Das Feld für VLN6

Für den 6.Saisonlauf der VLN Langstreckenmeisterschaft haben sich 146 Teilnehmer angemeldet. Demnach sinkt die Teilnehmerzahl gegenüber dem Saisonhöhepunkt vor 2 Wochen, dem Rowe-6h Ruhrpokalrennen von 168 Teams um 18 Mannschaften.

16 Teams starten in den Gesamtsieg-verdächtigen Klassen SP9 und SPX, wobei letztere aufgrund der Einschränkung mit der verkürzten Stintdauer von 6 Runden nur noch bedingt siegtauglich ist. Unter den 14 GT3 finden sich 5 BMW (3*Walkenhorst Motorsport, Falken und Schnitzer Motorsport) 4 Porsche 991 GT3 R (Falken, GetSpeed Performance und Frikadelli Racing), 3 Audi R8 LMS GT3 (Land Motorsport, Phoenix Racing und Car-Collection) der Konrad Motorsport Lamborghini Huracán GT3 und der AutoarenA Mercedes AMG GT3, den sich Patrick Assenheimer mit Christian Hohenadel teilt.

Das grösste Aufsehen dürfte die Rückkehr von Schnitzer Motorsport (Foto vom letzten Auftritt im Rahmen der 24h 2017) mit dem BMW M6-GT3 auf die Nordschleife hervorrufen. Auf der Nennliste ist allerdings bislang nur BMW-Werkspilot Augusto Farfus als Pilot verzeichnet. Auch Land-Pilot Sheldon van der Linde wird vorläufig nur als Solist geführt. Während die beiden Wochenspiegel Team Monschau Ferrari in Vorbereitung auf das 24h Rennen von Barcelona fehlen, starten 12 der 14 GT3 in der Pro-Klasse. Lediglich der GetSpeed Performance-Porsche und der #36 Walkenhorst BMW M6-GT3 starten in der Pro-Am-Klasse, die in der VLN Langstreckenmeisterschaft als „Premium“-Klasse bezeichnet wird.

In racegp rs01der SPX-Klasse gibt neben dem Manthey Racing Porsche 991 GT3 R von Laurens Vanthoor und Fred Makowiecki mit dem Debüt des R-ace GP Renault RS 01 von Francois Perrodo, Emanuel Collard und Mattieu Vaxivière ein hochinteressantes Debüt. WEC-Pilot Perrodo will sich mit dem Einsatz auf das 24 Stunden Rennen am Nürburgring 2019 vorbereiten. In der SP7-Klasse starten 6 Porsche – darunter 3 MR-Varianten. Weiter 6 Cup-Porsches sind in der CUP2-Klasse am Start. 7 Autos – 2 MR-Porsche, und je ein Audi, Aston Martin, Lexus, Ferrari und BMW - sind in der SP8-Klasse am Start. Hinzu kommt ein SP8T-BMW. Mit 8 GT4 – 4 BMW M4-GT4, 3 Mercedes AMG GT4, und dem Mathol Racing-Aston - ist die SP10-Klasse besetzt.

In der Produktionswagenwertungsgruppe stehen 3 V6-Autos, 6 V5-Caymans und 19 V4 BMW am Start. In der H-Wertungsgruppe stehen mit dem Kremer racing Porsche und dem TAM-Porsche wieder 2 H4-Fahrzeuge am Start. Die CUP-Klassen sind mit 18 CUP5-BMW, 8 CUP3-Cayman, 7 TCR, 6der bereits erwähnten CUP2-Porsche und einem CUP-X-KTM besetzt.

Der Lauf startet wie gehabt nach dem Qualifying zwischen 8.30 und 10 Uhr am Samstag um 12 Uhr mittags und kann über die VLN Langstreckenmeisterschafts-Website im Stream verfolgt werden.