Audi triumphiert beim IGTC-Finale

Wir schulden euch noch das Ergebnis des Intercontinental GT Challenge-Finales in Laguna Seca. Die 2. Ausgabe der California 8 hours (der Links führt zum Rennbericht auf unseren Seiten) endete erneut mit einem Audi Erfolg. Der Audi Sport Team Land Audi R8 LMS GT3 von Christopher Haase , Christopher Mies und Kelvin van der Linde querte am Sonntag abend Ortszeit die Ziellinie nach 306 absolvierten Runden mit einem Vorsprung von 5,3s auf die Markenkollegen der Audi Sport Team WRT -Mannschaft – Markus Winkelhock , Robin Frijns und Dries Vanthoor. Der Doppelsieg bedeutete das Audi Mercedes quasi auf dem Zielstrich noch den Markentitel in der IGCT wegschnappen konnte. Die Ingolstädter waren mit einem Rückstand von 8 Zählern in das Finale gegangen. Die 7 Zähler Vorsprung für den Sieg alleine hätten daher nichts genutzt, doch dank der Unterstützung der belgischen Mannschaft legte man genügend Zähler zwischen sich und dem besten Mercedes, dem SunEnergy1-Racing Mercedes AMG GT3 von Maro Engel , Maximilian Buhk und Tristan Vautier, der sich dafür mit dem Fahrertitel der Meisterschaft 2019 trösten konnte. Vautier beerbte damit Winkelhock, der im Vorjahr den Titel für Audi geholt hatte. Die Ingolstädter konnten damit die erfolgreiche Titelverteidigung in der inoffiziellen GT3-Weltmeisterschaftsserie feiern.

Lange hatte es während des Rennens so ausgesehen als wenn auch Bentley das Geschehen an der Spitze mitgestalten könnte, aber eine Kollision des schnellsten Wagens, der #8 von Soucek/Soulet/Abril mit einem GT4-BMW in der 6.ten Rennstunde warf diese Crew aus dem Kampf um die Spitze. Zuvor hatte schon das Schwesterauto mit einem Servolenkungsschaden 9 Runden in der Box verloren. Eine zu riskante Fahrweise liess den #43 Strakka-Mercedes von Raffaele Marciello in der 7. Rennstunde kurz neben der Piste landen. Ein zu hart ausgefochtenes Duell mit dem WRT-Audi von Sheldon van der Linde quittierte der AMG des Italieners mit einem Reifenschaden, woraufhin er den möglichen Fahrertitel an seinen Markenkollegen Vautier verlor.

In der gut besetzten GT4-Klasse (13 Teilnehmer) ging der Sieg ebenfalls an Audi. Der Rearden Racing Audi R8 LMS GT4 von Vesko Kozarov, David Roberts und Max Faulkner gewann hier am Ende mit einer Runde Vorsprung vor dem The Racers Group Porsche Cayman und dem Munillo Racing Mercedes AMG GT4, nachdem der zu Rennbeginn lang führende Panoz Avezzano mit einem technischen Defekt ausfiel und der Ginetta der Ian Lacy-Mannschaft gegen Ende des Rennens zurück fiel.