Toyota verliert Performancevorteil

Die FIA Langstrecken Weltmeisterschaft hat den umstrittenen Leistungs-Vorteil für Toyotas-Hybrid-Boliden für den nächsten Lauf in Fuji gekippt. Ausgerechnet beim Heimrennen müssen die TS050 Hybrid mit zusätzlichen 26kg Ballast und einem erhöhten erlaubten Verbrauch der Nicht-Hybrid-Wagen zurecht kommen, der effektiv den bislang im Reglement verankerten Reichweitenvorteil der Hybrid-Autos aufhebt. Das Gewicht der japanischen Werkswagen steigt somit auf 904kg, während die Konkurrenten mit 833kg (Turbo-Fahrzeuge) bzw. 811kg (Saugmotoren) zurecht kommen dürfen.

Die FIA hatte die Änderung zuvor mit Toyota einvernehmlich vereinbart. Bislang waren die WEC-Rennen bei den 3 letzten Läufen eine recht einseitige Angelegenheit zugunsten der japanischen Werksmannschaft die trotz aller Beteuerungen der BoP- bzw EoT-Komissionen nach Belieben dominierte. Bei der letzten Runde in Silverstone waren die Toyota 2s scheneller als die Nicht-Hybrid-betriebene Konkurrenz. Dennoch mussten die Japaner den Doppelsieg am Ende aufgrund einer Disqualifikation an die Rebellion Racing-Mannschaft abgeben.

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