Barth & Tulpe siegen bei den 100 Meilen in Hockenheim

avd100hockenheim.jpgDer zweite Lauf der AvD 100 Meilen war eine erneute Galavorstellung von Sven Barth im PRC Turbo. Gemeinsam mit „Tommy Tulpe“ holte sich Barth den zweiten Gesamtsieg in dieser Saison. Mauro Barisone (Lucchini-BMW) kletterte als Gesamt-Zweiter aufs Treppchen. Dahinter holten Jürgen Bender und Martin Dechent im Porsche 997 GT3 als Sieger der GT-Division den dritten Rang vor Uwe Burk im Ligier-Honda.

Für Sven Barth ging mit dem Gesamtsieg ein perfektes Wochenende zu Ende. Sowohl in der Sportscar Challenge als auch bei den AvD 100 Meilen erzielte er dreimal Pole und drei Siege. Schon in der Startrunde hatte Barth ordentlich vorgelegt. Runde um Runde wuchs der Vorsprung. „Ich habe gleich zu Beginn versucht, richtig zu pushen und einen Vorsprung herauszufahren. Zwischendurch wurde es mal kritisch, als es anfing zu regnen. Bei solchen Bedingungen muss man mit dem Turbo vorsichtig sein“, erklärte Barth. Teamkollege „Tommy Tulpe“ brachte nach dem Fahrerwechsel die Show gekonnt über die Bühne.

Dabei profiterte das Duo zusätzlich von Getriebeproblemen am zweitplatzierten gelben Lucchini-BMW von Mauro Barisone. Der musste nach drei Runden in die Box, um das Problem zu beheben. Danach lief es für die Italiener aber wie am Schnürchen. Der Zeitverlust von knapp über 2 Minuten war aber nicht mehr wett zu machen. Mehr als Rang 2 war nicht mehr möglich. „Ich habe den zweiten Gang nicht mehr rein bekommen. Aber wahrscheinlich hätte es auch ohne die Probleme nicht zum Sieg gereicht. Mit dem Wochenende bin ich natürlich trotzdem voll zufrieden“, so Barisone.

avd100hockburklanger.jpgJürgen Bender und Martin Dechent sahen auf Rang 3 das schwarz-weiß karierte Tuch. Somit holte das Duo wie schon in Franciacorta den Sieg bei den GT-Fahrzeugen. Dahinter ging es lange Zeit heiß her. Uwe Burk im blauen Ligier-Honda kämpfte rundenlang mit Thomas Langer im 2010er Cup-Porsche und setzte sich nach der 80minütigen Renndistanz knapp mit 10s Vorsprung durch. Den sechsten Rang hinter Langer holten sich Behler / Dr.Schönau im Radical SR3 vor Porsche 911 GT3 Cup-Pilot Gregory Ross aus Australien.

Sieger der Division Evonik GT4 wurde Moritz Weber im Mini Cooper S bei seinem ersten Autorennen. Bereits in der Anfangsphase musste der Lotus Exige von Marti Roos und Daniel Schwerfeld wegen technischer Probleme am Differential aufgeben. Ebenfalls nicht rund lief die Chrysler Viper GTS-R von Morini / Strada. Bereits im Qualifying wollte die weiße Schlange nicht zubeißen. Da auch Jürgen Schlager im Porsche 993 GT2 auf den Start verzichten musste, blieb die Division 3.7 ohne Sieger. Ebenfalls nicht zum Rennen antreten konnte der Zweitschnellste des Qualifyings. Damit blieb Gerd Beisel ebenfalls nur die Zuschauerrolle. In der DMV BMW Challenge holte sich Mario Kressel den Gesamtsieg vor Marcus Baier und Klaus Roth (alle BMW 325i E30).

Bereits in zwei Wochen steht auf dem Nürburgring der dritte Saisonlauf vor der Tür. Bei den AvD race weekends erwartet die Teilnehmer ein volles Feld von 50 Fahrzeugen, wie Promotor Rudi Philipp am Rande der Siegerehrung mitteilte.