Pressefrühstück mit Hermann Tomczyk – Teil 1

SchonTomczyk Hockenheim fast traditionell fand am Sonntagmorgen in der ADAC Hospitality im Fahrerlager des Hockenheimrings, Voss Hockenheimein Pressefrühstück mit ADAC Sportpräsident Hermann Tomczyk (links) und ADAC Motorsportchef Thomas Voss (rechts) statt.

Die Runde bestand diesmal aus rund einem Dutzend Journalisten, einschließlich Dirc Seemann, Chefredakteur von SPORT1 sowie Sarah Winkhaus und Patrick Simon.

Die Themen waren, wie bereits beim letzten Event dieser Art im April in Oschersleben, der Stand der Serie sowie die Perspektiven für die Zukunft der GT3 im Allgemeinen und des GT Masters im Besonderen.

Der ADAC hat laut Tomczyk auch in Zukunft vor, bei der Performance-BoP zu bleiben und beim DMSB keine streckenspezifische BoP zu beauftragen. Er glaubt, dass dies, wie die Meisterschaft ja bis zum Finale hier in Hockenheim gezeigt habe, ganz gut funktioniere und für spannende Rennen sorge. Er konstatierte darüber hinaus eine konstante Teilnehmerzahl sowie eine hohe Leistungsdichte.

DasWinkhaus Simon Hockenheim ADAC GT Masters ist jetzt im dritten Jahr mit allen Rennen live bei SPORT1 zu sehen. Auf die Frage, wie es im Hinblick darauf weitergehen solle, sagte Tomczyk: „Wir haben gerade eine Vereinbarung mit unserem Partner SPORT1 bis einschließlich 2020 unterzeichnet und werden auch weiterhin, mit einem erweiterten Angebot, dort live zu sehen sein. Aus meiner Sicht, nach mehr als 40 Jahren Motorsport, muss ich sagen, dass es kaum einen besseren Partner geben könnte, der so flexibel bei Safety Car-Phasen ist, Siegerehrungen überträgt und so weiter. Da muss man einmal ein großes Kompliment machen.“
Dirc Seemann von SPORT1 ergänzte, dass sich das Zuschauerinteresse besonders bei den Sonntagsrennen verdoppelt habe.

Flo PirelliIn der Reifenfrage gab Tomczyk ebenfalls eine Fortführung der Zusammenarbeit mit Pirelli (GT-Eins berichtete) bekannt, die erst am Vorabend zustande gekommen war. Er sagte, die Entscheidung sei nicht alleine aufgrund der Zufriedenheit des ADAC als Veranstalter des GT Masters, sondern aus seiner Sicht, auch im Sinne der Teams gefallen. Pirelli Reifen würden ebenfalls in vielen anderen GT-Serien weltweit, unter anderem in der Blancpain Serie, verwendet. Er wisse, dass die Reifen den geforderten Peak und einen entsprechenden Drop off bieten würden und ihm keine Klagen seitens der Teams bekannt seien.

Im zweiten Teil unserer Berichterstattung, die am Mittwoch erscheint, äußern sich Hermann Tomczyk und Thomas Voss zum Kalender 2018 sowie zu den Themen GT4, GT3, DTM und Porsche Carrera Cup.