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PTG übernimmt Panoz-Einsatz in ALMS

Tom Millners PTG-Team und die Multimatic-Mannschaft werden 2007 in Zusammenarbeit das Semi-Werks-Panoz-Team in der ALMS bilden - das wurde gestern offiziell bekannt gegeben. Dabei übernimmt PTG die Führungsrolle, während das bisherige Einsatzteam Multimatic (Bild aus der abgelaufenen Saison) im Hintergrund als Entwicklungspartner arbeitet. Die beiden PTG-Piloten Joey Hand und Bill Auberleen stehen schon als Fahrer für den ersten der Wagen fest. An der Besetzung des zweiten Wagens wird noch gearbeitet. Als Reifenpartner wird PTG wie gewohnt Yokohama zur Seite stehen, was für die Esperante GT2-LM bedeutet, dass erstmals mit dem japanischen Reifenpartner zusammengearbeitet wird.

Multimatic hatte 2006 erstmalig den Semi-Werkseinsatz für Panoz übernommen, dabei aber nie die Zuverlässigkeit und Ergebnisse an den Tag legen können, die der europäische Arm des Panoz-Vertriebs LNT erreichen konnte (Klassen-Siege in Sebring, Le Mans und den LMS-Läufen in Donington und Jarama) . PTG dagegen war nach dem vorübergehenden Rückzug von BMW Ende dieser Saison auf der Suche nach einer weiteren Betätigungsmöglichkeit in der ALMS. Damit sichert sich Don Panoz den Verbleib eines weiteren Top-Teams in der Serie und eine gesteigerte Entwicklungstätigkeit für seine eigenen Boliden.

PTG hat in der vergangenen Saison drei Podiumspositionen mit den BMW-Chassis erreichen können und die GT2-Meisterschaft an 6. Position beendet. Man wurde 1999 mit BMW erstes Meisterteam in der ALMS-GT2-Klasse und hat aus dieser Zeit noch fünf Klassensiege in den Statistiken der Serie gut stehen. In den vergangenen 11 Jahren hat man mit 53 Klassensiegen in diversen Meisterschaften 14 Titel erringen können.

68 Wagen bei den Grand Am-Tests

Daytona-TestHeute beginnen in Daytona die offiziellen Testtage für das in 23 Tagen stattfindende 24h-Rennen von Daytona. 68 Wagen - 40 GT-Fahrzeuge und 28 Daytona Prototypes -  sind für die Testtage gemeldet. Die Details der Nennliste können von der offiziellen Website der Grand Am entnommen werden – wegen des Umfangs hier nur ein Blick auf das deutschsprachige Fahrerkontingent:

Bei den DP sind Uwe Alzen und Robert Renauer auf dem VICI Racing-Porsche Fabcar gemeldet. Jörg Bergmeister wird zusammen mit Patrick Long und Romain Dumas seine Grand Am-Titelverteidigung auf dem Alex Job-Porsche Crawford angehen. Sascha Maassen ist auf dem Porsche Crawford des Cheever Racing Teams genannt. Timo Bernhardt fährt auf einem Porsche Riley des TruSpeed Motorsport Teams.

Bei den GT sind ebenfalls zahlreiche deutschsprachige Fahrer unterwegs. Einer der vier gemeldeten Farnbacher-Loles-Porsche wird mit Pierre Ehret, Dirk Werner und Jörg Hardt unterwegs sein. Tafel Racing, die just ihre zwei für die ALMS gedachten Porsche geliefert bekommen haben, werden Dominik Farnbacher, Wolf Henzler, Dieter Quester, Phillip Peter und Lars-Eric Nielsen mit an Bord der drei Porsche GT3 Cup des Teams haben. Auf einem der 5 Racers Group-Porsche wird Ralf Kelleners antreten. Zwei Corvette-Piloten kommen aus der Schweiz: Robert Dubler und Hans Hauser werden die WTF-Engineering Corvette steuern und auf dem Doncaster Racing-Porsche geht Cup-Pilot Lance Arnold mit an den Start.  

Insgesamt acht Trainingssessions werden bis zum Samstag auf der in diesem Jahr leicht umgebauten Strecke - der Ausgang aus dem Infield führt nun nicht mehr direkt in die Steilkurve sondern auf die Gegengerade - abgehalten werden. Danach dürfte ein erster Ausblick auf den 24h-Klassiker in Florida erlaubt sein.

Loeb wieder bei Pescarolo?

Gemäß einer Meldung des italienischen Autosprint-Magazins wird Rally-Weltmeister Sebastian Loeb auch 2007 wieder zum Fahrerkader von Pescarolo Sport gehören. Loeb hat anscheinend so viel Blut bezüglich des Langstreckenklassikers geleckt, daß er Gerüchten zu Folge sogar notfalls auf die Gage verzichten will, mit Rücksicht auf die finanzielle Situation, in der der Rennstall des Audi-Herausforderers und 2-fachen LMS-Siegers Pescarolo nach dem Rückzug einiger Hauptsponsoren nun steckt.

Sollte das stimmen, dürfte Loeb derzeit nicht als Kandidat für den Fahrerkader von Peugeot in Frage kommen. Dieser wird am 10.01. offiziell bekannt gegeben werden. Angeblich sollen Creation Autosportif-Pilot Nic Minassian und Rallye-Pilot Stefane Sarrazin schon neben Sebastain Bourdais beim französischen Hersteller angedockt haben. Derzeit wird in verschiedenen Quellen gerüchteweise auch von einem deutschen Piloten und aktuellen Le Mans-Sieger als Peugeot-Lenker gesprochen, wobei noch nicht klar ist, ob damit Frank Biela oder Marco Werner gemeint sein könnten. Wir werden wohl noch eine Woche warten müssen ...

ein weiterer Panoz für die ALMS

Panoz EsperanteDie Gerüchte um einen 3. Panoz in der ALMS konkretisieren sich. Wie DailySportscar  meldet hat das Team Robertson Racing konkrete Pläne für die 3 Rennen in Sebring, Detroit und das PLM 2007 einen Panoz Esperante GT-LM an den Start zu bringen. Hinter dem Team steht ein Privatier-Ehepaar: David & Andrea Robertson, die bei den Rennen zusätzlich von Arie Luyendyk Jr. unterstützt werden sollen. Auf technischer Seite wird das Team von der ALMS-erfahrenen Truppe von Dick Barbour betreut. David Robertson hat schon im Panoz Cup erste Erfahrungen mit den Esperante gesammelt. Seine Frau kommt aus der Dragster-Szene. Für 2007 ist ein Schnupperjahr für das neue Team vorgesehen. 2008 soll dann eine gesamte ALMS-Saison für das Team folgen.

Erste Porsche 997 RSR ausgeliefert

Diesen Donnerstag hat Flying Lizard Motorsports als erstes Kundenteam seine beiden neuen Porsche 997 RSR zugestellt bekommen. Flying Lizard Motorsports wird damit die kommende ALMS-Saison in Angriff nehmen. Mit dem neuen 997 möchte Porsche den Kampf in der kleinen GT-Klasse mit den Ferrari 430 und dem Panoz Esperante aufnehmen. Seinen ersten Renneinsatz hatte der 997 RSR bei den diesjährigen 24 Stunden von Spa absolviert. Neben Flying Lizard Motorsports werden die Teams Tafel Racing (mit zwei Fahrzeugen) sowie Rahal Letterman Racing (ein Fahrzeug) die ALMS bestreiten. In Europa wird man das neue Baby aus Zuffenhausen in der Le Mans Series, bei den 24 Stunden von Le Mans sowie bei vielen anderen Rennveranstaltung bewundern können. (Foto: Porsche AG)

Mosler MT900 - doch noch eine FIA-GT-Zukunft?

mt900rgt3.jpgWie wird es in den kommenden Monaten mit Mosler weitergehen? Über die Feiertage sind alle bisher Beteiligten dabei, den Schock der von der FIA abgelehnten GT3-Homologation zu verdauen. Martin Short hat immerhin zu beklagen, dass etwa ein Dutzend Kaufoptionen über den Wagen nach der Entscheidung aus Paris geplatzt sind. Bei 200T€ per Wagen kein Pappenstiel für seine Geschäfte. „Der Großteil der Kunden kam dabei aus Deutschland. Hier hätten wir 9 Wagen verkaufen können – ohne Zweifel der größte Markt für uns. Die Deutschen Teams scheinen Qualität und ein gutes Geschäft auf Anhieb zu erkennen. Mein Eindruck war, daß die meisten auch mal etwas anderes als einen Porsche bewegen wollten. Das wäre auch für mich gut gewesen, da Deutsch die einzige Zweitsprache ist, die ich eventuell noch verstehen kann.“

Beim Zakspeed-Racing-Team hat man einen der Wagen (das auf dem Bild gezeigte Essener Showcar) trotzdem behalten, um es als Schulungsfahrzeug für die Zak-Rennfahrerschule zu verwenden. Gerüchten zu Folge prüft man derzeit Überlegungen, um aus dem Mosler eine GT1-Version zu entwickeln. Martin Short bestätigte: „Ja, wir prüfen das auch gerade. Aber es würde eine Menge Aufwand und zu investierendes Geld bedeuten, um das wirklich in die Tat umzusetzen. Vom Konzept her ist der MT900 ein GT2-Wagen.“

International GT-Open – geänderter Kalenderentwurf 2007

Int. GT-Open 2006 (www.gtsport.es)Nachdem der Veranstalter GT Organizacion zuletzt nur die Daten von sechs der sieben im kommenden Jahr vorgesehenen Events zur International GT-Open-Serie veröffentlicht hatte, wurden Änderungen im Kalenderentwurf längst erwartet: Wenig überraschend fiel die Runde in Oschersleben aus dem Programm, stattdessen kamen Brands Hatch und Istanbul hinzu. Die übrigen fünf Termine blieben vorerst unverändert.
21.04./22.04.     Vallelunga (I)
19.05./20.05.     Valencia (E)
14.07./15.07.     Magny-Cours (F)
28.07./29.07.     Istanbul (TK)
22.09./23.09.     Brands Hatch (GB)
06.10./07.10.     Monza (I)
10.11./11.11.     Montmelo (E)

6. LMS-Rennen 2007 in Brasilien?

Gemäß einer aktuellen Meldung von Endurance-info.com ist die Vertragsunterzeichnung für ein sechstes LMS-Rennen 2007 nur noch eine Formsache. Demnach soll der Saisonabschluß im kommenden Jahr in Sao Paulo stattfinden. Die Mil Milhas Brasil, das traditionelle Rennen in Sao Paulo über 1000Meilen, also 1604km, sollen am 10. November 2007 den Abschluss der Serie markieren. Neben dem LMS-Feld, das für diesen Event eine Stärke von minimal 35 Fahrzeugen garantieren soll, sollen auch die traditionellen einheimischen Teams mit ihrem Mix an Tourenwagen, GT und CN-Gefährten eine Startmöglichkeit bekommen. Weitere Details  über eventuelle Reisekostenzuschüsse sind zur Zeit noch Verhandlungssache.

In vergangenen Jahr hatten schon einige FIA-GT-Teams den Sprung über den großen Teich gewagt. In diesem Jahr sollten die Mil Milhas sogar eine feste Runde der FIA-GT-Meisterschaft werden, was aber die Mehrzahl der Teams aus Reisekostengründen ablehnte. Es bleibt zu hoffen, dass sich dieser Fakt für die LMS ausreichend klären lässt, damit nicht zu befürchten ist, dass zu viele Teams den Sprung über den Atlantik auslassen.

Pescarolo & Zulltec bestehen Crashtests

Sowohl das neue Pescarolo-LMP1-Chassis als auch das erste gebaute Chassis des LMP2-Zulltec haben gemäß Endurance-info.com in der Woche vor Weihnachten bei Dallara in Italien die obligatorischen FIA-Crashtests bestanden. Damit ist für die beiden neuen französischen Hersteller eine wichtige Hürde bei der Zulassung ihrer Wagen genommen worden. Pescarolo plant über den Winter sechs Monocoques zu backen, von denen dann zwei für die eigenen Chassis verwendet werden und vier an die Kundenteams von Rollcentre Racing, Kruse Motorsport, Lister und ein weiteres französisches Team abgegeben werden. Zulltec dagegen dürfte erst einmal das erste Fahrzeug für das Debüt in der LMS 2007 komplettieren, bevor man im Verlauf der Saison weitere Monocoques auflegt. Derzeit ist von Kundenteams für den neuen Hersteller noch nicht die Rede.

Autorlando 2007 wieder mit 2 Porsche

autoorlando.jpgDas Autorlando-Team plant für die nächste LMS-Saison den Einsatz von zwei aktuellen Porsche 997 RSR. Das amtierende Meisterteam der GT2-Kategorie, welches in der vergangenen Saison mit einem Sieg (in Spa-Francorchamps) und 3 zweiten Plätzen (Nürburgring, Istanbul und Donington Park) durch Marc Lieb und Joel Camanthias den Titel in der GT2-Klasse erwerben konnte, plant die gesamte LMS-Saison und auch  die 24 Stunden von Le Mans mit beiden Wagen zu bestreiten. An den Läufen zum International GT-Open will man ebenfalls mit beiden Fahrzeugen teilnehmen. Außerdem prüft man, ob auch Einsätze bei den 24h von Spa-Francorchamps und bei den 24h am Nürburgring realisiert werden können.

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