Die STT-Rennen am Sachsenring

Bei stt tunjo sachsden beiden Rennen der Spezial Tourenwagen Trophy am Sachsenring zeigte Oscar Tunjo auf seinem Mercedes AMG GT eine starke Leistung. Der Kolumbianer gewann beide Rennen vor Tobias Schulze auf dem Nissan GT-R Nismo GT3 und Porsche 991 GT3 R-Pilot Ulrich Becker. In der Division 2 holte sich Justin Häußermann (Seat Leon Mk3) ebenfalls einen Doppelsieg.

An der Spitze führte kein Weg an Oscar Tunjo vorbei. Dem Mercedes-Piloten konnte auf dem Sachsenring keiner das Wasser reichenWeder die Safety-Car Phase noch die Überrundungen konnten Tunjo stoppen, der mit über 17s Vorsprung zu einem überragenden Sieg fuhr.

Dahinter waren die Plätze ebenfalls verteilt. stt schulze sachsTobias Schulze hatte gleich zu Beginn eine Lücke gegenüber Ulrich Becker herausgefahren. Dem Marler kam die Safety-Car Phase zugute, wodurch es noch einmal etwas spannender wurde. Zwar blieb der Nissan in Sichtweite, aber am Schluss zeigte die Uhr einen Rückstand von 1,6 Sekunden an.

Hochspannend ging es um den vierten Gesamtrang zu. Anfangs lag Jürgen Alzen im Ford GT GT3 auf der vierten Gesamtposition. Doch der Betzdorfer leistete sich einen Dreher auf Start und Ziel. Bis eine Runde vor Schluss hatte Andreas Schmidt (Audi R8 LMS ultra) Rang vier inne. Doch in der letzten Runde schnappte sich Michael Schulze im vom Team selbst aufgebauten Nissan GT-R den Audi. Schulze hatte sich von der achten Position aus nach vorne gekämpft und kurz davor erst einen gut aufgelegten Timo Scheibner niedergerungen. In der Sonderklasse fuhr Johannes Kreuer (Donkervoort D8R) zum Sieg vor Peter Nickel im Opel Calibra.

Tunjo war auch im zweiten Rennen am Sonntag nicht zu schlagen. Dort ließ der Kolumbianer Tobias Schulze (Nissan GT-R GT3) und Ulrich Becker (Porsche 997 GT3 R) erneut hinter sich. Gleich zu Beginn setzte sich Oscar Tunjo vom restlichen Feld ab. Nur Tobias Schulze blieb zumindest anfangs ansatzweise dran. Der Kolumbianer Sachsenr 2017So HG startr2legte aber so eine schnelle Gangart an den Tag, dass das Rennen an der Spitze schnell gelaufen war. Einzig bei den Überrundungen konnte Schulze etwas Boden gut machen. Am Ende waren es über 19 Sekunden, die Tunjo dem Zweitplatzierten einschenkte.

Das war auch dem Tohuwabohu der ersten Runde geschuldet. Jürgen Alzen (Ford GT GT3) drehte sich im Getümmel, woraufhin fast das komplette Feld zusammengestaucht wurde. Leidtragender waren am Ende in erster Linie Alzen und Michael Golz im Lamborghini Gallardo GT3. stt alzen sachsAuch Ulrich Becker hatte auf das Heck seines Porsches einen kräftigen Schlag bekommen, konnte aber weiterfahren. Da sich Becker erst an Timo Scheibner vorbei kämpfen musste, war der Zug abgefahren. Der Marler brachte am Ende vor allem den Klassensieg über den Zielstrich. Dahinter überzeugte Timo Scheibner im BMW Z4 GT3 mit einem starken vierten Gesamtrang und Platz zwei in der Klasse 2. Der schnelle Hesse hatte im engen Positionskampf im ersten Durchgang wegen Reifenproblemen zurückstecken müssen, geigte nun aber richtig groß auf. Kurzzeitig lag Scheibner auf der dritten Position, musste aber Ulrich Becker wieder passieren lassen. Es schien zunächst wieder auf einen packenden Vierkampf hinauszulaufen, in dem Michael Schulze , Michael Bäder und Mercedes SLS AMG GT3-Pilot Mario Hirsch noch mitmischten. Doch Scheibner ließ die drei Kontrahenten schnell hinter sich, wodurch sich der BMW-Pilot souverän Rang vier holte.

Dahinter schien Schulze einem sicheren fünften Platz entgegen zu fahren, während sich Michael Bäder und Mario Hirsch beharkten. Doch wenige Minuten vor Schluss landete der Nissan unsanft in den Reifen. Die Rennleitung brach daraufhin das Rennen ab, so dass Schulze immerhin noch als Gesamtsiebter gewertet wurde. Allerdings kamen sowohl Bäder als auch Hirsch am Nissan vorbei. Die Sonderklasse ging erneut an Johannes Kreuer im Donkervoort D8R.