GT4 European Series ( FIA-GT4 )

GT4-Mustang beim GT4-ES-Finale

Beimmotorsport98mustang Finale der GT4-European Series am Nürburgring am 15-16 September wird das GT4-Feld um einen weiteren Hersteller anwachsen: das belgische Motorsport 98-Team von ex GT4-Champion Eric de Donker hat sich als erster europäischer Kunde des neuen Ford Ford Mustang GT4 geoutet. Die Mannschaft, die derzeit als Hauptprogramm einen Ligier JS P3 LMP3 im Michelin Le Mans Cup einsetzt, plant den Wagen beim Finale der europäischen GT4-Serie am Ring zu debütieren.

Bereits in den Anfangstagen der europäischen GT4-Serie 2007 und 2008 brachte de Donker das Vorgängermodell, den Ford Mustang FR500 GT4 in der Serie an den Start. Mit dem Wagen, der schon damals von seiner Mannschaft Motorsport 98 eingesetzt wurde, gelangen ihm 2007 und 2008 die ersten beiden Meistertitel der Serie, wie auch der Teamtitel 2008. Vermutlich dient der Einsatz am Ring als Versuchsballon für ein Vollengagement in der Serie 2019.

GT4-Central vor vorletzter Runde am Slovakiaring

Vomniederhauserktm 18. - 19. August startet der GT4 Central European Cup in das vorletzte Rennen der Saison. Nach den Läufen auf dem Nürburgring gehen in der Slowakei die Meisterschaftskämpfe in die nächste Runde. Auf dem 5,922 Kilometer langen Slovakiaring kämpfen am kommenden Rennwochenende wieder 12 Fahrzeuge um den Sieg in ihren Klassen. Fahrzeugen von KTM , Maserati, Mercedes, SIN und Porsche wird den Zuschauern auch bei diesem Wettkampf eine breite Markenvielfalt geboten.

Im Pro-Am Cup reist Marylin Niederhauser als Tabellenführerin in die Slowakei. In dieser Saison konnte die Schweizerin bereits 3 von 6 Rennen gewinnen und sich somit insgesamt 109 Meisterschaftspunkte gutschreiben. Am Slovakia Ring wird sich Niederhauser ihren KTM X-Bow GT4 vom Team K Racing-Reiter (Bild) mit Eike Angermayr teilen. Mit einem Abstand von 19 Zählern besetzt gegenwärtig Porsche-Pilot Rob Severs den zweiten Rang in der Meisterschaftstabelle. Dicht gefolgt von Marylin Niederhausers KTM-Kollegen, Benjamin Mazatis und Ilmari Korpivaara, die bereits 86 Meisterschaftspunkte einfahren konnten.

Im hart umkämpften Am Cup sind die Scuderia Villorba Corse Maserati-Piloten Giuseppe Fascicolo und Romy Dall`Antonia auch weiterhin das Maß der Dinge. Nach seinem Sieg und einem weiteren dritten Platz am Nürburgring folgt Titelkonkurrent Ivan Vlachkov auf seinem SIN R1 GT4 den beiden Italienern weiterhin im direkten Windschatten. Auf Rang drei liegt aktuell der Pole Maciej Marcinkiewicz von der Mannschaft eSky WP Racing Team.

Abarth vor GT4-Einstieg?

Wenn es abarthgt4testnach den derzeitigen Anzeichen geht, dann wird die italienische Marke Abarth – derzeit im Besitz von Fiat – in Kürze in den internationalen GT-Sport zurückkehren. In den letzten Tagen wurden wiederholt Bilder eines Fiat Abarth 124 im Renntrimm veröffentlicht. Laut mehrerer, in der Regel gut informierter Quellen handelt es sich dabei um einen Prototyp eines GT4-Modells von Fiats neuem Sportcoupé . Dieses hat die italienische Sportdivision Scorpio nun zum Test auf diversen italienischen Strecken – Franciacorta und Monza - geschickt, wobei auch GT-Spezialist Andrea Picchini zum Einsatz gekommen sei.

Der neue Fiat 124 teilt sich das Chassis mit der aktuellen Version des Mazda MX5. Der Wagen soll angeblich den selben 1,8l Vierzylinder Turbo wie der Alfa 4C verbaut haben, wobei andere Quellen von enem 2l Vierzylinder-Turbo sprechen. Damit würde der Wagen lediglich 350 PS aufweisen und müsste demzufolge im Renntrimm eher auf Leichtbau ausgelegt werden – so wie zuletzt der Alpine A110 GT4.

Als frühesten Einsatz- oder Homologationszeitpunkt eines solchen Wagens wäre 2019 am wahrscheinlichsten. Fiat bzw Abarth wäre dabei ein völlig neuer Hersteller im GT4-Bereich, der mit Maserati derzeit nur eine italienische Marke in der Homologationsliste aufweist.

Kalenderentwurf der GT4-ES 2019

Im Rahmen httt gt4start2017der 24h von Spa-Francorchamps hat SRO-Chef Stephane Ratel auch den Kalender der GT4-European Series 2019 vorgestellt. Die europäische Top-Serie für die GT4-Klasse wird im kommenden Jahr ein zusätzliches Meeting aufweisen. Zusätzlich werden 2 der Rennen wieder als Langstreckenrennen ausgetragen werden – ein Konzept das man schon 2016 so verfolgte.

Mit 7 Meetings wird die GT4-European Series 2019 ein Meeting mehr wie in der laufenden Saison aufweisen. Der Kalender lautet dabei wie folgt:
12-14.April: Monza (I)
4-5.Mai - Brands Hatch (GB)
1-2.Juni - Circuit Paul Ricard / Le Castellet (F) (Endurance)
29-30.Juni – Misano (I)
20-21.Juli - Spa-Francorchamps (B) (Endurance)
31.8-1.9 - Nürburgring
28-29.September – Barcelona (E)

Damit fallen im Vergleich zum diesjährigen Kalender die Meetings in Zolder und am Hungaroring weg. Neu hinzu kommt als Saisoneröffnung der Lauf auf der Highspeed-Piste in Monza , das 3h-Rennen in Le Castellet und das Finale in Barcelona. Die beiden Meetings in Le Castellet und Spa-Francorchamps werden als 3h-Rennen ausgerichtet während bei den restlichen 5 Meetings je 2 einstündige Sprintrennen ausgerichtet werden.

Bereits 2016 gab es mit Silverstone und Spa-Francorchamps 2 Langstreckenrennen mit 3 bzw. 2h Dauer im damals noch 6 Rennen umfassenden Kalender. Da das Format der jetzt geplanten Rennen dem Blancpain GT Serien Endurance Cup der GT3 ähnelt, kamen bereits Spekulationen auf das die SRO ein ähnlichen Doppelformat aus Sprint und Langstreckenläufen langfristig auch für die GT4-Klasse planen würde. Dazu gibt es allerdings derzeit keine entsprechenden Absichtserklärungen der SRO.

GT4 ES Spa-Francorchamps: Premieren-Sieg für Alpine

Alpine Spa

Bei den Rennen der GT4 European Series im belgischen Spa-Francorchamps am vergangenen Wochenende konnten die führenden Teams in der Meisterschaft ihre Favoritenstellung größtenteils bestätigen:

Im ersten der beiden Ein-Stunden-Rennen holte die dänisch-niederländische Phoenix-Audi Besatzung Milan Dontje/Nicolaj Möller-Madsen ihren bereits dritten Saisonsieg und setzte sich mit deutlichem Vorsprung vor Finlay Hutchinson/Ricardo van der Ende im Equipe Verschuur McLaren und Stephane Tribaudini/Pierre-Alexandre Jean durch, wobei letztere ihre Ginetta für Spa gegen einen der neuen Alpina A110 GT4 eingetauscht hatten. In der Pro-Am-Wertung ging der Sieg an die deutsche Racing One Mannschaft mit ihrem Audi R8 und den Piloten Markus Lungstrass und Hamza Owega. Bei den Amateur-Fahrern gewann einmal mehr Niki Leutwiler im TFT Racing Porsche Cayman.

Noch besser als im ersten Lauf lief es für die beiden Alpine-Piloten Tribaudini und Jean im zweiten Rennen des Sonntags. Diesmal fuhren die beiden Franzosen im Leichtgewichtsportler auf dem Treppchen ganz nach oben und könnten so sogar noch eine Rolle im Kampf um die Meisterschaft im (als inoffizielle Gesamtwertung fungierenden) Silver-Cup haben. Neben den beiden Franzosen erklommen diesmal auch Stuart Middleton und Will Tregurtha in der HHC-Ginetta und Simon Knap und Max Koebolt im MDM-BMW das Siegerpodest. Bester Amateurfahrer war der deutsche Gaststarter Moritz Krantz im Mühlner Motorsport Porsche Cayman, der auf Gesamtrang 7 sogar die besten Vertreter der Pro/Am-Fraktion, Stephen Pattrick und Andy Meyrick im Bullit Racing Mercedes hinter sich lassen konnte.

In der Silver-Cup-Wertung führen nach vier von sechs zu absolvierenden Rennwochenenden nun Middleton/Tregurtha mit 127 Punkten vor Dontje/Möller-Madsen mit derer 109 und Knap-Koebolt mit 100 Punkten. Ebenfalls noch in Schlagdistanz sind Tribaudini und Jean mit 92 Zählern. In der Pro-Am-Wertung führen die an diesem Wochenende etwas weniger erfolgreichen Marc Basseng und Philipp Bethke im Schwede Motorsport Porsche Cayman mit 118 Punkten vor den beiden Audi-Mannschaften Zamparini/Mor (101 Punkte) und Lungstrass/Owega (84 Punkte). Deutlicher ist der Abstand indes schon in der Amateurwertung, wo Niki Leutwiler mit 144 Punkten bereits 40 Zähler vor seinen nächsten Verfolgern, Giovanezzi und Ghezzi im Autorlando Porsche liegt. Die GT4 European Series legt nun erst einmal eine knapp sechs-wöchige Sommerpause ein, bevor die Saison Anfang September am Hungaro-Ring in ihre entscheidende Phase geht.

Rückblick auf die GT4 Central am Nürburgring

Bevor gt4centralnringheute die beiden Läufe der GT4ES in Spa-Francorchamps statt finden schulden wir euch noch einen Rückblick auf die beden Rennen der GT4 Central Serie im Rahmen des Truck GP am Nürburgring.

Das erste Rennen des 13 Fahrzeuge starken Feldes gewann das K-Racing-Reiter KTM X-Bow Duo Marylin Niederhauser und Mads Siljehaug mit einem Vorsprung von nur 0,4s vor dem Phoenix Racing Audi R8 LMS GT4 von Gosia Rdest und Oscar Tunjo. Den dritten Podiumsrang belegte der zweite Phoenix Racing Audi von John-Louis Jasper und Helmut Rödig. In der AM-Wertung setzte sich auf Gesamtrang 4 das Scuderia Villorba Corse Maserati Duo Romy Dall´Antonia vor dem polnischen Markenkollegen Maciej Marcinkiewicz auf dem eSky WP Racing Maserati und dem Sofia Racing SIN R1 GT4 von Ivan Vlachkov durch.

In Lauf 2 behielten dagegen Rdest und Tunjo die Oberhand über die Konkurrenz. Die Gaststarter siegten 3,3s vor einer Dreer-Kampftruppe, in der sich die Allied Racing Cayman Piloten Nicolas Schöll und Rob Severs gegen die beiden Reiter-KTM von Mazatis/Korpivaara und Marioneck/Klar durchsetzen konnten. Dahinter gewann auf P5 SIN-Pilot Vlachkov die AM-Wertung vor Maserati-Pilot Marcinkiewicz und Freddy Kremer/Joachim Bölting im zweiten Allied Racing Cayman.

Nach 6 von 10 Rennen in der Meisterschaft führt in der Pro-Am-Wertung KTM-Pilotin Marylin Niederhauser mit 106 Punkten vor Allied-Cayman-Pilot Rob Severs (90) und dem KTM-Duo Benjamin Mazatis/Ilmari Korpivaara. In der AM-Wertung kämpft das Maserati-Duo Giuseppe Fascicolo/Romy Dall`Antonia (103) gegen SIN-Pilot Vlachkov (94) und Maserati-Pilot Marcinkiewicz (69). Das nächste Meeting findet am 18-19 August am Slovakiaring statt.

GT4-Rekordfeld in Spa

Die gt4esfeldzoldernächste Runde der GT4-European Series steigt an diesem Wochenende in Spa-Francorchamps im Rahmen der erstmals ausgetragenen „SRO-Speedweek“ . Das Meeting, bei dem sich Teile der Truppe um Stephane Ratel schon mal für das eine Woche darauf stattfindende 24 Stunden Rennen von Spa-Francorchamps warmlaufen können, kommt mit einem GT4-Rekordfeld in die Ardennen. Mit 50 Autos tritt das grösste GT4-Feld in der 11-jährigen Geschichte dieser Fahrzeugklasse bei einem Einzelevent an.

Das Feld der Serie ist mit 44 Startern ja eigentlich schon mächtig genug, doch die legendäre Ardennenachterbahn hat dafür gesorgt das 6 zusätzliche Gaststarter gemeldet haben: Aus Deutschland bzw Belgien haben Pro Sport Performance mit dem selbstentwickelten Cayman PRO4, und Mühlner Motorsport mit einem ihrer Cayman GT4 CS-MR einen Gaststart geplant. Aus England – die im britischen GT-Feld ebenfalls ein grosses nationales GT4-Faeld nach Spa-Francorchamps bringen – startet die britische ERC-Sport Mannschaft erstmals mit einem Mercedes AMG GT4. Und aus Schweden kommen gleich 3 Gaststarter auf den Sportwagenkurs: Ricknas Motorsport AB mit einem Cayman, Primus Racing mit einer Ginetta G55 und Lestrup Racing mit einem BMW M4-GT4.

Zudem wird das CMR alpinefranzösische CMR-Team das offizielle Debüt des Alpine A110 GT4 in der europäischen GT4-Serie absolvieren: Vor einer Woche erfolgte das Renndebüt des Wagens in der französischen GT4-Meisterschaft, wobei man gleich einmal Gesamtplatz 5 im 30 Wagen starken Feld als vielversprechendes Ergebnis verbuchen konnte. In Spa-Francorchamps wird CMR 2 der umgerüsteten Cup-Boliden an den Start bringen.

In der Pro-Klasse des Silver-Cups wird an der Spitze wieder ein interessanter Kampf zwischn den bisherigen Siegerteams von HHC Motorsport, Phoenix Racing, MDM Motorsports, RN Vision STS und der Equipe Verschuur zu erwarten sein. In der Pro-Am-Klasse kämpfen an der Spitze die beiden deutschen Teams von racing one und Schwede Motorsport gegeneinander, wobei RN Vision STS hier ebenfalls schon einige vielversprechende Vorstellungen hatte und bei der letzten Runde in Misano ebenfalls schon einen Klassensieg erzielen konnte. In der AM-Klasse kämpfen an der Spitze die beiden Autorlando Porsche-Piloten Giovalenni/Ghezzi gegen TFT-Solo-Pilot und ex-Asiatische Le Mans Serie-Champion Niki Leutwiler.

Zusätzlich zu den GT4-Rennen finden in Spa-Francorchamps auch die Läufe zum Blancpain-Sports Cup und zur britischen GT statt. Die GT4-Rennen starten beide am Sonntag um 10.25 (Lauf 1) und 16.45 Uhr (Lauf 2) und werden wie gehabt mit dem deutschen Kommentar vom Team um Wolfgang Drabiniok auf der Website der GT4-European Series und auf dem Youtube-Kanal der Serie übertragen.

GT4 Central Runde beim Truck GP

Das gt4esnringdritte Meeting der GT4 Central Serie findet ebenfalls an diesem Wochenende am Nürburgring im Rahmen des Truck GP statt. Leider hat die volle Zuschauerkulisse nicht zu einem entsprechenden Anstieg der Starterzahlen geführt. 13 GT4 – 3 KTM X-Bow , 2 Mercedes AMG GT4 , 2 Audi R8 LMS GT4 , 2 Porsche Cayman GT4 CS MR 2 Maserati Grand Tourismo MC GT4 und ein SIN R1 GT4 - stehen an diesem Wochenende am Start. Dabei umfasst das Feld wieder 2 Gaststarter. Das Team Phoenix Racing bringt die beiden Audi mit den Besatzungen Gosia Rdest/Oscar Tunjo und John-Louis Jasper/Helmut Rödig an den Start.

Die beiden Rennen finden am Samstag ab 13.40 Uhr und am Sonntag um 12.50 Uhr statt.

BMW und McLaren GT4-Siege in Misano

Mitmisanostart einem wieder einmal vollen Feld von 43 Wagen und 2 spannenden umkämpften Rennen begeisterte die GT4-European Series am vergangenen Wochenende bei ihrem Auftritt in Misano das Fachpublikum. Im Rahmen des SRO- Blancpain GT Serien-Sprint-Cup-Auftritts auf dem italienischen Kurs gingen die beiden Siege an BMW und McLaren.

Lauf 1 erlebte RN Vision STS 111 Misano 2018den ersten Gesamtsieg der deutschen RN Vision STS -Mannschaft. Zwar querte der BMW M4-GT4 von Gabriele Piana und Razvan Umbrarescu am Samstag nachmittag die Ziellinie nur als zweites fahrzeug 2,4s hinter dem Equipe Verschuur McLaren 570S GT4 von Finlay Hutchinson und Ricardo van der Ende, jedoch hatten die vermeintlichen Sieger zuvo eine 40s Zeitstrafe erhalten. In der Schlussphase des Renenns hatten sowohl der McLaren von Van der Ende als auch der Phoenix Racing Audi R8 LMS GT4 von Milan Dontje und seinem Co-Piloten Nicolas Möller-Madsen sich bei Beginn der zweiten Safety-Car-Phase ein Überrundungsmanöver gegen einen Konkurrenten geleistet, das man bis zu Restart nicht rückgängig machete. Dafür bakam man von der Rennleitung kurz vor dem Ende eine 40s Zeitstrafe die den McLaren auf P20 zurück warf, während Dontje den Audi 2 Runden vor dem Ende in den Kies schmiss.

Hinter dem glücklichen BMW-Duo, das sich von Platz 12 gestartet damit auch den Sieg in der Silver-Klasse erkämpfte, kamen der HHC Ginetta G55 GT4 des britischen Duos Tregurtha/Middleton und der Klassensieger der Pro-Am-Klasse, der racing one Audi R8 LMS GT4 von Markus Lungstrass und Hamsa Owega ins Ziel. Die Amateurwertung gewann der Autorlando Porsche 997 GT4 des italienischen Duos Ghezzi/Giovanelli.

In Lauf 2 equipeverschuurmclarengelang der McLaren Mannschaft der Equipe Verschuur dann der am Samstag noch vorenthaltene Sieg. Nach 34 Runden kamen van der Ende/Hutchinson mit 10,3s Vorsprung als unangefochtene Erste über die Ziellinie. Dahinter erkämpfte sich das RN Vision STS-Duo Piana/Umbrarescu erneut einen starken 2.Gesamtplatz. Den dritten Platz erkämpfte sich das KTM X-Bow-Duo Ferdinand Stuck/Reinhard Kofler. Der Sieg in der Pro-Am Klasse ging nach einer starken kämpferischen Endphase an den zweiten RN Vision STS-BMW M4-GT4 von Pavel Lefterov und Miguel Christovao. AM-Sieger wurde der schweizer Solo-Pilot und ex-Asiatischen Le Mans Serie-Champion Niki Leutwiler auf dem TFT Racing Porsche Cayman GT4 CS MR.

Die nächste Runde der GT4-European Series findet am 20-22.7 in Spa-Francorchamps in der Woche vor dem 24 Stunden Rennen von Spa-Francorchamps statt.

GT4 ES - Misano: Vorschau und Freies Training

TFT Misano RegenMit zwei verregneten Trainingssitzungen startete am gestrigen Freitag die GT4 European Series nach einer längeren Frühsommerpause im italienischen Misano in ihr zweites Saisondrittel.

Wie schon bei den Läufen im Frühjahr in Zolder und Brands Hatch stehen wiederum über 40 Autos von 10 verschiedenen Herstellern auf der Teilnehmerliste, wobei die deutschen Marken BMW (10 Fahrzeuge), Audi und Porsche (je 7) und Mercedes (6 Autos) erneut einen Großteil des Feldes stellen. Dazu gesellen sich die drei britischen Hersteller Mclaren, Aston Martin und Ginetta, sowie KTM und Chevrolet. Neu im Feld vertreten ist diesmal die Marke Maserati: Das polnische eSky WP Racing Team setzt in der Amateurwertung einen Gran Turismo GT4 für das Fahrerduo M.Marcinkiewicz/L.Kreski ein.

Doch zurück zu den gestrigen freien Trainings: Hier bewahrheitete sich einmal wieder die alte Weisheit, der zu Folge Regenwetter meistens auch Porsche-Wetter ist. Bei widrigen äußeren Bedingungen gelang Hendrik Still im Allied Racing Porsche Cayman GT4 mit einer 1:57:8 die beste Rundenzeit des Tages, dahinter folgten seine Markenkollegen Dominik Schraml für Schwede Motorsport und Niki Leutwiler für TFT Racing. Zum Vergleich: Bei trockenen Bedingungen lagen die Rundenzeiten im Vorjahr ca. 15 Sekunden unter den besten gestern erzielten Zeiten.

Am heutigen Samstag stehen bei – deutlich besseren Wetterbedingungen für die über 80 Piloten zunächst die beiden Qualifyingsitzungen an. Die beiden Rennen gehen dann am Samstag ab 15:30 und am Sonntag ab 11:10 über die Bühne und können wie gewohnt im Livestream auf der Serienwebsite verfolgt werden.

Neuester Rennbericht