Porsche diverse (PSC etc.)

Supercup-Debütsieg geht an Ammermüller

Beim psc1Saisonauftakt des Porsche Mobil1 Supercup in Barcelona am vergangenen Wochenende verwies Michael Ammermüller den niederländischen Fach Auto Tech -Piloten Jaap van Lagen und Dylan Pereira aus dem Momo Megatron Lechner Racing-Team in seinem BWT Lechner Racing Porsche 911 GT3 Cup auf die Plätze zwei und drei. Nachdem sich der Deutsche am Samstag als Schnellster im Zeittraining die Pole-Position gesichert hat, siegte er am Sonntag vor vollen Tribünen auf dem Circuit de Catalunya. Es war der zweite Saisonauftaktsieg für Ammermüller in Barcelona nach dem Auftaktsieg 2015. „Ich bin super glücklich über dieses erfolgreiche Wochenende. Wichtig war es, in den 2 Safety-Car-Phasen die Reifen auf der richtigen Temperatur zu halten. Das ist mir ganz gut gelungen“, sagte Ammermüller.

Obwohl es am Vormittag leicht geregnet hatte, war der Asphalt zum Rennstart am Mittag wieder trocken. Bei 14 Grad Celsius und Sonnenschein fuhren alle 30 Porsche mit Slicks in die Startaufstellung. Der 32-Jährige Polesetter Ammermueller setzte sich nach dem Start von den Verfolgern ab. In einem spannenden Rennen rückte das Feld zweimal wieder eng zusammen, da das Safety-Car in der 2. und 7. Runde auf die Strecke musste. Trotzdem behielt Ammermüller einen kühlen Kopf und beendete nach 14 Runden mit 3,4s vor van Lagen das Rennen als Erster. Bis zur Ziellinie lieferten sich van Lagen und Pereira ein packendes Duell um den zweiten Platz. Der Luxemburger wurde auf der 4,655 Kilometer langen Strecke eine Zehntelsekunde hinter van Lagen als Dritter gewertet. Den vierten Platz sicherte sich Porsche-Junior Julien Andlauer auf dem Martinet by ALMERAS-Porsche. Der aktuelle Meister des Porsche Carrera Cup France absolviert dieses Jahr seine Debütsaison im Porsche Mobil1 Supercup . Den fünften Rang belegte als bester Rookie Project 1-Pilot Larry ten Voorde vor Nick Yelloly im Fach Auto Tech -Porsche.

Als bester Fahrer der Wertungsklasse ProAm wurde Roar Lindland vom Lechner Racing Middle East-Team gewertet. Der Norweger erreichte das Ziel vor dem Pierre Martinet by ALMERAS-Piloten Nicolas Misslin und Christof Langer im Fach Auto Tech -Porsche.

Fach Auto Tech PSC-Piloten 2018

Fach Auto Tech hatfach jvl die Besatzungen für den Porsche Mobil1 Supercup 2018 in der letzten Woche vorgestellt. In der kommenden Saison werden Jaap van Lagen, Nick Yelloly und Christof Langer am Steuer der Porsche 911 GT3 Cup in der internationalen Porsche Markenpokalserie sitzen. Nach dem erfolgreichen Abschneiden 2017 möchten die Schweizer erneut um die Meisterschaft kämpfen. Für die Truppe von Teamchef Alex Fach ist es das sechste Jahr im internationalen Porsche Mobil 1 Supercup. Seit 2013 ist die Mannschaft aus Sattel im Kanton Schwyz eines der erfolgreichsten Teams in der Meisterschaft. Neben zahlreichen Siegen und Podestplätzen gewann das Porsche-Team 2014 die Fahrer- und Rookiewertung. 2016 wie auch 2017 belegten sie in der Teamwertung Platz zwei.

Das neue Fahrer-Trio soll nun die Erfolgsgeschichte 2018 fortsetzen. Mit dem Niederländer Jaap van Lagen verpflichtet die Mannschaft einen extrem erfahrenen Piloten. Der 41-Jährige trat unter anderem im Porsche Mobil 1 Supercup, der WTCC und dem ADAC GT Masters an. Der britische Neuzugang Nick Yelloly kann ebenfalls auf Porsche-Erfahrung zurückblicken. Der Engländer kommt aus dem Porsche Carrera Cup Deutschland von Konrad Motorsport zum Team aus Sattel. Außderdem ist der Brite Simulator-Testfahrer für Force India 1. Für Christof Langer ist der Porsche Mobil1 Supercup kein Neuland. Bereits 2016 und 2017 war der Deutsche im Porsche-Markenpokal unterwegs. Der 51-Jährige wechselt 2018 von MRS GT-Racing zu FACH AUTO TECH.

Der Porsche Mobil 1 Supercup wird auch 2018 im Rahmen der Formel 1 ausgetragen. Auftakt ist vom 11. bis 13. Mai auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya.

Porsche-Junioren wählen ihre Teams

Die andlauer preiningbeiden Porsche-Junioren Thomas Preining und Julien Andlauer haben ihre Teams für die anstehende Saison im Porsche Mobil1 Supercup gewählt. Der 19-jährige Thomas Preining geht 2018 bereits in seine zweite Saison als Porsche-Junior und startet für das Team Lechner Racing. Zusätzlich bestreitet Preining für Lechner Racing auch den Porsche Carrera Cup Deutschland. Der neue Porsche-Junior Julien Andlauer geht mit dem Team Martinet by Alméras in die neue Saison. Mit dem französischen Rennstall nimmt er am Porsche Mobil1 Supercup und an ausgewählten Rennen im Porsche Carrera Cup France teil.

Der 18 Jahre alte Andlauer ist aktueller Meister im Porsche Carrera Cup France und setzte sich im Sichtungsprogramm der Junioren im vergangenen Jahr gegen acht internationale Kandidaten durch. Preining machte 2017 im Porsche Carrera Cup Deutschland mit einem Sieg in Hockenheim sowie einem ersten Platz beim Einladungsrennen im Rahmen der FIA Langstrecken Weltmeisterschaft am Nürburgring auf sich aufmerksam. Zudem nahm der Österreicher bereits 2017 an insgesamt vier Läufen als Gaststarter im Porsche Mobil1 Supercup teil und überzeugte mit drei Top-Ten-Platzierungen.

Fach Auto Tech Programm 2018

Auch 2018 24h Duabi FachAutoTechfür Fach Auto Tech , der Mannschaft von Alex Fach beginnt die Rennsaison traditionell in Dubai Dort brachte die schweizer Truppe aus Sattel im Kanton Schwyz je einen Porsche in der 991-Am und der 991-Pro-Klasse an den Start. Das Porsche-Werksjuniorentrio Matt Campbell, Julien Andlauer, Thomas Preining und Kundenpilot Jens Richter schafften in der Pro-Klasse erwartungsgemäss den Klassensieg und Gesamtrang 14. Mit Klassenrang 4 und Gesamtrang 22 schnitt der 991-Am-Wagen des schweizer Quintetts Wagner, Bruder, Hegglin, Frommenwiler, Hirschmann nur unwesentlich schlechter ab.

andlauer preining fach campbellBezüglich des 2018´er Rennprogramms sind laut Alex Fach (auf dem Bild inmitten seiner Junioren) noch nicht alle Parameter festgezurrt: „Fest steht das wir wieder im Porsche Mobil1 Supercup antreten werden, wobei wir noch in Gesprächen bezüglich diverser Piloten sind. Auch der Porsche Carrera Cup Deutschland könnte ein weiteres Betätigungsfeld werden wobei allerdings noch nicht klar ist ob wir dort eine gesamte Saison über antreten könnten. Ein wichtiges Nebenbetätigungsfeld wird der Porsche Sports Cup Suisse sein in dem wir 3-4 Autos betreuen und der in etwa eine Stufe unter dem Porsche carrera Cup anzusiedeln ist, wobei wir auch dort etwa ein Feld von 25 Wagen am Start haben. Daneben würden wir gerne auch weitere Läufe in der 24 Stunden-Serie bestreiten, was aber von entsprechenden Kundenanfragen abhängen würde."

Porsche Werkskader 2018

MitPorschekader2018 einem Fahrerkader von 25 Werkspiloten, Werks-Junioren und werksunterstützten Fahrern und Fahrerinnen geht Porsche in die Motorsport-Saison 2018. Wie man auf der hausinternen Motorsportgala „Night of Champions“ bekannt gab wird der Kader trotz des Ausstiegs aus dem LMP1-Programm nicht signifikant verkleinert sondern eher noch ausgebaut.

Als Werksfahrer sind für die kommende Saison Jörg Bergmeister , Timo Bernhard, André Lotterer, Dirk Werner und Sven Müller (alle D), Romain Dumas, Frederic Markowiecki, Patrick Pilet und Kévin Estre (alle F), Earl Bamber und Brandon Hartley (NZ), Gianmaria Bruni (I), Michael Christensen (DK), Neel Jani (CH), Richard Lietz (A), Patrick Long (USA), Nick Tandy (GB) und Laurens Vanthoor (B) engagiert. Das sind schon mal 18 Piloten - oder 6 komplette 24h-Besatzungen.

Als „Young Professionals“ und Werksjunioren kommen die beiden Franzosen Mathieu Jaminet und Julian Andlauer, sowie Matteo Cairoli (I), Matt Campbell (AUS), Dennis Olsen (N) und Thomas Preining (A) hinzu. Erste werksunterstützte Pilotin bei Porsche wird zudem in diesem Jahr die 25-jährige Dänin Christina Nielsen die als „Porsche selected Driver 2018“ Werksunterstützung bei ihren Einsätzen erhält.

Aus dem Porsche Kader verabschiedet sich hingegen Wolf Henzler, der seit 2008 als Werkspilot für die Weissacher unterwegs war, und der noch in der Saison 2017 für 2 Porsche-Kundenteams (Core Autosport und The Racers Group) in der GTD-Klasse der Weather Tech-USCC-Serie an den Start ging. Der gebürtige Nürtlinger, der unter anderem von 2011 bis 2016 in jeder Saison der ALMS/USCR mindestens einen GTLM-Klassensieg auf dem Falken Tire Porsche erzielte, dürfte bei den Konkurrenzwerken von Porsche sicher schnell eine neue Heimat finden.

Supercup Meister 2017: Michael Ammermüller

Werammermueller Michael Ammermüller abseits der Rennstrecke im elterlichen Entsorgungsbetrieb im bayrischen Neuburg/Inn begegnet, der würde ihm kaum zutrauen, dass er auf der Rennstrecke zu den schnellsten GT-Piloten überhaupt gehört. Nichts deutet darauf hin, wie explosiv der 31-Jährige in den Sprintrennen des Porsche Mobil1 Supercup am Steuer seines 485 PS starken 911 GT3 Cup agiert. Mit dieser Mischung aus Besonnenheit und Agressivität hat der stets höfliche und bescheidene ehemalige Formel-1-Testpilot der Saison seinen Stempel aufgedrückt – und sich mit dem Titelgewinn im Supercup einen Traum erfüllt.

Auf diesen Tag hatte Ammermüller lange gewartet. Im Porsche Mobil1 Supercup fuhr er in diesem Jahr seine sechste Saison. Endlich passte beim 1,83m großen Routinier vom Lechner MSG Racing Team alles zusammen und er gewann mit 7 Punkten Vorsprung auf den Zweitplatzierten Dennis Olsen (N/Walter Lechner Racing Team). In der 25-jährigen Historie des Porsche Mobil 1 Supercup konnte Ammermüller sich damit als 18. Sieger in die Ergebnislisten eintragen. Ein Feuerwerk der Emotionen zündete Ammermüller, der in Passau geboren wurde, trotz des Titelgewinns nicht. ammermuellerporschemonacoVielmehr knüpfte er an seine Erfolgsmaxime an: In der Ruhe liegt die Kraft. Souverän fuhr er 4 Mal mit seinem Porsche 911 GT3 Cup als Erster über die Ziellinie, nahm den Siegerpokal mit nach Hause und saß in der Regel am Montagmorgen um sieben Uhr wieder am Schreibtisch in seinem Büro. Der gelernte Kfz-Meister und Betriebswirt ist – soweit es zeitlich möglich war – immer zweigleisig gefahren. „Man weiß nie, wie sich etwas im Motorsport genau entwickelt“, erklärt Ammermüller. Leidvoll musste er dies erfahren, nachdem er als Formel-1-Testfahrer nach einem schweren Unfall einfach ausgemustert wurde.

Ammermüller kämpfte sich zurück in die Motorsportszene. Er brachte Sponsoren, die ihn genau wegen seiner Bodenständigkeit so mögen. Motorsport-Urgestein Walter Lechner nahm ihn im Vorjahres-Meisterteam auf dem Porsche mit der #1 unter Vertrag und machte aus ihm im Jahr 2017 einen Siegfahrer, der vor der Konkurrenz nicht zurück schreckt. Gleich zu Saisonbeginn siegte Ammermüller drei Mal in Folge: Beim Doppellauf in Barcelona und - ausnahmsweise ein wenig stolz - auch auf dem legendären Stadtkurs von Monaco. Es folgte ein Sieg in Budapest und insgesamt gelangen ihm zudem sechs Podestplätze. Die Konstanz sicherte ihm am Ende den Titel.

Den Kopf frei bekommt Ammermüller am besten beim Radfahren. Wenn er sich vor der heimischen Haustür in den Sattel seines Rennrads schwingt, bleibt er meist drei Stunden weg. Abends nach der Arbeit radelt er. Und am Anreisetag auf der Rennstrecke. Wenn andere Fahrer die Ideallinie zu Fuß erkunden, erarbeitet sich Ammermüller die Bremspunkte auf dem Bike. Hat er genug gesehen, rückt der Südbayer den Fitnessaspekt in den Vordergrund. Per GPS-App misst er sich mit anderen Sportlern beim Radeln über die Rennstrecke. Wettbewerb, wann immer es geht – was das angeht, ist Ammermüller eben doch ein typischer Rennfahrer.

lechnermsgracingteam

Nach 11 Läufen im Rahmenprogramm der Formel-1-Rennen gewann Ammermüller den Titel im Porsche Mobil1 Supercup mit 193 Punkten. Platz zwei mit 186 Zählern sicherte sich der norwegische Porsche Carrera Cup Deutschland-Champion und Porsche-Junior Dennis Olsen, der auch noch den Titel als bester Rookie mit nach Hause nahm. Dritter wurde Matt Campbell mit 151 Punkten. In der B-Wertung für Amateurfahrer siegte der Franzose Roland Bervillé (Martinet by Almeras) mit 166 Punkten vor Egidio Perfetti (NL/MOMO-Megatron Team Partrax, 162 Punkte) und Roar Lindland (N/MRS Cup-Racing, 152 Punkte). Die Teammeisterschaft entschied das Lechner MSG Racing Team für sich. In der Nations League belegte Deutschland (195 Punkte) Platz eins vor Norwegen (188) und Australien (159).

Campbell gewinnt Supercup-Finale - Ammermüller Meister

Michael Ammermüller psc11a ammermueller campbell olsenheißt der neue Champion im Porsche Mobil1 Supercup. Der 31-jährige Deutsche, der für das Lechner MSG Racing Team fährt, sicherte sich am Sonntag beim Finalwochenende in Mexiko-Stadt den Gewinn der Meisterschaft. Im letzten Rennen der Saison siegte jedoch der australische Porsche-Junior Matt Campbell vor Ammermüller und Porsche-Junior Dennis Olsen. Ammermüller reichte P2, um mit einem 7-Punkte-Vorsprung den Titel zu holen.

„Vier Siege, fünfmal Platz zwei, einmal Platz drei – mit dieser konstanten Leistung konnte ich jetzt endlich den Supercup gewinnen. Darüber freue ich mich natürlich sehr und bin dankbar für eine großartige Lechner-Teamleistung“, sagte ein freudestrahlender Ammermüller.

Auf dem Autodromo Hermanos Rodriguez sahen die Zuschauer einen spannenden 11.Lauf mit 30 Porsche 911 GT3 Cup Fahrzeugen. Campbell konnte Startplatz eins direkt in eine Führung ummünzen und Ammermüller und Olsen mussten sich hinter dem Australier einordnen. psc11b startÜber 8 Runden sah es nach einem souveränen Campbell-Sieg aus, doch Ammermüller war auf einer anderen Reifenstrategie unterwegs und setzte den Fach Auto Tech-Piloten Campbell zur Rennmitte richtig unter Druck. Aber Spitzenreiter Campbell behielt die Nerven und sicherte sich nach seinem Sieg am Samstag erneut Platz eins am Sonntag. „Es ist toll, dass ich in Mexiko einen Doppelsieg einfahren konnte. Was für ein schönes Saisonende für mich und mein Team! Ich muss sagen, dass es das ganze Jahr über in jedem Rennen ein unglaublicher Wettbewerb war. Für mich als Australier waren alle Strecken Neuland und ich musste erst einmal Erfahrung sammeln. Platz drei in der Meisterschaft geht absolut in Ordnung“, fasste Campbell sein Jahr als Porsche-Junior im Supercup zusammen.

Hinter Campbell und Ammermüller komplettierte der neue Porsche Carrera Cup Deutschland-Meister Olsen das Podium. „Ich habe im Rennen alles gegeben. Am Ende hat es nicht für den Titel gereicht. Es ist mein erstes Jahr im Supercup und vor der Saison habe ich nicht damit gerechnet, dass ich so eng um die Meisterschaft mitkämpfen kann“, so Olsen, der sich mit 7 Punkten Rückstand Platz zwei in der Gesamtwertung sicherte.

Das Rennen beendete der britische Teamkollegevon Campbell, Josh Webster, auf Platz vier vor Porsche-Junior Thomas Preining vom Walter Lechner Racing Team aus Österreich. Platz sechs ging an MRS GT-Racing-Pilot Zaid Ashkanani aus Kuwait. Als Siebter sah Dinamic Motorsport Pilot Mattia Drudi die Zielflagge. Robert Lukas belegte mit dem Olimp-Racing Porsche Platz acht. Somit kamen die besten acht Fahrer aus acht verschiedenen Ländern. Die Top-10 komplettierten der Brite Ryan Cullan und Porsche Junior Julian Andlauer.

Supercup Lauf 10 in Mexico

Beim psc10vorletzten Saisonlaufs des Porsche Mobil1 Supercup setzte sich am Samstag auf dem mexikanischen Autodromo Hermanos Rodriguez in Mexiko-Stadt Porsche-Junior und Fach Auto Tech-Pilot Matt Campbell gegen 29 Fahrer durch und verwies die beiden Lechner Racing-Piloten Michael Ammermüller und Dennis Olsen auf die Plätze zwei und drei. Durch das enge Abschneiden an der Spitze ist die Meisterschaft bis zum letzten von 11 Läufen offen.

Olsen startete mit seinem 485 PS starken Porsche 911 GT3 Cup von der Pole-Position auf die 4,304 Kilometer Strecke. Der Norweger verlor jedoch in der ersten Runde zwei Positionen und musste sich hinter Campbell und Ammermüller auf Platz drei einordnen. Der Australier Campbell suchte sein Heil in der Flucht und erarbeitete sich einen komfortablen Vorsprung von 4,2s. Als nach der sechsten Runde das Safety-Car wegen einer Fahrzeugbergung ausrücken musste, schmolz dieser Vorteil wieder zusammen. Der Australier präsentierte sich jedoch hellwach und konnte die Spitze verteidigen. Hinter ihm spielten sich spannende Positionskämpfe ab, doch selbst eine zweite Safety-Car-Phase konnte den 22-Jährigen nicht von seinem Siegkurs abbringen.

Olsen attackierte dahinter mehrfach Ammermüller, fand aber kein Mittel an dem Deutschen vorbei zu gehen. Hinter dem Spitzen-Trio Campbell, Ammermüller und Olsen belegte Daniel Cammish Platz vier. Einen Überraschungscoup landete der Franzose Julien Andlauer . Bei seinem Debütrennen im Porsche Mobil 1 Supercup belegte der frisch gebackene Porsche-Junior auf Anhieb P5. Als Sechster überquerte der 19 Jahre alte Porsche-Junior Thomas Preining die Ziellinie. Siebter wurde der Brite Josh Webster von Fach Auto Tech vor MRS GT-Racing-Pilot Mikkel Overgaard Pedersen. Bester Amateur-Pilot im Feld war Mark Radcliffe (GB/IDL Racing).

Julian Andlauer (F) neuer Porsche-Junior

Porsche julianandlauerMotorsport unterstützt einen neuen Nachwuchsrennfahrer: Julien Andlauer aus Frankreich wird 2018 als Porsche-Junior gefördert. Der 18-Jährige wurde vom Porsche Carrera Cup France für das zweitägige Sichtungsprogramm auf dem Eurospeedway Lausitzring nominiert und setzte sich gegen 8 internationale Kandidaten durch. Hinter dem Lenkrad eines 485 PS starken Porsche 911 GT3 Cup geht Andlauer 2018 als Porsche-Junior im Porsche Mobil1 Supercup an den Start.

Die Kandidaten der Sichtung wurden von den weltweiten Porsche Markenpokalen ausgewählt. An zwei Tagen präsentierten die jungen Rennfahrer ihre Fähigkeiten im Porsche 911 GT3 Cup auf der Strecke in der Niederlausitz. Ein entscheidendes Bewertungskriterium war dabei auch die Zusammenarbeit mit der Porsche-Mannschaft. Für 2018 erhält Andlauer eine Fördersumme von 225.000€ im Porsche Mobil1 Supercup. Darüber hinaus beinhaltet das Porsche Motorsport Junior Programm ein Fahrer-Coaching, Fitnesstests mit individualisierten Trainingsplänen, Mental- und Medientrainings sowie die Integration der Fahrer in PR-Aktivitäten.

„Wir freuen uns, mit Julien Andlauer einen hochtalentierten Rennfahrer im Supercup begrüßen zu dürfen. Die Porsche Markenpokale sind die ideale Plattform, um den Sprung zum Profi-Rennfahrer zu schaffen“, sagt der Leiter der Porsche Markenpokale Michael Dreiser. Das perfekte Beispiel dafür ist Earl Bamber. 2014 holte der Neuseeländer in seiner Debütsaison direkt den Gesamtsieg, stieg zum Porsche-Werksfahrer auf und gewann zweimal das 24-Stunden-Rennen von Le Mans.

„Ich freue mich wahnsinnig, als Porsche-Junior gefördert zu werden. Gemeinsam mit meinem Vater habe ich in diesem Jahr die beiden Rennen des Supercup in Spa-Francorchamps erlebt. Das war total beeindruckend. Der Supercup ist eine große Herausforderung für mich“, sagt Andlauer.

Seit Kindheitstagen gilt Andlauers Leidenschaft dem Motorsport. In Lyon betreibt sein Vater eine Kartbahn. Mit sechs Jahren saß sein Sohn zum ersten Mal in einem Kart. 2015 folgte der Aufstieg in die französische Formel 4, in der Andlauer den dritten Rang der Gesamtwertung erreichte. Ein Jahr später startete der Fahrer aus Sainte-Foy-lès-Lyon im Porsche Carrera Cup France. Am Ende der Saison jubelte er über Platz zwei der Rookie-Meisterschaft. In dieser Saison sicherte sich der frischgebackene Abiturient mit sieben Siegen den Meistertitel im französischen Markenpokal.

Porsches Kandidaten für den nächsten Werks-Junior im PSC

Porsche werksjuniorsichtung2017hat die Sichtung für die Kandidaten für den nächsten Porsche-Werksjunior am Eurospeedway Lausitzring durchgeführt. Beim zweitägigen Test für zukünftige Porsche-Junioren drehte sich alles um die Auswahl des aussichtsreichsten Fahrers, der ein Stipendium für den Porsche Mobil1 Supercup erhält. Die internationalen Kandidaten, die von den weltweiten Porsche-Markenpokalen nominiert wurden, absolvierten ein Sichtungsprogramm mit unterschiedlichen Fahrelementen im neuen Porsche 911 GT3 Cup. Neben den fahrerischen Qualitäten spielte auch die Zusammenarbeit mit den Porsche-Ingenieuren eine entscheidende Rolle.

Als Kandidaten wurden Philip Morin (S), Riccardo Pera (I), Alessio Rovera (I), Will Bamber (NZ), Dylan O'Keeffe (AUS), Charlie Eastwood (GB), Rodrigo Baptista (BR), Jake Eidson (USA) und Julien Andlauer (F) (Bild: v.l.n.r.) dem Testprogramm unterzogen. Die Entscheidung für den nächsten Porsche Junior dürfte die Weissacher Werks-Abteilung in Kürze bekannt geben.

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