49 Starter für die 64.ten 12h von Sebring

49 Wagen - 12 Prototypen, 7 LMPC, 10 GTLM und 20 GTD – stehen auf der Nennliste für die kommenden 64.ten 12 Stunden von Sebring die sowohl als zweite Runde der Nordamerikanischen Langstreckenmeisterschaft NAEC als auch der IMSA WeatherTech SportsCar Serie   über die Bühne gehen. Damit schrumpft das Feld gegenüber den Ende Januar absolvierten 24h in Daytona (54 – 13/8/11/22) um nominell 5 Wagen.

In der Top-Klasse der Prototypen müsen wir gegenüber dem 24h-Klassiker in Florida auf die beiden Chip Ganassi Racing Rileys und den Polesetter von SMP Racing verzichten. Statt dessen kommen hier der Dragonspeed Oreca O05 LMP2 und das Alegra Team mit dem Dinan-BMW befeuerten ex-Starworks-Riley hinzu. Auf letzterem gibt Dominik Farnbacher sein Prototypen-Debüt, während Nicolas Minassian, in Daytona noch auf dem SMP-BR01 engagiert, bei der Dragonspeed-Mannschaft Unterschlupf gefunden hat. Insgesamt starten in der Top-Klasse der Deltawing (dieses Mal allerdings ohne Andreas Wirth ), 2 Ligier JS P2-Honda von Extreme Speed Motorsports und Michael Shank Racing, ein Oreca O05 LMP2, die beiden Speedsource Lola-Mazda, sowie die DP von Wayne Taylor Racing, Action Express (2x), Visit Florida.com und Highway to Help sowie Alegra in den Klassiker, wobei die LMP2 nach der guten Vorstellung in Daytona und dem Sebring Vortest just kleinere Restriktoren von der IMSA kassierten.

In der LMPC fällt gegenüber Daytona der zweite BAR1-Motorsports weg. Damit verbleibt Starworks-Motorsport als einziges 2-Wagen-Team in der Klasse, das zudem auf dem Wagen von Alex Popow neben Renger van der Zande David Heinemeier-Hansson als hinzuholt. Als einziger deutscher Pilot in der Klasse ist abermals Maro Engel auf der #88 des Teams engagiert. In Sebring sind nun alle Wagen mit dem angekündigten Elektronik- und ECU-Update unterwegs. Die Teams sind nun mit einer Motorsteuerung von Motec unterwegs, die die seit 2010 benutzte Magnet Marelli-Steuerung ersetzt. Zudem sind die von Katech getunten Chevy-LS3-Motoren um 25kg leichter und etwas leistungsfähiger gemacht worden, womit man hofft die Wagen noch bis einschliesslich 2017 einsetzen zu können.

Die GTLM-Klasse wird gegenüber Daytona um den F488 GTE von SMP-Racing reduziert. Das macht aber immer noch 2 Corvette, 2 BMW-M6-GTLM, 2 Porsche 991-RSR, 2 Ferrari 488 GTB und die beiden Ford GT der Chip Ganassi-Mannschaft, die hofft ihre in Daytona noch offensichtlichen Kinderkrankheiten am Getrieb und an der Elektrik aussortiert zu haben. Allerdings fehlt in Sebring der noch in Daytona mit engagierte WEC-Pilot Stefan Mücke. 

In der GTD-Klasse fällt gegenüber dem Auftakt in Daytona das The Racers Group-Aston-Team, die zweite Riley-Viper sowie O´Gara Motorsports weg, dafür kommt die neue Lamborghini-Mannschaft von Dream Racing hinzu. Insgesamt 14 Volkswagen (6 Lamborghini, 4 Audi, 4 Porsche), 2 BMW, 2 Ferrari, eine Viper und ein Aston Martin sind hier am Start.

Die Track-Action der IMSA WeatherTech SportsCar Serie   in Sebring beginnt am kommenden Donnerstag mit den ersten freien Trainings, während die Rahmenserien schon am Mittwoch für Track-Action sorgen. Freitag beginnt um 15.30 Ortszeit das Qualifying. Der Rennstart ist für Samstag 10.40 Uhr Ortszeit eingeplant. GT-Eins wird mit einem eigenen Team vor Ort sein und zeitnah auf diesen Seiten einen eigenen Rennbericht veröffentlichen.