Ferrari Doppelsieg bei den 24h von Barcelona

Die 24h von Barcelona (der Link führt zum mit dem ausführlichen Rennergebnis komplettierten Rennbericht auf unseren Seiten) sind mit einem Ferrari-Doppelsieg zu Ende gegangen. Die Scuderia Praha gewann den Marathon in der katalunischen Hauptstadt nach 653 absolvierten Runden mit Peter Kox, Matteo Malucelli, Jiri Pisarik und Jaromir Jirik. Damit gelang Ferrari nach dem Sieg bei den 12h von Mugello durch AF Corse zum zweiten Mal in dieser Saison ein Gesamtsieg bei einem Lauf der 24 Stunden-Serie. Den Ferrari-Doppelsieg macht die Kessel Racing Mannschaft mit dem französich-italienischen Quintett Jonathan Sicart, Nicola Cadei, Giacomo Piccini, Frederic Delpit und Dimitri Enjalbert komplett. Eine Kollision zu Rennbeginn hatte der schweizer Crew wohlmöglich die Chance auf den Gesamtsieg vereitelt. Die Vorjahressieger von Hofor Racing komplettieren mit Michael und Chantal Kroll, Roland Eggimann, Kenneth Heyer und Christian Frankenhout das Podium. Wie alle Mercedes SLS AMG GT3-Crews hatten auch die Vorjahressieger bei den obligatorischen Bremsbelagwechseln mit Problemen an den Bremsscheiben zu kämpfen.

Der in der Anfangsphase des Rennens zeitweise führenden Walkenhorst Motorsport Mannschaft verhagelte ein Unfall zu Rennmitte ein besseres Resultat. Die Leipert Motorsport Crew bekam am frühen Samstag-Abend Schaltungs- und Antriebsprobleme was den Wagen im Endeffekt aus den Kampf um die Top-10 Ränge warf. Car-Collection verlor nach ¾ der Renndistanz einen Wagen als ein Mini dem Team in einer Code 60 Phase ins Heck krachte. Die verbleibende #3 schaffte es immerhin noch auf Gesamtrang 4.

Den Doppelsieg in der SP3-Klasse fuhr die italienische Nova Race Mannschaft mit ihren Ginetta G50 GT4 ein. Die SP2-Klasse gewann das australischen MARC-Focus-Team, das schon in der Woche zuvor bei den 24h von Zolder angetreten war. Die Porsche Cup Klasse ging an die französische Equipe von Ruffier Racing.

Als nächste und letzte Runde der 24 Stunden-Serie stehen am 4.10 die 6.ten 12h von Ungarn auf dem Hungaroring bei Budapest an.

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