GT4 European Series ( FIA-GT4 )

GT4 Central-Runde in Spielberg

Dielechneramgmost GT4 Central Serie absolviert an diesem Wocheennde ihr 2. Meeting am Red Bull Ring 14 GT-Modelle stehen in der neuen im deutschsprachigen Umland angesiedllten Sprintserie am Start . Die Stammstarter der serie die auch beim Debüt in Most unterwegs waren werden durch die beiden Team GT McLaren verstärkt, auf denen das Duo Micah Stanley und Alain Valente sowie Teambesitzer Bernhard Laber und Christian Danner am Steuer sitzen. 4 KTM X-Bow, 3 Maserati, je 2 Mercedes AMG GT4, Porsche Cayman und McLaren 570 GT4 sowie ein SIN R1 GT1 stehen somit in Spielberg am Start.

Neben den beiden Rennen, die jeweils am Samstag und Sonntag um 13Uhr starten und auf der Website der GT4 Central Serie gestreamt werden, starten auch die DMV-GTC und die Boss GP-Serie am Wochenende in der Steiermark.

Die Ergebnisse der GT4 ES in Brands Hatch

Start Brands Hatch 2018Ohne dass sich ein neues Team in der Siegerliste eintragen konnte, endeten die Läufe der GT4 European Series in Brands Hatch am vergangenen Sonntag. Wie schon am Auftaktwochenende in Zolder waren es Milan Dontje und Nicolaj Möller-Madsen im Phoenix-Audi und Stuart Middleton und Will Tregurtha in der HHC-Ginetta die am Ende auf dem Podest ganz oben standen.

Bereits im durch mehrere Safetycar-Phasen sehr zerfahrenen – und schließlich mit der roten Flagge vorzeitig beendeten, ersten Rennen, waren die beiden Briten Middleton und Tregurtha als Erste über den Zielstrich gefahren, wurden dann aber auf Grund eines zu kurzen Boxenstopps auf den fünfzehnten Platz strafversetzt. Den Sieg erbten daher Dontje und Möller-Madsen vor Simon Knap und Max Koebolt im MDM-BMW M4 und deren Teamkollegen Mark van der Aa/Koen Bogaerts

Noch schlimmer als für Middleton und Tregurtha lief es am Sonntag-Morgen für einen anderen Hauptdarsteller des Zolder-Wochenendes: Ricardo van der Ende schlug nach einer Feindberührung heftig in die Leitplanken ein und verursachte durch die daraufhin fälligen Reparaturen den Rennabbruch. Der Niederländer, der sich den Equipe Verschuur McLaren in dieser Saison mit Finlay Hutchinson teilt, blieb dabei zwar zum Glück unverletzt – an einem Start im zweiten Rennen des Tages war aber ob der Schäden am Einsatzfahrzeug nicht mehr zu denken.

Turbulent ging es auch in den weiteren Klassen zu. Den Sieg in der Pro/Am wurde ebenfalls durch eine Strafe entschieden und ging schließlich an Marc Basseng und Philip Bethke im Schwede Motorsport Porsche Cayman.  Giuseppe Ghezzi und Alessandro Giovanelli siegten mit ihrem Uralt-Porsche 997 GT4 in der Amateurwertung.

Auch das Nachmittagsrennen am Sonntag sah einige Safetycar-Phasen,Rennaction Brands Hatch 2018 konnte aber über die volle Distanz von einer Stunde ausgetragen werden. Den Sieg konnten sich diesmal tatsächlich Middleton und Tregurtha in der HHC-Ginetta sichern. Auf Platz zwei folgte erneut das MDM-BMW-Duo Knap/Koebolt vor Marcus Paverud und Ivan Pareras im Leipert-Mercedes. In der Pro/Am bauten Basseng und Bethke ihre Meisterschaftsführung mit einem weiteren Klassensieg weiter aus und auch bei den Amateuren wurden Ghezzi und Giovanelli in Brands Hatch zu Wiederholungstätern.

Im prestigeträchtigen Silver-Cup kristallisieren sich nach vier von zwölf Saison-Rennen so langsam die Titel-Favoriten heraus: Mit Dontje/Möller-Madsen und Middleton/Tregurtha wird in jedem Fall zu rechnen sein; aktuell liegen zwischen der niederländisch-dänischen Audi-Crew und der britischen Ginetta-Besatzung gerade mal drei Punkte. Mit einem etwas größeren Rückstand von weiteren elf Punkten folgen dann die Niederländer Knap/Severs im MDM-BMW. Dass auch eine Mercedes-Mannschaft etwas mit der Titelvergabe zu tun haben wird, erscheint indes eher unwahrscheinlich. Das aktuell beste Duo Pareras/Paverud in Diensten von Leipert-Motorsport liegt trotz des Podiums im zweiten Rennen aktuell nur auf Meisterschaftsrang fünf und hat bereits 52 Punkte Rückstand auf .Dontje/Möller-Madsen. Die GT4 European Series gönnt sich nun erstmal eine etwas längere Frühsommer-Pause und tritt am 22.6. in Misano wieder in Aktion.

RN Motorsport-Talk aus Brands Hatch

Imdrabiniok Vorfeld der GT4-European Series-Runde in Brands Hatch lädt Moderator Wolfgang Drabiniok heute abend wieder zum Motorsport Talk. Die live gestreamte Runde wird heute abend um 19 Uhr aus England auf der FB-Seite des RN-Vision-Motorsport-Talks übertragen.

Als Gäste hat Drabiniok diesmal den Formel-1-Kommentator und ehemalige Rennfahrer Christian Danner, die Euro GT4-Fahrer Gabriele Piana – amtierender Sieger der 24h von Dubai - , Phoenix Racing Audi R8 LMS GT4-Pilot John-Louis Jasper sowie YouTube-Star und Team GT McLaren-Pilot Felix von der Laden im Studio.

2.Runde der GT4-ES in Brands Hatch

4 gt4esfeldzolderWochen nach dem Saison-Auftakt im belgischen Zolder stehen für die Teams und Fahrer der GT4-European Series am Sonntag die Saisonrennen 3 und 4 im südenglischen Brands Hatch auf dem Programm. Für die beiden 60-Minuten-Rennen auf dem 3,9km langen Naturkurs in der Grafschaft Kent haben erneut 46 Mannschaften genannt.

Die größte Fraktion stellen dabei mit zehn Fahrzeugen die, in Zolder noch von Temperatur-Problemen geplagten, BMW M4-GT4 dar. Ebenfalls stark vertreten sind die anderen deutschen Hersteller Porsche (7 Fahrzeuge) und Audi und AMG-Mercedes (jeweils 6 Fahrzeuge). Ebenfalls relativ stark vertreten sind in der GT4 European Series teamgt vdladenfast schon traditionell Autos aus britischer Produktion; für die beiden Rennen in Brands Hatch werden fünf McLaren, vier Ginetta G55 , und drei Aston Martin Vantage GT4 erwartet. Komplettiert wird das Starterfeld schließlich durch drei KTM X-Bow und zwei Chevrolet Camaro GT4R.

Bei den Teams und Fahrern ist der deutschsprachige Raum ähnlich stark vertreten wie bei den Herstellern; unter anderem stehen namhafte Teams wie Phoenix Racing und Leipert Motorsport auf der Nennliste; dazu kommen fahrerseitig alte und neue Nordschleifen-Haudegen wie Marc Basseng und Hendrik Still, sowie YouTube-Persönlichkeit Felix von der Laden (Bild rechts).

Anders als beim Auftakt-Wochenende werden diesmal beide Rennen der GT4-European Series an einem Tag – also am Sonntag abgehalten. Rennen 1 geht dabei um 11:15 unserer Zeit über die Bühne. Wer dann noch Lust auf den zweiten Lauf hat, muss um 15:40 noch einmal den YouTube-Kanal der SRO oder die Website der GT4-European Series aufrufen.

Deutsche GT4-Serie ab 2019?

Die GT4 Central Serie central most racing1 masrati ktmplant 2019 für ihre 2.Saison eine stärkere Anbindung an eines der beiden deutschen Serienpakete. Das hat Serienmanagerin Nina Pfiffner beim Debüt in Most GT-Eins gegenüber eröffnet. „Wir planen nach der Debütsaison die Serie weiter aufzusplitten. Falls die Teilnehmerzahlen sich in der ersten Saison entsprechend entwickeln würden wir 2019 mit einer Serie für den deutschen Markt und einer für die FIA-Central-Zone – also Tschechei Slovakei, Ungarn und Österreich – weiter machen wollen. Für die deutsche Serie sind wir in Gesprächen mit der ITR und dem ADAC um diese dann entweder im Rahmen der DTM oder des ADAC GT-Masters unterzubringen.“

Bereits in diesem Jahr hatte die SRO sich für die Premierensaison hauptsächlich auf diese beiden Partner konzentriert, war mit diesen aber nicht zu einer Einigung gekommen. Zwar hatte man in Most ob der Abwesenheit des Porsche Carrera Cups noch einen Slot bekommen doch die restlichen Rennen des Kalenders musste man sich bei anderen Veranstaltungen verdingen. Bei der nächsten Runde – den österreichischen Renntagen am Red Bull Ring – fährt man übrigens im selben Paket wie die DMV-GTC. Am Nürburgring findet die Veranstaltung im Rahmen des Truck GP statt. Für den Slovakiaring und Zandvoort ist man bei weiteren Einzelveranstaltungen untergekommen. Beim letzteren Rennen verstärken die Teilnehmer der belgischen GT4 Serie das Feld.

„Die Aufteilung central most ktm alliedwird natürlich nur geschehen, wenn wir für 2019 absehen können das sich für beide Meisterschaften genügend grosse Felder abzeichnen. Amsonsten bleibt es als Plan B erst mal beim selben Konzept wie in diesem Jahr das Central-Zone und die deutschen Teilnehmer zusammen antreten. “ so Pfiffner weiter.

Die Schweizerin, die zusammen mit GT4-European Series Manager Max Braams den Aufbau der neuen Serie übernommen hat, ist zuversichtlich nun auf steigende Teilnehmerzahlen bauen zu können. „Für die nächste Runde der GT4 Central Serie am Red Bull Ring am 19. und 20.5 haben wir bereits jetzt 20 Nennungen vorliegen und weitere Anfragen von interessierten Teams kommen immer noch herein. Für den Truck GP am Nürburgring rechnen wir fest mit 25 Startern. Wir haben hier in Most etwa ein halbes Dutzend Teilnehmer die sich wegen Terminkollisionen privater Natur entschuldigt haben. Das Racing Team Holland fehlt mit seinen beiden neuen Mercedes AMG GT4 wegen eines offiziellen Feiertags in den Niederlanden. Zudem hat ein KTM-Team wegen eines Unfalls passen müssen und das Villorba Corse Team will ab dem Red Bull Ring mit einem zweiten Maserati in die Meisterschaft einsteigen.“

Pfiffner ist daher zuversichtlich bei den nächsten Runden nicht mehr auf Gaststarter angewiesen zu sein. In Most hatten noch die Teams von racing one und Pro Sport Performance das Feld verstärkt, das dadurch auf 13 Starter kam.

GT4 Central Auftakt in Most

Mit gt4centralpremierengrid2 trotz eines bescheidenen Starterfeldes überraschend turbulenten Rennen ist die GT4 Central Serie der SRO in Most in ihre 2018´er Auftaktsaison gestartet. 13 Wagen hatten den Weg zur Premierenveranstaltung im Rahmen des ADAC GT-Masters-Wochenendes gefunden, wobei mit dem racing one Audi R8 LMS GT4 von Solopilot Hamsa Owega und dem Pro Sport Performance Cayman 981 GT4 von Luca Wollgarten und Markus Oestreich 2 kurzfristig hinzu gekommene Gaststarter in der Serie antraten.

In gt4cntl racingone mostLauf 1, der nach einer Unfallserie aufgrund eines gebrochenen Kühlers am Allied Racing Porsche von Jörg Viehbahn und Rob Severs vorzeitig mit der roten Flagge abgebrochen wurde, setzte sich der ausserhalb der Wertung startende Owega (als Solo-Pilot mit Silber-Einstufung war er in der Pro-Am Wertung nicht punkte-berechtigt) als Rennsieger durch. Zwar kollidierte auch er in der letzten Runde vor dem Abbruch - als das komplette Führungstrio aus dem Audi, dem KTM X-Bow der Niederhausers und dem Pro Sport Performance-Cayman von der Strecke rutschte, mit den Konkurrenten aber für das Endergebnis wurde der Stand der Vorrunde herangezogen.

Die gt4cntl niederh mostPro-Am-Wertung gewann das im Reiter Engineering KTM X-Bow startende Paar Patrick und Marylin Niederhauser vor dem Pro Sport Performance Cayman von Wollgarten/Oestreich und dem Allied Racing Cayman MR GT4 von Viebahn/Severs. In der Am-Wertung setzte sich SIN R1 GT4 von Ivan Vlachkov gegen den zweiten Allied Racing Porsche von ex-GT-Masters Ferrari-Pilot Freddy Kremer und Nicolas Schöll und den KTM X-Bow des tschechischen Solopiloten Sergej Pavlovec durch.

Rennen 2 dominierte der vor der Saison von Gold auf Silber umgestufte ex-GP3 und GP2-Pilot Niederhauser an der Spitze nach Belieben. Zu Rennmitte übergab er den KTM X-Bow an seine Partnerin Marylin Niederhauser die den komfortablen Vorsprung nur noch zu verwalten brauchte. gt4cntl sin mostP2 dahinter ging an den KTM X-Bow des zweiten Reiter Engineering Duos Benjamin Mazatis/Ilmari Korpivarra, die sich vor racing one-Pilot Owega als zweite durchsetzen konnten. Den dritten Rang in der Pro-Am errang erneut das Pro Sport Performance Duo Wollgarten/Oestreich. Der Am-Cup-Sieg ging erneut an SIN-Pilot Ivan Vlachkov vor dem Scuderia Villorba Corse Maserati Duo Giuseppe Fascicolo/Romy Dall Antonia und Lechner Racing Mercedes AMG GT4-Solist Freddy Fast.

Trotz der nur 13 Wagen gab es in den beiden Rennen gefühlt mehr Überholmanöver und mindestens ebenso viel Rennaction wie beim GT-Masters Rennen zu erleben. Für den nächsten Lauf am Red Bull Ring sollen bereits schon 20 Starter parat stehen.

GT4 ES mit Krimi im Sonntagsrennen von Zolder

Zolder R2Nachdem der Sieg im Samstagsrennen der GT4 European Series mit Audi an eine neu im Feld vertretene Marke gegangen war, konnte sich am Sonntag mit Ginetta eine der in der Serie etablierten Marken den ersten Platz auf dem Podium sichern. Die beiden glücklichen Gewinner Stuart Middleton und Will Tregurtha profitierten dabei aber von einer Zeitstrafe gegen die eigentlichen Erstplatzierten, Nicolaj Möller-Madsen und Milan Dontje im Phoenix-Audi.

Doch der Reihe nach: Nach einem sauberen Start sah zunächst alles nach einem Start-Ziel-Sieg für das am Vortag drittplatzierte Duo Middleton/Tregurtha aus; auch gleich zwei Safetycar-Phasen zwischen der 45. und 30. Rennminute brachten die Führung der beiden Briten in Diensten des HHC-Teams nicht ernsthaft in Gefahr. Erst als die Boxenstopp-Phase zu Ende war, erschien mit dem Audi R8 von Möller-Madsen und Dontje ein ernsthafter Herausforderer: Von Platz neun aus gestartet, hatte sich das dänisch-niederländische Duo bis zu diesem Zeitpunkt bereits auf Platz 3 nach vorne gekämpft und war das mit Abstand schnellste Auto im Feld; der Vorsprung von Middleton, der mittlerweile das Steuer der Ginetta von Tregurtha übernommen hatte, schrumpfte immer weiter. Auf abbauenden Reifen schaffte es Middleton noch für einige Runden, sich vor Möller-Madsen zu halten, doch in der vorletzten Runde gelang dem Dänen in der Fahrerlagerschikane das Überholen. Middleton versuchte zwar noch zu kontern, musste sich aber schließlich geschlagen geben – bis zehn Sekunden vor Passieren der Zielflagge die Rennleitung eine 31-sekündige Zeitstrafe wegen eines „unsafe release“ – also gefährlichen Losfahrens – beim Boxenstopp verhängte und so Middleton den schon verloren geglaubten Sieg doch wieder zurückschenkte. Möller-Madsen und Dontje fielen in der Schlussabrechnung auf Rang 6 zurück.

Zolder SRT AMG

Das Podium kompletierten damit Patrick Zamperini und Csaba Mor im Racing-One Audi, die damit auch die Pro/Am-Wertung für sich entscheiden konnten, und der Schweizer Nico Rindlisbacher mit seinem Teamkollegen Paul Rees im Team GT McLaren. Bester Vertreter der Amateurfraktion war Niki Leutwiler, der als Einzelfahrer im TFT Porsche auf Gesamtrang 10 ins Ziel kam.

Mit Blick auf die Leistung der neu in die Serie eingestiegenen Hersteller lässt sich nach dem ersten Rennwochenende sagen, dass Audi bereits sehr gut angekommen, beziehungsweise in den Händen der richtigen Fahrer bereits in einer dominanten Position ist. Mit einigem Abstand folgt dann BMW, welche immerhin schon um Plätze in den Top-10 mitfahren konnten und – noch einmal eine Kleinigkeit dahinter – Mercedes-AMG, die ebenfalls in beiden Rennen in die Top-10 vordringen konnten. Sehr anonym agierten hingegen die beiden V8-Racing Chevrolet Camaros, die eher im hinteren Mittelfeld unterwegs waren. In wie fern es sich bei diesen ersten Eindrücken um eine valide Einschätzung der grundlegenden Qualitäten der betreffenden Fahrzeuge handelt, oder ob nicht doch die Balance of Performance, die Qualität der Teams und Fahrer und eventuell auch die Streckencharakteristik des Circuit Zolder eine größere Rolle spielen, bleibt freilich abzuwarten. Der Autor dieser Zeilen wäre in jedem Fall überrascht, wenn vor dem nächsten Rennen nicht Rufe nach einer Einbremsung der Audis oder nach einer vorteilhafteren BoP-Einstufung für die BMWs, Mercedes und Porsches laut würden.

 

Phoenix-Audi siegt beim GT4-ES-Auftakt in Zolder

Start Zolder 2018Mit einem dominanten Start-Ziel-Sieg von Nicolaj Möller-Madsen und Milan Dontje im Phoenix-Racing Audi R8 endete am gestrigen Samstag das mit Spannung erwarteten ersten Aufeinandertreffen der drei deutschen Premium-Hersteller Audi, Mercedes und BMW mit den etablierten Mannschaften und Fabrikaten in der GT4 European Series.

Das von der Pole-Position gestartete niederländisch-dänische Duo geriet dabei über fast die gesamten 60-minütige Renndistanz kaum unter Druck durch die Verfolger und nur einem späten Einsatz des Safetycars, welches erst zehn Minuten vor Rennende wieder in die Boxengasse abbog, war es zu verdanken, dass der Vorsprung der beiden Phoenix-Piloten am Ende des Rennens lediglich knapp drei Sekunden betrug.

Deutlich spannender war hingegen der Kampf um die weiteren Podestplätze, bei dem vor allem der von Position vier gestartete McLaren von Finlay Hutchinson und Ricardo van der Ende für Unterhaltung sorgte: Die beiden Equipe Verschuur-Piloten verdienten sie sich ihren zweiten Platz mit einer Reihe von sehenswerten Überholmanövern, nachdem sowohl am Start als auch beim Boxenstopp einige Positionen verloren gegangen waren. Auf Platz drei kamen schließlich Stuart Middleton und Will Tregurtha in der Ginetta des britischen HHC-Teams ins Ziel. Der Sieg in der Pro/Am-Wertung ging auf Gesamtrang 8 an die Deutschen Phillip Bethke und Marc Basseng auf einem von Schwede Motorsport eingesetzten Porsche Cayman; beste Amateurfahrerpaarung waren  Nicolas Vandierendonck und Johan Vannerum, die an diesem Wochenende mit ihrem Selleslagh Racing Mercedes AMG GT4 einen Doppelstart absolvieren und auch in der Belcar Langstreckenmeisterschaft antreten.

Das zweite Rennen der GT4 European Series folgt am heutigen Sonntag um 10:55 Uhr und kann auf der Serienwebseite im Stream verfolgt werden.

 

Deutscher Live-Stream für die GT4-ES 2018

Dievilleneuvechicane zolder GT4-European Series kann in dieser Saison von den deutschen Fans noch intensiver verfolgt werden. Angesichts der starken deutschen Beteiligung (8 Teams mit 20 von insgesamt 47 gemeldeten Autos) hat die SRO reagiert und wird beim Saisonstart in Zolder an diesem Wochenende neben dem englischsprachigen Youtube-Stream ab sofort auch einen deutsch kommentierten Livestream auf dem drabiniokYoutubekanal der Serie anbieten.

Der Stream vom Qualifying morgen um 10.20 Uhr wird unter diesem Link angeboten. Das erste Rennen am Samstag um 16.45 Uhr kann hier verfolgt werden und Rennen 2 wird am Sonntag um 10.55 unter diesem Link live übertragen. Als Kommentator konnte Wolfgang Drabiniok gewonnen werden, der den hiesigen Fans aus der Vergangenheit als Streckensprecher der VLN Langstreckenmeisterschaft und beim 24 Stunden Rennen am Nürburgring sowie als Moderator des RN-Vision TV Motorsport Talks bekannt sein dürfte.

Daneben dürfen sich die Fans auch erstmals auf Onboard-Aufnahmen bei der GT4-European Series freuen. Erstes Kameraauto ist morgen beim Saisonauftakt der giftgrüne Phoenix Racing Audi R8 LMS GT4 von John-Louis Jasper und Jörg Viebahn.

Borusian Otomotiv BMW M4 GT4

Mit borusian otomotive m4 gt4der türkischen Borusian Otomotive Motorsport-Mannschaft startet erstmals ein Team vom Bospurus in einer Meisterschaft der SRO. Die bereits 2008 gegründete Mannschaft, die sich in den letzten Jahren in der FIA-WTCC, der ETCC und der 24 Stunden-Serie engagierte will einen BMW M4-GT4 für die beiden türkischen Junioren Ali Tukkan und Yagiz Gedik ab dem kommenden Wochenende in der GT4-European Series an den Start bringen. Allerdings gibt es noch keine Informationen in welcher Wertung das Duo an den Start gehen wird.

Borusian Otomotive Motorsport trat unter anderem bei den letzten 6h von Vallelunga an, wo man mit einem BMW Z4 GT3 auf das Podium der GT3-Klasse gelangen konnte.

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