Die Porsche-Cup-Klasse in Dubai 2019

11 mrs porsche dubaiPorsche 991 – 9 991 Gen2 und 2 991 Gen.1 – starten bei den 24h von Dubai 2019 in der 991-Porsche-Cup-Klasse. Über die Hälfte davon – 6 Fahrzeuge – stammen dabei von 3 deutschen Teams. Aber auch Mannschaften aus Grossbritannnien, Frankreich, Russland und den Niederlanden sind mit von der Partie.

Das stärkste Kontingent bringt die Lohnder MRS GT-Racing-Mannschaft an den Start. Die Truppe von Teamchef Carsten Molitor setzt heuer nicht weniger als 4 Porsche 991 der zweiten Generation ein und stemmt damit den bislang umfangreichsten Dubai-Einsatz der Teamgeschichte. Auf dem Fahrzeug mit der #980 kommen mit Helmut Rödig, Christopher Zöchling, Yutaka Matsushima und Gosia Rdest 2 Österreicher zum Einsatz. Eine internationale Crew ist auf der #979 des Teams zu finden wo das Quartett Olivier Baharian (F), Thierry Blaise (F), Manuel Nicolaidis (CH) und Michael Markussen (DK) startet. Die anderen beiden Wagen sind mit je einem rein asiatischen Quintett (#989: Tamotsu Kondo (J), Ken Seto (J), Motoharu Sato (J), Xu Wei (RC), Naoki Yokomizo (J)) bzw einem laut Nennliste rein brasilianischen Quartett (#990: Werner Neugebauer, Daniel Schneider, Luca Seripieri, Ricardo Mauricio) besetzt.

Das MSG/HRT Motorsport-Team tritt mit einem Porsche für die Piloten Holger Harmsen (D), Anton Lyubchenkov (RUS), Stefan Aust (D) und Lucas Mauron (CH) an. Als dritte deutsche Mannschaft ist race:pro motorsport mit einem 991 für Bertram Hornung (D), John Shen (CAN), Benny Simonsen (DK) und Philippe Descombes (F) am Start. Das Hamburg Racing Team ist ferner noch mit einem Kunden-Porsche für 4 russische Piloten unter der russischen Nennung von Vintic & Shountic by HRT gemeldet.

2 weitere plr dubaiPorsche kommen von der französischen Mannschaft Porsche Loriant Racing, die jeweils mit einer rein französischen Besatzung bemannt sind. Der neunte Gen2-Porsche ist ein Wagen der niederländischen NKPP by Bas Koeten-Mannschaft, der mit einem rein niederländischen Quartett besetzt ist. Die beiden Gen1-Porsche kommen von zwei britischen Mannschaften: track-club und Duel Racing setzen je einen der älteren Porsche ein. Und haben dabei jeweils eine rein britische Mannschaft an Bord.

Angesichts von 24 gemeldeten GT3 bei dem Rennen wird es für die Porsche-Teams effektiv um die Ehre des besten Nicht-GT3 und einen Spitzenplatz in den Top-20 des Rennens gehen. Letztes Jahr wurde der auf P14 einlaufende Fach Auto Tech Porsche als bestes Team der Klasse auf P14 abgewunken. Zuvor werden die Porsche-Mannschaften ähnlich wie die GT3 je nach Einstufung ihrer Piloten in Pro- und Am-Teams unterteilt. Pro Teams müssen mit einem 10l kleinerem Tank (nur 90l) und 30kg zusätzlichem Handikapgewicht zurecht kommen.