VLN Review 2017 4 - KTM-CUPX-Debüt

Mit 3-4 KTM X-Bow GT4 startete 2017 der CUPX in seine VLN-Geschichte. Nach dem erfolgreichen Piloteinsatz beim. 8.VLN-Lauf 2016 hatte sich der österreichische Hersteller für die Ausrichtung eines eigenen deutschen Markenpokals im Rahmen der VLN Langstreckenmeisterschaft entschlossen. Logistische Probleme liessen den Start des Cups allerdings erst zum 4.Lauf 2017 zu, nach dem man mit 3-4 Fahrzeugen den Rest der Saison bestritt. Neben 3 von Isert Motorsport betreuten Wagen, der blaue KTM von Jung/Wolf wurde zudem vom einsatzteam von Leutheuser Racing mit betreut, trat auch ein von Ringteam Aimpoint Racing betreuter Kunden-KTM im Cup an.

4 Klassen-Siege gingen an das Duo Ferdinand und Johannes Stuck, die damit verdiente Cup-Sieger der 2017ér Auftaktsaison wurden. Je ein Sieg ging an das Isert Motorsport Duo Arne Hoffmeister und Freddy Barth sowie an das Aimpoint Duo Axel und Max Friedhoff, die jeweils beide davon profitieren konnten das die Stuck-Brüder bei diesen beiden Läufen je einmal patzten. Am Ende sammelten Stuck/Stuck in der CUP-Wertung 48 Punkte, das bedeutete 18 Punkte Vorsprung auf Friedhoff/Friedhoff (30 Punkte) und 20 Punkte Vorsprung auf Arne Hoffmeister (28 Punkte). Ein Unfall im Vorfeld von VLN7 sorgte für eine 2 Rennen anhaltende Zwangspause beim vierten, blauen KTM X-Bow der Toyota GT 86-Umsteiger Nils Jung und Florian Wolf, die bei VLN7 und 8 auf dem grünen KTM neben Stammpilot Hoffmeister einen Ersatzstart hinlegen dürften. Somit schaffte es jede der Mannschaften 5 mal auf das Podium zu kommen.

Platz VLN4 VLN5 VLN6 VLN7 VLN8 VLN9
1 GT3 GT3 GT3 GT3 GT3 GT3
  Isert Motorsport Isert Motorsport Isert Motorsport Aimpoint Racing Isert Motorsport Isert Motorsport
2 GT3 GT3 GT3 GT3 GT3 GT3
  Isert Motorsport Aimpoint Racing Isert Motorsport Isert Motorsport Isert Motorsport Isert Motorsport
3 GT3 GT3 GT3 GT3 GT3 GT3
  Isert Motorsport Isert Motorsport Aimpoint Racing Isert Motorsport Aimpoint Racing Aimpoint Racing
Teams 3 4 4 3 3 4

Highlight des CUP-Engagements war der siebte Gesamtrang der Stuckbrüder beim 49. ADAC Barbarossapreis (VLN8) bei dem angesichts der schwierigen Wetterverhältnisse erstmals seit 24 Jahren der Wertungsgruppensieg in der CUP-Kategorie nicht an einen CUP2-Porsche sondern an den KTM X-Bow ging – eine Bestätigung wie flott das Tempo der KTM X-Bow am Ring mit Spitzenzeiten um 9:30“ mittlerweile ist.

2018 plant KTM die Teilnehmerzahl im Cup zu verdoppeln. Verhandlungen mit interessierten Teams aus der Ring-Szene sind noch im Gange, weswegen man noch keine konkreten Bekanntmachungen tätigen will. 2018 zählen alle 9 geplanten VLN-Läufe zum CUPX. Die Klasse bekommt auch eine Starterlaubnis beim 24 Stunden Rennen am Nürburgring , wobei sich KTM bereits bereit erklärt hat für alle teilnehmenden Teams die die anschliessende Motor- und Getrieberevision zu übernehmen. Zusätzlich wird eine B-Kategorie im Cup eingerichtet bei der 1-2 Fahrzeuge mit Zusatzgewicht und einer geänderten Motorelektronik mit verringerter Leistung an den Start gebracht werden. Dies hat den Sinn das damit auch Piloten die lediglich einen Nordschleifen-Permit B besitzen auf dem KTM X-Bow antreten können und sich damit die Permit-A-Voraussetzung erfahren dürfen. Ein Umstieg auf einen stärkeren KTM X-Bow ist danach jederzeit im Rahmen des Cups durchführbar.