GT-Masters verspricht weiter Live-Bilder

Einen Tag vor dem Beginn der Motorshow in Essen, wo sich das ADAC GT-Masters in Halle 12 offiziell präsentieren wird, hat der deutsche Automobilclub weitere Einzelheiten zur Saison 2013 bekannt gegeben. Grundlage für die Fahrzeugeinstufung ist auch 2013 die vom Automobilverband FIA ermittelte GT3-Basiseinstufung. Diese wird vom DMSB durch ein eigens angepasstes neues Rechenmodell, in dem Masters-spezifische Parameter wie die Yokohama-Reifen eingearbeitet sind, modifiziert.

Geändert werden in der kommenden Saison die Fahrereinstufungen und Handicapgewichte. Statt nach den vier FIA-Kategorien "Platin", "Gold", "Silber" und "Bronze" die Fahrer einzustufen, fasst der ADAC die Platin- und Gold-Piloten unter der Bezeichnung "Professionals" zusammen, die neben den "Semi-Professionals" (entspricht FIA-Silber) und "Gentlemen" (entspricht FIA-Bronze) das fahrerspezifische Handicap-Gewicht der Wagen bestimmen werden. Zwei "Professionals" auf einem Auto erhalten 40kg Handicapgewicht (bisher 60kg). Eine Abstufung der Handicapgewichte sorgt bei Fahrern der Klassen "Semi-Professionals" und "Gentlemen" aber weiterhin für einen Gewichtsvorteil von bis zu 40kg.

Alle Fahrer der Fahrerkategorie "Bronze" treten zukünftig in der „Gentleman-Wertung“ gegeneinander an, welche die bisherige Amateur-Wertung ersetzt und mit insgesamt 75.000 Euro Preisgeld dotiert ist. Teilen sich zwei Bronze-Fahrer ein Fahrzeug, multiplizieren sich deren Punkte um den Faktor 1,5. Auf dem Siegerpodest der Gentleman-Wertung wird 2013 neben dem Gentlemen-Fahrer auch sein höher eingestufter Teamkollege geehrt.

Alle Rennen sollen nach Info des ADAC auch 2013 wieder live im TV zu sehen sein, Details dazu werden in Kürze bekannt gegeben.

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