Ärger um BoP-Einstufung der Nissan GTR

swissracing_adDie Enttäuschung über die Balance of Performance-Einstufung der Nissan GTR war Swiss Racing Teamchef Othmar Welti nach dem Auftakt der FIA-GT1 Weltmeisterschaft in Abu Dhabi (hier geht’s zum Rennbericht) deutlich anzumerken. „Wir hatten keine Möglichkeit, uns zu verteidigen - das BoP hat eine deutliche Fehlentscheidung erbracht. Lediglich unsere GTR haben im Vorfeld 30 kg Zusatzgewicht bekommen. Dadurch wurden uns Top-Resultate unmöglich gemacht. Der Nissan war im Vorfeld zum GT1-Referenzfahrzeug deklariert worden. Statt dessen fuhren alle unsere Fahrzeuge der Konkurrenz hinterher – das kann nicht im Sinne des Erfinders sein.“

Gestützt wird die Einschätzung von Welti durch das Qualifying-Rennen in dem die vier Nissan GTR des Swiss Racing Teams und Sumo Power sich im Pulk herzhafte Positionskämpfe im Mittelfeld lieferten. Die japanischen Wagen sind dabei mit Piloten wie Karl Wendlinger, Henri Moser, Seiji Ara, Michael Krumm, Jamie-Campbell Walter oder Peter Dumbreck exzellent besetzt. Doch selbst dieses geballte Pilotentalent war nicht in der Lage die Wagen in die Top-8 zu fahren. P9 von Moser / Wendlinger im Qualifying Rennen war das Highlight aus Sicht der Einsatzteams der Nippon-Boliden.

Welti hofft daher für das nächste Rennen in zwei Wochen in Silverstone darauf, das die FIA ihre Einstufung überdenkt. „Das technische Paket des Wagens ist tadellos. Ich denke daher, dass es vor dem Lauf in England eine neue Entscheidung geben wird.“

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