Carrera Cup wechselt ins ADAC-Paket

Derpcc5a Porsche Carrera Cup Deutschland wechselt das Serienpaket: der bedeutenste deutsche Markenpokal wird 2018 im Rahmen der ADAC-Raceweekends im ADAC GT-Masters-Paket starten. Nach vielen Jahren im DTM-Paket wechselt der deutsche Markenpokal nun die Serie und wird an 6 Rennwochenenden im ADAC-Paket antreten und jeweils 2 Läufe austragen. Mit Ausnahme der Veranstaltung in Most startet die deutsche Porscheserie in ihrer 28.ten Saison somit bei allen GT-Masters-Veranstaltungen. 2 zusätzliche Rennmeetings will man 2018 noch ausserhalb des GT-Masters-Pakets fixieren. 8 Meetings mit je 2 Rennen sollen am Ende wieder einen Kalender mit 16 Rennen ergeben.

Ausschlaggebend für den Wechsel war für die Carrera Cup-Organisatoren ein Umgestaltung der Renntage: während man im DTM-Paket in den letzten Jahren an den Rand der Veranstaltung gedrängt wurde und die Rennen zum Teil schon vor 9 Uhr angesetzt wurden, bekommt die deutsche Rennserie als neu hinzugekommener Premiumpartner im ADAC-Paket nun feste Startzeiten: Die Läufe am Samstag werden TV-freundlich jeweils unmittelbar nach dem ersten Rennen des ADAC GT-Masters gestartet, die Sonntagsläufe haben vor dem zweiten GT Masters Rennen ihren Platz im Zeitplan.

Ganz pcc4anebenbei sinken auch die Startgebüren signifikant beim neuen Veranstalter was Porsche direkt auf die Kunden umlegt. Ab 2018 werden die teilnehmenden Teams und Fahrer im Porsche Carrera Cup Deutschland um insgesamt 550.000 Euro Preisgelder kämpfen – das entspricht einer Steigerung von 10% im Vergleich zum Vorjahr. Zusätzlich werden ab nächstem Jahr statt nur eines Porsche-Juniors nun alle fest eingeschriebenen Fahrer unterstützt, die 23 Jahre oder jünger sind. Die Förderung läuft über maximal 2 Jahre und beinhaltet neben Fitnesstests mit individualisierten Trainingsplänen auch Mental- und Medientrainings. Hinzu kommt ein kostenfreier Reifensatz pro Rennwochenende.

Bereits in den vergangenen Jahren startete der Porsche Carrera Cup Deutschland im ADAC-Raceweekend Paket, so in der letzten Saison bei den Masters-Runden am Redbull-Ring und am Sachsenring. Mit der neuen Kooperation ergibt sich nebenbei auch die Chance für einen intensivierten Austausch der Teams beider Serien. Eine verstärkte Porsche-Präsenz im GT-Masters durch Zweitprogramme der Carrera-Cup-Teams oder Porsche-Cup-Einsätze der GT3-Teams aus dem Masters-Umfeld könnte die Felder beider Serien stärken. Schliesslich sich schon einige deutsche GT-Mannschaften in beiden Serien engagiert.