Saisonrückblick und -Vorschau mit GT4-Promoter Max Braams

Deutsche GT4 Teams HHEbenfalls im Rahmen des GT4 Sprint Cup in Hockenheim hatten wir die Möglichkeit zu einem kurzen Gespräch mit dem Promoter der GT4 European Series, Max Braams. Der Niederländer zeigte sich mit der eben zu Ende gegangenen Saison seiner Serie mehr als zufrieden. Insgesamt hätten über 130 Fahrer in 65 verschiedenen GT4-Fahrzeugen an zumindest einem Rennen der Serie teilgenommen; darunter auch 17 Mannschaften aus Deutschland. Insgesamt seien die Starterzahlen nie unter die von Braams als ideal bezeichnete Marke von 40 Fahrzeugen gefallen. Im Gegenteil – man habe sogar vereinzelt Nennungen ablehnen müssen.

Auch für das nächste Jahr erwartet Braams volle Starterfelder und gibt sich auch mit Blick auf die neue ADAC GT4 Serie unbesorgt. Hier sei eher zu erwarten, dass einige Teams beide Serien bestreiten würden, statt sich auf nur eine zu konzentrieren. Zum Zeitpunkt unseres Gespräches gab es noch eine Termin-Überschneidung in den Rennkalendern der beiden Serien, Braams war aber zuversichtlich, dass sich diese noch auflösen lasse. (Durch die heute verkündete Änderung des Blancpain-GT-Kalenders finden sich nun tatsächlich keine Termin-Kollisionen mehr. - Anm. d. Red.)

MaxBraamsEine Neuerung im Kalender der GT4 sei im Jahr 2019 das außer Wertung laufende Fünf-Stunden-Rennen in Spa-Francorchamps. Hier handele es sich um den ersten Schritt beim Aufbau einer GT4-Langstreckenplattform. Man habe sich entgegen zunächst anderslautender Planungen dafür entschieden, im kommenden Jahr nur ein Langstreckenrennen zu organisieren und dieses nicht in die Wertung der regulären Saison aufzunehmen, da man die Teams nicht mit zu schnellen Veränderungen überfordern wollte. Trotz des Status‘ des Rennens außerhalb der Meisterschaft zeigte sich Braams optimistisch, ein ordentliches Starterfeld versammeln zu können und setzt dabei auf die Anziehungskraft der Ardennen-Achterbahn. „Fünf Stunden von Spa, das hört sich für mich ziemlich gut an,“ sagte der Serienorganisator. Zu dem Rennen seien alle Mannschaften mit GT4-Fahrzeugen eingeladen.