VdeV stärkt Amateurteams
Die VdeV-Serie hat das Reglement ihrer Prototypen-Langstreckenläufe in Bezug auf die zunehmende Teilnahme von Profipiloten überarbeitet. Diese werden in Zukunft von der Serienorganisation als „Elite“-Fahrer klassifiziert und dürfen nur 4 Saisonrennen als Startfahrer eines Laufs in ihrem Team beginnen. Ein Elitefahrer darf lediglich die Hälfte der Renndauer auf dem Auto zum Einsatz kommen. Bei der Qualifikation werden die Startpositionen von Teams mit Elite-Fahrern nach der Durchschnitts-Qualizeit aller Fahrer des Teams ermittelt. Zwar ist auch der Einsatz zweier Profis auf einem Auto erlaubt, jedoch bekommt das entsprechende Team dann eine Zeitstrafe, die sich aus der Rundenzeitendifferenz des besten Profis und des besten Amateurs im Rennens ermittelt.
Um den Verbrauchsvorteil einzelner Motoren auszugleichen, wird die Anzahl der Boxenstops auf einen pro Rennstunde festgelegt: bei einem 6h-Rennen sind somit in Zukunft 6 Boxenstops vorgeschrieben. Damit sollen die neuen V8-betriebenen Rennfahrzeuge in Zukunft mit den effizienteren CN-Autos auch um den Gesamtsieg mitfahren können.
In Zukunft werden neben dem Gesamtklassement 4 seperate Klassenwertungen bei den Prototypen-Langstreckenrennen ermittelt. CN1 für die CNs ab 2011, CN 2 für die CNs, die vor 2010 gebaut wurden, die CN-F/LMC V8 für grossvolumig motorisierte Prototypen wie dem Pescarolo 02 und eine Gentlemen-Wertung für reine Amateur-Fahrerpaarungen.