Nürburgring Nordschleife (24h & VLN)

Autoarena-Mercedes holt ersten VLN-Sieg

Der achte und vorletzte VLN Langstreckenmeisterschafts-Lauf, der 50. ADAC Barbarossapreis des MSC-Sinzig, ist mit einem Mercedes-Doppelsieg zu Ende gegangen. Das Autoarena Motorsport-Duo Patrick Assenheimer und Dominik Baumann erzielte seinen ersten VLN-Sieg mit einem Vorsprung von nur 3,651s auf den SPS Automotive Performance Mercedes AMG GT3 den Renger van der Zande und Edoardo Mortara bei der Premiere der GT3-Mannschaft auf der Nürburgring Nordschleife bewegten. Den dritten Platz belegte beim bei besten Wetterbedingungen ausgetragenen Lauf das Walkenhorst Motorsport-Trio Jonathan Hirschi , Jordan Tresson und Hunter Abbott mit einem Rückstand von 160s auf die beiden Mercedes-Crews.

Das Qualifying zur vorletzten VLN-Runde hatte mit einem kuriosen Ergebnis begonnen: Eingebremst von einer anfangs feuchten Strecke und vielen CODE 60 Phasen über den letzten Minuten der Session belegten am Ende die beiden in der SP-X-Klasse startenden neuen GT3-Boliden von Aston Martin und Audi die vordersten Plaätze. Mit einer 8:31,359 blieb die Polezeit von Aston-Pilot Maxime Martin dabei weit hinter dem üblichen Niveau der Polezeiten zurück. Dennoch startete keiner der beiden SP-X-Wagen von der Pole, da beide wegen der „Prototypenregelung“ im sportlichen Reglement an das Ende ihrer Startgruppe verlegt wurden. Der Aston Martin von Martin und Darren Turner sollte dennoch am Ende Gesamtrang 4 vor dem neuen von Car-Collection eingesetzten Audi von Christopher Haase und Jamie Green zum Rennende erzielen.

Auf die Pole rückte damit der Schnitzer Motorsport BMW M6-GT3 von Solist Augusto Farfus vor, der allerdings von seinem Team einen Testauftrag und keinen Kampf um ein möglichst gutes Rennergebnis ins Lastenheft geschrieben bekommen hatte. Der Brasilianer steuerte daher nach nur einer Runde in Führung liegend die Box an und legte demonstrativ eine Toilettenpause ein – soweit zum Humor der Schnitzertruppe...

Die Spitze übernahm der erstmals in der VLN Langstreckenmeisterschaft antretende SPS Automotive Performance Mercedes AMG GT3 vor einem Kampfpaket bestehend aus dem Phoenix Audi von Oscar-Tunjo, dem Autoarena-AMG und dem #11 Wochenspiegel Team Monschau-Ferrari von Nico Menzel. Menzel kämpfte sich an die Spitze vor, nachdem SPS den taktischen Zug eines frühen Stopps zog. Der Phoenix-Audi wurde derweil eingangs einer Doppelgelb-Zone vom Manthey-Porsche torpediert. Für beide GT3 endete das Rennen schon in der 6.Runde. Der Wochenspiegel Ferrari hingegen wurde in Führung liegend nach der Übergabe an Christian Menzel von einem anderen Fahrzeug im Bellof S abgeräumt und flog in die Leitplanken. Menzel kam mit einer Gehirnerschütterung davon.

Platz 3 hinter den beiden führenden Mercedes die sich je nach Boxenstop an der Spitze abwechselten übernahm zu Rennmitte der #30 Frikadelli Racing Team Porsche 991 GT3 R - bis zu einer 1min Stop&go Starfe, die den blauen Walkenhorst BMW vorbei schlüpfen liess. An der Spitze entschied sich der Kampf zwischen den beiden Mercedes nach einem Fehler der Nordschleifenneulinge von SPS: nach einer Stop&Go-Strafe wegen eines Gelbvergehens ging der erstmals auf Michelins antretende vom Einsatzteam von HTP-Motorsport betreute Autoarena AMG knapp in Führung und gab diese in den letzten 4 Runden auch nicht mehr ab. Für Baumann und Assenheimer war es der erste VLN-Triumph. Für Mercedes war es der dritte VLN-Sieg der Saison nach den beiden Black Falcon-Siegen.

Der neunte und letzte VLN-Lauf der Saison findet in 2 Wochen mit dem 43.Münsterlandpokal am 20.10 statt.

Der Rennbericht vom 50. Barbarossapreis...

... dem 8. Saisonlauf der VLN Langstreckenmeisterschaft 2018, kann unter diesem Link auf unseren Seiten eingesehen werden. Trotz der Trainingsbestzeit von Aston Martins neuem Vantage GT3 startet Schnitzer Pilot Augusto Farfus von der Poleposition. Den Rennsieg werden allerdings andere Tems unter sich ausmachen. Rennergebnisse, -Verlauf und Bilder werden während des Rennens hier in unserem Bericht ergänzt.

50. ADAC Barbarossapreis mit 2 Premieren

Der 50.te ADAC Barbarossapreis, der 8.te Saisonlauf der VLN Langstreckenmeisterschaft, wartet bei seinem Jubiläum mit einem starken GT3-Feld auf. Insgesamt 19 GT3 Maschinen, darunter 17 in der Gesamtsiegerklasse der SP9/GT3 , lassen einen spannenden vorletzten Lauf erwarten. Zudem gibt es mit dem neuen GT3-Vantage und dem neuen Audi GT3-evo 2 interessante Premieren im Feld die jeweils in der SPX-Klasse starten.

Mit einem unter der Nennung von Car-Collection startenden neuen Audi GT3-LMS evo, der durch Christopher Haase und Jamie Green pilotiert wird, schickt Audi sein nächstjähriges Modell auf den härtesten Testpacours den man sich im Motorsport denken kann. Als Referenzfahrzeuge lässt Audi zwecks Datenabgleich gleich 4 etablierte Audi R8 LMS GT3 der Teams Phoenix Racing (2 Fahrzeuge die durch Vincent Kolb/Frank Stippler und Max Hofer/Oscar Tunjo pilotiert werden), Land Motorsport und Car-Collection von der Kette, was bedeutet das gleich 5 Audi R8 LMS GT3 bei der vorletzten Runde der VLN Langstreckenmeisterschaft antreten. Aston Martin verzichtet auf Referenzfahrzeuge, was schon mal einen Unterschied in der Herangehensweise des britischen und des deutschen Herstellers offenbart.

Daneben starten in der GT3-Klasse 4 Porsche 991 GT3 R der Teams Frikadelli Racing, GetSpeed Performance und Manthey Racing, 3 Mercedes AMG GT3 der Teams AutoArena, HTP-Motorsport und SPS Automotive Performance, 2 Walkenhorst Motorsport BMW, sowie ein Schmitzer M6, 2 Wochenspiegel Team Monschau-Ferraris und ein Konrad Motorsport Lamborghini Huracán GT3, die sich am kommenden Samstag um den Gesamtsieg duellieren.

Bei 155 angekündigten Teilnehmersn sind auch die anderen Klassen gut besetzt. Je 5 Porsche starten in der SP7 und in der CUP2-Klasse stehen am Start. 7 Teilnehmer – 2 Aston Martin, 2 Porsche und je ein Lexus, BMW und Ferrari – werden in der SP8 erwartet. Ebenfalls 7 Teilnehmer starten in der SP10/GT4-Klasse. In den Produktionswagen klassen werden 5 Wagen in der V6-Klasse, 10 in der V5 und 19 in der V4-Klasse erwartet. Auch in der Gruppe H soll mit dem TAM-Porsche von Schall Gerhard wieder ein Wagen in der H4-Klasse starten. In den CUP-Klassen kann man sich auf 17 BMW in der CUP5, 2 KTM X-Bow in der CUPX und 8 Cayman in der CUP3. A

ls Nordschleifen-Novizen sind im Feld der kleineren Autos unter anderem LMP2-Pilot Alex Brundle, Michele Beretta, DTM-Pilot Joel Eriksson und Carrera-Cup-Pilot Nick Yelloly für ihre Permits unterwegs. Das Rennen startet am Samstag um 12 Uhr. Die Startausfstellung wird im Qualifying von 8.30 bis 10 Uhr ausgefahren. Beide Sessions werden auf der Website der VLN Langstreckenmeisterschaft live gestreamt.

Audi vor R8 GT3 evo-Debüt?

Audi audi nordschleifeplant dem Anschein nach bei VLN8, dem 50. ADAC Barbarossapreis am 6.10 ebenfalls das Einsatzdebüt des neuen R8 LMS GT3 evo, der im kommenden Jahr für die GT3-Klasse als neues Einsatzgerät homologiert werden soll. Das neue Gefährt ist in der BoP-Liste des VLN-Laufs neben dem neuen Aston Martin-Vantage GT3 aufgeführt, dessen Teilnahme bereits in der letzten Woche offiziell seitens des britischen Herstellers bestätigt wurde.

Der neue Audi, der bereits bei ersten Testeinsätzen in Monza beobachtet wurde hat als sichtbare Änderungen im Vergleich zum aktuellen, 3 Jahre alten Modell eine geändertes Frontdesign, einen neuen Kühlergrill und neue Seitenschweller. Diese sollen laut Meldungen unserer Kollegen von Sportscar 365 das Facelift des Serienmodells im kommenden Jahr widerspiegeln Weitere technische Änderungen sind ebensowenig publik geworden wie die Identität des Einsatzteams für das sich die beiden ringerfahrenen Mannschaften von Phoenix Racing und Land Motorsport anbieten würden.

Die BoP-Liste führt den evo-Audi mit einem 5kg höheren Basisgewicht als das derzeitige Einsatzmodell und 0,5mm kleineren Restriktoren auf. Auch für den Audi würde wie auch dem Aston Martin und dem neuen Porsche die Handikap-Reglung gelten, wonach der Start vom Ende der Startgruppe erfolgen würde und man eine längere Standzeit bei den Boxenstopps zu absolvieren hätte. Ausgenommen von dieser Reglung ist neuerdings der Renault RS 01, der ebenfalls in der SPX-Klasse eingestuft worden ist.

Astons neuer Vantage kommt zu VLN8

Aston Martin hat vantage gt3 lemansheute den Einsatz des neuen 2019´er Aston Martin Vantage GT3 im Rahmen des nächsten VLN Langstreckenmeisterschafts-Laufs, dem 50. ADAC Barbarossapreis am 6.10 offiziell bestätigt. Das neue GT3-Modell, das in diesem Jahr bereits die Rennpremiere beim Aston Martin-Festival im Rahmen des 24 Stunden Rennen von Le Mans absolvierte wird voraussichtlich in der SPX-Klasse antreten und dort von den Werkspiloten Maxime Martin und Darren Turner pilotiert werden. Dort trifft das neue GT3-Modell der Briten erstmals auf die Konkurrenz der etablierten GT3-Hersteller. Damit folgt Aston Martin dem Beispiel von Porsche die ihrerseits Entwicklungseinsätze mit dem neuen 2019´er Porsche 991 GT3 R in den Händen von Manthey Racing und zuletzt Falken Motorsport absolvierten.

Das Strassenmodell des neuen Vantage basiert wie bereits erläutert auf der Bodengruppe des DBR1 . Das GTE-Modell ist seit Beginn der FIA Langstrecken Weltmeisterschafts-Supersaison in der Langstrecken WM im Einsatz. Der GT3 soll mit den Renn-und Entwicklungseinsätzen fit für sein Renndebüt 2019 gemacht werden. Laut Aston Martin sind bereits zahlreiche Bestelliungen von Kunden für das neue Modell eingegangen. 2019 soll dann auch das GT4-Modell der Briten auf die neue Plattform umgestellt werden.

Noch offen ist daneben wann Audi sein neues 2019´er GT3-Evomodell auf der Nordschleife ausführt. Ein entsprechender Entwicklungseinsatz im Rahmen der VLN Langstreckenmeisterschaft wurde ebenfalls vor einigen Wochen angekündigt.

Black Falcon holt zweiten Saisonsieg

Das 58.ADAC Reinoldusrennen (der Link führt zum Rennbericht auf unseren Seiten) , der siebte Saisonlauf der VLN Langstreckenmeisterschaft, ist am Samstag mit einem weiteren Mercedes-Sieg zu Ende gegangen, das Black Falcon Mercedes AMG GT3 -Trio Hubert Haupt , Maro Engel und Manuel Metzger holte sich den zweiten Saisonsieg auf dem grünen Mercedes des Teams, nachdem Haupt und Metzger, zusammen mit Gabriele Piana und Adam Christodoulou schon das ROWE-6h Ruhrpokalrennen gewinnen konnten. Im Ziel betrug der Rückstand nach 28 Runden 14s auf das zweitplazierte Frikadelli Racing-Duo Norbert Siedler und Lance David Arnold. Die beiden Porsche Piloten hatten im Ziel ein beruhigendes Polster von knapp einer Minute auf den drittplazierten Falken Motorsport BMW M6-GT3 von Peter Dumbreck und Stef Dusseldorp zu Buche stehen.

Black Falcon hatte sich in den ersten 4 Runden durch einen taktischen Kniff einen nicht mehr einzuholenden Vorsprung erarbeitet: als 2 gleichzeitig geschaltete CODE60-Phasen die Rundenzeiten ansteigen liessen, zog man kurzerhand den fürs Rennende vorgesehenen kurzen Splash & Dash vor. Zum Glück für die Crew verlief der Rest des Rennens dann wunschgemäss ohne weitere grosse Unterbrechungen was kurz vor Schluss beinahe dazu geführt hätte das erstmals noch eine 29.ste Runde angestanden hätte. In dieser wäre nicht nur Schlusspilot Haupt der Sprit ausgegangen und so nahm Haupt in der letzten Runde noch etwas Gas weg und querte 10s nach der 4h-Distanz die Ziellinie.

Dahinter verfolgten die beiden Frikadelli-Porsche den Mercedes. Doch dem taktischen Kniff von Black Falcon hatte man am Ende nichts entgegen zu setzen. Mit dem Falken BMW dahinter, der sowohl den 2.Porsche als auch den lange ebenfalls führenden Ferrari #22 in der Schlussphase kassieren konnte, stiegen am Ende nicht nur 3 verschiedene Mannschaften mit 3 verschiedenne Fabrikaten sondern auch 3 verschiedene Reifenhersteller auf das Podium des von 150 Mannschaften bestrittenen Laufs.

Zu Rennbeginn gaben die beiden Wochenspiegel Team Monschau Ferrari an der Spitze des Feldes die Musik an. Doch auf dem von Oliver Kainz und Jochen Krumbach sich an der Spitze des Feldes mit dem Mercedes abwechselnden #22-Ferrari konnte Schlussfahrer vln7falkenbmwGeorg Weiss die schnelleren Profipiloten in seinem Stint ebenso wenig halten wie Klaus Abbelen im zweiten Frikadelli Racing Team-Porsche. Die beiden Routiniers kamen aus den Plätzen 4 und 5 ins Ziel. Die Top10 komplettierten der zweiten Wochenspiegel Team Monschau-Ferrari von Weiss/Menzel/Menzel, der #2 GetSpeed Performance -Porsche, die beiden Walkenhorst Motorsport BMW M6-GT3 und der vom Team Falken eingesetzte Entwicklungsporsche der mit einer Runde Abstand auf die Siegermannschaft ins Ziel kam.

Im Qualifying hatten sich gleich 8 Teams mit Zeiten unter 8 Minuten qualifiziert, wobei Walkenhorst Motorsport erneut mit einem der Yokohama-bereiften M6, dem von Jordan Tresson pilotierten blauen „Playstation“-Auto die Pole mit einer 7:55,468 erzielte. An der Spitze lagen mit dem BMW, dem #22-Ferrari, dem Black Falcon AMG und dem zweiten Walkenhorst BMW gar 4 Autos innerhalb einer Sekunde. Das Rennen verlief dann für VLN-Verhältnisse erstaunlich regulär – in der 2. und 3. Rennstunde gab es keine Doppelgelb und Code 60-Phasen auf der Strecke, so das fast eine 29.Runde fällig geworden wäre. Als einziger Ausfall aus der Gruppe der Top-Autos strandete der Walkenhorst BMW Z4 GT3 eine halbe Stunde vor dem Rennende auf dem Curb der Tiergartenschikane.

Als nächster VLN-Lauf findet in 2 Wochen der 50. ADAC Barbarossapreis statt.

Knapp 160 Starter für VLN7

158 Teilnehmer stehen auf der Nennliste des 7.VLN-Saisonlaufs, des 58.ten ADAC Reinoldusrennens. 13 Teams starten dabei in den Gesamtsiegerklassen der SP9/GT3 und SPX.

4 Falken VLN7BMW von Walkenhorst und Falken Motorsport, 4 Porsche von GetSpeed Performance , Falken Motorsport und Frikadelli Racing, 2 Wochenspiegel Team Monschau-ferraris und je ein Lamborghini Huracán GT3 von Konrad Motorsport, Audi R8 LMS GT3 von Car-Collection und ein Mercedes AMG GT3 von Black Falcon starten beim drittletzten Lauf der Saison. Falken setzt bei diesem Lauf in Abwesenheit der Manthey Mannschaft den 2019´er Porsche mit Martin Ragginger, Nick Tandy und Laurens Vanthoor in der SPX-Klasse in einer speziellen Lackierung ein. Der Einsatz kommt unmittelbar nach dem ersten Sieg des Porsche zustande und darf als ein Fingerzeig verstanden werden das Falken 2019 auch das neue Modell einsetzen wird. Black Falcon kommt mit dem Trio Hubert Haupt Maro Engel und Manuel Metzger zum Ring. Mit beiden Falken-Autos, den beiden Frikadelli-Porsches, Black Falcon , Konrad, einem der WTM-Ferraris und dem Walkenhorst Z4 starten 8 Autos in der Pro-Subdivision und können damit als potentiell Gesamtsiegfähig eingestuft werden. Wegen des zeitgleich stattfindenden ADAC GT-Masters-Finales fehlen die Teams von Phoenix Racing und Land Motorsport.

Mit 5 Autos in der SP7 (der Alzen-MR-Porsche fehlt) und 7 in der CUP2 fahren 12 Wagen in den beiden Porsche-Klassen. 6 Wagen – 2 Porsche und je ein Lexus, BMW, Ferrari und Aston Martin - starten in der SP8-Klasse. Hinzu kommt ein Ford Mustang in der AT-Klasse. In der GT4-SP10-Klasse sind 11 Wagen - 6 BMW M4-GT4, 3 Mercedes AMG GT4 und je ein Porsche Cayman und Aston Martin Vantage GT4 am Start. Weitere 3 Porsche und 3 BMW starten in der SP6.

4 Porsche und der Sing-SLK starten in der Produktionswagenklasse der V6. In der V5 sind 6 Porsche und 2 BMW am Start. Erneut bildet die V4-Klasse mit 25 Startern das grösste Teilfeld. Anders sieht es in der H-Klasse aus. Nur 9 Wagen starten in der H2-Klasse.

18 Teilnehmer sind in der CUP5-Klasse der BMW M235i am Start. Der KTM-CUPX gibt ein Lebenszeichen in Form von 3 Startern die alle aus der Mannschaft von Teichmann Motorsport kommen. 5 TCR-Wagen stehen in der Tourenwagen-Klasse am Start. 9 weitere Cayman starten in der CUP3.

Das Qualifying zum Lauf findet wie gehabt ab 8.30 Uhr statt. Um 12 Uhr startet das Rennen. GT-Fans vor Ort haben danach die Wahl wohin man am Sonntag weiterreist – entweder zum Finallauf der ADAC GT-Masters am Hockenheimring, oder zum Rennen der Europäischen Le Mans Serie in Spa-Francorchamps.

SPS Automotive Mercedes bei VLN8

sps amg gtDie SPS Automotive Performance-Mannschaft plant für eines der kommenden VLN Langstreckenmeisterschafts-Rennen ihren Einstieg in die Nordschleifenserie. Das hat das Team von Teammanager Stefan Sohn gestern auf ihrer FB-Seite bekannt gegeben. Demnach will man mit einem Mercedes AMG GT3 bei VLN8, dem am 6.Oktober angesetzten 50.ten ADAC-Barbarossapreis, debütieren. Als Piloten hat man sich mit Edoardo Mortara und Renger van der Zande 2 sehr starke Profis an Bord geholt. Damit ist man von der Ausstattung her auf Augenhöhe mit den Top-Teams unterwegs.

Laut Sohn plant man für 2019 ein komplettes Nordschleifenprogramm. Neben Black Falcon würde damit ein zweites starkes Mercedes-Team in der kommenden Saison der VLN Langstreckenmeisterschaft starten. SPS Automotive Performance verfolgt in diesem Jahr Engagements in der GT-Open und der 24 Stunden-Serie mit den beiden Mercedes AMG GT3 des Teams.

Falken-Motorsports Doppelsieg bei VLN6

Der 6.Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft, das 41.te RCM-DMV Grenzlandrennen (der Link führt zum Rennbericht auf unseren Seiten), ist mit dem ersten Doppelsieg des Falken Motorsport Teams zu Ende gegangen. Der Falken-Motorsports Porsche 991 GT3 R von Klaus Bachler und Martin Ragginger querte am Samstag nachmittag nach 28 Runden Renndistanz mit einem Vorsprung von 2,077s auf die BMW-Teamkollegen Stef Dusseldorp und Alexandre Imperatori die Ziellinie. Der Triumph markierte gleichzeitig den ersten Gesamtsieg für den Porsche des Teams, nachdem die langjährige Teilnehmer-Mannschaft den ersten VLN-Gesamtsieg für das langjährige Teilnehmerteam erst im vergangenen Jahr mit dem BMW GT3 bei VLN4 erzielt hatte. Für das Einsatzteam von Teamchef Sven Schnabl war der Sieg der zweite Erfolg in der VLN Langstreckenmeisterschaft.

Den dritten Platz auf dem Podium errang ebenfalls ein in der Farbe Türkis gehaltenes Auto: Konrad Motorsport erzielte mit dem von Michele Di Martino und Christopher Brück pilotierten Lamborghini Huracán GT3 das erste Podiumsergebnis der Mannschaft, das gleichzeitig auch das erste Podiumsresultat eines Lamborghinis in der VLN-Geschichte markierte.

134 Teams hatten das Rennen am Samstag Mittag in Angriff genommen. Die Pole hatte zuvor der Brite David Pittard auf dem Walkenhorst Motorsport BMW M6-GT3 mit einer 7:57.491 erzielt. Jedoch musste sich das Jungtalent auf den mit zunehmender Renndistanz nachlassenden Yokohama-Reifen im Rennen schnell den nachfolgenden Teams beugen. Besonders Klaus Bachler legte mit einigen Rekordrunden, darunter mit einer 7:56,259 der bis dato schnellsten Rennrunde der VLN-Historie, den Grundstein für den späteren Erfolg. Pittard hingegen musste den Polesetter in der 9. Runden mit einem Defekt an der Zündanlage im Klostertal abstellen. In Führung liegend erwischte es auch den Land Motorsport Audi R8 LMS GT3 von Sheldon van der Linde und Jeffrey Schmidt, die mit einem Reifenschaden in Runde 14 auf der Döttinger Höhe strandeten. Von da ab war der Weg frei für das Falken-Duo bei dem sich Schlussfahrer Ragginger erst im letzten Stint gegen Dusseldorp im BMW durchsetzen konnte.

Die Liste der Ausfälle umfasste auch den SP-X Manthey-Porsche #911 den Laurens Vanthoor nach einem Leitplankenkontakt mit Karosserieschäden in der Box abstellen musste. Frikadellis #31 Auto handelte sich durch einen defekten Schlagschrauber einen Folgeschaden ein, der später zur Aufgabe führte. Phoenix Pilot Vincent Kolb rutschte auf seinem eigenen Kühlwasser aus und musste den in den Top-10-Plätzen fahrenden Audi zu einem längeren Reparaturhalt herein bringen.

Am Schlimmsten erwischte es allerdings Getspeed-CUP2-Porsche Pilot John Shoffner der in der 4. Runde nach einem Überholmanöver auf der Quiddelbacher Höhe einen Highspeeddreher mit anschliessenden 9 ½-fachen Überschlag zu überstehen hatte. Der Amerikaner wurde in der Folge nach Koblenz in ein Hospital gebracht und dort nach einer Nacht auf der Intensivstation für mehrere Tage zur Beobachtung stationär behandelt. Er soll sich allerdings auf einem guten Weg der Besserung befinden – von dieser Stelle aus herzliche Genesungswünsche!

GetSpeed Performance konnte sich zumindest mit Gesamtrang 4 für den Porsche 991 GT3 R von Jans/Böckmann/Hamprecht/Osieka und den erneuten Klassensieg im Cayman-Cup trösten. Gesamtrang 5 ging an den Mercedes AMG GT3 der AutoArenA-Mannschaft. Der #30 Frikadelli-Porsche von Klaus Abbelen und Alex Müller sowie der zweite Walkenhorst Motorsport BMW M6-GT3 holten die Plätze 6 und 7 . Die Top-10 komplettierten mit dem Alzen-Porsche der Sieger in der SP7-Klasse, der #123 Mühlner-Porsche als Sieger der CUP2 und der TAM-Porsche als Gruppe H-Sieger.

Der nächste Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft, das 58. ADAC Reinoldusrennen, findet am 22.9 in 3 Wochen statt.

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