STT Oschersleben - Ford und Corvette siegen

Wir alzenolebenschulden euch noch einen Rückblick auf das zweite Meeting des Spezial Tourenwagen Trophy H&R Cups in Oschersleben.Wie schon beim Auftakt in Hockenheim teilten sich Jürgen Alzen (Ford GT) und Jürgen Bender (Chevrolet Corvette Z06.R GT3) die Gesamtsiege. Während Alzen souverän am Samstag siegte, setzte sich Bender am Sonntag ebenfalls mit einem Start- und Zielsieg durch. In der Division 2 feierte René Freisberg (Audi TT RS) einen Doppelsieg.

In der Magdeburger Börde überzeugte Jürgen Alzen (Ford GT) im ersten Rennen mit einem souveränen Start- und Zielsieg. Der Betzdorfer verteidigte gleich beim Start seine Pole und münzte diese in den zweiten Saisonerfolg um. „Wir hatten ein paar Kleinigkeiten vom Training zum Rennen geändert und uns für den härteren Dunlop entschieden. Der ging auch von Anfang bis zum Ende tadellos. Ich glaube es war jetzt die Reifen-Fahrwerkssache, die ausschlaggebend war. Wir haben auch auf andere Stabis von H&R gesetzt. Das funktionierte alles sehr gut, gerade in den engen Ecken.“, befand der Gesamtsieger.

Ulrichbenderoleben Becker (Porsche 997 GT3 R) überrumpelte mit einem Blitzstart die Konkurrenz und schnappte sich Rang zwei. Während Alzen an der Spitze einen Abstand herausfuhr, mühten sich dahinter Jürgen Bender (Chevrolet Corvette Z06.R GT3) und Michael Schulze (Nissan GT-R GT3) ab, um an Becker vorbeizukommen. Als erstes gelang dies Jürgen Bender, der sich ab der dritten Runde sogleich etwas absetzte. Schulze hatte wesentlich mehr Mühe konnte aber am Ende P3 erringen.

Im zweiten Rennen erwischte Jürgen Bender einen Bombenstart. Der Corvette-Pilot ließ Alzen und Schulze stehen. Die Dreiergruppe setzte sich sogleich vom restlichen Feld ab. In der siebten Runde ging es an die Überrundungen. Während Bender und Schulze durchkamen, blieb Alzen an einem zu Überrundenden hängen. Mit gebrochener Spurstange humpelte der Ford an die Box. Damit wurde der Dreikampf zu einem Duell. Schulze ließ anfangs nicht locker. Mit zunehmender Renndauer hatte Bender die Situation immer besser im Griff. Die Corvette schoss 2,775s vor dem Nissan über die Ziellinie. Ulrich Becker belegte im Porsche P3