P9 Challenge vor sechster Saison

Die P9 Challenge und die Sports Car Challenge Speck P9 brnogehen auch 2018 gemeinsam an den Start. Gestern haben wir kurz die Sports Car Challenge beleuchtet – heute blicken wir auf die GT-Serie.

Ende 2012 stand der Beschluss zur Gründung für die P9 Challenge fest. 2013 konnte die erste Saison unter die Slicks genommen werden. Nach längeren vorausgegangenen Diskussionen zur Gründung eines optimalen, neuen GT-Rennformates gelang Bernhard Fischer als routiniertem früherer Mitveranstalter im Porsche Alpenpokal ein P9-Reglement mit optimaler Chancengleichheit. 5 Jahre mit einem sehr stabilen Reglement lassen die 6. Meisterschaftssaison 2018 erneut zu einer echten Herausforderung werden.

Rennstrecken wie zwei Mal Hockenheim, der Red Bull Ring, Eurospeedway Lausitzring, Monza und Imola sind 2018 geplant. Das entsprach der Mehrzahl der Fahrerwünsche. Mit der Klasseneinteilung werden den Teams und Fahrer 2018 breit gefächerte Voraussetzungen für den Kampf um den P9-Challenge-Titel angeboten. 6 Klassen und 3 zusätzliche B-Gruppen, darunter 2 neue Klassen (Klasse 4 und 5) streuen die Erfolgschancen sehr breit. Folgende Kamm P9 HockKlassen sind in der Serie von Manager Bernhard Fischer 2018 ausgeschrieben.

Klasse 1: für Porschemodelle mit Luftkühlung
Klasse 2: GT4 nach BoP P9 Challenge
Klasse 3: Modifizierte 996 GT3 Cup bis 3.8 und modifizierte 997 3.6
Klasse 4a: 997 GT3 Cup MK II bis 3.8l
          4b: 991 GT3 Cup MK I / 997 GT3 CUP S bis 3.8l
Klasse 5a: 996 GT3 RSR bis 2004
          5b: 996 / 997 / 991 GT3 Cup + Cup S über 3.8l 964 / 993 Turbo Motoren / Luftkühlung bis 3.8l
Klasse 6a: GT3 Fahrzeuge markenoffen nach BoP P9 Challenge
          6b: GT Fahrzeuge markenoffen ohne BoP

Zur besonderen Herausforderung dürfte die Klassen 4a und 4b werden. Fachleute schätzen durchaus kleine Vorteile auf längeren Distanzen beim Porsche 991. Die Reifendimensionen und die Bremsanlage mit den entsprechend konfigurierten Belägen bieten mehr Fahrstabilität über längere Renndistanzen. Eine Art Weihnachtspräsent für etliche Porsche Eigner stellt die Klasse 5a dar. Betroffen sind die Modelle 996 GT3 R / RS / RSR von 1999 – 2004. Jedes Fahrzeug darf den technischen Stand von 2004 annehmen. Paddle und ABS frei Reifen Dimensionen 27 / 65 18 und 31 / 71 18 auf max. 13 Zoll.

p9hockFür Spannung sorgt die Frage wem es gelingt nach den 4 Deutschen Fahrern Boris Schimanki (Porsche 991GT3 Cup), Stefan Oschmann (Porsche 991 GT3 Cup), Wolfgang Triller (Porsche 997 GT3 Cup), Fritz "K" (Porsche 997 GT2 / hinter dem Pseudonym steckt ex-DTM-Pilot und Truck-EM-Champion Fritz Kreutzpointner) sowie dem Österreicher Franz Irxenmayr (Porsche 997 GT3 Cup) den 6. Meistertitel der P9 Challenge zu erkämpfen.

"Man durfte 2017 nie hoffen, das einem in der "P9" Gesamterfolge in den Schoß fallen würden. In dem Punkt ist die "Challenge" eine gelungene Herausforderung", so der ehemalige Truck-Europameister und Mercedes DTM-Fahrer Fritz "K". Dieser holte 2016 auf einem von Team RS eingesetzten Porsche 997 GT2 als 4. Deutscher Fahrer den P9-Titel. Kleine Probleme warfen den Auftaktsieger vom Red Bull Ring 2017 im Titelkampf entscheidend zurück.

Ein anderer Porsche-Pilot war es, dem es 2017 gelang, als erster Österreicher den P9-Titel holen. Porsche-Ass Franz Irxenmayr (Porsche 997) und seine verbissen arbeitende Crew nahmen am Saisonende den Meisterpokale mit mit ins Nachbarland. "Hermann (Speck) konnte mir den Titel in Imola am Ende nicht mehr weg schnappen", so Franz Irxenmayr (A) am Ende. Speck gelangen 2017 die meisten Saisonsiege (5) in der P9 Challenge .

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