Nur eine GT3-Klasse im DMV-GTC

2018 Ehret Eilentropp Hockenheim DMVGTC Okt2017wird es im DMV-GTC und der DUNLOP 60 nur noch eine Klasse für GT3-Fahrzeuge geben. Damit wird die „offene“ Klasse 10 für GT3 aufgelöst. Bisher konnten sich Teams und Fahrer entscheiden, ob sie in der Klasse 8 oder 10 fahren. In der Klasse 8 gab es die Überprüfung mit der Balance of Performance durch den technischen Kommissar Rolf Dörr, wo Gewicht und Air Restriktor vorgegeben waren. In der Klasse 10 durfte man „offen“ fahren. Also ohne jegliche Überprüfung mit so viel Leistung wie man wollte. Zu Beginn waren es von 10 bis 15 Autos drei bis vier, die in der Klasse 10 starteten. Dann wurden es immer mehr. Beim Finale im Oktober in Hockenheim waren es schon mehr Starter in der offenen Klasse als in der Klasse 8.

„Wir haben gemeinsam mit den Teams entschieden, dass es mehr Sinn macht, wenn alle GT3 in einer Klasse starten“, so DMV GTC-Veranstalter Ralph Monschauer. „Das hat in den letzten Jahren auch Sinn gemacht. Da hatten wir Autos mit über 5.000 ccm aus verschiedenen Gruppen. Dann kamen allerdings immer mehr GT3-Autos zu uns. Bei einer internen Besprechung mit 25 Piloten beim Finale in Hockenheim war man dann fast einstimmig der Meinung, dass man dies ändern sollte. Nur eine Person hatte Einwände, die aber auch zerstreut wurden“

Auch von vielen anderen Teams, die in der Folgezeit gefragt wurden, kamen gute Rückmeldungen. So werden die Fans nicht mehr die Schwierigkeit haben, nicht zu wissen welche GT3 in welcher Klasse fahren. Die Abstände zwischen den GT3 werden geringer und auch die Abstände zu z.B. den Cup-Porsche, GT4 oder TCR werden nicht zu groß. Und es wird spannende Kämpfe untereinander geben, die sowohl die Zuschauer begeistern, als auch die Fahrer haben möchten.