Land Sieg Nummer 23 bei VLN6

Audi Sieger VLN6: Land Motorsporthat beim 40. RCM-DMV-Grenzlandringrennen, dem 6.Lauf der VLN 2017 (der Link führt zum Rennbericht auf unseren Seiten) den ersten Sieg des Jahres eingefahren. Mit dem ersten Saisonsieg des Land Motorsport-Duos Connor de Phillippi und Robin Frijns vor den Markenkollegen Frank Stippler und Nicolaus Moeller-Madsen im Phoenix Racing Audi R8 LMS GT3 gelang den Ingolstädtern nach 3 Saisonsiegen von Porsche und je einem von Ferrari und BMW mit einem Doppelkerfolg der erste Gesamtsieg 2017 in der Toprennserie auf der Nürburgring Nordschleife. Es war gleichzeitig der 23.te Sieg für die erfahrene Land Motorsport-Truppe in der Serie. Den dritten Platz auf dem Podium belegte der Falken Motorsport Porsche, in dem sich Martin Ragginger und Klaus Bachler erneut nach Rang 2 beim 6h-Rowe-Ruhrpokalrennen auf dem Podium plazieren konnten.

Anfänglich duellierten sich der von P2 gestartete Phoenix-Audi von Frank Stippler und der von Pole gestartete Manthey Racing Porsche an der Spitze, während die Land-Crew dahinter zum wiederholten Male wertvolle Sekunden aufgrund nicht funktionierender Zapfsäulen an der Box verlor. Doch Di Phillippi und speziell der den verhinderten Christopher Mies vertretende Robin Frijns legten angespornt durch das Handikap zu Rennmitte serienweise Rekordrunden auf den Asphalt hin und konnte damit sowohl den vor ihnen liegenden Falken-Porsche als auch die beiden anderen Kontrahenten noch überholen. In der 2. Rennhälfte lagen die vordersten 4 teilweise nur um 8s getrennt hintereinander. Den 4h-Sprint entschied am Ende die Land-Mannschaft mit 16s Vorsprung vor Phoenix und weiteren 23s vor dem Falken-Porsche, während die Manthey-Truppe in der Endphase nach einer Code-60-Zone in einem unter gelb fahrenden Fahrzeugpulk hinter einem Schleppverband den Anschluss an das Spitzentrio verlor.

Die weiteren Top10-Positionen gingen an den auf Platz 5 einlaufenden BTW Mücke Motorsport-AMG von Hohenadel/Mortara, der beim Debüt in der letzten Runde sogar die AMG-Routiniers von Black Falcon abfangen konnte, den #100 Walkenhorst Motorsport BMW M6-GT3 , die beiden Porsche von Manthey (#12) und dem Frikadelli Racing Team (#30), die nach einem Unfall im Qualifying im Rennen eher unauffälllig agierten und dem Renault RS 01 der dkr-Engineering Mannschaft, der nach einem Leitplankenkontakt zu Rennbeginn auf feuchter Strecke die Chance auf ein besseres Ergebnis vergab.

Erneut spielten Wetterkapriolen zu Beginn des 4h-Laufs eine Rolle. Der von P5 gestartete Haribo Racing Team-Mercedes AMG GT wurde schon nach wenigen 100m Opfer eines Gerangels in der Mercedes-Arena. Die anfänglich exzellent aufgelegte Crew des Octane 126-Ferraris musste bei ihrem VLN-Debüt von P4 gestartet ihren schnell abbauenden Hankookreifen Tribut zollen und schied früh nach einem Unfall aus. Unfälle und Kiesbettbesuche warfen die Walkenhorst-BMW zum Teil aus dem Rennen. Von 155 gestarteten Teams sahen am Ende nur 117 Mannschaften in Wertung die Zielflagge.

Den Sieg in der CUP2-Klasse sicherte sich auf Gesamtrang 12 der GetSpeed Performance -Porsche vor dem Team 75 Porsche. GetSpeed Performance holte sich auch die Klassensiege in der SP7 und der CUP3-Klasse. Gesamtrang 14 und den Sieg in der CUPX liefert sich der Stuck/Stuck-KTM #925 von Isert Motorsport. SPX-Sieger auf P10 wurde der dkr-Engineering Renault RS 01. Die SP8-Klasse gewann der racing one Ferrari F458 auf Gesamtrang 19. Einen erneuten Klassensieg in der SP10 konnte der Mathol Racing- Aston Martin Vantage GT4 auf P26 verbuchen. Die Gruppe H gewann erstmals in diesem Jahr die Destreé Motorsport Mannschaft mit dem #609 "Sexbomb"-Porsche. Die Klasse V6 ging an den Mathol Racing-Cayman #435. Die V5-Klasse ging an die #444 von Adrenalin Motorsport. In der CUP4-Toyota-Cup-Klasse gewannen Manuel Amweg und Frederic Yerly auf dem Toyota Swiss Racing GT86.

Der nächste VLN-Lauf steht am 23.9 mit dem 57. ADAC Reinoldus-Langstreckenrennen an.