projekt noch nicht viel Detailliertes zu erfahren, doch soll das Fahrzeug als vorläufiger Ersatz für den mittlerweile in einem japanischen Museum verschwundenen legendären Falken Nissan Skyline GTR agieren. Vorläufig deswegen, weil man dem 350Z keine Gesamtsiegchancen zutraut und weil 2009 der neue Skyline, noch bei Nissan in der Entwicklung, wieder als Top-Fahrzeug auf den Ring geschickt werden soll.  Bis dahin werden die Fans mit dem 350Z vorlieb nehmen müssen.

LMP2-Zytek für Barazi-Epsilon

epsilonteam.jpgDas Barazi Epsilon-Team, amtierende Champions der LMS-LMP2-Kategorie 2006 (Foto: die Mannschaft unmittelbar nach dem Titelgewinn 2006 in Jarama), wird im kommenden Jahr von Courage auf Zytek umsteigen. Das wurde nun von Teammanager Michel Lecomte bekannt gegeben. „Wir haben uns bei mehreren Konstrukteuren umgesehen und uns entschieden als erstes Team in der LMP2-Kategorie ein Zytek-Kundenchassis zu bestellen. Unser Ziel ist ganz klar die Titelverteidigung 2007.“ Der Zytek 07S-LMP2 wird für Barazi Epsilon mit dem selben 3,4l V8-Motor ausgestattet werden, der in der vergangenen Saison im Binnie-Lola werkelte. Das Team wird für die kommende Saison auf Michelin-Reifen setzen, die in der Klasse die dominante Bereifung darstellen - 10 der 15 Rennen der Serie wurden in der kleinen Prototypen-Kategorie von den französischen Pneus gewonnen. Das Programm des Teams wird die bislang 5 Rennen der LMS und die 24 Stunden von Le Mans umfassen. Als Piloten soll neben Juan Barazi und Michael Vergers noch ein 3. Pilot benannt werden.

Risi auch 2007 in ALMS

risif430.jpgRisi Competizione wird auch kommende Saison in der GT2-Klasse der American Le Mans Series (ALMS) antreten. Traditionell setzt das Team aus Houston/Texas auf die italienische Marke mit dem springenden Pferd. So wird man 2007 zwei brandneue Ferrari 430 in GT2 Version an den Start bringen.

Auf Fahrerseite ist derzeit noch alles offen. Es laufen Gespräche mit dem Ferrari-Werk über die erneute Abstellung von Werksfahrern. Auch ob der deutsche Ralf Kelleners wieder im Risi Aufgebot stehen wird, steht zur Zeit noch in den Sternen. Kelleners war lange Jahre für Risi gefahren, bis er Mitte letzter Saison auf Wunsch von Ferrari durch Werksfahrer ersetzt wurde.

IPS (Italian Prototype Series) – neu ab 2007?

IPS (www.gruppoperoni.it)Wie aus einer italienischen Quelle verlautet, plant Peroni Promotion im kommenden Jahr auch eine Prototypen-Serie. Dabei sollen - neben der Ausschreibung nach den üblichen SR2- bzw. CN-Kategorien - auch Klassen für „kleine“ Prototypen mit aus dem Motorradsport abgeleiteten Motoren geschaffen werden.

Nähere Details zur "Italian Prototype Series" (IPS) sind noch nicht bekannt – vermutlich will man den Rahmen der ebenfalls neuen „Endurance GT Serie“ (EGTS) nutzen, die der zuletzt eher schwach besetzten Italienischen GT-Meisterschaft den Rang ablaufen könnte. Für das geplante Debut der EGTS Anfang April 2007 in Vallelunga sollen angeblich schon 23 provisorische Nennungen vorliegen.

Britische GT - Kalenderentwurf 2007

Damax-Ascari KZR1 (www.britishgt.com)Auch für die Britische GT-Meisterschaft wurde ein erster Kalender für 2007 veröffentlicht. Kommendes Jahr soll die GT3-Kategorie zur Top-Klasse der British GT werden, auf Auslandsrennen wird - wie nach den Erfahrungen aus der heurigen Saison zu erwarten war - verzichtet. Der vorläufige Terminplan lautet:

09.04.  Oulton Park
22.04.  Donington
03.06.  Snetterton
15.07.  Brands Hatch
12.08.  Silverstone
26.08.  Thruxton
09.09.  Croft
30.09.  Rockingham

PSR auch 2007 mit Mosler

PSR-Teamchef Danny Berk hat sich noch einmal detailiert zum Mosler-Test in der vergangenen Woche geäussert und dabei bestätigt, dass derzeit intensiv auf einen Umstieg auf das amerikanische Fabrikat hingearbeitet wird.

moslerberkshort.jpg„In den vergangenen zwei Jahren haben wir uns nur dem Volvo-Projekt in der BfGoodrich Langstreckenmeisterschaft gewidmet. Die bereits vor einem Jahr neubezogenen Werkräume (ca. 1000qm) im Industriegebiet Adenau in unmittelbarer Nähe zur Nordschleife sind aber auch mit Focus auf künftigen GT Sport ausgewählt worden und nun ist es für uns soweit:
Wir waren in der letzten Woche mit unseren vier Fahrern (Anm.: Stephan Herter, Andre & Remo Lips, Fredy Lienhard Jnr.) zwecks Test eines MT900-GT3 und Fabrikbesichtigung in GB. Der Test in Silverstone verlief sehr gut. Wir durften den Premiere-Test mit dem neuen GT3 Fahrzeug machen und haben eine Reservierung für zwei Fahrzeuge. Das Fahrzeug hat sehr viel Potenzial. Nun warten wir lediglich auf die offizielle GT3 Zulassung.

Leider wissen wir zur Zeit noch nicht, an welcher Meisterschaft wir in 2007 teilnehmen werden. Denkbar sind Einsätze in der FIA GT3 und dem ADAC GT MASTERS. Außerdem arbeiten wir intensiv an einer grandiosen Überraschung mit dem Fahrzeug. Warren Mosler und Martin Short (beide zusammen mit Danny Berk (Mitte) auf dem Foto auf der Essen Motorshow zu sehen) stehen voll hinter unseren Aktivitäten. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit.“

David Brabham bei Acura

dbr.jpgSportwagenstar David Brabham wird die kommende Saison 2007 auf einem Acura befeuerten Courage im Team Highcroft Racing bestreiten. Brabham, der Sohn des F1 Doppelweltmeisters Sir Jack Brabham, hat bereits einige Erfahrungen in Prototypen sammeln können. So war er einige Jahre Werksfahrer im Panoz LMP Team. Seit 2003 hat er jedoch nicht mehr in einem Prototypen gesessen. Wer „Brabs“ Partner werden wird, ist zurzeit noch nicht bestimmt. Fest steht nur, dass Hightcroft Teambesitzer Duncan Dayton als dritter Pilot in Sebring Laguna Seca und beim „Petit Le Mans“ dazu stoßen wird.

Sowohl Brabham als auch Highcroft Racing sehen der Verpflichtung positiv entgegen. Aufgrund seiner vielschichtigen Erfahrungen im Sportwagensport ist Brabham sicherlich eine absolut richtige Wahl. Bereits letzte Woche konnte Brabham in Homestead ins Lenkrad des Courage greifen. (Foto: davidbrabham.com)

International GT-Open - Saisonrückblick 2006

Marcos LM600 (www.gtsport.es)Die neue International GT-Open-Serie erlebte ein fulminantes erstes Jahr und übertraf die Erwartungen der meisten Fachleute. Vor rund einem Jahr waren allerorts noch zweifelnde Statements wie „schon wieder eine neue GT-Serie, die keiner braucht“ zu hören – doch Jesus Pareja und die Mannschaft von GT Organizacion hatten offenbar genauestens analysiert, wo potentielle Interessenten für eine solche Serie zu finden sein würden.
Zum Saisonauftakt in Monza Anfang April nahmen 25 Autos die Trainings auf, eine Anzahl von der die Italienische Meisterschaft heuer nur träumen konnte. Einen Monat später in Magny-Cours waren 27 Fahrzeuge am Start, lediglich die Veranstaltung im September im fernen Istanbul enttäuschte: 17 Teams dürften den Ansprüchen der Serienpromoter nicht entsprochen haben – das Turkey GT-Open findet sich vorerst nicht mehr auf dem Terminplan für das kommende Jahr.

Int. GT-Open 2006 (www.gtsport.es)Die in gemeinsamen Läufen mit der Spanischen GT-Meisterschaft durchgeführten drei weiteren Events waren für die Debutsaison ein relativ einfacher Weg. Bei Portugal GT-Open, Spain GT-Open und Catalunya GT-Open gab es enorme Teilnehmerzahlen, die jedoch organisatorisch kaum mehr zu bewältigen waren. Auch konnte das Publikum an den Strecken die diversen Einzel- und Doppel-Nennungen nicht mehr überblicken. Im Sinne der Glaubwürdigkeit beider Serien wird es laut aktuellen Ankündigungen nächstes Jahr keine solchen Paralleltermine mehr geben.

Der Kampf in der GT-Open-Gesamtwertung blieb bis zum Schluss spannend: Wie in der GT Espana hatten auch hier vor den letzten beiden Läufen fünf Fahrer Chancen auf den Gesamtsieg – und auch bei den GT-Open behielt letztlich Michele Bartyan (Playteam-Ferrari F430) das bessere Ende für sich.

Int. GT-Open 2006 (www.gtsport.es)Insgesamt konnten sich 93 (!) Fahrer in die Punktetabelle eintragen. Zumeist dominierten Ferrari-Besatzungen – sie holten neun Siege, zweimal querte der GTA Motors-Mosler als Erster die Ziellinie, den allerersten Lauf in Monza hatten bei Regen überraschend Zonca / Bellicchi in einem Racing Box-Dodge Viper Coupe gewonnen.

Wie bei vielen anderen Gelegenheiten im Sport könnte auch für die nahe Zukunft der GT-Open Serie eine alte Binsenweisheit gelten: „Die zweite Saison ist meistens die schwerste.“

V de V – Kalenderentwurf 2007

www.vdev.frVoraussichtlich acht Rennwochenenden werden für die VdeV im kommenden Jahr auf den Plan stehen: Einer ersten Ankündigung ist zu entnehmen, dass an fünf Terminen anstatt der gemeinsamen 4-Stunden-Rennen von CN-/C3-Prototypen und GT je ein separates 3-Stunden-Rennen dieser Kategorien stattfinden soll. Folgende Daten wurden aktuell veröffentlicht (wobei sich die VdeV ausdrücklich noch Änderungen vorbehält):

24.-25.02.         Testtage Magny Cours
16.-18.03.         Jarama (8h Historic / 3h Proto / 3h GT)
04.-06.05.         Val de Vienne (3h Hist. / 3h Proto / 3h GT)
25.-28.05.         Magny-Cours (12h Hist. / 3h Proto / 3h GT)
06.-08.07.         Dijon (6h Historic / 3h Proto / 3h GT)
24.-26.08.         Spa (4h Historic / 6h Proto + GT)
28.-30.09.         Ledenon (3h Hist. / 3h Proto / 3h GT)
26.-28.10.         Magny-Cours (12h Proto + GT)
23.-25.11.         Estoril (6h Historic / 6h Proto + GT)

RS-Line/all incl.com 2007 in FIA-GT & ADAC-GT3-Masters

rslinelambo.jpgRainer Stiefel, Teamchef von RS-Line und Einsatzleiter für die Lamborghini-Einsätze in der FIA-GT-Meisterschaft, zuletzt unter dem Banner von Wablinger Motorsport, hat uns gegenüber die Fortsetzung des Engagements mit dem Murcielago GT1 in der Saison 2007 bestätigt: „Wir werden nächstes Jahr unter der Flagge von ALL-INKL.COM-Racing den Lamborghini GT1 in der gesamten FIA GT-Saison  einsetzen. Die Fahrer sollen noch im Dezember fixiert werden. Das Auto ist im Moment komplett gestrippt und wird von Grund auf neu aufgebaut.“

Zusätzlich plant Stiefel auch konkret für das neue deutsche GT3-Championnat. „Nach Einbau der letzten Modifikationen durch Reiter Engineering werden wir unseren Gallardo-GT3 (Bild) im ADAC GT3-Masters einsetzen. Möglicherweise kommen hier noch verschiedene ausgesuchte Rennen anderer Serien hinzu. Diese Einsätze werden unter der Flagge RS-Line Racing Support in Zusammenarbeit mit ALL-INKL.COM Racing erfolgen.

ALL-INKL.COM und deren Firmenchef René Münnich sind seit bestehen von RS-Line unser wichtigster Sponsor & Partner im Motorsport. Münnich hat Ambitionen sich auch als Teambesitzer zu etablieren, und mit diesem Einsatz seine Web Plattform zu vermarkten.“

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