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Corvette & Ford-Poles am Norisring

fordnorispitlaneDie Qualifikationssitzungen zu den beiden GT-Masters Rennen am Norisring haben jeweils eine Corvette- und eine Ford-Pole ergeben. Für den Lauf am Samstag steht Dominik Schwager in der unter der Nennung von Toni Seiler Racing an den Start gehenden Callaway Competition-Corvette auf der besten Startposition. Schwager umrundete den Nürnberger Stadtkurs in einer Zeit von 52,085s. Neben ihm wird Jeroen Bleekemolen stehen, der im Mühlner-Porsche #16 eine Zeit von 52,543 in den Asphalt an der Noris brennen konnte. Die zweite Startreihe teilen sich Sebastian Asch im Argo-Gallardo und Kenneth Heyer im Matech Concepts-Ford GT. Alfred Renauer im MRP-Motorsport-Gallardo und Harald Becker im zweiten Argo-Gallardo bilden die Startreihe 3. Mit Marc Basseng im zweiten Mühlner-Porsche und Oliver Mayer in der Seiler-Corvette dahinter liegen acht Autos innerhalb einer Sekunde an der Noris.

Für das Rennen am Sonntag hat Marc Hennerici im Ford GT die Pole mit einer Zeit von 51,719s markiert. Nur 0,269s dahinter hat Sascha Bert die G-Private-Corvette ebenfalls in die vorderste Startreihe fahren können. Die zweite Startreihe teilen sich die Flatex-Reiter-Piloten Christopher Haase und Peter Kox in ihren Lamborghinis. Toni Seiler und Frank Kechele im Argo-Gallado stehen in Reihe 3. Das zweite Rennen an der Noris wird am Sonntag ab 16.55 Uhr auf die Reise gehen. Samstag erfolgt der Start um 16.40 Uhr.

Dutch GT4 Championship ab 2009

dutch_gt4_championship„Ich freue mich, den ersten Franchisevertrag der SRO bekanntgeben zu dürfen“, teilte Stéphane Ratel in einer Pressemitteilung nach einem Treffen mit Erik Weijers, Geschäftsführer des Circuit Park Zandvoort, mit. Die SRO Motorsport Group und der Circuit Park Zandvoort haben einen Lizenzvertrag, welcher dem Veranstalter niederländischer Serien berechtigt die Dutch GT4 Championship auszutragen, abgeschlossen. Dies ist gleichzeitig der erste Franchisevertrag der SRO.

Die neue Dutch GT4 Championship wird ab 2009 ausgetragen, und soll sieben Meetings umfassen, unter anderem im Rahmen des 24-Stunden-Rennens von Spa-Francorchamps zusammen mit dem GT4 European Cup. Weitere Läufe sind in Zandvoort, Assen sowie im belgischen Zolder geplant.

Derzeit läuft ein Angebot der SRO, um einen einheitlichen Reifenhersteller für die neugeschaffene GT4-Meisterschaft zu finden. Als weitere SRO-Serie gelten selbstverständlich auch in dieser GT4-Meisterschaft dasselbe technische Reglement und Homologationsverfahren sowie dieselbe Leistungseinstufung wie im GT4 European Cup. 

Ryan Lewis & John Faulkner als neue Intersport-Piloten

intersportsebBei den 24 Stunden von Le Mans 2008 war es bereits vermeldet worden: Intersport Racing wird in Kürze zu einem 2-Wagen-Team aufgerüstet werden. Man hat vom Team Cytosport dessen ex-Dyson Racing-Lola erworben, der zusammen mit dem eigenen Ex-Dyson-Geschoss ein perfektes technisches Duo bilden soll. Nun hat man sich auch auf Fahrerseite verstärkt. Der Brite Ryan Lewis, zuletzt Fahrer in der der Champcar angeschlossenen Formular Atlantic unterwegs und ehemaliger Formular Palmer Audi-Meister, wird zusammen mit John Faulkner, in den letzten Jahren Pilot in der Star-Mazda-Formel-Serie,  den neuen Lola steuern, während John & Clint Field und Richard Berry weiter auf dem bekannten Wagen des Teams antreten werden.

Die Aufrüstung soll ab dem Lauf in Mid Ohio in drei Wochen erfolgen. Beim nächsten Lauf auf der mittlerweile umgebauten Strecke von Lime Rock Park wird Intersport noch mit nur einem Lola in der LMP1-Klasse an den Start gehen.

Harald Becker vor schwieriger GT-Masters Runde in Nürnberg

Argo-GallardoHarald Becker, Pilot im Argo-Racing Gallardo, kennt den Norisring noch aus DTM-Zeiten. Zusammen mit seinem Junior-Partner Frank Kechele rechnet er sich für die ADAC-GT-Masters Runde auf dem Nürnberger Stadtkurs allerdings nicht so gute Chancen wie noch beim letzten Rennen am Nürburgring aus, wo er in Lauf 1 mit auf das Podium steigen konnte:

"Unser Gallardo ist auf der Bremse stark, das ist auf dem Norisring sicher ein Vorteil, aber unterm Strich ist der Stadtkurs eine 'Leistungsstrecke', und da sehe ich den Ford GT und die Corvette vorn." Zudem rechnet Becker mit einem physisch anstrengenden Rennen wegen der vorausgesagten Hitze mit Temperaturen von um die 30 Grad an der Strecke: "Das ständige Bremsen und Beschleunigen auf dem Stadtkurs ist ohnehin anstrengend, wenn dann noch Hitze dazu kommt, kann das schon an der Substanz zerren", weiß Harald Becker. "Zum Glück gibt es auch längere Geraden, auf denen man sich etwas erholen kann.“

Becker steht derzeit in der Tabelle des ADAC-GT-Masters mit 15 Punkten gemeinsam mit Partner Kechele auf Rang 3, nur 7 Punkte hinter dem derzeitigen Leader Tim Bergmeister. Rang 2 teilen sich sechs weitere Piloten, so dass erst nach diesem Rennen mit einer Entzerrung der Meisterschaftstabelle gerechnet werden kann.

Reifenschlacht an der Sarthe: das 2008-er Duell

Virgo Zwar sind die 24 Stunden von Le Mans 2008 schon zwei Wochen her, aber die Zeit für eine Nachbetrachtung ist noch lange nicht vorbei, insbesonders wenn es sich um technische Aspekte handelt - wie zum Beispiel die Reifen:

Vergleicht man die diesjährige Ausgabe mit den vergangener Jahre, so fällt auf das heuer nur zwei Reifenhersteller ein ernsthaftes Engagement an der Sarthe zeigten. Das waren zum einen Michelin, die den Endurace-Sport seit jeher als Marketing-Instrument nutzen und Dunlop, die ihr Engagement in diesem Jahr deutlich verstärkt haben und schon einige Achtungserfolge in der Lemans Serie einfahren konnten. Die Koreaner von Kumho, letztes Jahr in der LMP2 mit dem Binnie-Lola erfolgreich, fehlten in diesem Jahr ganz. Pirelli und Yokohama rüsteten jeweils nur ein Auto aus (den BMS Scuderia Italia-Ferrari GT2 für den italienischen und den Tokai-Courage für den japanischen Hersteller), wobei Pirelli mit dem 2. GT2-Rang sogar einen Erfolg verbuchen konnte.

Die Ergebnisse der Pneulieferanten müssen nach Klassen beurteilt werden. So konnte in der LMP1 Michelin seinen Erfahrungsschatz ausspielen und die vordersten 9 Plätze belegen. Michelin vor DunlopZieht man die Werksdiesel ab, dann war der Rollcentre-Pescarolo der beste Dunlop ausgerüstete Wagen auf Rang 4 der Benziner-Wertung. Allerdings rüsteten die Briten nur drei ausgesprochene Privatiers-Wagen in der Klasse aus, wobei der AIM-befeuerte Creation und der Chamberlain- Lola nicht in der Lage waren, das Tempo an der Spitze der Klasse mitzugehen.

In der LMP2 wurde es interessanter. Das Porsche RS-Spyder Team Essex ist offizieller Entwicklungspartner von Dunlop und zeigte sich trotz der von Sascha Maassen diagnostizierten leichten Performance-Einbussen in der Anfangsphase als dem Michelin-bereiften van Merksteijn Spyder ebenbürtig. "Verglichen mit den Michelins, mit denen das Fahrwerk des RS-Spyder entwickelt worden ist, sind die Dunlops "spitzer". Der Haftungsbereich der Reifen ist enger. Die Michelins verzeihen doch mehr. Die Lücke ist aber kleiner, als ich zunächst gedacht habe." Wie immer waren allerdings nicht die Reifen sondern die Zuverlässigkeitsbilanz am Ende ausschlaggebend für den Sieg. Immerhin konnte das Team Essex am Ende P2 verbuchen. Michelin und Dunlop belegten im Endergebnis in der Klasse schön abwechselnd sortiert die Plätze.

Während die GT1-Klasse nur vom französischen Hersteller exklusiv ausgerüstet wird, tobte in der GT2 der einzige interessante Reifenkrieg mit mehr als zwei Herstellern. BMSAnders als in der Lemans Serie, wo Michelin nur Kundenreifen an die Strecke bringt, die hauptsächlich für die Porsche zugeschnitten sind, hatte man in Le Mans ähnlich wie in der ALMS auch jene weiterentwicklten Konstruktionen am Start, die auch auf den Ferrari gut funktionierten. Damit duellierten sich die Entwicklungsteams von Michelin (Risi Competitione), Dunlop (Virgo) und Pirelli (BMS Scuderia Italia) um den Sieg. Die britische Virgo-Mannschaft fiel leider 2 ½ Stunden vor Rennende mit einem Motorschaden auf P2 liegend aus. Somit war es das Farnbacher-Team, das für Dunlop, die ihre Entwicklung seit zwei Jahren auf Ferrari konzentrieren, am Ende auf dem Podest stand. Michelin, Pirelli und Dunlop hatten somit (in dieser Reihenfolge) je ein Auto auf dem Podium stehen.

Vier weitere Klassensiege für Michelin standen also am Ende der diesjährigen Ausgabe zu Buche. Die Gallier haben ihre Hausstrecke erfolgreich gegen den britischen Angriff verteidigt. Das wird man PR-mässig weiter verwenden können, ehe im kommenden Jahr die nächste Reifenschlacht an der Sarthe ansteht.

22 Wagen und letzte Pilotenänderungen an der Noris

gprivatecorvetteWie auf der offiziellen Website des GT-Masters mittlerweile verlautet worden ist werden nun 22 Wagen die beiden Rennen am Samstag und Sonntag an der Noris unter die Räder nehmen. Demnach hat es nun auch einige Änderungen bei den Besatzungen gegeben: Wie bereits vermeldet startet Frank Stippler ab sofort für Mühlner Motorsport. Sein Partner wird an diesem Wochenende der Tscheche Jiri Janak sein, ehe Stippler und Bergmeister von Bernhard Mühlner zu Porsches Speerspitze in der deutschen Meisterschaft zusammen gespannt werden. Das Team von Kessel Racing bringt leider nur einen Ferrari an den Start, den sich der deutsche Privatier Carsten Welpmann und der Lichtensteiner Thomas Wille teilen werden.

In der G-Private-Corvette (Bild) wird Sascha Bert den österreichischen Wagenbesitzer Alois Meir bei dessen Podiumsambitionen unterstützen. Schließlich werden auf dem dritten Porsche des Teams, das an der Noris nicht weniger als vier Wagen an den Start bringt, die Österreicher Patrick Ortlieb und Martin Sagmeister zusammen an den Start gehen. Da dieser Wagen der fünfte 997 GT3 Cup im Feld ist dürfte er lediglich Gaststarter-Status bekommen.

Schließlich gibt es noch eine News aus dem Team von Schnabel Engineering. Da Christoph Langen terminlich verhindert ist, wird nun doch Sven Hannawald an der Seite von Johannes Stuck auf dem GT3 Cup des Teams starten. Damit besteht das Feld in Nürnberg aus 6 Lamborghini, 3 Porsche GT3 Cup S, 5 997 GT3 Cup, 4 Corvette Z06 GT3, 2 Aston Martin DBRS9 und je einem Ford GT bzw. Ferrari F430.

Italienische GT – Valencia – Entry

08gtit106Die Italienische GT-Meisterschaft bestreitet am 28./29.06. als vierte Saisonrunde ihre diesjährige Auslandsveranstaltung in Valencia – laut einer Presseaussendung des ACI wollen 35 Teams die Anreise nach Spanien auf sich nehmen.

Um die Laufsiege ist einmal mehr ein Duell der Autorlando-Porsche 997 RSR mit den zahlreichen Ferrari-F430 GT2-Mannschaften zu erwarten (im Bild eines der Fahrzeuge des Teams Edil Cris). Bei Autorlando sollen Lietz / Cruz Martins sowie Roda / Pilet als Fahrer aufgeboten werden.

Australische GT – künftig in drei Kategorien

08agtc300eNunmehr sind weitere Informationen über die - doch nicht ganz so neue - Klasseneinteilung der Australischen GT bekannt geworden: Im „GT Championship“ werden die GT3-Fahrzeuge laufen - in Abänderung der bisherigen Pläne sind aber auch vier GT2- bzw. National GT-Fahrzeugtypen, die bisher schon down under zum Einsatz kamen, weiter zugelassen. Es handelt sich dabei um den Ferrari 360 GT, den Lotus Elise MS200, den Porsche 996 RSR und die Dodge Viper ACR (letztere drei im Bild rechts). Diese Wagen werden alle „sunset claused“, also über das technische Reglement eingebremst, starten dürfen.

Die GT Challenge-Kategorie dient als Auffangbecken für alle möglichen nicht GT3- oder GT4-kompatiblen, in Australien schon vorhandenen GT-Autos: Neben den soeben genannten Typen finden sich hier diverse, zum Teil modifizierte Varianten der Porsche 996 und 997, Ferrari 430 Challenge bzw. 360 Challenge, Maserati Trofeo oder Lamborghini Diablo.

In der Fahrzeug-Liste für die GT Production-Klasse werden neben den GT4-Wagen auch der HSV Monaro und der BMW M3 nach dem Reglement der APCC (Australian Performance Car Championship) angeführt. Konkrete Verhandlungen sollen angeblich über den Einsatz von Aston Martin N24 aus dem Aston Martin Asia Cup sowie einigen Exemplaren des für 2009 angekündigten GT4-Lotus im Gange sein.

Ein erster Entwurf für den nächstjährigen Terminkalender umfasst Auftritte im Rahmenprogramm des Clipsal 500, des F1-GP und des Gold Coast Indy, zwei sogenannte „Sportscar-Festivals“ in Eastern Creek und Phillip Island sowie als Saisonabschluss das Sandown GT Classic.

Regenschlacht in Mid-Ohio

 War es während Training und Qualifying zum Grand-Am-Lauf in Mid Ohio noch schönes sonniges Wetter, begann es passend zum Rennbeginn nass zu werden. Für das Alex Job Team mit ihrem seit dem letzten Rennen neu eingesetzten Crawford DP08 lief alles schief. Noch in der Aufwärmrunde fiel man mit einem Antriebsschaden aus. Man konnte den Eingangs der Boxengasse geparkten Wagen zwar noch in die Box schleppen, wollte dann den Wagen aufgrund der Witterungsbedingungen nicht aufs Spiel setzten.

Das war auch gut so, denn während des ganzen Rennens gab es kaum eine Runde ohne Dreher. Ja selbst die Führenden erwischte es hin und wieder, auch in den nötigen Gelbphasen kam es ab und zu aufgrund starken Aquaplaning zu Drehern.

Nach 2 3/4-Stunden siegte dann der #99 Stallings/Riley/Matthews Riley-Pontiac von Jon Fogarty und Dan Gurney. In der GT-Klasse gewann erstmals seit langem mal wieder ein Porsche. Mehr Informationen zum Rennen gibt es wie immer im Rennbericht. Wer sich einen kurze Videozusammenfassung ansehen will, findet diesen hier in der Video Gallery von GrandAm.

Spanische GT – Albacete - Entry

08gtes106Das Teilnehmerfeld für die dritte Runde der Spanischen GT-Meisterschaft am 28./29.06. in Albacete umfasst laut vorläufiger Entryliste nur 22 Fahrzeuge (9 GTA, 6 GTS, 7 GTB). Nachdem in den bisherigen vier Saisonrennen die Ferrari-GT2-Teams zehn der zwölf möglichen Podestplätze eingefahren haben, gelten die Mannschaften von ASM, RSV Motorsport, Automobil Club d’Andorra und V-Line auch diesmal als Anwärter auf die Laufsiege.

Eine reglementarische Änderung gab es bezüglich der GTS-Klasse: Dort sind neben den GT3-Fahrzeugen und einem Marcos Mantis nun auch zwei Porsche 996 RSR eingestuft. Details über etwaige technische Restriktionen für diese beiden Autos sind vorerst nicht bekannt.

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