BoP-Änderungen in der GTE-Pro für den Nürburgring

Basierend auf den ersten beiden Rennen der FIA Langstrecken Weltmeisterschaft haben FIA und ACO die BoP der GTE-Pro Kategorie für die Runde am Nürburgring angepasst. Die Korrektur erfolgt in diesem Jahr erstmals nach einen automatisch berechneten Algorithmus eines Expertensystems das mit den Daten der bisherigen Rennen (Sektorzeiten und Top-Speeds des schnellsten Wagens einer jeden Marke) gefüttert wird. Ausgenommen sind davon die 24 Stunden von Le Mans die aufgrund der speziellen aerodynamischen Anforderungen und der damit verbundenen Bodykits eine eigene separate BoP hat.

Aston-Martin bekommt für den Ring ein 20kg geringeres Basisgewicht (1188kg) und einen 0,1mm grösseren Restriktor nachdem die bisherigen Ergebnisse in der Pro-Klasse sich eher um Rang 6-8 bewegt hatten. Ford muss im Gegenzug das Gewicht um 20kg auf 1273kg erhöhen. Keine Änderungen gibt es hingegen für Porsche und Ferrari, ungeachtet der Dominanz der F488 beim Rennen in Spa-Francorchamps.

Dagegen wird in der GTE-Am, die nicht dem automatischen BoP-System unterliegt, lediglich der bislang dominante Aston eingebremst. Der Aston Martin Vantage GTE von Mathias Lauda & Co muss am Ring mit einem 0,2mm kleineren Restriktor ausrücken.