IMSA-Newsupdate DPi

Etwa dpi wtr3-5 LMP2 werden in der kommenden Saison der Weather Tech-USCC-Serie bei den verschiedenen Rennen am Start stehen (wir berichteten). Daneben kommen 7 DPi-Wagen von 4 Teams hinzu, die mit 3 verschiedenen Konstruktionen am Start sein werden. Die DPi – Daytona Prototype international - basieren auf den LMP2-Chassis, sollen aber gemäss den Wünschen der amerikanischen Serien auch den Automobil-Herstellern eine Beteiligungs-Möglichkeit geben, die bei den restlichen ACO Serien eigentlich ausgeschlossen sind, da die LMP2-Klasse den Konstrukteuren vorbehalten sein soll. Dies wird dadurch realisiert, das ein Hersteller sich bei einem der 4 vom ACO approbierten Konstrukteure ein Chassis besorgt, das mit einem von der LMP2-Aerodynamik abweichenden Bodywork und einem Motor des Herstellers ausgerüstet werden darf. Das Triebwerk wird dann mittels BoP leistungsmässig auf den Stand des Gibson-Einheitsmotors eingeregelt. Einsatzteams sind dann private Mannschaften. Allerdings sind die Wagen entgegen der ursprünglichen Idee nun doch nicht auch nach einem Bodywork-Tausch in Le Mans zum Start zugelassen, da ACO und IMSA sich nicht über die zur BoP notwendige Motorsteuerelektronik einigen konnten. Die IMSA bestand auf Wunsch ihrer Hersteller auf der bislang benutzten Bosch-ECU während der ACO Magnet Marelli als Alleinlieferant durchsetzen wollte. Als Hersteller sind nun Cadillac, Mazda und Nissan auf den Dpi-Zug aufgesprungen.

Die dpi acexbisherigen Corvette Daytona-Prototype-Teams Action Express und Wayne Taylor Racing wechseln auf Cadillac – ebenfalls eine Marke aus dem GM-Konzern – und werden insgesamt 3 der von Dallara bezogenen Konstruktionen an den Start bringen. Action Express startet mit den Piloten Eric Cameron und Dane Cameron die von Seb Morris und Mike Convay in der #31 bei den längeren Rennen verstärkt werden. Auf der #5 werden Joao Barbosa und Christian Fittipaldi Filipe Alburquerque als Zusatzpilot bei den längeren Rennen zur Hilfe bekommen. Wayne Taylor Racing wird Ricky und Jordan Taylor,dpi mazda und bei den längeren Events Max Angelelli sowie - einmalig in Daytona - Nascar-Star Jeff Gordon als Piloten einsetzen.

Für die bisherige LMP2-Mannschaft Speedsource – Mazda-Einsatzteam in der IMSA-Serie - ist die neue Kategorie wie massgeschneidert. Mit einem Mazda-Motor ist man auch schon bisher an den Start gegangen, wobei der Treibsatz streng genommen aus der Schmiede von AER stammt. Das von Riley bezogene Chassis wurde nach seiner Vorstellung als die bislang gelungenste Umsetzung des DPi-Konzeptes gefeiert. Nun muss nur noch die Performance der neuen Wagen den in der vergangenen Saison noch fehlenden Schritt nach vorne machen.

Mit Extreme Speed Motorsports wechselt ein weiteres bisheriges LMP2-Team aus der FIA Langstrecken Weltmeisterschaft zurück in die amerikanische Rennszene und gleich auch in die neue Klasse, in der man 2 Ligier-Nissans an den Start geht. Nach Nissans Bauchlandung mit dem eigenen LMP1dpi esm geht man nun den kostengünstigeren Weg mit dem eigenen DPi dessen Chassis unter Mithilfe von Onroak- Ligier entwickelt wurde. Die Wagen werden von Scott Sharp, Ryan Dalziel und Pipo Derani sowie Ed Brown, Johannes van Overbeek und Bruno Senna (bei den längeren Rennen) pilotiert werden.

Weitere DPi-Programme wurden immer wieder mal kolportiert, haben sich aber bislang noch nicht materialisiert. 2 bis 3 weitere Hersteller arbeiten nach internen IMSA-Quellen an konkreten Plänen. Mercedes, Bentley Ford und Honda werden entsprechende Ambitionen nachgesagt, während Audi und BMW schon solche Programme kategorisch ausgeschlossen haben.