Le Mans ( WEC )

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Toyota-Pole in Fuji

Toyota hat mittoyotapolefuji dem TS050 #8 von Sebastian Buemi, Kazuki Nakajima und Fernando Alonso mit einer 1:23,648 die Pole bei den 6h von Fuji erzielt. Eine potentielle Doppelpole durch den zweiten Toyota wurde nach einer Streichung aller Zeiten von Jose-Maria Lopez zunichte gemacht. Der Argentinier hatte die Geschwindigkeit in der Boxengasse um 8km/h überschritten und muss nun beim Start morgen ab 4 Uhr MEZ dem Feld von der letzten Startposition her nachstarten. Hinter dem führenden Toyota werden daher beide Rebellion Racing und beide SMP Racing BR01 das Rennen von den ersten 5 Startpositionen her aufnehmen. Startreihe 3 komplettiert der ByKolles Racing CLM.

In der LMP2 erzielte der Dragonspeed-Oreca von Gonzales/Maldonado/Davisson die Klassenpole. Aston Martin erzielte in der GTE-Pro mit einer 1:36,093 die erste Pole für den neuen Vantage während in der GTE-Am der Proton-Dempsey-Wagen mit der #88 die beste Zeit erzielte. Das Rennen startet am Sonntag morgen um 4 Uhr MEZ.

34 Wagen bei den 6h von Fuji

Mit den 6h von Fuji startet an diesem Wochenende die 5.Runde der FIA Langstrecken Weltmeisterschafts-Superseason 2018/19. Erneut treten bei der Runde in Japan wie schon zuvor in England 34 Wagen im Feld der LMP1 (8), LMP2 (7) GTE-Pro (10) und GTE-Am (9) an. Ginetta ist trotz vollmundiger Ankündigungen wieder nicht im Feld vertreten, nachdem man das Engagement vorab pro Forma auf nur noch ein Auto zusammen gestrichen hatte. Angesichts der limitierten Zukunftsaussichten der privaten LMP1-konstruktionen dürfte fraglich sein ob wir die britische Konstruktion überhaupt noch mal zu Gesicht bekommen.

Bei 8 Mannschaften im Feld der regulären Teilnehmer sind auf der aktuellen Nennliste Änderungen im Vergleich zur letzten Runde in Silverstone verzeichnet: Auf dem ByKolles Racing CLM-ENSO wird Stammpilot Oliver Webb in Japan von Landsmann James Rossiter und dem Franzosen Tom Dillmann unterstützt. Bei Dragonspeed pausieren Hendrik Hedman und der beim PLM verhinderte Renger van der Zande weswegen Stammpilot Ben Hanley sich den BR1 mit dem jungen Australier James Allen teilt. Auf dem SMP Racing BR1 mit der #17 kehrt der russische Pilot Matevos Isaakyan ins Lineup zurück.

2 Änderungen werden in der LMP2 verzeichnet: Jean Eric Vergne ersetzt Loic Duval auf dem #28 TDS Racing-Oreca. Und Larbre Competition bringt die Japanerin Keiko Ihara auf dem Ligier zu einem Comeback in der Serie zurück.

3 Änderungen bleiben in den beiden GTE-Klassen zu berichten: Tom Blomqvist kehrt auf dem #82 BMW M8 ins Geschehen zurück, nachdem er in Silverstone noch wegen eines Paralleleinsatzes in der VLN Langstreckenmeisterschaft fehlte. Auf dem Gulf Racing Porsche GTE tritt der frisch gebackene Porsche Carrera Cup Deutschland-Champion Thomas Preining anstelle von Stammpilot Alex Davison an. Und mit dem Japaner Satoshi Hoshino holt sich Dempsey Proton Racing in der #88 einen einheimischen Ersatzpilot für Gianluca Roda an Bord.

Die 6h von Fuji starten am Sonntag um 4 Uhr MEZ und werden über die Website der FIA Langstrecken Weltmeisterschaft als bezahlbarer Livestream übertragen. Einen weiteren Livestream bietet Sport1+, während die Endphase des Rennens live von Sport1 und Eurosport übertragen wird.

Toyota verliert Performancevorteil

Die FIA Langstrecken Weltmeisterschaft hat den umstrittenen Leistungs-Vorteil für Toyotas-Hybrid-Boliden für den nächsten Lauf in Fuji gekippt. Ausgerechnet beim Heimrennen müssen die TS050 Hybrid mit zusätzlichen 26kg Ballast und einem erhöhten erlaubten Verbrauch der Nicht-Hybrid-Wagen zurecht kommen, der effektiv den bislang im Reglement verankerten Reichweitenvorteil der Hybrid-Autos aufhebt. Das Gewicht der japanischen Werkswagen steigt somit auf 904kg, während die Konkurrenten mit 833kg (Turbo-Fahrzeuge) bzw. 811kg (Saugmotoren) zurecht kommen dürfen.

Die FIA hatte die Änderung zuvor mit Toyota einvernehmlich vereinbart. Bislang waren die WEC-Rennen bei den 3 letzten Läufen eine recht einseitige Angelegenheit zugunsten der japanischen Werksmannschaft die trotz aller Beteuerungen der BoP- bzw EoT-Komissionen nach Belieben dominierte. Bei der letzten Runde in Silverstone waren die Toyota 2s scheneller als die Nicht-Hybrid-betriebene Konkurrenz. Dennoch mussten die Japaner den Doppelsieg am Ende aufgrund einer Disqualifikation an die Rebellion Racing-Mannschaft abgeben.

Ginetta übernimmt LMP1-Einsatz

Wie unsere Kollegen von Sportscar 365 vermelden ist Manor GP nicht mehr länger in den Einsatz der LMP1-Ginetta involviert. Das unter der Nennung von CEFC-TSRM antretende Team, bei dem Manor-Chef Graeme Lowdon ebenfalls als Teamdirektor auftritt, wird statt dessen zukünftig von einer Ginetta-Werksmannschaft betreut. Ginetta-Chef Lawrence Tomlinson hatte bereits vor Jahren ein eigenes Team unter der Bezeichnung Team LNT das im GT- und LMP-Bereich sehr erfolgreich unterwegs war.

Laut Tomlinson existieren derzeit 3 Chassis des G60-LT-P1 der ab dem kommenden Lauf in Fuji wieder mit einem Exemplar mit dem neuen AER-Motor an den Start gehen wird. Neben den beiden für CEFC-TSRM reservierten Chassis steht laut Tomlinson ein weiteres noch für ein interssiertes Team zur Verfügung. Angesichts der Zukunftsaussichten der Klasse, die in 2 Jahren durch die Hypercars abgelöst werden soll und der noch unbewiesenen Konkurrenzfähigkeit des Chassis dürften die Chancen auf weitere Kunden allerdings eher begrenzt sein.

Dragonspeed baut Crew für Fuji um

Das Dragonspeed Team wird bei den 6h von Fuji, der 4.Runde der FIA Langstrecken Weltmeisterschafts-Superseason mit einer veränderten Besatzung an den Start gehen. Dies melden unsere Kollegen von Sportscar 365. Statt einem Trio wird sich dabei ein Pilotenduo am Lenkrad abwechseln. Aus der Stammbesatzung wird lediglich der schnelle Brite Ben Hanley in Japan antreten. An seiner Seite wird der Australier James Allen den BR1-Gibson LMP1 pilotieren, der aus dem ELMS-LMP2-Programm von Graff Racing kommt und in Fuji sein WEC-Debüt gibt. Die beisherigen Stammpiloten Hendrik Hedman und Pietro Fittipaldi pausieren hingegen in Japan. Fittipaldi fehlt aus Gründen der Terminüberschneidung mit seinem Indycar-Engagement. Die genauen Gründe für Hedmans Fehlen sind dagegen nicht bekannt.

Manor GP mit einem Auto in Fuji

Die Manor GP-Truppe von CEFC TRSM Racing will bei der FIA Langstrecken Weltmeisterschafts-Runde in Fuji wieder ins LMP1-Geschehen eingreifen. Die britische Mannschaft hat nach dem Motorenwechel von Mecachrome auf AER einen ihrer Ginetta G60-LT-P1 LMP1 für die japanische Runde gemeldet. Als Besatzung sind die 3 Briten Oliver Rowland, Alex Brundle und Mike Simpson benannt worden.

Die Mannschaft hatte nach dem Absprung des Hauptsponsors zu Saisonbeginn die Runde in Spa-Francorchamps auflassen müssen und in Le Mans ein von zahlreichen technischen Problemen begleitetes Rennen absolviert, das zur Aufkündigung des Motorenvertrages führte. Wegen verpasster Homologationsfristen musste man das Heimrennen in Silverstone auslassen. Fuji wäre somit erst das zweite volle Saisonrennen der Mannschaft und ihrer britischen Konstruktion.

Gulf Racing 2019 mit 2 Porsche GTE am Start?

Laut einem Bericht unserer Kollegen von Sportscar 365 plant die britische Gulf Racing Mannschaft 2019 ihren zweiten Porsche GTE bei ausgewählten Rennen in der FIA Langstrecken Weltmeisterschaft parallel zum ersten Einsatzfahrzeug an den Start zu bringen. Der zweite Wagen (Foto) war vom Team erstmals bei der ELMS-Runde in Silverstone eingesetzt worden, wo man einen fünften Klassenrang mit dem Wagen erzielte.

Laut Teamleitung will man bei den 24 Stunden Rennen von Le Mans 2019, dem Finale der diesjährigen Superseason, einen zweiten Entry für das Fahrzeug einreichen. Eventuell wäre zuvor ein Antreten bei den WEC-Runden 2019 in Sebring und Spa-Francorchamps möglich, wobei Sebring wegen der limitierten Boxenplätze eher unwahrscheinlich wäre. Wie das Team enthüllte, hatte man schon dieses Jahr einen Platz für den Porsche beantragt, wobei der ACO den Entry allerdings abgelehnt hatte.

WEC Kalenderentwurf 2019/2020

Der ACO hat im Rahmen der 6h von Silverstone einen ersten Kalenderentwurf für die saison 2019/2020 präsentiert, die der diesjährigen Superseason mit 8 Rennen und 2 Le Mans Läufen in 1 1/12 Jahren folgen soll. Der Kalender sieht demnach wie folgt aus:

1.9.2019: 4h Silverstone
13.10.2019: 6h Fuji
17.10.2019: 4h Shanghai
14.10.2019: 8h Bahrain
1.2.2020: 6h Sao Paulo
März 2020: 1000 Meilen Sebring
3.5. 2020: 6h Spa-Francorchamps
13-14.6.2020: 88. 24 Stunden Rennen von Le Mans

Damit bleibt der Kalender bei 8 Rennen – diese allerdings im Rahmen nur eines Jahres, was für die Teilnehmer höhere Kosten wie in der Superseason bedeuten wird. Angesichts eines zurückgegangenen Herstellerinteresses in der LMP1 stellt sich die Frage ob man mit einer Reduzierung auf 7 Läufe nicht eine Kostenreduzierung hätte erreichen können, die dann auch mehr Privatteams in der LMP2 und der GTE-Am angezogen hätte. Statt dessen gab WEC-Chef Gerard Neveu unseren Kollegen von Sportscar 365 zu Protokoll noch über ein 9.tes Rennen für den Kalender 2020/21 nachzudenken.

Das auslaufende LMP1-Reglement, das nach Le Mans 2020 durch das derzeit viel diskutierte Hypercar-Reglement abgelöst werden soll, und der erhöhte zeitaufwand für die Privatiers der GTE-Am und LMP2-Klasse könnten ein übriges dazu beitragen die Teilnehmerzahlen wieder auf unter 30 Autos zu reduzieren.

Hinzu kommen die jetzt schon bekannt gewordenen Terminkollisionen. Der Saionauftakt zu den angeblich aufgrund des Fanfeedbacks auf 4h redutzierten 4h von Silverstone kollidiert mit dem Blancpain GT Serien Endurance Cup-Finale am Nürburgring, was wahrscheinlich viele deutsche Fans von einem Besuch der Runde in Silverstone abhalten wird. Die Shanghai-Runde ist zeitgleich mit dem FIA-GT-Weltcup in Macau terminiert worden. Die 8h von Bahrain finden am selben Wochenende wie die 9. Gulf 12 hours statt. Und das neu in den Kalender aufgenommene Rennen in Interlagos kollidiert mit den Bathurst 12h. Hier gibt es also noch reichlich Klärungsbedarf bis zur endgültigen Fixierung des Kalenders.

Toyota nach Silverstone Doppelsieg disqualifiziert

Die Bombe platzte lange nach der Zielflagge bei den 6h von Silverstone Silverstone (der Link führt zum Rennbericht auf unseren Seiten) um 22.30 Uhr Ortszeit, also eine halbe Stunde vor Mitternacht in Europa, als alle Le Mans Fans schon zu Bett gegangen waren – beide Toyota die in gewohnt dominanter Manier mit 4 Runden Vorsprung einen Doppelsieg beim FIA Langstrecken Weltmeisterschaftslauf in Silverstone eingefahren hatten wurden am Abend disqualifiziert. Damit gelang der Rebellion-Truppe, die in der Mehrzahl zu diesem Zeitpunkt auch schon auf dem Heimweg war der erste Doppelsieg in der WEC-Geschichte.

Was war geschehen? Nun – zuerst war das Rennen wie von den meisten Zuschauern erwartet zu Ende gegangen. Die beiden Werkshybrid-Autos fuhren wie gehabt Kreise um die Konkurrenz und drückten dieser mit einem scheinbar makellosen Rennen innerhalb von 6 Stunden minimal 4 Runden Rückstand auf. Die TS050 waren im Schnitt 2 1/2s schneller wie die schnellsten Konkurrenten aus dem privaten LMP1-Lager. Denen dürfte zwar laut der EoT nur eine halbe Sekunde pro Runde fehlen, jedoch ist dies nur eine theroretische Kennzahl, da die Privaten lediglich die selben Reifenkonstruktionen wie die Japaner fahren müssen. Da diese auf die speziellen Erfordernisse der Hybridtechnik optimiert wurden, funktionieren diese nicht auf heckgetriebenen LMP´s, was per se schon einmal 2s Rückstand bedeutet.

Zudem dezimierten sich die LMP im Renenn selber. Gleich in der ersten Kurve ruschten die schnellsten Wagen von SMP Racing und Rebellion Racing ineinander. Der andere SMP-BR1 mit der #11 auf dem auch Lokalmatador Jenson Button antreten sollte, verrauchte nach nur 23 Runden mit einem Turbo-Schaden. Weitere technische Probleme sorgten dafür das der #3 Rebellion R13 von Neel Jani und André Lotterer am Ende hinter die Teamkollegen Mathias Beche, Thomas Laurent und Gustavo Menezes zurück fiel. Vorne beschädigte sich der lange mit der #7 führende Mike Convay den Unterboden seines Toyota beim Überunden eines Ferraris, so das in der letzten Rennstunde die bisherigen Seriensieger Fernando Alonso, Sebastian Buemi und Kazuki Nakajima das bessere Ende vor den Teamkollegen Convay/Kobayashi/Lopez hatten.

Doch dann wurde bei der technischen Nachkontrolle festgestellt, das beim Flexibilitätstest der Bodenplatte sich diese um 9mm im Unterboden eindrücken liess - erlaubt waren lediglich 5mm - damit hatten die Japaner die Toleranz des Tests um 80% überschritten.

Hinter diesem Test steht eine nachträglich vom ACO reglementierte Spitzfindigkeit die sich einst Audi als erste hatte einfallen lassen: Die Bodenplanken der LMP1-Hybriden wurden seinerzeit -mit einer Feder versehen, womit sich diese bei bestimmten Extremkurven (z.B. Eau Rouge in Spa) in den Unterboden absenken konnten um nicht gleich den ganzen Wagen unlenkbar auf dem Asphalt aufliegen zu lassen. Dadurch gewann man wertvolle Millimeter wenn mans nicht übertrieb (Audi wurde z.B einmal in Spa wegen einer zu abgeschliffenen Bodenplatte disqualifiziert). Der ACO hat das Verfahren anerkannt, dabei aber eine Grenze gesetzt um zu verhindern das die vorgeschriebene Dicke der Bodenplatte durch das System unterlaufen wird und die Teams dabei zusätzliche Millimeter mit wertvollen Abtriebskräften gewinnen.

Toyota gab auf Nachfrage hin zu das System schon seit Jahren so zu verwenden, wobei nie bei der Nachkontrolle ein so grosser Federweg festgestellt wurde. Der japanische Hersteller legte daher noch am Abend einen Protest gegen den Wertungsausschluss ein, auch wenn die Erfolgsaussichten angesichts der Überschritung der Norm um gleich 80% eher gering sind. Nachtrag: Wie man mittlerweile in einem Team-Statement bekannt gab glaubt das japanische Werksteam nun das die über den Winter geänderten höheren Curbs in Silverstone indirekt an der Disqualifikation Schuld tragen. An diesen Curbs hättte man sich die Bodenplatte bzw. die Feder zerstört die die Planke in ihre Ausgangsposition zurückfedert. Zuletzt war das System in Spa kontrolliert und dort für reglementskonform befunden worden. In einem zweiten speraten Statement entschuldigte sich Toyota-Chef Akio Toyoda mittlerweile bei seinen 6 Piloten das man ihnen für das Rennen kein Auto zur Verfügung gestellt hätte mit denen sie den Sieg erringen konnten.

Im Endeffekt gewann so Rebellion die 6h von Silverstone nachträglich mit einem Doppelsieg: Mathias Beche, Thomas Laurent und Gustavo Menezes - die zu Rennbeginn nach einem Gerangel mit dem SMP-Racing BR1 noch einen Dreher als Schrecksekund verkraften mussten (Bild)  wurden als Sieger vor Neel Jani und André Lotterer verzeichnet. SMP Racing rutschte dadurch nachträglich mit der von Stephane Sarrazin und Egor Orudzhev pilotierten #17 auf das Podium. Es wäre bei einer Ablehnung des Protestes der erste Doppelsieg für die britisch-schweizer LMP1-Mannschaft.

In der LMP2 gelang der britisch-chinesischen Jackie Chan DC-Racing Mannschaft ebenfalls ein Doppelsieg. Der GTE-Pro-Erfolg ging an Ferrari während sich die deutsche Dempsey-Proton Racing Mannschaft zum 2.Male nach dem Klassensieg in Le Mans erneut in der GTE-AM-Klasse durchsetzen konnte.

Der detaillierte, vollständige Rennbericht kann unter diesem Link auf unseren Seiten eingesehen werden.

BoP: mehr Dampf für Aston

Im Vorfeld der 6h von Silverstone haben Aston Martin und Ferrari für ihre GTE-Boliden BoP-Zugeständnisse bekommen. Obwohl diese auf der Auto-BoP basierenden Änderungen erst nach 2 Läufen (ausser Le Mans!) geplant waren, will man Aston Martin angesichts des eklatanten Leistungsdefizits beim Rennen in Spa-Francorchamps scheinbar nun im Vorfeld beim Heimrennen unter die Arme greifen.

Die neuen Aston Martin Vantage GTE in der GTE-Pro bekommen über den ganzen Drehzahlbereich einen höheren Ladedruck zugestanden und zusätzlich 5l Sprit pro Stint um die zu erwartende Mehrleistung befeuern zu können. Ferrari hat zwar auch etwas mehr Ladedruckerhöhung zugestanden bekommen, dieser fällt aber marginaler aus als bei den Briten. Die Konkurrenten von Porsche, Ford und BMW und die GTE-Am-Wagen bleiben von den Leistungsdaten her unverändert.

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