VLN7-Ergebnis wird korrigiert

Das Ergebnis des 57. ADAC Reinoldus-Langstreckenrennens ist nachträglich korrigiert worden. Einige Berichterstatter wunderten sich schon am Renntag, das das dort nach der Unfallserie in der Fuchsröhre in der 23.Runde mit der roten Flagge abgebrochene Rennen mit dem Stand der 21.Runde gewertet wurde. Wie die VLN Langstreckenmeisterschaft heute bekannt gab, handelte es sich dabei um einen Systemfehler. „Die Wertung hätte laut Ausschreibung von VLN und Sportgesetz nach 22 Runden erfolgen müssen“, räumt VLN Leiter Sport Michael Bork ein. „Wir bedauern den Fehler sehr. Zusammen mit den Sportkommissaren haben wir beschlossen, das Ergebnis nachträglich zu korrigieren.“ Dazu ist die VLN Langstreckenmeisterschaft nach dem DMSB-Veranstaltungsreglement, Artikel 23.4. auch berechtigt.

Im Gesamtergebnis ergibt sich auf den Spitzenpositionen nach neuer Wertung eine veränderte Reihenfolge: Hinter den Siegern, Michael Christensen und Kévin Estre im Manthey Racing Porsche 911 GT3 R rücken die zuvor viertplazierten „Dieter Schmidtmann“, Heiko Hammel und Felipe Fernandez Laser im Renault RS 01 des GTronix 360° Teams mcchip-dkr auf den zweiten Rang vor. Das nachträglich korrigierte Resultat markiert damit das bislang beste Saisonresultat des Renault-Einsatzteams. Das Haribo Racing Team mit den Piloten Arnold/Farnbacher/Juncadella rutscht mit dem Mercedes AMG GT auf den dritten Rang.

Doch nicht nur in der Spitze änderten sich die Ergebnisse – auch in den unteren Klassen ergaben sich eine Reihe von Änderungen. So wurde eine Runde später in der CUP2-Klasse der KÜS Team 75 Bernhard Porsche von Jahn/Böckmann vor dem ursprünglich führenden Getspeed-Porsche von Mies/Scheerbarth/Jans notiert, die damit den Klassen- und Wertungsgruppensieg verloren. In der KTM-Cup-Klasse CUPX verloren die Stuck-Brüder durch den Ausfall in der 21.Runde den Klassensieg an die einzige verbliebene KTM-Mannschaft, den #930 KTM X-Bow des Teams AM-Point Racing von Friedhoff/Friedhoff, die auf Gesamtrang 117 ins Ziel kamen. Und auch in der Toyota-Cup-Klasse wurde das Resultat noch einmal durcheinander gewürfelt. Die ursprünglich als Sieger gewerteten Piloten Uglum/Maiman des Pit Lane Racing-Teams mussten dem schweizer Duo Amweg/Yerly auf dem Toyota Swiss Racing GT 86 als neue Sieger das Feld räumen, die 37s vor den Amerikanern die Ziellinie kreuzten. Als neue Dritte in der Klasse wurde das AM-Motorsports Duo Müller/Leppert gewertet.

Das neue Endergebnis ist mittlerweile im Rennbericht auf unseren Seiten (im Bericht ganz nach unten scrollen!) eingepflegt worden.