Rückblick auf den STT Saisonauftakt vor 3 Wochen

Zwar stt_hock1_start.jpgabsolvierte die Spezial Tourenwagen Trophy am vergangenen Wochenende im Rahmen des ADAC GT-Masters am Sachsenring bereits ihre 2. Saisonrunde, wir schulden euch allerdings immer noch einen Rückblick auf das erste Meeting das Mitte April in Hockenheim statt fand.

Dort entschied Jürgen Bender (Corvette GT3) den mit 40 Startern bestens besetzten Saisonauftakt der Spezial Tourenwagen Trophy für sich. Auf dem Hockenheimring gewann der Corvette-Pilot gleich beide Rennen und untermauerte damit sogleich seine Titelambitionen. Die Division 2 ging jeweils einmal an Edy Kamm (VW Golf) und Gerhard Ludwig (Toyota MR2).

Für stt_hock_bender.jpgJürgen Bender lief der Auftakt bestens. Zwar schoss Sven Fisch mit dem Koppehel Eigenbau beim Start zum ersten Rennen in Führung. Doch ein Antriebswellenschaden bremste den Eigenbau bereits nach der ersten Runde aus. Bender übernahm die Spitze, die er über die komplette Distanz gegen „Benni Hey“ verteidigen musste. Da Hey nach dem Rennen eine 30 Sekunden Strafe wegen Überholens unter Gelb aufgebrummt bekam, rückten Hirsch und Klasse 2 Sieger Becker einen Platz auf. Auf dem fünften Platz überquerte Timo Scheibner im BMW Z4 GT3 den Zielstrich. Rolf Rummel (Porsche 996 GT2) und Daniel Schrey (Chrysler Viper GTS-R) lieferten sich gegen Rennende ein enges Duell um Platz sechs, welches der Porsche-Pilot ganz knapp für sich entschied.

Da Sven Fisch mit gerissenem Gaszug bereits in der Einführungsrunde des zweiten Rennens strandete, übernahm „Benni Hey“, dicht gefolgt von Ulrich Becker die Spitze. Doch Becker ging schon im ersten Umlauf vorbei und übernahm die Spitze. Als der Porsche Pilot gerade etwas Abstand gewonnen hatte, stoppte die Safety-Car Phase den Marler. Nach dem Restart schnappte sich Jürgen Bender den Porsche von „Benni Hey“, kurz darauf war auch Becker fällig. Am Ende sah Bender mit über 7s Vorsprung das schwarz-weiß karierte Tuch. Für den auf P2 einlaufenden Becker, dessen ABS ausgefallen war, wäre es fast noch einmal eng geworden. Durch einen Verbremser kamen „Benni Hey“ und Mercedes SLS AMG GT3-Pilot Mario Hirsch noch einmal in Schlagdistanz. Platz fünf ging an den Dritten der Klasse 2 Albert Kierdorf (Porsche 997 GT3 RSR) vor Christian Franck (Porsche 997 GT3 Cup).