Nürburgring Nordschleife (24h & VLN)

Aktenzeichen SP-Y ungelöst ...

Der Deutsche Motorsport Bund hat im Vorfeld des 24 Stunden Rennens am Nürburgring 2018 mit der Einführung einer neuen Klasse für Irritationen gesorgt. Die beiden Lamborghini Huracán Supertropheo evo des Dörr Motorsport-Teams wurden kurzfristig in eine eigene Klasse mit der Bezeichnung SP-Y umgruppiert. Die Umstände die dazu führten sind auch im Nachhinein mehr als fragwürdig...

Dörr Motorsport hatte den Lamborghini Huracán Supertropheo evo bereits bei den ersten beiden VLN-Läufen sowie beim Qualirennen in der SP8-Klasse eingesetzt und war, wie Teammanager Robin Dörr uns erläuterte, vom ADAC gebeten worden, dazulegen auf welchem Serienmodell von Lamborghini die Variante basiert, da ADAC und DMSB eine Mindestthomologationsserie von 4 Strassenfahrzeugen pro SP-Fahrzeug verlangen. Im Falle des Supertropheos ist dies der Huracàn Performante, was Lamborghini dem Team schriftlich bestätigte. Obwohl der ADAC wunschgemäss eine Kopie dieser Bestätigung erhielt, wurde dem Team am Tag der Anreise mitgeteilt das diese nicht ausreichen würde und man daher keine Startgenehmigung für die 24h bekommen würde.

„Für uns war dies völlig unverständlich, denn wir hatten ja bereits das 24h-Qualirennen in der SP8-Klasse bestritten.“ erläuterte uns Robin Dörr Dort hatte der Wagen auch den ersten Klassensieg erzielt während man bei den VLN-Läufen mit dem Supertropheo dem in der Klasse dominanten racing one Ferrari nichts entgegen zu setzen hatte. Ein dominantes Fahrzeug war der Lamborghini somit nicht. „Die Stimmung im Team war natürlich da ziemlich am Boden denn fast ein Jahr Vorbereitungszeit und Aufwand drohten in einem Startverbot zu münden. Der ADAC hat dann in Person von Norbert Kreyer und Frau Berthold noch alle Hebel in Bewegung gesetzt um uns in der SPX-Klasse starten zu lassen, doch der DMSB hat sich da scheinbar mehrfach quergestellt, da die SPX-Klasse als GT3-nah gilt und daher Entwicklungsreifen durch eine Reifenhomologation ausgeschlossen werden müssen. Anscheinend wollten die auf die Gebühren für die Reifenhomologation nicht verzichten.“

Da eine solche Homologation für die speziellen Reifen von Dörr-Reifenpartner Giti auf die Schnelle nicht beizubringen war, wurde nach einigem Gezerre hinter den Kulissen zwischen dem konstruktiv bedachten ADAC und den auf das Reglement pochenden DMSB-Verantwortlichen kurzerhand von den ADAC-Verantwortlichen die „SP-Y“-Klasse eingerichtet. Erst 20 Minuten vor dem ersten freien Training wurde der Mannschaft von Rainer und Robin Dörr informiert das man jetzt doch starten könnte... Laut Dörr Jr. lies sich im Nachhinein nicht mehr feststellen ob der ADAC oder der DMSB nun für die letztendliche Ablehnung der SP8-Einstufung verantwortlich zeichneten, die dann zum Gezerre hinter den Kulissen über die Einstufung in der SP-X zwischen den beiden veranstaltenden Sportbehörden ausartete.

Noch am Wochenende machten Gerüchte die Runde, das in der SP8 bzw. SPX-Klasse startende Konkurrenten die Wortführer hinter der Umklassierung der Dörr Lamborghinis beim Deutsche Motorsport Bund (DMSB) gewesen wären. Robin Dörr wollte sich zu diesen Gerüchten nicht weiter äussern. Würde dem wirklich so sein dann hätte sich der Deutsche Motorsport Bund als Büttel protestwütiger Gaststarter zum Gespött gemacht und dabei noch einen handfesten Krach mit dem Veranstalter der 24h, dem ADAC Nordrhein vom Zaun gebrochen. Leider waren wir am Wochenende zu beschäftigt die Basis unseres Rennberichts zu erarbeiten, daher gebietet die journalistische Sorgfaltspflicht das wir hier keine Verdächtigen nennen. Allerdings befanden sich in der Liste der diesbezüglichen Kandidaten auch einige Teams die dann im Endklassement hinter den beiden, defektgeplagten Lamborghinis landeten, die die unermüdliche Mannschaft von Rainer und Robin Dörr wider Erwarten der meisten Kollegen beide ins Ziel brachte. In Anbetracht der Tatsache das der Supertropheo nicht das klassische 24h-Fahrzeug ist – die Konstruktion absolvierte ihre 24h-Premiere – hätte ein Protest im Vorfeld angesichts der zu erwartenden Zuverlässigkeitsprobleme eigentlich wenig Sinn gemacht.

Mit der SP-Y-Klasse – in derem am 10.5 veröffentlichten Bulletin die vom DMSB angeführte weggefallene Notwendigkeit der homologierten Reifen übrigens mit keiner Silbe erwähnt wird (dafür sind unentbehrliche Regeln enthalten, etwa das der DMSB sich vorbehält „Anträge auf Einstufung ohne Angabe von Gründen abzulehnen“ und „Nach Antragsstellung ist eine Rückerstattung der vorab bezahlten Bearbeitungsgebühr von 3500€ ausgeschlossen“) – hat der DMSB übrigens ein Fass in Bezug auf Reglementsdefinition aufgemacht das die VLN Langstreckenmeisterschaft und den ADAC Nordrhein noch in Bedrängnis bringen könnte. Für die bisherigen SPX-Teams macht nun ein Antreten in dieser Klasse mit extra-Kosten für die Reifen keinen Sinn mehr, wenn man in der SP-Y nun auf solche Reifen verzichten könnte. Ausserdem wurde dem Team von Dörr nicht schriftlich erläutert was denn nun die beanstandeten Abweichungen von der Serienversion wären. Die bislang geäusserten Begründungen legen nahe das auch Modelle wie der Manthey-Porsche MRII wegen Abweichungen von der Serienversion ihrer Basismodelle nicht in den SP-Klassen zulässig wären.

Vielleicht könnte der DMSB aber vielleicht auch durchaus eine noch nicht erkannte zuschauerfreundliche Intention bei der Einführung der SP-Y verfolgt haben: wenn nun bislang nicht zulässige Abweichungen von den SP-Klassen hier ihre Heimat finden könnten, öffnet das teilweise spektakulären Konstruktionen die Bühne die bisher kaum denkbar wären und den mit einer LMP-Optik versehenen Supertropheos noch die Show stehlen könnten: Porsches mit Schneeschieber-artigen Frontflügelvorbauten (Kremer soll unbestätigen Berichten seit dem letzten Wochenende an einer K3-Evo Version arbeiten), Mercedes mit Lufthutzen bis zur Dachlinie. 2,5m breite BMW´s mit 25 Zoll (Entwicklungs!-)Reifen, Audis mit Heckflügeln in der Dimension ausgeklappter Tapeziertische? Bring´em on! Vielleicht könnte die SP-Y nun zur Zukunft des deutschen Motorsports einen erheblichen Beitrag leisten! Die DTM sucht übrigens noch ein aussichtsreiches zukunftsträchtiges Reglement für die Zeit ab 2020 ....

Noch kein GT-Programm für Farnbacher Racing

Die ringracing lexusrcf gridn24Mannschaft von Farnbacher Racing hat für 2018 noch kein konkretes Rennprogramm fixieren können. Das hat uns Mario Farnbacher am Nürburgring bestätigt. Die Truppe um Teamchef Horst Farnbacher und seine beiden Söhne Dominik und Mario hatte zwar 2 Optionen mit Lexus und Honda verfolgt die sich aber über den Winter mangels weiterführender Sponsoren nicht konkretisieren liessen.

„Ursprünglich war der Plan mit Lexus in der Blancpain Serie weiter zu machen. Doch dafür hätten wir eigene Sponsoren beibringen müssen, was uns leider nicht gelungen ist. Daneben gab es auch ein Angebot das ADAC GT-Masters gemeinsam mit mir und Dominik auf einem der neuen Honda NSX zu bestreiten. Aber dort hatten wir das gleiche Problem, das wir dazu ebenfalls eine Fremdfinanzierung hätten aufstellen müssen. Bislang haben sich lediglich die Programme in den längeren Rennen der IMSA mit Honda für mich fixieren lassen. Dominik ist nur in Daytona an Bord eines Lexus gestartet.“

In der letzten Saison war Farnbacher Racing noch gemeinsam mit dem aktuellen Blancpain GT Serien Endurance Cup-Einsatzteam Emil Frey Racing für Lexus in der GT-Open erfolgreich unterwegs. Am Nürburgring halfen die beiden Brüder an Bord eines der Ring-Racing Lexus aus. Auf dem SP8-Lexus RCF-Entwicklungsfahrzeug (Bild) gelang beim 24h-Rennen den beiden Farnbachers ein 45.Gesamt- und 2 Klassenrang. Die beiden Ansbacher Piloten mussten sich gemeinsam mit ihren japanischen Teamkollegen Kota Sasaki und Yoshimoto Hiroki nach 117 absolvierten Runden nur vom rent2drive-Familla Porsche des Quartetts Ackermann, Lukovnikov, Csaba, Wiskirchen schlagen lassen, das 3 Runden vor ihnen ins Ziel kam.

Eventuell kehrt das Team allerdings 2018 doch noch für ein Teilprogramm in die Rennszene zurück. „Wir erwägen jetzt Optionen im GT4-Bereich. Aber da sind die Überlegungen und Gespräche mit Sponsoren erst gerade gestartet und daher ist es noch zu früh über die in Frage kommenden Serien und Fahrzeuge zu spekulieren.“

Mantheys sechster Sieg beim Eifelklassiker

Die 46.te Ausgabe des ADAC 24 Stunden Rennens am Nürburgring (der Link führt zum ausführlichen Rennbericht auf unseren Seiten) hat das Manthey Racing Porsche 991 GT3 R-Quartett Frederic Makowiecki, Richard Lietz, Patrick Pilet und Nick Tandy gewonnen. Es war der 12.Sieg von Porsche, der sechste des Manthey Racing Teams und der jeweils erste der 4 Piloten des „Greeno“-911´ers.

Diese profitierten von der ungewöhnlichen Schlussphase des Rennens, das nach einem Abbruch wegen Nebels am Sonntag mittag 80 Minuten vor dem Rennende noch einmal gestartet wurde. Beim abschliessenden Sprint setzte sich Schlussfahrer Makowiecki mithilfe von zusätzlich vom Team geschnittenen Regenreifen gegen den Black Falcon Mercedes AMG GT von Schlusspilot Adam Christodoulou, Maro Engel, Manuel Metzger und Dirk Müller durch. Die Mercedes-Piloten hatten bis zum Abbruch des Rennens einen Vier-Minuten Vorsprung auf die Porsche-Crew herausgefahren, der zum grossen Teil aus einer späten 3 ½ Minuten Strafe wegen eines Code 60 Vergehens der Porsche-Mannschaft resultierte. Bis dahin hatten sich die beiden Crews an der Spitze des Renenns je nach Boxenstoppzyklus abgewechselt. Die Porsche-Crew hatte dabei in der ersten Runde einen zusätzlichen Stop aufgrund eines schleichenden Plattfusses einlegen müssen, der sie um 3 Minuten zurückwarf, wobei man 2 Minuten im Laufe des Rennens wieder egalisierte.

In der Kampfgruppe hinter den beiden Führenden, deren Abstände beim Restart reglementsgemäss auf 0 gesetzt wurden, setzte sich der Bilstein-Black Falcon Mercedes AMG GT von Yelmer Buurmann, Thomas Jäger, Luca Stolz und Jan Seyffarth in einer Dreier-Kampfgruppe gegen den Werks-Aston Martin Vantage GT3 und den dritten Black Falcon AMG – das Siegerfahrzeug der 24h von Dubai im vergangenen Januar – durch. Schlussfahrer Hubert Haupt hatte dort zunächst P3 inne, ehe er im Infight mit den Konkurrenten einen Dreher verzeichnen musste. Aston-Pilot Maxime Martin war im Regen in Richtung eines sensationellen dritten Platzes unterwegs bis der Anfangs des Restarts durch einen Dreher zurück gefallenen Buurmann auf dem Bilstein-AMG nach einem atemberaubenden Überholmanöver auf der Kuppe des Schwedenkreuzes auf P3 vorbei zog.

Die Mercedes waren mit den Michelin-Reifen im Regen kaum zu schlagen, was Manuel Metzger in der Nacht bei einem spektakulären Überholmanöver in der Kurve vor dem Wehrseifen in der Nacht demonstrierte. Daher griff die Porsche-Crew im Endstint zu dem Kniff mit den zusätzlich geschnittenen Regenreifen. Zudem wurde Schlussfahrer Makowiecki vor dem Start in den Endturn von seinen Mitpiloten gebrieft „... entweder das Rennen zu gewinnen oder den Porsche auf der Jagd nach der Spitze in die Mauer zu setzen. Als Zweiter hätte ich ihnen nicht mehr unter die Augen treten dürfen.“

In den nassen Bedingungen zeigte sich zudem die Überlegenheit von Reifenhersteller Michelin. Waren im Trockenen die Falken- und Dunlop bestückten Teams noch mit bei der Musik, so brachen die Konkurrenten im Regen völlig ein. Einschliesslich des auf P6 plazierten Land Motorsport Audis lagen am Ende 6 Michelin-Teams auf den vorderen Plätzen. Dunlop plazierte den Phoenix-Audi auf P7 als bestes Team, vor dem ebenfalls Michelin-bereiften Wochenspiegel Team Monschau Ferrari F488 GT3 und dem Falken Porsche. Der Michelin bereifte Landgraf Motorsport Mercedes AMG GT beschloss am Ende die Top-10.

Porsche hatte im Vorfeld mit einem sensationellen Qualifying-Rekord von „Grello“-Pilot Laurens Vanthoor von 8:09,105 eine Dreifach-Pole geholt. Porsche Mercedes und BMW lieferten sich auch in den ersten Stunden eine Jagd um die Spitze, während den Audi-Teams trotz einem BoP-Zugeständnis nur die Chance blieb der Konkurrenz mit mehr Risiko zu folgen. Die beiden Michelin-bereiften Teams von Audi Sport Team WRT und Land fielen durch Unfälle zurück. BMW, die nur auf ROWE Racing als Werksteam setzten verlor einen Wagen nach einem Auffahrunfall mit nachfolgendem Kühlerdefekt. Der zweite M6 verrauchte in der Nacht nach einem Defekt am Drosselklappensteller. Bis kurz vor dem Einsetzen des Regens lag der „Grello“-Manthey-Porsche in Führung – bis Romain Dumas kurz vor Einsetzen des grossen Regens auf einer Ölspur im Bellof-S abflog.

Als der Regen um halb 3 nachts einsetzte drehte sich das Rennen zugunsten der Black Falcon-Autos, die im Vorfeld die Reifen bestens aussortiert hatten. Als der Regen am Sonntag vormittag endete kam der Nebel, der schliesslich für den zwischenzeitlichen Rennabbruch sorgte, bis ein weiterer Regenschauer den gröbsten Nebel vertrieb und den Boden für das packende Finale bereitete.

Der Rennbericht zu den 46. 24h am Nürburgring ...

...ist unter diesem Link auf unseren Seiten einzusehen. 70.000 Zuschauer am Rennwochenende bekamen ein hochklassiges Rennen um den Gesamtsieg zu sehen, das nach einem Start unter sonnigen Bedingungen am Sonntag von den Wetterkapriolen bestimmt wurde, die zu einer zeitweisen Unterbrechung des Rennens führten. Doch dadurch kamen die Zuschauer am Ende in den Genuss eines Sprintfinales das selbst die vorangegangenen WTCR-Läufe in den Schatten stellte und mit dem 12. Sieg von Porsche bei der 46.ten Ausgabe des Klassikers endete. Alle Ergebnisse, Berichte von den Sessions und Fotos sind im Rennbericht auf unseren Seiten gesammelt:

Die Gesamtsiegkandidaten beim 24h-Rennen am Ring

33 Wagen werden in den Gesamtsiegverdächtigen Klassen SP9, SP9-LG und SPX beim 46.ten 24 Stunden Rennen am Nürburgring an den Start gehen. In der Top-Klasse werden vorne an der Spitze Porsche (8 Autos), Mercedes (7), Audi (7), BMW (5), Ferrari (1) und Lamborghini (1) das Rennen unter sich ausmachen. Hinzu kommen die Underdogs in den SPX/9LG von Aston Martin, Renault, BMW und Glickenhaus.

Unter den 8 Porsche Teams sind zumindest 6 Mannschaften die ein Wörtchen im Kampf um das Gesamtpodium mitreden wollen. Beiden Manthey-Porsches, („Grello“ und „Greeno“) mit den Besatzungen Estre/Dumas/Vanthoor/Bamber und Lietz/Pilet/Markowiecki/Tandy ist ein Platz auf dem Podium nach den starken Vorstellungen die man seit einem Jahr in der VLN Langstreckenmeisterschaft abliefert mehr als nur zuzutrauen. Zudem kommt mit dem Falken Porsche von Bachler/Müller/Ragginger/Werner ein starkes Quartett auf einem Wagen hinzu, der in den letzten Ausgaben des Ringklassikers immer schon ein Kandidat für einen Gesamtpodiumsplatz war. Bei Frikadelli Racing lauern 2 weitere Geheimkandidaten für das Gesamtpodium oder zumindest einen Top-10 Platz. Mit Reifenausrüster Dunlop begibt man sich auf für Porsche ungewöhnliche Pfade. Die beiden Quartette Arnold/Müller/Henzler/Campbell und Siedler/Seefried/ Laser/Jaminet lassen zumindest fahrerisch keine Schwachpunkte erkennen. Schliesslich darf auch das KÜS Team 75 Bernhard mit dem Quartett Bergmeister/Lotterer/Cairoli/Christensen zum Kreis der erweiterten Podiumskandidaten mit hinzugerechnet werden. Hinzu kommen die privaten Porsche von GetSpeed Performance (u.a. mit Lucas Luhr) und der #12 Manthey-Porsche von Otto Klohs & Co.

Die zweite starke Streitmacht stellt Mercedes, wobei die Mercedes AMG GT3 von Black Falcon (3 Wagen) Mann-Filter HTP-Motorsport (auch 3) und Landgraf Motorsport ähnlich stark besetzt sind wie die Porsche-Crews. Bei Black Falcon dürften der SAP-gesponsorte Wagen von Engel/Christodoulou/Metzger/Müller sowie der Bilstein-AMG von Buurman/Jäger/Seyffarth/Stolz die beiden Top-Autos sein. HTP-Motorsport hat mit den beiden „Mambas“ von Baumann/Mortara/Juncadella/van der Zande und Hohenadel/Dontje/Götz/van der Zande 2 ähnlich stark besetzte Eisen im Feuer.

Die dritte Marke im Bunde der heissen Gesamtsiegfavoriten ist Audi. Land Motorsport (Mies/Rast/v.d.Lind/v.d.Linde), Phoenix mit Haase/Stippler/Vervisch/Müller das Audi Sport Team WRT (mit Rast/Frijns/Vanthoor derzeit nur als Trio besetzt) und die beiden Mücke Audi (Winkelhock/Rockenfeller/Haase/Müller & Mücke/Jöns/Fässler/Kaffer) sind die Kandidaten für die Top-Plätze, wobei als Minimalziel jeder Mannschaft wohl zumindest ein Top-10 Platz im Lastenheft steht. Ausser vielleicht bei der Mannschaft von Wolfgang Land, wo die Ambitionen als Titelverteidiger aus dem Vorjahr wohl anspruchsvoller formuliert sein dürften. Hinzu kommen bei Audi zudem 2 privat besetzte Car-Collection-Audis.

BMW fällt in diesem Jahr nicht nur von der Anzahl der Fahrzeuge her ab. Mit ROWE Racing der Ringmannschaft von Walkenhorst Motorsport sowie Falken Motorsport fehlen die beiden bisherigen Semi-Werks-Mannschaften Schubert und Schnitzer Motorsport . Für BMW´s Kundenteams Falken und ROWE Racing sind zwar hochrangige Namen aus dem BMW-Werksfahrerkader abgestellt worden (Jens Klingmann bei Falken, Catsburg/Krohn/Tomczyk/dePhillippi bei ROWE Racing, die mit der #99 wohl den am besten besetzten BMW M6-GT3 in diesem Jahr haben) aber gegen die geballte Werkspower von Porsche, Mercedes und Audi dürfte man seitens der Münchner, die in diesem Jahr nur die Formel E, das WEC-Programm und die DTM zu ihren Top-Programmen zählen, nur maximal ein Top-10 Ergebnis erwarten. Umso bemerkenswerter ist was die Truppe um Henry Walkenhorst mit ihren 3 privat besetzten BMW – darunter mit dem BMW Z4 GT3 ein weitere Fanfavorit - für einen aufwändigen Auftritt hinlegt.

In die Riege der Fanfavoriten fallen der Wochenspiegel Team Monschau-Ferrari – im vergangenen Jahr immerhin mit einem Top-10 Ergebnis die Überraschung des Rennens, der Konrad Motorsport Lamborghini Huracán GT3 der Scuderia Cameron Glickenhaus SCG003 - James Glickenhaus sein neues GT-Projekt wird wohl erst im kommenden Jahr aufschlagen - und der Renault RS 01 der mcchip-dkr-Mannschaft.

Vorschau auf die 46.sten 24h am Nürburgring

Mit der 46.ten Ausgabe des 24 Stunden Rennens am Nürburgring steht am kommenden Wochenende der Saisonhöhepunkt der deutschen Rennszene auf dem Programm. 150 Teams haben für die diesjährige Ausgabe gemeldet – das sind weitere 11 Autos weniger wie im Vorjahr (161 gemeldet – 158 Gestartet) , wobei durch eine Aufteilung des Feldes in ein internationales und nationales Reglement in den letzten Wochen noch Nachnennungen auf nationaler Ebene möglich wurden. De Facto dürften sich für einen spontanen 24h Einsatz aber die wenigsten Teambudgets noch aufpeppen lassen und somit ist man weit von den Spitzenzahlen vergangener Jahre (2011: 202 Starter) entfernt.

Die 150 Starter treten in 23 Wertungsklassen an. Damit starten gleich 3 Klassen mehr wie im Vorjahr. Davon starten 87 Wagen (Vorjahr: 110 Wagen) in der SP-Wertungskategorie, 37 (23) in der CUP-Wertungskategorie (incl. TCR) und 21 (23) in den seriennahen V-Klassen. Hinzu kommen wie im Vorjahr 5 in der Klasse der Sonderfahrzeuge mit alternativen Treibstoffen. Traditionell ist die Gesamtsiegerklasse der SP9/GT3 am stärksten besetzt, wobei mit 29 Wagen (2017: 34; 2016: 39) das Feld auch etwas dünner wie im Vorjahr ausfällt. Doch mit 2 zusätzlichen Autos in der SP9LG (=“last Generation“ - ein Aston Martin Vantage GT3 und ein BMW Z4 GT3) und der SPX (1 Scuderia Cameron Glickenhaus SCG003 und ein Renault RS 01) Ist das feld der potentiellen Gesamtsiegerfahrzeuge mit 33 Autos hinreichend gut bestückt.

Weitere stark besetzte Klassen sind der BMW M235i-Cup mit 15 teilnehmenden Mannschaften, die SP3 mit insgesamt 13 Wagen und der Porsche Cayman-Cup mit 10 Autos.

In der Top-Klasse werden vorne an der Spitze Porsche (8 Autos), Mercedes (7), Audi (7), BMW (5), Ferrari (1) und Lamborghini (1) das Rennen unter sich ausmachen. Hinzu kommen die Underdogs in den SPX/9LG von Aston Martin, Renault, BMW und Glickenhaus.

20 Hersteller sind wie im Vorjahr involviert. Porsches Kontingent ist mit 43 Wagen das stärkste vor BMW (41), Audi (11) und Mercedes (10). Einstellig wird es bei Opel und Toyota mit jeweils 7 Fahrzeugen, Renault mit 5, sowie Ford, KTM , Lamborghini, Lexus und Aston Martin mit jeweils 3 Autos. 2 Wagen bringen VW, Seat, und Hyundai an den Start. Daneben starten jeweils ein Ferrari, eine Dodge Viper, ein Peugeot, ein Glickenhaus und ein Subaru. Im vergleich zum Vorjahr fehlt Bentley im Feld. Dafür ist KTM erstmals mit am Start.

In den vergangenen 45 Ausgaben des Klassikers hat BMW 19 Siege einfahren können. Porsche steht derzeit bei 11 Siegen, Ford bei 5, Audi hat 4 Siege zu Buche stehen, Chrysler 3, Mercedes 2 und Opel einen. Wer wohl die grössten Chancen auf einen weiteren Gesamtsieg hat, werden wir in den noch verbleibenden Tagen bis zum Start des Klassikers beleuchten.

Black Falcon siegt beim Qualirennen

Yelmer Buurman, Thomas Jäger und Jan Seyffahrt entschieden im Mercedes AMG GT3 von Black Falcon das ADAC Qualifkationsrennen für sich. Nach 6 Stunden und insgesamt 41 absolvierten Umläufen überquerte Schlussfahrer Buurman nach einem packenden Finish kurz vor Nicky Catsburg und Martin Tomcyk im ROWE Racing-BMW M6-GT3 die Ziellinie. Catsburg hatte zuvor in den letzten beiden Runden über die 25,378km lange Kombination aus Nordschleife und GP-Kurs dicht zum Führenden aufgeschlossen, eine finale Attacke auf der Döttinger Höhe blieb ihm allerdings nach Verkehr beim Überrunden verwehrt.

„Das war ein irre anstrengender Kampf. Insbesondere, weil wir in den letzten beiden Runden in den Verkehr hineingerieten: Da klebte Nicky plötzlich an meiner Stoßstange. Letztlich hatte ich dann aber etwas mehr Glück beim Überrunden und konnte das Rennen nach Hause fahren“, erklärte Yelmer Buurman später im Ziel.

Den letzten Platz auf dem Podium sicherten sich Dominik Baumann, Christian Hohenadel, Daniel Juncadella und Edoardo Mortara im Mercedes AMG GT3 von HTP-Motorsport. Auch im Kampf um die dritte Position wurde den Zuschauern in der Schlussphase ein packendes Duell geboten, das Baumann knapp vor Polesetter Robin Frijns und seinem Partner René Rast im Belgian Audi Club Team WRT-Audi #8 für sich entschied, der auf den allerletzten Metern noch auf die sechste Position zurückfiel. Profitieren konnten davon die Scuderia Cameron Glickenhaus und Aston-Martin , die sich dadurch kurz vor Schluss noch auf die Plätze vier und fünf nach vorn schoben.

Insgesamt war zu beobachten, dass an der Spitze ein stetiger Schlagabtausch zwischen den Topteams von Mercedes, Audi, BMW und Porsche stattfand, an dem auch Aston Martin und die Scuderia Cameron Glickenhaus kräftig mitmischen konnten. Die ersten acht Fahrzeuge überquerten nach 6 Stunden Fahrzeit innerhalb von einer Minute die Ziellinie.

Rowe-BMW gewinnt VLN2

Beim 2.VLN-Lauf, dem 43.DMV 4h-Rennen (der Link führt zum Rennbericht auf unseren Seiten) hat es am Wochenende einen BMW-Sieg gegeben. Mit 8,7s Vorsprung gewann das ROWE Racing BMW M6-GT3-Duo Jesse Krohn und Connor de Phillippi nach 27 absolvierten Runden das Rennen. Den zweiten Platz holt sich das Black Falcon Mercedes AMG GT3-Quartett Maro Engel, Adam Christodoulou, Manuel Metzger und Dirk Müller. Die Mercedes-Piloten konnten den zweiten Platz mit knapp 5s vor dem Falken-Porsche von Klaus Bachler und Martin Ragginger sichern, der nach VLN1 erneut auf auf das Podium gelangen konnte.

P4 ging dahinter an die Land Motorsport Audi-Mannschaft. Manthey Racing holte sich mit der #912 nach anfänglich starker Vorstellung mit etlichen Führungskilometern des Trios Pilet/Markowiecki/Tandy nur den fünften Platz. P6 ging mit lediglich 44s Rückstand auf die Führenden an das Phoenix Racing Audi R8 LMS GT3-Duo Nico Müller und Frank Stippler. Die Top 10 komplettieren der #48 HTP-Motorsport-Mann-Filter-Mercedes, der #15 Black Falcon Mercedes AMG GT, der #47 Mann-Filter- Mercedes AMG GT und der Walkenhorst Motorsport BMW M6-GT3 #35.

An der Spitze wurde das Rennen lange Zeit von einem Führungstrio bestehend aus den beiden Manthey-Porsches und dem #15 Black Falcon Mercedes bestimmt. Etwa 80 Minuten vor dem Rennende rutschte der zu diesem Zeitpunkt führende „Grello“-Porsche des Trios Dumas/Vanthoor/Bamber in die Leitplanken und beschädigte die Aufhängung des Frontsplitters. Das Team um Nicki Raeder zog in der Folge den von der Pole gestarteten Wagen aus Sicherheitsgründen zurück. Der zweite Manthey-Porsche kam im Zuge einige Gelb- und Code60-Zonen im Verlauf der letzten Boxenstopphase unter die Räder, wodurch die eigentlich dahinter befindlichen Teams Oberwasser bekamen. So fand sich eine halbe Stunde vor dem Rennende der Rowe-BMW von Krohn/de Phillippi in der Führung wieder, der noch bei VLN1 nach einem Reifenplatzer vorzeitig ausgefallen war.

Das Pech im Team fiel dieses mal auf das Schwesterfahrzeug, das nach 19 Runden mit einem Defekt am Antriebsstrang in der Box abgestellt werden musste. Weitere Ausfälle aus der Gruppe der Top-Autos betrafen den Falken-BMW, den #31 Frikadelli-Porsche und den Landgraf Motorsport Mercedes AMG GT. Der dritte Black Falcon Mercedes wurde schon nach einem Unfall im Qualifying zurück gezogen.

Weitere Details zum  Rennen können im wie immer ausführlichen Rennbericht auf unseren Seiten nachgeschlagen werden.

91 Starter beim Qualirennen für die 24h

Beim ADAC Qualifikationsrennen für das 24 Stunden Rennen am Nürburgring vom 14. bis 15. April können sich die Fans auf einen spannenden Auftakt freuen. Ein Feld von 91 Teams hat sich für den Prolog zur 46.ten Ausgabe des deutschen Langstreckenklassikers angemeldet. Neben der vorzeitigen Direktqualifikation für das Einzelzeitfahren um die Pole Position beim Langstreckenklassiker geht es auch um den Erwerb von Startzulassungen für Fahrer und Technik, zudem sind die Abläufe nicht nur beim sechsstündigen Qualifikationsrennen ganz darauf eingerichtet, ein „24h-Rennen im Miniaturformat“ zu bieten.

In der Top-Klasse stehen 22 GT3-Wagen in der SP9-Klasse am Start. 7 Porsche 991 GT3 R (3*Manthey, 2* Frikadelli Racing Team, GetSpeed Performance und Falken Motorsports), 3 Audi R8 LMS GT3 von Car-Collection , Land Motorsport und dem Audi Sport Team WRT (Phoenix startet zudem in der SPX-Klasse), 4 Mercedes AMG GT von Black Falcon und HTP-Motorsport, 6 BMW (5 BMW M6-GT3 und ein BMW Z4 GT3 ) von Walkenhorst Motorsport (3 Autos), ROWE Racing (2 Wagen) und Falken Motorsports. Sowie ein Wochenspiegel Team Monschau-Ferrari, der Konrad Motorsport Lamborghini Huracán GT3 und ein Aston Martin Vantage GT3 von Aston Martin Racing, der mit Nicki Thiim Darren Turner, Marco Soerensen und Maxime Martin besetzt ist, streiten gemeinsam mit den SPX-Wagen von mcc-chip-dkr (Renault RS 01) und Scuderia Cameron Glickenhaus SCG003 um die Top-Plätze fahren.

Ab dem Qualifying am Samstagabend (18:45 – 21:15 Uhr) geht es nicht nur um die Ehre, sondern auch um ganz konkrete Wettbewerbsvorteile beim 24h-Rennen. Schließlich erhalten die zehn Trainingsschnellsten eine direkte Fahrkarte für das Top-30-Qualifying beim 24h-Rennen – also für das Einzelzeitfahren um die Pole Position. Daneben erhalten auch die ersten 4 Teams aus dem VLN-Qualifying von VLN1 und VLN2 eine Startberechtigung für das Top-30. Und im sechsstündigen Rennen am Sonntag (Start 12:00 Uhr) stehen dann weitere vier Startberechtigungen zur Disposition: ein starker Anreiz für die Teams. Daneben üben Fahrer, Mechaniker und Ingenieure aber auch die Abläufe beim Nordschleifenklassiker im Mai.

Noch mehr Starter bei VLN2

Das 43.DMV 4 Stunden Rennen, die 2. Runde der VLN Langstreckenmeisterschaft 2018 wird im Vorfeld des kommenden 24 Stunden Rennens am Nürburgring erneut mit einem starken Feld aufwarten: 183 Teams stehen in der vorläufigen Teilnehmerliste. Das sind 10 mehr wie zum ersten VLN-Lauf, zu dem letztendlich 155 Mannschaften ins Rennen starteten. Wir betrachten der Einfachheit halber nur die Änderungen im Feld im Vergleich zum letzten Rennen.

26 GT3, also nominell 2 Teams mehr wie zum Saisonauftakt, werden in der SP9-Klasse am Start stehen. Diese weist je 7 Porsche und Mercedes, 6 BMW, 3 Audi, 2 Ferrari und einen Lamborghini als Starter aus. Aus Seiten der Porsche-Mannschaften lässt der #12 Manthey Racing-Wagen von Otto Kern & Co das Rennen aus. Mercedes hat um die 3 heute früh vermeldeten Black Falcon Mercedes AMG GT3 und den Landgraf Motorsport-Mercedes aufgestockt. Bei Audi fehlen die beiden BTW Mücke Motorsport Audi R8 LMS GT3 und im BMW-Lager steht der Walkenhorst Motorsport BMW Z4 GT3 von Peter Posavac, Alex Lambertz und Jörg Müller erstmals am Start.

In der SPX-Klasse fehlt der mcc-chip-dkr-Racing Renault RS 01. Dafür steht mit dem Scuderia Cameron Glickenhaus SCG003 des Trios Mutsch/Simonsen/Mailleux ein weiterer Fanfavorit am Start. Während es in der SP7-Klasse keine Änderungen gibt kommt in der auf 7 911´er anwachsenden CUP2 ein zusätzlicher Porsche hinzu. Statt dem Pro Sport Performance-Porsche starten hier der britische, von Bonk Motorsport eingesetzte Porsche von Bill Camaron und ein zweiter GetSpeed Performance-Porsche für das Trio Osieka/Berg/Hertenstein.

In der SP8-Klasse starten 2 zusätzliche Teams in der 8T-Division – ein „Profi“-Mercedes AMG GT4 auf dem Bernd Schneider, Patrick Simon, Christian Gebhardt und Jethro Bovington sich das Steuer teilen und ein BMW M4 des Teams Schirmer. In der GT4/SP10-Klasse fehlt hingegen der Proom-Racing Porsche Cayman – hier schrumpft das Feld auf 6 Autos. Die V6-Klasse wächst um 2 Fahrzeuge auf 6 Starter an: dem Mercedes Benz SLK 350 von Sing/Sing und dem zweiten Mathol Racing Porsche Cayman von Schäfer/Eichner. 9 Starter – einer weniger als bei VLN1 (- Team Schirmer-BMW, - aesthetic-Racing; + ein weiterer Cayman) – starten in der V5. Die V4 Klasse sieht mit 19 Startern gar 3 mehr als beim VLN-Saisonauftakt am Start. In der H4-Klasse muss der Destrée Porsche pausieren, da ein Pilot Krankheitsbedingt ausgefallen ist und Destree selber bei der Gruppe C/CER in Barcelona im Einsatz ist. Doch mit dem gewohnt schnellen 997 GT3-Cup, der Schall-Mannschaft ist zumindest weiter ein Starter vorhanden. Keine Änderungen gibt es beim wieder mit 15 Wagen stark vertretenen H2-Feld.

19 CUP5-BMW bedeuten das das Feld in dieser Klasse um lediglich ein Auto schrumpft. Dafür stockt Isert Motorsport das CUPX-Feld um 2 Profi-Wagen auf die neben dem Permit B-Wagen von Schiff/Kraihamer unter anderem die Stucks, Volker Stryczek und das letztjährige Isert-Trio Hoffmeister/Jung/Wolf am Start sehen. Auch die Cayman-Cup-Klasse wächst um 2 Cayman GT4 CS – den Mathol Racing-Wagen von Schicht/Cramer und ein weiteres Fahrzeug für das Trio Günther/Stengel/Herbst – an.

Das 90 minütige Qualifying beginnt wie gewohnt um 8.30 Uhr. Der Start des 4-stündigen Rennens wird bei regulärem Ablauf um 12 Uhr erfolgen. Die gesamte Veranstaltung kann, so man nicht bei prognostizierten 15°C und makellosem Himmel vor Ort ist, auf der VLN-Website als Stream verfolgt werden.

Neuester Rennbericht