Project 1 Premierensieg in der GTE-AM

Daspodiumproject1fuji18 6-Stunden-Rennen in Fuji ( der Link führt zum Rennbericht auf unseren Seiten) war erst der vierte Einsatz von Project 1 in der FIA Langstrecken Weltmeisterschaft. Doch bereits dort holte sich das Lohnder Team den ersten Klassensieg. Mit einer souveränen Vorstellung des gesamten Teams sicherten sich Egidio Perfetti, Jörg Bergmeister und Patrick Lindsey den ersten Sieg in der LMGTE AM-Kategorie.

Nachdem alle Sessions auf trockener Strecke abgehalten wurden, regnete es am Renntag, sodass der Start des Rennens auf nasser Strecke erfolgte. Am Ende waren es die Newcomer von Project 1, die sich bei ihrem erst vierten Auftritt in der Serie überhaupt gegen die etablierten Konkurrenten durchsetzten und, nach Rang drei in Silverstone, den Premierensieg feierten. Den Grundstein für den großen Erfolg legte Egidio Perfetti bereits in der Startphase. Unter schwierigen Bedingungen zeigte der schnelle Gentleman-Pilot einen fehlerfreien Stint und übergab den Porsche 911 RSR beim Boxenstopp mit der schnellsten Rundenzeit in der Klasse an seine Teamkollegen. Auf abtrocknender Strecke arbeitete sich die Mannschaft aus Lohne im weiteren Rennverlauf kontinuierlich nach vorn. In der fünften Rennstunde gelang es Patrick Lindsey, die Führung zu übernehmen und sich gleich von den Verfolgern abzusetzen. Somit lag es an Schlussfahrer Jörg Bergmeister, den Premierensieg nach Hause zu bringen und das gelang ihm souverän. Nach 6h Renndistanz überquerte der Routinier die Ziellinie mit einem Vorsprung von 20 s auf den Zweitplatzierten. Durch den Sieg hat das Team auch in der Tabelle einen großen Sprung gemacht und liegt nun auf dem zweiten Platz der GTE-Am-Wertung.

„Ein großartiger Tag für das gesamte Team. Nach den technischen Problemen in den Trainings haben wir ein sehr starkes Rennen gezeigt und uns den Sieg erkämpft“, resümierte Patrick Lindsey. „Die Pace von Egidio auf nasser Strecke in der Anfangsphase war gut, das war ein wichtiger Schritt zum Sieg heute. Das Team arbeitet sehr zielgerichtet, es ist noch immer etwas Luft nach oben, aber wir sind schon jetzt in einer aussichtsreichen Position für die kommenden Rennen.“

„Das Rennen war aufgrund der Witterungsbedingungen sehr schwierig. Am Ende waren wir richtig schnell und haben uns mit unserer Leistung den Sieg gesichert. Das war in der WEC nicht nur für das Team der Premierensieg, sondern auch für mich. Ein ganz besonderes Wochenende für die gesamte Mannschaft. Die Entwicklung geht in die richtige Richtung und wir sind nun endgültig in der Meisterschaft angekommen. Ich bin zuversichtlich für die kommenden Rennen“, so Jörg Bergmeister .

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