Porsche diverse (PSC etc.)

Porsche-Werksfahrerkader 2019

Bei seinem Werksfahrerkader setzt Porsche für das kommende Jahr auf Kontinuität. Alle Werksfahrer, die 2018 teil des Aufgebots waren, haben auch für 2019 einen Vertrag. Gleiches gilt für alle Porsche Young Professionals. Einziger Neuzugang im Kader ist Porsche-Junior Jaxon Evans. Der 22-jährige Neuseeländer ist aktueller Meister des Porsche Carrera Cup Australien und hat sich in einer Sichtung gegen zehn weitere Talente aus den internationalen Porsche-Markenpokalen durchgesetzt. In Summe setzt sich der Kader 2019 aus aktuell 24 Piloten zusammen.

Mitglieder des Werksfahrerkaders 2019 sind Earl Bamber (NZ), Jörg Bergmeister (D), Timo Bernhard (D), Gianmaria Bruni (I), Michael Christensen (DK), Romain Dumas (F), Kévin Estre (F), Brendon Hartley (NZ), Neel Jani (CH), Richard Lietz (A), Patrick Long (USA), André Lotterer (D), Frédéric Makowiecki (F), Sven Müller (D), Patrick Pilet (F), Nick Tandy (GB), Laurens Vanthoor (B), Dirk Werner (D), sowie die 4 Young Professionals Matteo Cairoli (I), Matt Campbell (AUS), Mathieu Jaminet (F), Dennis Olsen (N) und die beiden Junioren Julien Andlauer (F) und Jaxon Evans (NZ),

Porsche Werksfahrer 2019

 

Porsche benennt Supercup-Junioren 2019

Porsche jaxonevanssetzt die Nachwuchsförderung auch 2019 fort: Als neuer Porsche-Junior geht in der nächsten Saison der Neuseeländer Jaxon Evans im Porsche Mobil1 Supercup im Rahmenprogramm der F1 an den Start. Der 22-jährige Evans setzte sich im Rahmen einer Sichtung gegen zehn internationale Kandidaten durch und steht nun vor dem nächsten Schritt seiner Karriere. Zusätzlich wird der Franzose Julien Andlauer 2019 bereits sein zweites Jahr als Porsche-Junior absolvieren.

Seine Leidenschaft für den Motorsport entdeckte Evans schon während seiner Kindheit, als er in Neuseeland gemeinsam mit seinem Vater die Rennen seines Cousins verfolgte. Auch seine Mutter hat Benzin im Blut und saß bereits in neuseeländischen Formelserien im Rennauto. Nachdem der in Levin geborene Evans 2005 nach Gold Coast in Australien zog, begann er im Alter von 12 Jahren mit dem Kartsport. Sein Talent bewies er 2014 in der ProKart New Zealand Series, die er als Vizemeister beendete. Es folgte der Aufstieg in die Porsche GT3 Cup Challenge Australia mit zwei weiteren Silberrängen. Im Porsche Carrera Cup Australia ging der Youngster 2017 erstmals an den Start. 2018 gewann Evans das Porsche Michelin Junior Programme Australia und sicherte sich den Titel im australischen Carrera Cup. Nun steht für 2019 der Aufstieg in den Porsche Mobil1 Supercup an.

„Mit dem Sieg bei der Sichtung und der Förderung als Porsche-Junior wird für mich ein Traum wahr. Matt Campbell ist diesen Schritt 2017 ebenfalls gegangen und seine Karriere hat eine tolle Entwicklung genommen. Ich freue mich auf einen spannenden neuen Lebensabschnitt“, so Evans. Als Vorbilder nennt der julienandlauerNachwuchsrennfahrer neben dem heutigen Porsche Young Professional Campbell auch seinen Landsmann Earl Bamber: „Auf Anhieb Supercup-Champion werden und ein Jahr später als Porsche-Werksfahrer in Le Mans den Gesamtsieg holen – das ist beeindruckend.“

Julian Andlauer (Bild rechts) absolviert 2019 sein zweites Jahr als Porsche-Junior. Nachdem der Franzose 2017 den ersten Platz im Porsche Carrera Cup France erreichte, folgte in diesem Jahr der Aufstieg in den Supercup. Im internationalen Markenpokal erreichte der 19-Jährige den vierten Platz in der Meisterschaft. Beim Saisonfinale in Mexiko-Stadt feierte der Fahrer aus Lyon einen Doppelsieg. Im Porsche Mobil 1 Supercup werden Andlauer und Evans jeweils mit einer Summe von 225.000 Euro unterstützt. Darüber hinaus umfasst die Förderung verschiedene begleitende Trainings.

Ammermüller verteidigt Supercup-Titel

Perfekter psc10aSaisonabschluss für Porsche-Junior Julien Andlauer im Porsche Mobil1 Supercup: Dem Franzosen gelang in Mexiko-Stadt am Sonntag sein zweiter Supercup-Sieg, nachdem er auch am Samstag als Erster die Zielflagge sah. Nick Yelloly aus Großbritannien belegte den zweiten Platz vor Michael Ammermüller. Dem Deutschen reichte der dritte Platz, um zum zweiten Mal in Folge den Titel im internationalen Markenpokal zu gewinnen.

Die Zuschauer psc10cauf den Formel-1-Tribünen sahen ein spannendes Rennen mit vielen Überholmanövern. Ammermüller hatte von der Pole-Position aus die beste Ausgangssituation, verlor aber bereits vor der ersten Kurve das Duell gegen Andlauer. Der Franzose setzte sich von Rang 2 aus an die Spitze. Im Verlauf des Rennens baute Andlauer seinen Vorsprung immer weiter aus und überquerte nach 16 Runden als Erster die Ziellinie.

Ammermüller konnte seinen zweiten Platz dagegen nicht verteidigen: Die hinter dem Lechner-Piloten gestarteten Yelloly im Fach Auto Tech-Porsche und Lechner Racing-Teamkollege Thomas Preining setzten Ammermüller unter Druck. In der dritten Runde nutzte Yelloly auf der Start-Ziel-Geraden des Autódromo Hermanos Rodríguez den Windschatten und übernahm Rang zwei. 3 Umläufe später zog auch Porsche-Junior Preining erst an seinem Teamkollegen und in der zehnten Runde an Yelloly vorbei. Der 20-Jährige erhielt allerdings eine dreisekündige Zeitstrafe, weil er sich in einem Zweikampf durch das Verlassen der Strecke einen Vorteil verschafft hatte. Somit wurde Yelloly als Zweiter vor Ammermüller gewertet.

Überglücklich war dagegen Ammermüller: „Auch wenn es nach außen vielleicht einfach aussah, war ich bis zur letzten Runde angespannt. Zum zweiten Mal in Folge den Titel zu gewinnen – ich kann es noch gar nicht fassen. Entscheidend war es, bei jedem Rennen möglichst viele Punkte zu holen. Das ist mir auch bei beiden Rennen an diesem Wochenende gelungen.“ Der 32-Jährige ist nach Patrick Huisman, Richard Westbrook, Jeroen Bleekemolen und René Rast erst der fünfte Fahrer, der die Meisterschaft im internationalen Markenpokal verteidigen konnte.

Preining psc10bbelegte den vierten Platz. Auf der 4,304 Kilometer langen Rennstrecke überquerte Project 1-Pilot Larry ten Voorde die Ziellinie als bester Rookie auf Rang 5 vor MRS GT-Racing-PIlot Zaid Ashkanani aus Kuwait. Siebter wurde der Franzose Florian Latorre vom Team martinet by ALMERAS. Die achte Position sicherte sich Mattia Drudi im Dinamic Motorsport-Porsche. Erster in der ProAm-Wertung wurde Nicolas Misslin . Hinter dem Franzosen folgten Mark Radcliffe (GB) und Roar Lindland (N).

In der Meisterschaft ist Ammermüller mit 153 Punkten Erster. Yelloly wurde Vizemeister und konnte 146 Zähler sammeln. Hinter dem 27-Jährigen folgt Preining als Dritter. Dem Youngster stand viermal ganz oben auf dem Treppchen – öfter als jeder andere Fahrer und hat 135 Punkte auf seinem Konto. Den Titel in der Rookie-Wertung feierte Latorre mit 90 Zählern. Meister in der ProAm-Klasse wurde Lindland. Der Norweger kommt nach zehn Läufen auf 174 Punkte. Bereits Samstag fiel die Entscheidung in der Teamwertung: BWT Lechner Racing jubelte über Platz eins und konnte insgesamt 288 Zähler sammeln.

Supercup-Premieren-Sieg für Andlauer

Die psc9aEntscheidung im Kampf um die Meisterschaft im Porsche Mobil1 Supercup bleibt bis zum letzten Lauf offen: In Mexiko-Stadt jubelte Porsche-Junior Julien Andlauer im martinet by ALMERAS-Porsche am Samstag über seinen ersten Sieg im internationalen Markenpokal. Der Franzose gewann vor Michael Ammermüller (D/BWT Lechner Racing) und Porsche-Junior Thomas Preining (A/BWT Lechner Racing). Damit steht Ammermüller vor dem letzten Lauf mit 137 Punkten weiter an der Tabellenspitze. 9 Zähler dahinter folgt Fach Auto Tech-Pilot Nick Yelloly. Über rechnerische Chancen verfügt zudem Preining. Als Dritter konnte er bisher 121 Punkte sammeln. Beim zehnten Rennen werden am Sonntag noch maximal 20 Zähler vergeben. In der Teamwertung ist die Meisterschaft bereits vorzeitig entschieden: Vor dem letzten Rennen liegt die Mannschaft von BWT Lechner Racing uneinholbar an der Spitze.

Bei psc9bbewölktem Himmel und Temperaturen von 18°C ging Ammermüller von der Pole-Position ins Rennen. Doch der Deutsche konnte den ersten Startplatz nicht in eine Führung ummünzen: Zunächst zog Andlauer am Ende der Start-Ziel-Geraden mit seinem Porsche 911 GT3 Cup an ihm vorbei, dann überholte Project 1-Pilot Larry ten Voorde das Duo nach einem Fehlstart in der ersten Kurve und übernahm die Führung. Der Niederländer führte das Feld danach bis zum Rennende nach 16 Runden an, erhielt allerdings eine 10s Zeitstrafe. Somit sicherte sich Andlauer den souveränen Sieg auf dem Autódromo Hermanos Rodríguez.

Spannend ging es jedoch hinter dem 19-Jährigen zu: Ammermüller rangierte auf der zweiten Position, aber Preining setzte seinen Teamkollegen im Laufe des Rennens immer mehr unter Druck. Doch der 32-jährige Routinier wehrte mehrere Angriffe von Preining ab und verteidigte den zweiten Platz. Preining wurde als Dritter gewertet. Während der Österreicher um Rang zwei kämpfte, rückten die Konkurrenten hinter ihm immer dichter auf. Preining machte jedoch keinen Fehler und sicherte sich so seinen fünften Podiumsplatz in dieser Saison.

Dahinter folgte Yelloly auf Position vier. Der Brite lieferte sich ein packendes Duell mit seinem niederländischen Teamkollegen Jaap van Lagen. In der vorletzten Runde gelang Yelloly das entscheidende Überholmanöver. Van Lagen beendete das Rennen als Fünfter. Der sechste Platz ging an Florian Latorre (martinet by ALMERAS). Der Franzose war damit bester Rookie auf der 4,304 Kilometer langen Rennstrecke. Ten Voorde wurde auf Rang sieben vor dem Italiener Mattia Drudi (Dinamic Motorsport) gewertet. Den Sieg in der ProAm-Wertung feierte Roar Lindland (N/Lechner Racing Middle East) vor Nicolas Misslin (F/Pierre martinet by ALMERAS) und Mark Radcliffe (GB/IDL Racing).

Supercup-Doppelfinale in Mexico

In Mexiko psc1erwartet die Fans des Porsche Mobil1 Supercup ein packendes Saisonfinale: Wenn der Markenpokal an diesem Wochenende die Rennen 9 und 10 austrägt, kämpft ein Trio um den Titel in der Meisterschaft. Michael Ammermüller vom Team BWT Lechner Racing, Fach Auto Tech-Pilot Nick Yelloly und Porsche-Junior Thomas Preining (BWT Lechner Racing) können sich zum Champion krönen.

Bei den Läufen in Mexiko-Stadt werden im Rahmen des Formel-1-Rennens insgesamt noch 40 Punkte vergeben. Als Spitzenreiter liegt Ammermüller (119 Punkte) fünf Zähler vor Yelloly. Preining ist mit 105 Punkten Dritter. Tabellenführer Ammermüller hat die Entscheidung als einziger Pilot selbst in der Hand. Die Erfolgsformel für den Fahrer aus Rotthalmünster ist klar: Kommt der 32-Jährige vor seinen Kontrahenten ins Ziel, ist er Meister. Mit dieser Situation ist der ehemalige Formel-1-Testfahrer bestens vertraut. Auch zum Saisonfinale im vergangenen Jahr reiste Ammermüller als bedrängter Spitzenreiter – Dennis Olsen strebte auf Platz zwei ebenfalls nach dem Gesamtsieg. Doch am Ende jubelte Ammermüller über den Titelgewinn.

In dieser Saison gelang dem Lechner-Piloten beim Auftakt in Barcelona (Bild) sein bislang einziger Sieg. Mit 5 Podiumsplatzierungen schaffte es Ammermüller allerdings öfter unter die besten Drei als jeder andere Fahrer. „In Monza konnte ich meinen Punktevorsprung ausbauen, das gibt mir Selbstvertrauen. Es wird ein enger Kampf, aber ich freue mich auf die beiden Rennen“, sagt Ammermüller.

Beim Doppellauf auf dem Autódromo Hermanos Rodríguez gehen 28 Fahrer aus 15 Nationen im 485 PS starken Porsche 911 GT3 Cup an den Start.

Preining siegt auch in Monza

Der psc8aKampf um die Meisterschaft im Porsche Mobil1 Supercup bleibt bis zum Ende spannend: Auf dem italienischen Autodromo Nazionale Monza sicherte sich Porsche-Junior und Lechner Racing-Pilot Thomas Preining seinen 4.Saisonsieg. Als Zweiter sah der aktuelle Tabellenführer Michael Ammermüller die Zielflagge. Den dritten Platz belegte Lokalmatador Mattia Drudi vom Team Dinamic Motorsport. „Mein Start war perfekt: Ich konnte mich gleich neben Ammermüller setzen und bin beim späten Bremsen etwas ins Risiko gegangen. Zwischenzeitig war es dann ein heißer Kampf, daher bin ich umso glücklicher über den Sieg“, sagte Preining.

Vor vollen Formel-1-Tribünen der Tifosi gelang Preining direkt beim Start das entscheidende Überholmanöver. Von der zweiten Position aus hatte er gegen Pole-Sitter Ammermüller in der ersten Kurve die Innenbahn. Doch der 20-Jährige ging nach dem Erlöschen der Ampeln auf die äußere Linie und überraschte somit seinen Teamkollegen. Preining zog vorbei, aber Ammermüller blieb dem Führenden dicht auf den Fersen. In der 6. und 7. Runde attackierte der Fahrer aus Rotthalmünster Preining am Ende der Start-Ziel-Geraden. Doch in beiden Situationen konnte der Linzer die Spitzenposition verteidigen. In den letzten Umläufen löste sich Preining von seinem Kontrahenten und überquerte nach 14 Runden als Erster die Ziellinie. Ammermüller folgte 1,7s dahinter.psc8b Über den dritten Platz bei seinem Heimrennen jubelte Mattia Drudi. Der Italiener begann das Rennen von Position drei und setzte Ammermüller zeitweise stark unter Druck. Am Ende schaffte es Drudi mit vollem Einsatz (Bild) zum vierten Mal in dieser Saison aufs Podium.

Nick Yelloly konnte sich im Rennen um einen Rang verbessern und belegte den vierten Platz vor Dylan Pereira. Der Luxemburger erreichte im Rennen auf dem Hochgeschwindigkeitskurs einen Top-Speed von 270 Kilometern pro Stunde – Spitzenwert aller 30 gestarteten Fahrer. Sechster auf dem 5,794 Kilometer langen Traditionskurs vor den Toren Mailands wurde Fach Auto Tech -Pilot Jaap van Lagen. Im Königlichen Park der Stadt Monza sicherte sich Florian Latorre vom Team martinet by ALMERAS als bester Rookie den siebten Rang. Die meisten Überholmanöver gelangen seinem Landsmann und Teamkollegen Julien Andlauer : Der Porsche-Junior startete von Position 30 und beendete das Rennen auf dem achten Platz. Über den Sieg in der ProAm-Wertung freute sich Roar Lindland (Lechner Racing Middle East). Für den Norweger ist es der sechste Sieg in seiner Klasse.

Somit herrscht Spannung vor dem Saisonfinale in Mexiko: Dort werden zwei Rennen ausgetragen und noch 40 Punkte vergeben. Ammermüller (119 Punkte), Nick Yelloly (Fach Auto Tech, 114 Punkte) und Preining (105 Punkte) können sich zum Champion krönen. Für das Saisonfinale reist der Porsche Mobil1 Supercup vom 26. bis 28. Oktober nach Mexiko. Somit wird die Meisterschaft nach dem Jahr 2017 zum zweiten Mal in der Geschichte des internationalen Markenpokals auf dem Autódromo Hermanos Rodríguez entschieden. In Mexiko-Stadt finden die Saisonläufe neun und zehn statt.

Supercup-Sieg #3 für Preining

Derpsc7a siebte Lauf des Porsche Mobil1 Supercup in Spa-Francorchamps wird Porsche Junior Thomas Preining noch lange als perfektes Wochenende in Erinnerung bleiben: Bestzeit in allen Trainings, Pole-Position und souveräner Start-Ziel-Sieg. „Ich war in den ersten Runden sehr schnell unterwegs und konnte mich so weit von meinen Verfolgern absetzen, dass diese keinen Windschatten mehr hatten. Mit dem Vorsprung im Rücken konnte ich das Rennen dann kontrollieren“, sagte Preining. Den zweiten Platz erreichte der Niederländer Larry ten Voorde vom Team Project 1 vor MRS GT-Racing-Pilot Zaid Ashkanani aus Kuwait.

Vor den vollen Formel-1-Tribünen gingen bei 18°C und Sonnenschein 33 Fahrer aus 15 Nationen an den Start. Preining brachte die 485 PS seines Porsche 911 GT3 Cup nach dem Erlöschen der Ampeln nahezu perfekt auf den Asphalt und behielt auch beim Herausbeschleunigen aus der ersten Kurve die Nase vorne. Im Verlauf des Rennens löste sich der 20-Jährige immer mehr von vom Feld und fuhr nach 11 Runden mit 4,1s Vorsprung als Erster über die Ziellinie. Für Preining ist es der dritte Sieg in dieser Saison im Porsche Mobil1 Supercup.

Über psc7bsein bestes Saisonergebnis jubelte ten Voorde. Der 21-Jährige ging von der dritten Position ins Rennen und setzte sich direkt hinter den von Rang zwei gestarteten Porsche-Junior Julien Andlauer vom Team martinet by ALMERAS. Nach dem ersten Umlauf zog der Project-1-Pilot auf der Start-Ziel-Geraden am 19-Jährigen vorbei. Seinen zweiten Platz gab ten Voorde bis zum Schluss nicht mehr ab. Zaid Ashkanani beendete das Rennen auf dem Kurs in den Ardennen 3,4 Sekunden hinter ten Voorde als Dritter. „Ich liebe diese Strecke, das macht den dritten Platz für mich sehr besonders. Wichtig war, dass ich mich in der neunten Runde gegen Julien Andlauer behaupten konnte“, sagte Ashkanani. Damit stand der 24-Jährige am Sonntag zum ersten Mal in dieser Saison auf dem Podium.

Schnell unterwegs war Mattia Drudi im Dinamic Motorsport-Porsche: Der Italiener startete als Achter und arbeitete sich durch mehrere Überholmanöver zunächst bis zum fünften Platz vor. In der letzten Runde gelang dem 20-Jährigen sogar noch der Sprung auf Rang 4, nachdem er seinen Neunelfer vor Andlauer setzte. Somit musste sich der Porsche-Junior mit Platz fünf begnügen. Sechster wurde Fach Auto Tech-Pilot Nick Yelloly. Michael Ammermüller sah die Zielflagge als Siebter. Damit bleibt der Deutsche Führender in der Meisterschaft. Sein Vorsprung auf Yelloly beträgt allerdings nur noch 2 Punkte. Die achte Position belegte Porsche Carrera Cup Deutschland-Sieger Jaap van Lagen vor Florian Latorre.

In der ProAm-Wertung sicherte sich Nicolas Misslin vom Team Pierre martinet by ALMERAS die Spitzenposition. Für den Franzosen ist es der erste Sieg in seiner Klasse.

Nach 7 Läufen führt Ammermüller weiterhin in der Meisterschaft. Der 32-Jährige belegt mit 100 Punkten die Spitzenposition. Yelloly hat als Zweiter 98 Zähler sammeln können. Dritter ist Preining mit 85 Punkten.

Porsche Supercup Hungaroring

Den psc6asechsten Lauf des Porsche Mobil1 Supercup auf dem Hungaroring entschied Porsche-Junior Thomas Preining vom BTW Lechner Racing-Team für sich. Auf der Strecke nordöstlich von Budapest gelang dem Österreicher am Sonntag damit sein zweiter Saisonsieg im internationalen Markenpokal. „Die Pole-Position war speziell auf dem Hungaroring wichtig, weil man hier nur schwer überholen kann. Ich hatte einen super Start und habe danach keinen Fehler gemacht“, sagte Preining. Den zweiten Platz belegte Porsche-Junior Julien Andlauer im martinet by ALMERAS-Porsche. Jaap van Lagen aus den Niederlanden überquerte in seinem Fach Auto Tech Porsche 911 GT3 Cup die Ziellinie als Dritter.

Bei Sonnenschein und Außentemperaturen von 32°C entwickelte sich das Rennen auf dem ungarischen Kurs zu einer Hitzeschlacht. Angeführt wurde das aus 27 Fahrzeugen bestehende Feld von Preining. Der 20-Jährige verteidigte die Spitzenposition nach dem Start, doch direkt in der ersten Runde musste das Safety-Car auf die Strecke. Auch nach dem Re-Start im zweiten Umlauf lag Preining in Führung. Andlauer ging von P2 ins Rennen und hielt den Abstand zum Linzer gering. Der französische Nachwuchsrennfahrer setzte Preining in den letzten Runden unter Druck, aber der Lechner-Pilot ließ Andlauer keine Lücke und beendete das Rennen nach 14 Runden als Erster. Der aktuelle Meister des Porsche Carrera Cup France sicherte sich 11,7s vor van Lagen zum zweiten Mal in dieser Saison Rang zwei. „ Die Hitze war eine besondere Herausforderung, denn mit den Reifen durfte man nicht übermäßig ins Risiko“, sagte Andlauer.

Als Dritter psc6berreichte van Lagen das Ziel auf der Traditionsstrecke vor den Toren Budapests. Der Porsche-Routinier ging von P5 ins Rennen und überholte direkt nach dem Start zwei Fahrzeuge. Hinter dem 41-Jährigen beendete MRS GT-Racing -Pilot Zaid Ashkanan den Lauf als Vierter. Für den Fahrer aus Kuwait ist es das beste Ergebnis in dieser Saison. Platz fünf auf der 4,381 Kilometer langen Strecke belegte van Lagens Teamkollege Nick Yelloly. Mit dem Briten lieferte sich Lechner-Pilot Michael Ammermüller ein packendes Duell. Doch der Deutsche fand bis zum Schluss keine Lücke, um seinen engsten Verfolger in der Meisterschaft zu überholen.

Als Siebter überquerte Christopher Zöchling die Ziellinie. Der Niederländer Larry ten Voorde vom Team Project 1 wurde als bester Rookie auf dem achten Rang gewertet. Über den ersten Platz in der ProAm-Klasse jubelte Roar Lindland. Für den Norwegischen Lechner-Fahrer war es bereits der fünfte Sieg in seiner Wertungskategorie.

In der Meisterschaft führt mit 91 Punkten weiterhin Ammermüller, doch Yelloly konnte den Rückstand verkürzen. Zwischen den beiden Fahrern liegen nach dem Rennen auf dem Hungaroring nur noch drei Zähler. Auf dem dritten Platz rangiert Andlauer. Der 19-Jährige steht nach sechs Läufen bei 65 Punkten. Der siebte Lauf des internationalen Markenpokals findet vom 24. bis zum 26. August im belgischen Spa-Francorchamps statt.

Yelloly mit 2.Supercupsieg im Badischen

Wir psc5aschulden euch noch einen kurzen Überblick der Porsche Mobil1 Supercup aus Hockenheim die vor etwas mehr als einer Woche im Rahmen des F1-GP in Hockenheim stattfand.

Dort gelang Fach Auto Tech-Pilot Nick Yelloly beim fünften Lauf des Supercups ein souveräner Start-Ziel-Sieg. Damit jubelte der Brite am Sonntag bereits zum zweiten Mal in dieser Saison über Platz eins. In seinem 485 PS starken Porsche 911 GT3 Cup belegte der für Dinamic Motorsport startende Italiener Mattia Drudi den zweiten Platz. Michael Ammermüller im BWT Lechner Racing-Porsche überquerte als Dritter die Ziellinie.

Erster Supercup-Sieg für Latorre

Beim psc4avierten Lauf des Porsche Mobil1 Supercup gelang Florian Latorre (martinet by ALMERAS) auf dem Silverstone-Circuit ein Start-Ziel-Sieg. „Das war ein perfektes Wochenende. Das Gefühl nach meinem ersten Supercup-Sieg ist einfach großartig. Michael Ammermüller hat am Ende auf einen Fehler gelauert, aber ich habe mich nicht aus der Ruhe bringen lassen“, sagte der Franzose. Hinter dem Porsche des Rookies erreichte der Deutsche Michael Ammermüller im BWT Lechner Racing-Porsche den zweiten Platz. Mattia Drudi im Dinamic Motorsport-Porsche aus Italien belegte Rang drei.

Der 21-jährige Latorre aus Bordeaux kam gut vom Start weg und konnte sich vom Feld absetzen. Überholmanöver gab es hinter Latorre: Drudi begann den Lauf von Position drei und setzte Ammermüller direkt unter Druck. In der vierten Runde zog der Italiener am von Platz zwei gestarteten Porsche-Routinier vorbei. Doch drei Umläufe später gelang Ammermüller der Konter und er holte sich Rang zwei zurück. Durch eine Safety-Car-Phase rückte das Feld in der 9.Runde nochmal eng zusammen. Latorre und Ammermüller kämpften nach dem Re-Start vor den vollen Formel-1-Tribünen um den Sieg, aber der Almeras-Pilot wehrte bis zum Ende alle Attacken des Tabellenführers ab. „Ich war am Ende sehr schnell unterwegs und hätte Florian Latorre gern noch überholt. Das Risiko war aber zu groß, daher bin ich mit Platz zwei sehr zufrieden“, sagte Ammermüller.

Bei 25°C psc4bund Sonnenschein erreichte Drudi 0,7s hinter dem Fahrer aus Rotthalmünster das Ziel auf Rang drei. Für den Fahrer aus Misano Adriatico war es die erste Podiumsplatzierung in dieser Saison. Den vierten Platz sicherte sich Project 1-Pilot Larry ten Voorde aus den Niederlanden. Bester Brite auf der Rennstrecke im Norden Londons war Fach Auto Tech-Pilot Nick Yelloly als Fünfter. Zaid Ashkanani (MRS GT-Racing) belegte den sechsten Rang vor Gaststarter Dino Zamparelli.

Insgesamt gingen 33 Fahrer vor vollen Formel-1-Tribünen in Silverstone an den Start. Für acht Piloten war das Rennen ein Heimspiel: Josh Webster (Stowmarket), Nick Yelloly (Solihull), Tom Sharp (Surrey), Mark Radcliffe (Rufford), VIP-Fahrer Chris Harris (Bristol) sowie die Gaststarter aus dem Porsche Carrera Cup Great Britain Lewis Plato (Billericay), Tom Wrigley (Owestry) und Dino Zamparelli (Bristol). Zudem kommt das Team IDL Racing aus dem britischen Surrey, das die komplette Saison im Porsche Mobil 1 Supercup bestreitet.

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