Mercedes und Audi siegen am Ring

Mit Siegen für Mercedes und Audi ist die ADAC GT-Masters-Runde am Nürburgring (der Link führt zum wie immer ausführlichen Rennbericht auf unseren Seiten) zu Ende gegangen.

Im ersten Lauf setzte sich das Mann-Filter-HTP-Duo Indy Dontje und Maximilian Buhk gegen die Konkurrenz durch. Als Zweite kamen ursprünglich das BWT Mücke Motorsport Audi R8 LMS GT3-Duo Ricardo feller und Christopher Haase über die Ziellinie. Jedoch wurde dem Audi-Duo Am Abend nach dem Rennen eine 30s Ersatzstrafe wegen Frühstarts aufgebrummt, weswegen man auf Platz 15 zurückrutschte. Dadurch rückte das Grasser Racing Team Lamborghini Huracán GT3-Duo Mirko Bortolotti und Andrea Caldarelli auf den zweiten Platz vor. Auf Rang 3 rückte das zweite HTP-Motorsport-Mercedes AMG GT3 Duo Maximilian Götz und Markus Pommer auf das Treppchen nach.

Der Rennsonntag brachte dann den Premierensieg des tschechischen ISR Racing-Teams. Während Fillip Salaquarda am Samstag noch als Opfer einer Karambolage in der ersten Kurve aufgeben musste, stellte Frank Stippler den Audi R8 LMS GT3 der tschechischen Mannschaft auf die Pole. Von der Spitze aus kontrollierte die Mannschaft das Renngeschehen nach Belieben und holte sich verdient den Premierensieg. Hinter dem Audi setzte sich der Mann-Filter-HTP-Motorsport Mercedes AMG GT3 von Maximilian Götz und Markus Pommer gegen den kfz-Teile 24-Audi der Mücke Mannschaft von Markus Winkelhock und Mike-David Ortmann durch.

Da das vor dem Lauf führende Callaway Competition Corvette-Duo Daniel Keilwitz und Marvin Kirchhöfer aufgrund von Ausfällen in beiden Läufen 2 Nuller kassierte schob sich das fahrerfeld durch die beiden runde in der Punktetabelle wieder zusammen. Die beiden Corvette-pIloten führen zwar noch in der Wertung, haben aber nur einen Punkt Vorsprung vor Götz/Pommer im Mercedes. Das nächste Meeting in Zandvoort dürfte daher den spannenden Titelkampf weiter fortsetzen. Im ersten Lauf lagen im Qualifying 31 Piloten innerhalb einer Sekunde. Mit der Leistungsdichte scheint eine vorzeitige Titelentscheidung unwahrscheinlich.