Bender verpasst STT-Titel 2018

Jürgen Bender bendercorvetteentschied mit seiner Corvette Z06.R GT3 beide Finalrennen zur Spezial Tourenwagen Trophy am Nürburgring für sich. Rang zwei ging an Henk Thuis (Pumaxs RT) im ersten Rennen, während Michael Bäder im zweiten Durchgang als Gesamtzweiter gewertet wurde. Mit Sophie Hofmann (VW Scirocco) gewann erstmals eine Dame beide Rennen der Division 2.

Jürgen Bender gab beim Finale der Spezial Tourenwagen Trophy auf dem Nürburgring alles. Der Neckarsulmer peilte seinen zweiten Titel in der Traditionsrennserie an. Meisterschaftskonkurrent Ralf Glatzel (Ford Fiesta ST) hatte dagegen das Streichresultat auf seiner Seite. Zwei deutliche Gesamtsiege, mehr konnte Bender nicht machen. Im ersten Rennen musste sich Bender erst noch an Jürgen Alzen im Ford GT vorbei kämpfen, während im zweiten Heat im Grunde schnell alles klar war. Trotz der zwei Siege zum Saisonabschluss reichte es für Bender nicht zum zweiten Titelgewinn in der Spezial Tourenwagen Trophy .

Das Ralf Glatzellag vor allem daran, dass Ralf Glatzel in den Rennen nichts anbrennen ließ. Im ersten Durchgang hatte der Fiesta-Pilot seine Klasse im Griff, zumal sein engster Konkurrent und Teamkollege Wodan Munding seinen Fiesta mit gerissener Antriebswelle abstellen musste. Vor Markus Spitzenberger (MINI JCW Challenge) und Steffen Schwan (Ford Fiesta ST) holte Glatzel den Klassensieg Das zweite Rennen ging Glatzel von der letzten Startposition aus an, lag aber schnell hinter Munding. Der leistete nur kurz Gegenwehr, blieb aber weiterhin in Schlagdistanz. So konnte Glatzel, am Ende mit 1,7 Sekunden Vorsprung, erst beim Fallen der Zielflagge aufatmen. Dank der Streichresultate durfte sich der schnelle Schwabe über den Gesamttitel in der Spezial Tourenwagen Trophy freuen.

„Es war ein aufregendes Rennen. Die Safety-Car Phase hätte ich nicht unbedingt gebraucht. Danach war es noch mal kurz knapp, da alle dicht beisammen waren. Es war sehr eng. Dadurch konnte ich aber einen Abstand zu Wodan herausfahren. Die Anspannung war gegen Ende schon sehr groß. Jetzt bin ich einfach nur happy“, freute sich Glatzel über den Meistertitel.