Vorschau auf die 13.ten 24h von Dubai

Während die Creventic Organisation schon einmal mit dem Warmup ihrer 2018ér Saison mit dem 3*3h von Dubai der 24 Stunden Prototypen Serie anfängt, blicken wir schon mal auf den Auftakt der 24h-GT und Tourenwagenserie der eine Woche an gleicher Stelle beginnt. Die 13.ten 24h von Dubai sind nicht nur Beginn und offizielles Saisonhighlight der Langstreckensaision der niederländischen Veranstantaltungsgruppe. Das Rennen im arabischen Raum hat sich nämlich mittlerweile zum weltweit zweitgrössten Touren- und Sportwagenevent nach dem 24 Stunden Rennen am Nürburgring entwickelt. Und auch in diesem Jahr wird wieder ein sehr starkes deutschsprachiges, Team-, Fahrer- und Hersteller-Kontingent erwartet.

Mit 94 Teams auf der Starterliste (Vorjahr: 100 – ins Rennen starteten 92 Mannschaften) geht ein ungebrochen starkes Feld nächste Woche in das Rennwochenende. Gemeldet sind die Teilnehmer in 11 Klassen (Vorjahr: 10). 8 der Klassen sind dabei Sportwagenkategorien (A6-Pro, A6-Am, 991-Pro, 991Am, GT4, SP2 SPX, SP3) mit insgesamt 72 Teilnehmern. Hinzu kommen 22 Wagen in den reinen Tourenwagen-Kategorien TCR, A2 und CUP1. Die am stärksten besetzte Klasse ist in diesem Jahr die A6/GT3-Klasse in der in diesem Jahr 26 Teilnehmer (Vorjahr 25) antreten – 11 in der Pro-Subklasse (höheres Gewicht und kleinerer Tank) und 15 in der A6-Am . Letztes Jahr war die SP3/GT4-Klasse noch mit 20 Wagen die stärkste Kategorie. Diese ist in diesem Jahr in die reinen SRO-GT4 (12) und die SP3-Creventic-Klasse (10) aufgespalten worden. Zudem starten 12 Porsche (3Pro, 9 Am), 3 SP2 und 9 SPX in den sportwagenaffinen Klassen.

17 verschiedene Hersteller (Vorjahr: 18) sind im Feld des arabischen Sportwagenklassikers vertreten. Mit 22 Teilnehmern stellt Porsche erneut das grösste Einzelkontingent,  das aber im Vergleich zum Vorjahr um 8 Autos schrumpft. Die Ehre des zweitgrössten Kontingentes teilen sich in diesem Jahr mit jeweils 13 Wagen Audi (dank der zusätzlichen TCR) und Mercedes (dank der neuen GT4) vor BMW mit 11 Autos (zuletzt stellten die Münchner 2013 das grösste Kontingent), 7 Lamborghinis, je 5 Ginettas und Seats, 4 Renaults, je 3 Peugeots und Lameras, 2 KTM und je einen VW, McLaren, MARC, Honda, Ford und eine Corvette. Für die fanzösischen Markenpokal-Shiluetten von Lamera ist es die Premiere in Dubai. Nicht mehr dabei sind die im Vorjahr noch vertretenen Hersteller GC, Lotus , Dodge, Brokernet und Nissan.

Mit Teams aus 21 Nationen stellt das Golf-Enduro einen neuen Rekord auf. Deutschland stellt traditionsgemäss das grösste Kontingent der Teams: 34 Mannschaften – 4 mehr als im Vorjahr – sind heuer am Start. Es folgen 12 Teams aus Grossbritannien, 7 aus Frankreich, je 6 aus Belgien, den Niederlanden und den Vereinigten Emiraten, 5 aus der Schweiz, 3 aus Dänemark und je 2 aus Japan und Österreich. Je eine Mannschaft kommen aus Luxemburg, Russland, Libanon, Italien, Hong Kong, Australien, Schweden, Finnland, Saudi Arabien, Singapur und der Ukraine.

Das Rennen startet am kommenden Freitag um 14 Uhr Ortszeit, was 11 Uhr unserer Zeit entsprechen dürfte. Die Trackaction beginnt in diesem Jahr mit den freien Trainings und dem Qualifying am Donnerstag. Weitergehende Klassenübersichten und der Rennbericht erscheinen in den kommenden Tagen auf diesen Seiten.