Vorschau auf die 14. 24h von Dubai

Mit der 14.ten Ausgabe der 24h von Dubai steht der offizielle Beginn der Langstrecken- und Sportwagensaison 2019 schon unmitelbar nach dem Jahreswechsel vor unserer Tür. Ein Feld von 78 Teams ist derzeit auf der Nennliste der 24 Stunden-Serie 2019 verzeichnet.

Wie uns Organisator Gerrie Willems auf der Essen Motorshow erklärte lautet „Klasse statt Masse“ heuer das Motto des Rennens, das nach dem 24 Stunden Rennen am Nürburgring mittlerweile zum zweitgrössten Enduro des Formats 2mal rund um die Uhr avanciert ist. 78 Teams wären 11 weniger wie bei der letzten Ausgabe 2018. Damit treten zum ersten Mal seit 5 Jahren wieder unter 80 Mannschaften auf dem Kurs in Dubai an, was auf der anderen Seite die Verkehrsbedingten Zwischenfälle wieder deutlich reduzieren wird. Entsprechend weniger Zwischenfälle vorausgesetzt könnte damit ein erfolgreicher Anlauf auf die absolvierte Gesamtdistanz erfolgen, deren Rekord von 628 Runden aus dem Jahr 2012 immer noch Bestand hat.

Die eingeschriebenen Mannschaften treten in 10 Klassen an. Mit insgesamt insgesamt 24 GT3-Teams die in den beiden Klassen A6-Pro und A6 Am starten bildet die schnellste (und teuerste) Kategorie wieder einmal das Top-Feld. Die Aufteilung ist noch nicht vollendet da einige der Mannschaften ihre Lineups noch nicht komplett haben (Derzeit: 11 Pro und 11 Am-Teams). Insgesamt starten 8 Audi R8 LMS GT3 - alle in 2019´er Ausführung), 6 Mercedes AMG GT3, 3 Porsche 991 GT3 R, erstmals 2 Nissan GT-R Nismo GT3, sowie je ein Lamborghini Huracán GT3 , Ferrari F488 GT3 und einer Corvette in der Top-Klasse.

Neben den 24 GT3 starten 14 GT4, 13 TCR, 12 Cup-Porsche in der Klasse 991, 5 SPX, je 3 SP3 und A3, und je 2 Wagen in den Klassen CUP1 und SP2. Für die neu geschaffene CUP2-Klasse für Cayman-Cup-Fahrzeuge hat sich nur ein Starter gefunden, weshalb das Team in die SP3 mit integriert wurde. Ebenso bleiben die Klassen A2, TCP und die neu geschaffenen Kategorien TCR-L und GT Retro unbesetzt.

Mit 17 Porsche, 16 Audi, 13 BMW und 10 Mercedes, kommt das Gros des Feldes aus deutscher Produktion, wobei Porsche erneut seit 7 Jahren das grösste Kontingent stellt. Mit Lamborghini (3 Wagen), Lotus, KTM, Cupra, Ginetta, VW, Nissan und Vortex (je 2), sowie Ferrari, Seat, MARC , Honda und Corvette sind 17 Hersteller in diesem Jahr in Dubai engagiert.Dies sind genau so viele wie im Vorjahr. Nicht mehr dabei sind die noch 2018 engagierten Hersteller Peugeot, Renault, McLaren und Lamera, während Lotus, Vortex, Nissan und die von Seat abgespaltene Performance-Marke Cupra hinzukommen.

Teams aus 16 Nationen (2018: 22) treten beim längsten Enduro am persischen Golf an. 23 deutsche Crews bilden das stärkste nationale Kontingent, gefolgt von 11 britischen, 9 französischen, je 6 belgischen und niederländischen, sowie 5 aus Hong Kong stammenden Mannschaften. Weitere Teams kommen aus der Schweiz (4), Italien und den Emiraten (3), den USA (2) sowie Russland, Österreich, Tschechien Ungarn, Finland und Luxemburg (je 1).

Das Rennen startet am Freitag dem 11.1 um 15 Uhr Ortszeit, was 12 Uhr unserer Zeit entsprechen dürfte. Die Trackaction beginnt traditionell mit den freien Trainings und dem Qualifying am Donnerstag. Weitergehende Klassenübersichten und der Rennbericht erscheinen in den kommenden Tagen auf diesen Seiten.