BMW M6 GT3 Rollout

BMW bmwm6gt3rollout.jpghat den ersten Test mit dem M6 GT3 für 2016 absolviert Das Fahrzeug löst im kommenden Jahr den seit 2010 eingesetzten BMW Z4 GT3 ab. Auf dem Gelände des BMW Werks Dingolfing fuhr Jörg Müller den ersten Test mit dem BMW M6 GT3, der ab 2016 in nationalen und internationalen Serien wie dem ADAC GT-Masters an den Start gehen soll. Jörg Müller sagte anschließend: „Ein Roll-out ist natürlich nur ein erster Funktionstest, doch es ist insgesamt alles sehr gut und problemlos gelaufen. Der Motor hat mich wirklich beeindruckt. Er ist stark und hat ein gutes Drehmoment.“

„Das ist ein großer Moment für alle, die in den vergangenen Monaten intensiv und mit viel Leidenschaft an der Entwicklung des BMW M6 GT3 gearbeitet haben", sagte BMW Motorsport Direktor Jens Marquardt. "In dieses Fahrzeug fließen alle Erfahrungen ein, die wir in den vergangenen Jahren im Langstrecken- und GT-Sport gesammelt haben. Wir liegen bei der Entwicklung sehr gut im Zeitplan und sind davon überzeugt, 2016 mit einem von Beginn an konkurrenzfähigen Paket auf die Rennstrecke gehen zu können.“

Die Entwicklung des BMW M6 GT3 verläuft bisher planmäßig. Er wird von einem 4,4l-V8-Motor mit M TwinPower Turbotechnologie, der für den Renneinsatz modifiziert wurde, angetrieben, verfügt über eine Trockensumpfschmierung und leistet über 500 PS bei einem Fahrzeuggewicht von weniger als 1.300 Kilogramm. Weitere technische Merkmale des BMW M6 GT3 sind das Transaxle-Antriebskonzept und ein sequenzielles 6-Gang-Renngetriebe. Darüber hinaus wurde das Fahrzeug im BMW Windkanal aerodynamisch optimiert.

Der 6er von BMW hat bereits gute Rennreferenzen: in der Saison 2011 fuhr ein Alpina B6 GT3 im ADAC GT-Masters mit Dino Lunardi & Alexandros Margaritis zum Titel in der Fahrerwertung.