2 Kämpfer für GT-Eins

Die Motorsportszene ist heutzutage geprägt von Athletik, Fitness und Leistungwillen aller Beteiligten. Um so härter trifft es die Gemeinde wenn schwerwiegende gesundheitliche Gründe einzelne Mitstreiter aus ihrer Mitte reissen. Speziell wenn die Diagnose Krebs heisst, was für die Betroffenen mehr als nur eine Umstellung ihrer Lebensweise bedeutet. Leider gibt es seit diesem Jahr nun schon Jurgen Ruhrmann2 Fälle in unserem eigenen Mitarbeiterteam von GT-Eins die von solch einem Schicksalsschlag betroffen sind.

Jürgen Ruhrmann ist den meisten Lesern unserer Seiten seit Jahren als Lieferant erstklassiger Bilder aus dem ADAC GT-Masters oder vom 24 Stunden Rennen am Nürburgring bekannt. Unmittelbar vor der Masters-Runde am Sachsenring bekam er die verhängnisvolle Diagnose und befindet sich seitdem in Behandlung seines Leidens. Der langjährige, immer hilfsbereite und stets ansprechbare Motorsportfotograph, der über seine Stiftung „Sportler für Sportler“ seit Jahren auch ein bemerkenswertes soziales Projekt zur Unterstützung behinderter Menschen betreibt, muss sich nun vorrangig um seine eigene Gesundheit kümmern. Wie sehr Jürgen in der Sportszene verwurzelt ist, wurde im Anschluss klar, als die GT-Masters-Gemeinde mit einigen aufmunternden Aktionen am Sachsenring ihre kollektive Unterstützung für ihn zur Schau stellte – eine Aktion die Jürgen schlagartig die ganze Kraft für seinen Kampf gegen die Krankheit zurückgab.

Ein Roland Neumannnweiterer ehemaliger Mitstreiter der schon seit Jahren gegen die Krankheit und ihre Folgen ankämpft ist Roland Neumann, der sich über Jahre hinweg für uns um die Sports Car Challenge, sowie den historischen Sport (Supersports & Oldtimer GP) gekümmert hatte. Vom Charakter her ähnlich wie Jürgen – immer ansprechbar und stets um Unterstützung der Rennszene und auch unserer Arbeit bemüht - war Roland ein verlässlicher und kompetenter Partner wenn es um die Einblicke in die sehr spezielle deutsche Prototypenrennszene ging. Seit einem Rückfall und einer umfangreichen eingreifenden Operation ist es ihm nicht mehr möglich aktiv an der Strecke dem aktuellen Renngeschehen beizuwohnen. Er beschränkt sich derzeit darauf das Geschehen über Magazine und das Web zu verfolgen und hat seit Rennhobby auf den Masstab 1:24 in den Slotracing-Bereich verlagert, wo er Modellbausätze zusammenstellt. Er steht immer noch im lockeren Kontakt mit der Szene.

Jeder kann sich denken wie schwer der Kampf gegen eine solche Situation für den Einzelnen ist. Wer einem von beiden aufmunternde Worte zukommen lassen möchte möge eine E-Mail an den Autor dieser Zeilen zukommen lassen die wir gerne sammeln und an unsere beiden Mitstreiter weiterleiten werden.