GT4 European Series ( FIA-GT4 )

GT4 Sprint Cup Hockenheim: SRT-Mercedes siegt am Sonntag

gt4sce startlauf2Nach Platz 2 am Vortag gelang Gilles Magnus im SRT Mercedes AMG GT4 im Sonntagsrennen des GT4-Sprint-Cup am Hockenheimring der Tagessieg. Der junge Belgier konnte in der vierten Runde bei der Anfahrt auf die Parabolika auf der Außenbahn am bis dahin führenden Pole-Mann Nico Menzel (Team Macrix Software by RN Vision STS BMW M4 GT4) vorbeigehen und kontrollierte von da an das Rennen über die gesamte Distanz von 22 Runden. Nach 40 Minuten Renndauer hatte der AMG-Pilot einen Vorsprung von immerhin 5 Sekunden über Menzel – seines Zeichens immerhin mehrfacher Rennsieger in der GT4 European Series – herausgearbeitet, profitierte dabei aber auch ein Stück weit von den abbauenden Hinterreifen des BMW. 

Auf gt4sce siegerlauf2dem letzten Podiumsplatz kam nur eine gute Sekunde hinter Menzel der im Samstagsrennen noch nach einer frühen Kollision weit abgeschlagene Tim Heinemann im HTP Mercedes AMG GT4 ins Ziel. 

Als letztes dezidiertes GT4-Event des Jahres steht in knapp sechs Wochen mit dem GT4 Weltfinale im Rahmen des GT-Festivals in Bahrain noch ein weiteres Event ohne Meisterschaftsstatus auf dem Programm. Nach dem zumindest quantitativ eher ernüchternden Nennergebnis für Hockenheim, bleibt zu hoffen, dass dann ein zahlenmäßig stärkeres Starterfeld zusammen kommt.

BMW-Sieg bei der GT4 Sprint-Cup-Europe-Premiere

GT4 Sprint HH StartDer Sieg beim ersten Lauf zum GT4 Sprint Cup in Hockenheim ging an den Niederländer Max Koebolt im MDM-Motorsport BMW M4 GT4. In einem trotz des überschaubaren Starterfeldes unterhaltsamen Rennen kam es vor allem in der Startphase zu mehreren Führungswechseln, aber auch einigen Kollisionen, so dass am Ende der 40 Minuten Distanz lediglich acht Fahrzeuge ins Ziel kamen. Koebolt profitierte auf seinem Weg zum Sieg von einem frühen Ausscheiden des bis dahin führenden Nico Schöll (Allied Racing Cayman) und musste sich anschließend bis zum Rennende den Angriffen des jungen Belgiers Gilles Magnus im SRT Mercedes AMG-GT4 erwehren, der sich nie um mehr als ein paar Zehntel abschütteln ließ und schließlich auf Rang zwei ins Ziel kam. 

Das Podium GT4 Sprint HH Sieger R1 MDMkomplettierte Gabriele Piana im RN Vision STS BMW M4 GT4, der sich seinerseits bis zum Fallen der karierten Flagge gegen Hendrick Still im zweiten Allied Racing Porsche verteidigen musste. Erst auf der Ziellinie entschied sich schließlich der Kampf um Platz 5:Pianas Teamkollege Razvan Umbrarescu setzte sich hier in einem Foto-Finish vor Bas Schouten im zweiten SRT Mercedes durch. 

Der zweite und letzte Lauf zum GT4 Sprint Cup geht am morgigen Sonntag ab 16:25 Uhr über die Bühne und kann auf der Webseite der GT4 European Series im Stream verfolgt werden. Es bleibt zu hoffen, dass sich alle heute ausgefallenen Fahrzeuge bis morgen wieder herrichten lassen.

10 Starter beim GT4-Sprint Cup Europe

Der RN Vision STS 111 Misano 2018GT4 Sprint Cup Europe-Event im Rahmen des DTM-Finales geht am kommenden Wochenende mit einem bescheidenen Feld über die Bühne: lediglich 10 GT4-Teams – 4 BMW, 3 Mercedes, 2 Porsche und ein Ginetta - haben für den Event genannt der mit seinem Konzept von 2 40minütigen Rennen ohne Fahrerwechsel wohl zu unattraktiv für das Gros der GT4-Kundschaft der SRO war.

Das stärkste Kontingent bringt RN Vision STS an den Start. Die BMW M4-GT4 Mannschaft bringt mit Nico Menzel, Gabriele Piana und Razvan Umbrarescu ihre 3 Siegfahrer aus der GT4-European Series an den Start. Ein vierter M4 wir von MDM Racing für den Niederländer Max Koebolt an den Start gebracht. Neben 2 Mercedes AMG GT4 für die belgische Mannschaft Selleslagh Racing Team brint HTP-Motorsport einen weiteren AMG mit Pilot Tim Heinemann an den Start. Die frischgebackene Meistermannschaft aus der GT4 Central – Allied Racing - bringt Nicolas Schöll und Hendrik Still an den Start. Aus Italien kommend komplettiert Nova Race mit einem Ginetta für den finnischen Piloten Henri Kauppi das Feld.

GT4 Central Titel sind vergeben

startgt4central letztesrennen

Beim letzten Lauf der GT4 Central Serie in Zandvoort hat sich am Samstag Allied Racing Pilot Rob Sievers den ersten und wahrscheinlich auch letzten Pro-Am-Fahrertitel in der mittel-europäischen SRO-Serie gesichert. Nachdem Rob Severs als Tabellendritter nach Zandvoort reiste, kämpfte sich der Niederländer bei seinem Heimrennen bis zum Meistertitel. Mit seinem Sieg am Samstag und dem Erfolg im Finalrennen sammelte Severs mit 162 Zählern genügend Punkte, um die Meisterschaft gewinnen zu können. Unterstützung erhielt der Lokalmatador dabei von seinem Teamkollegen Nicolas Schöll.

Hinter dem frisch gekürten Pro-AM Cup-Meister allied championsbeendeten Antoni Chodzen und Patrick Zamparini auf dem Scuderia Villorba Corse Maserati mit der #50 das Rennen auf der zweiten Position. Mit diesem Ergebnis verhalf das polnisch-italienische Fahrerduo ihrer Mannschaft mit 163 Punkten zum knappen Sieg in der Teammeisterschaft, vor dem polnischen eSky WP Racing Team (162) und der Porsche Cayman-Mannschaft von Allied Racing (140) . Platz drei im Rennen ging an die belgischen Gaststarter Nicolas Vandierendonck und Bas Schouten im SRT Selleslagh Racing Mercedes AMG GT4, die den zweiten Podestplatz des Wochenendes feierten.

Als viertbestes Fahrzeug im Pro-AM Cup blieb den Polesettern Lenny Marioneck und Marylin Niederhauser im Reiter Engineering KTM X-Bow GT4 der Sprung auf das Podium verwehrt. In der Meisterschaftswertung landete die Schweizerin 5 Punkte hinter Rob Severs auf dem zweiten Rang. Ihre Teamkollegen Benjamin Mazatis und Ilmari Korpivaara platzierten sich in der Meisterschaft trotz eines heftigen Unfalls mit 149 Zählern auf Rang 3.

Im hart umkämpften amchampions wpracingAm Cup war es der Lechner Racing Pilot Freddy Fast, der nach packenden Rad-an-Rad-Kämpfen mit seinem Mercedes den Klassensieg einfuhr. Am Ende durfte sich Freddy Fast zudem über Platz 3i in der Tabelle des Am Cup freuen. Dicht gefolgt wurde der Österreicher vom Sieger des Vortages, Maciej Marcinkiewicz im eSky WP Racing Team Maserati GT4. Mit dem zweiten Platz gelang dem Polen nicht nur der Sprung auf das Podium, sondern auch mit 162 Zählern der Sieg in der Meisterschaft. Seine größten Konkurrenten im Titelkampf, Romy Dall`Antonia und Giuseppe Fascicolo (Scuderia Villorba Corse #77), überquerten die Ziellinie auf der vierten Position und mussten sich mit 2 Punkten Abstand mit dem Vizemeistertitel begnügen. Rang 3 im Rennen belegten die Allied Racing Porsche-Piloten Jan Kasperlik und Jörg Viebahn.

Allied Cayman siegt bei Lauf 1 in Zandvoort

Nachgt4c zandvoortstart einer Stunde Rennaction waren es am Samstag die Allied Racing Porsche-Piloten Nicolas Schöll und Rob Severs, welche die Ziellinie in Zandvoort beim vorletzten Lauf der GT4 Central Serie als strahlende Sieger überquerten. Im Am Cup feierte der Pole Maciej Marcinkiewicz im eSky WP Racing Team Maserati neben Gesamtrang 3 den Sieg in seiner Klasse.

Mit einer Rundenzeit von 1:46.283 Minuten war Nicolas Schöll im Qualifying am Samstagvormittag der schnellste Pilot auf dem Circuit Zandvoort. Von der Poleposition aus meisterte der Österreicher einen eindrucksvollen Start und fuhr sich schnell einen Vorsprung zur Verfolgergruppe heraus. Planmäßig übergab Schöll seinen Porsche Cayman GT4 CS MR zur Rennmitte an seinen Teamkollegen Rob Severs, welcher den Boliden sicher ins Ziel brachte.

Hinter dem österreichisch-niederländischen Fahrerduo kamen die Gaststarter Nicolas Vandierendonck und Bas Schouten von SRT Selleslagh Racing (#30) ins Ziel. Gefolgt wurden die Belgier von Marylin Niederhauser und Lenny Marioneck im Reiter Engineering KTM X-Bow auf dem dritten Rang. Aus dem Mittelfeld gestartet legten die KTM-Piloten eine sehenswerte Aufholjagd hin, welche sie am Ende mit dem Podestplatz im Pro-AM Cup bejubeln konnten.

Meisterschaftsfinale der GT4-Central

Am gt4centralslovakiaWochenende startet die GT4 Central Serie auf dem Circuit Zandvoort in die finalen Läufe der Saison 2018. Nach rund 1 ½ Monaten Pause geht es für die Fahrer und Teams vor den Toren Amsterdams in die letzten Runden der internationalen Rennserie. Mit insgesamt 15 Fahrzeugen und 7 verschiedenen GT4 Modellen stehen die letzten Rennen der Meisterschaft an.

Mit satten 124 Zählern steht KTM X-Bow-Pilotin Marylin Niederhauser aktuell an der Spitze der Meisterschaftstabelle des Pro-Am-Cups. Mit einem Abstand von lediglich zwei Punkten sitzen ihre Teamkollegen Benjamin Mazatis und Ilmari Korpivaara nach ihrem doppelten Podiumserfolg am Slovakiaring (Bild) in direkter Angriffsposition. Aber auch KTM-Kollege David Klar sowie Allied Racing Porsche-Pilot Rob Severs, welche sich gegenwärtig mit jeweils 112 Meisterschaftspunkten den dritten Rang teilen, haben noch reelle Chancen auf den hart umkämpften Titel im Pro-AM Cup.

Dank ihrer souveränen Fahrweise, durch welche die Scuderia Villorba Corse-Crew Giuseppe Fascicolo und Romy Dall`Antonia bisher in jedem Saisonlauf punkten konnten, steht das Maserati-Duo mit 133 Punkten an der Spitze des Am Cup. Mit 12 Zählern Abstand folgt der Bulgarische SIN R1 GT4-Pilot Ivan Vlachkov dicht auf dem zweiten Rang. Aber auch Maserati-Pilot Maciej Marcinkiewicz (119) sowie der Österreicher Freddy Fast mit seinem Lechner Racing Mercedes AMG GT4 (92) können den Italienern im Kampf um die Meisterschaftskrone noch gefährlich werden.

Nach dem erfolgreichen Gaststart von Adam Galas am Slovakiaring, wird er und seine KTM-Mannschaft Salag Racing auch beim Saisonfinale des GT4 Central European Cup teilnehmen. Neben dem polnischen Team wird auch die Truppe von SRT Selleslagh mit zwei Mercedes AMG GT4 in Zandvoort vertreten sein. Zusätzlich stoßen die in den Niederlanden beheimateten Teams Equipe Verschuur mit dem McLaren 570S GT4 und Ekris Racing (Ekris M4 GT4) für die Rennen auf ihrer Heimstrecke hinzu.

Es sind nicht nur die beiden letzten Rennen der Saison sondern auch die letzten der GT4 Central Serie überhaupt. 2019 wird die Serie die stets nur etwa ein Dutzend Teilnehmer zu den Rennen mobilisierte, zugunsten der ADAC GT4 Germany eingestellt. Beim Finale wird man somit noch einmal mit 15 Autos einen neuen Teilnehmerrekord aufstellen.

SRO präzisiert GT4-ES-Kalender

Die SRO hat spastartden Kalender der GT4-European Series für die kommende Saison im Rahmen des BES-Finales in Barcelona präzisiert. Die Serie, in der in diesem Jahr über 40 Teilnehmer starteten, soll nun doch 6 Sprintmeetings im Kalender aufweisen. Zusätzlich wird jetzt nur noch ein Langstreckenrennen in Spa-Francorchamps in der Woche vor dem 24 Stunden Rennen von Spa-Francorchamps im Kalender aufgeführt, das allerdings nicht über 3 Stunden sondern über die Distanz von 5h ausgetragen wird. Das Rennen soll als Versuchsballon für eine eventuelle GT4-Langstreckenserie in 2020 fungieren, die mutmaßlich nach dem Konzept der BGS eine Sprint- und eine Enduranceserie auch für die GT4-Meisterschaft beinhalten könnte.

Der ursprünglich beim diesjährigen 24h-Rennen in Spa-Francorchamps vorgestellte Entwurf sah noch ein zweites Langstreckenrennen am Circuit Paul Ricard in Le Castellet vor, das nun am selben Termin in eine Sprintrunde umgewandelt wurde. Die Termine des ursprünglichen Entwurfs bleiben unverändert. Daneben kündigte SRO-Boss Stephane Ratel für die kommende Saison eine leichte Performance-Steigerung der GT4 hin zu schnelleren Rundenzeiten an.

Der Kalender der GT4-European Series 2019 lautet wie folgt :

12-14.April: Monza (I)
4-5.Mai - Brands Hatch (GB)
1-2.Juni - Circuit Paul Ricard / Le Castellet (F)
29-30.Juni – Misano (I)
31.8-1.9 - Nürburgring
28-29.September – Barcelona (E)

Spa-GT4-Endurance Cup: 20-21.Juli - 5h Spa-Francorchamps (B)

Weitere Infos zur GT4 Germany

Im gt4 Zolder 2018Rahmen des ADAC GT Masters-Finales in Hockenheim gab es einen ersten Ausblick auf die neue ADAC GT4 Germany Serie, die ab 2019 im Rahmen des ADAC GT-Masters startet. Bei einer Ausstellung verschiedener GT4-Modelle im Fahrerlager konnten sich Fans, Fahrer und Teams einen ersten Eindruck von der ADAC GT4 Germany machen.

Saisonstart der ADAC GT4 Germany 2019 ist vom 26. bis 28. April in der Motorsport Arena Oschersleben . 6 Läufe im Rahmen des ADAC GT Masters stehen für die 2019 im Kalender. Die Serie startet in Oschersleben (26. bis 28. April), auf dem Nürburgring (16. bis 18. August), in Hockenheim (13. bis 15. September) auf dem Sachsenring (27. bis 29. September) sowie bei zwei Auslandsevents des ADAC GT-Masters.

Das Wochenendformat orientiert sich am erfolgreichen Format des Masters mit zwei freien Trainings, zwei Zeittrainings und zwei Rennen mit Fahrerwechsel. Zwei Fahrer teilen sich ein Auto, startberechtigt sind ausschließlich junge Talente oder Amateur-Rennfahrer der FIA-Fahrereinstufungen "Bronze" und "Silber". Wie im Masters kommen Einheitsreifen von Pirelli zum Einsatz. An jedem Rennwochenende stehen den Teilnehmern zwei neue Satz Pirelli-Reifen zur Verfügung, am ersten Rennwochenende sind es drei.

"Seit der Vorstellung der Serie im Juli haben wir eine große Resonanz und ein sehr positives Feedback erhalten", sagt ADAC Motorsportchef Thomas Voss. "Wir haben nun frühzeitig die Rahmenbedingungen abgesteckt, damit interessierte Teams und Fahrer frühzeitig Planungssicherheit haben, und haben die Chance genutzt, uns in Hockenheim mit vielen Interessierten auszutauschen. In den kommenden Monaten arbeiten wir an weiteren Details und freuen uns schon jetzt auf die ADAC GT4 Germany 2019."

Die Einschreibung für die Premierensaison der ADAC GT4 Germany startet am 3. Dezember. Nennschluss ist der 15. März 2019. Insgesamt 28 Startplätze werden nach dem Zahlungseingang des Nenngeldes vergeben, maximal sechs weitere Startplätze vergibt der ADAC.

Herzschlagfinale der GT4-ES am Ring

DieGT4 ES startlauf1 nring letzten beiden Rennen der GT4-European Series am Nürburgring liessen keine Wünsche bezüglich der Rennaction offen. Mit einem 45 Wagen starken Feld stellte man das Grid der Topserie des Blancpain GT Sprint Cups in den Schatten. Zudem konnten am Ende hauptsächlich deutschsprachige Teams und Piloten nach den Rennen jubeln.

Rennen 1 Menzel Visser Ausbeute Nringam Samstag wurde erneut eine Beute des BMW-Junior-Duos Nico Menzel und Beitske Visser. Die beiden RN Vision STS BMW M4-GT4-Piloten fuhren am Samstag quasi einen Start-Ziel-Sieg ein. Der von P4 gestartete Nico Menzel konnte schon am Start den von der Pole gestarteten #35 CMR-Alpine GT4 überholen und kontrollierte danach das Rennen von der Spitze aus. Der BMW-Junior beschränkte sich aufs Reifenschonen, was seiner niederländischen Teamkollegin am Ende ermöglichte sich gegen den stark aufkommenden Equipe Verschuur McLaren 570S GT4 von Finlay Hutchinson und Ricardo van der Ende durchzusetzen. P3 auf dem Podium belegte mit 3s Abstand auf die Spitze das True Racing KTM X-Bow-Duo Ferdinand Stuck und Richard Kofler.

Da auf Platz 4 die Meisterschafts-Zweiten HHC-Ginetta Piloten Will Tregurtha und Stuart Middleton direkt vor den Meisterschaftsführenden BMW-Piloten Simon Knap und Max Koebolt ins Ziel kamen lagen nun beide Mannschaften punktgleich mit 143 Zählern an der Spitze – 10 Puinkte vor den Phoenix Racing Audi R8 LMS GT4-Piloten Milan Dontje und Nicolai Moeller-Madsen, die auf Gesamtrang 8 ins Ziel kamen.

Rennen 2 equipeverschuur mclarenam Sonntag liess dann in Punkto Dramatik keine Wünsche mehr offen. Während vorne das Equipe Verschuur McLaren-Duo Hutchinson/van der Ende von der Pole weg davonstob, rutschte in der Mercedes Arena der RN Vision STS-BMW von Gabriele Piana in den #35 CMR-Alpine. Der sich mitten in der anfliegende Meute drehende Alpine wurde anschliessend im ausbrechenden Chaos vom MDM BMW M4-GT4 von Max Koebolt und dem #47 Lechner Racing Mercedes AMG GT4 torpediert, was für alle 3 Wagen das sofortige Aus bedeutete und das Safety-Car auf die Strecke beorderte .

Nach dem Restart setzte sich das McLaren-Duo an der Spitze ab, während der HHC-Ginetta von Stuart Middleton sich auf P4 vorkämpfte und damit auf Meisterschaftskurs lag. Doch im Startgetümmel hatte auch die Ginetta eine Kollision erlitten. Ein danach am Auspuff schleifendes Karosserieteil entzündete sich unmittelbar nach dem Fahrerwechsel auf Will Tregurtha woraufhin der Brite den lichterloh brennenden Boliden in der Boxengasse abstellen musste.

Das dontje moeller madsenalles spielte in die Hände des nun auf P4 liegenden Phoenix-Duos Möller-Madsen und Milan Dontje. Dontje musste noch den RN Vision STS-BMW von Nico Menzel ziehen lassen der am Ende bis auf P2 vorkam und hinter dem Mc-Laren und vor dem Selleslagh Racing Mercedes AMG GT4 des Duos Schouten/Magnus erneut aufs Podium klettern konnte.

Doch P5 reichte dem Audi R8 LMS GT4-Duo um den Titel mit dem knappsten aller denkbaren Vorsprünge zu entscheiden: Mit 143 Punkten punktegleich mit den ausgefallenen MDM-BMW und HHC-Ginetta-Crews gaben am Ende die 3 Saisonsiege der Phoenix-Piloten gegenüber 2 der Ginetta-Piloten und einem der BMW-Crew den Ausschlag für den Titel des dänisch-niederländischen Duos.

In der Pro-Am Klasse setzte sich racing one Audi R8 LMS GT4-Pilot Markus Lungstrass zu seinem ersten bedeutenden Titel durch. Den Titel in der Am-Kategorie sicherte sich der schweizer ex-Asiatische Le Mans Serie-Meister Niki Leutwiler auf dem Cayman der TFT Racing Mannschaft.

GT4-Finale am Ring mit fast 50 Autos

Sage gt4esfeldzolderund schreibe 48 Autos – so viele stehen am kommenden Wochenende am Nürburgring beim Finale der GT4-European Series am Start. Das sind mehr als doppelt so viele wie bei der eigentlich als Hauptserie angekündigten Rennen der Blancpain GT Serie, die am Ring mit lediglich 21 Wagen (wir berichteten) aufwarten kann. Daher wird der ein oder andere Fan sicher anderer Meinung sein wer hier der „Support-Act“ an diesem Wochenende ist.

18 Autos in der „Silver-Cup“-Wertung, 18 in der Pro/Am und 11 in der AM-Wertung (bei einem Wagen ist dei Besatzung derezeit noch offen) weist die offizielle Liste auf. Mit dem Ford Mustang GT4 von Eric De Donckers Motorsport 98-Team debütiert ein weiterer Hersetller in diesem Jahr in der Serie, so das wir mittlerweile 11 Fabrikate am Start haben.

Was die MDMbmwhungRennen so brisant macht ist zudem das in allen Klassen die Meisterschaftsführung so eng zusammen liegt das fast schon von einer Titelentscheidung am Sonntag auszugehen ist. In der Silber-Wertung trennen die vordersten 3 Mannschaften nur 8 Punkte (bei noch 50 zu vergebenden Zählern: Max Koebolt und Simon Knap im #1 MDM Motorsport BMW M4-GT4 liegen mit 133 Punkten 2 Zähler vor dem #55 HHC Motorsport Ginetta G55 GT4 von Will Tregurtha und Stuart Middleton. Weitere 6 Punkte dahinter lauern die Phoenix Racing Audi R8 LMS GT4-Piloten Milan Dontje und Nicolaj Møller-Madsen. Mathematische Chancen auf den Titel haben ferner noch Pierre-Alexandre Jean und Stéphane Tribaudini im #35 CMR Alpine A110 GT4 (92/-41) und das RN Vision STS-BMW M4-GT4-Duo Razvan Umbrarescu und Gabriele Piana (88/-45).

In der Pro-Am Klasse ist ein Titelgewinn einer deutschen Crew mehr als wahrscheinlich: die beiden Schwede Motorsport Cayman GT4-Piloten Phillip Bethke und Marc Basseng führen mit 137 Punkten nur 3 Zähler vor Rracing one Audi R8 LMS GT4-Pilot Markus Lungstrass. Die auf dem 3. Platz mit 101 Punkten liegenden Patrick Zamparini und Csaba Mor wechseln erneut das Auto: Mor startet an der Seite von Jan Kasperlik im #43 Allied-Racing Porsche Cayman GT4 CS MR. Zamparini Einsatzwagen steht noch nicht fest.

In der AM-Wertung hat Niki Leutwiler am Hungaroring seine beiden Matchbälle iam Hungaroring nicht nutzen können. Allerdings kann der Schweizer ex-AsLMS-Champion angesichts von 40 Punkten Vorsprung auf die Autorlando-Porsche-Pioloten Alessandro Giovanelli und Giuseppe Ghezzi die Rennen relativ entspannt angehen. Lediglich diese beiden Crews kämpfen hier um den Titel. Schliesslich ist auch die Teamwertung noch offen: hier kämpfen racing one (187 Zähler), TFT (177), Schwede Motorsport (162), Autorlando Sport (160), MDM Motorsport (151) HHC Motorsport (142) und CMR (138) um den Titel.

Die Rennen starten am Samstag um 16.55 und am Sonntag um 10.55. Sie werden wie immer auf dem Youtube-Kanal der GT4-European Series mit deutschem Kommentar übertragen.

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