Die Teams hübschen ihre Autos für Le Mans auf
Mehrere Teams haben neue Designs ihrer Wagen für die kommenden 24h von Le Mans veröffentlicht. Bei der britischen Truppe von Greaves Motorsport handelt es sich dabei um eine erweiterte Partnerschaft mit einem grossen Sponsor. Die Siegermannschaft von 2011 wird ab sofort in den Farben des britischen Herstellers Caterham an den Start gehen. Caterham, die auch an Alpine beteiligt sind, ist somit nach Alpine, Praga und Lotus eine weitere Marke, die sich in den Langstreckensport einkauft, ohne wirklich selbst ein eigenes Auto oder einen eigenen Motor für die ACO-Prototypen zu bauen. Für Greaves, die in Le Mans ihr 50. Prototypen-Rennen nach ACO-Reglement bestreiten, werden auf dem grün-gelb-weissen Gefährt Tom Kimber-Smith, Eric Lux und der amerikanische Caterham F1-Testpilot Alexander Rossi ins Volant greifen.
Beim Wagen von Oak Racing handelt es sich hingegen um ein reines Art-Car – eines von drei Art-Cars, das beim diesjährigen Rennen antreten soll, weswegen sich Oak-Chef Jacques Nicolet beim ACO bemüht hat für sein Auto vorab das Prädikat „offizielles Art Car der 90. 24h von Le Mans“ zu bekommen. (...) Das Design des französischen Künstlers Fernando Costa versammelt verschiedene Verkehrszeichen auf dem Auto und dürfte manchem Colorateur von Modellautos in Zukunft noch Schweissperlen auf die Stirn treiben, sofern er sich an einer Replika versucht.
Schliesslich hat auch JMW Motorsport das wieder einmal aus einem Wettbewerb hervorgegangene Design seines Ferraris veröffentlicht. Die traditionell mit Dunlop verbandelte britische Truppe weisst auf ihrem F458 heuer auf das 125 jährige Jubiläum des Reifenherstellers hin. Als Piloten des GTE-PRO-Ferraris sind Andrea Bertolini, Abdulaziz Al Faisal und Khaled Al Qubaisi vorgesehen.