Ab Morgen STT-Finale am Nürburgring

Am kommenden Wochenende findet auf dem Nürburgring das Finale der Spezial Tourenwagen Trophy statt. In der Eifel fallen die letzten Titelentscheidungen. Schon vor den beiden letzten Rennen steht fest, dass Christian Franck seinen Titel im STT H&R Cup verteidigen wird.

stt_sachs_start_lauf2b.jpgVor dem Finale kann Franck im Porsche 997 GT3 auf eine lupenreine Bilanz mit bisher zwölf Klassensiegen zurückblicken. Der 11.te Sieg auf dem Hockenheimring bedeutete für den Porsche-Piloten den vorzeitigen Titelgewinn. Beim Finale könnte es das erste Mal richtig eng werden, denn mit Christopher Gerhard (Porsche 991 GT3 Cup) kommt ein pfeilschneller Gaststarter. Der ehemalige STT Meister teilt sich das Cockpit an diesem Wochenende mit Vincent Schwarz. Um den zweiten Platz in der Klassenwertung kämpfen noch Christian Neubecker und Torsten Klimmer (Porsche 997 GT3 Cup). Neubecker darf sich sogar noch Hoffnungen auf den dritten Platz in der nationalen STT Wertung machen.

In der Klasse 1 hat Mercedes SLS AMG GT3-Pilot Mario Hirsch (Mercedes SLS AMG GT3) den Titel bereits in der Tasche. Für Hirsch geht es noch um die nationale STT Meisterschaft, sowie Rang zwei in der Division 1. Die Aufgabe dürfte angesichts der starken Konkurrenz nicht gerade einfach werden. Jürgen Bender in der Corvette schielt auf den nächsten Sieg, dazu kommt mit Bernd Haid ein weiterer Mercedes SLS AMG GT3. Engster Konkurrent um die nationale STT Meisterschaft ist Ulrich Becker (Porsche 997 GT3 RSR), der genau wie Hirsch den Klassentitel schon perfekt gemacht hat. Derzeit liegt der Marler in Front, doch auch der Porsche-Pilot hat beim Finale sehr schnelle Konkurrenz bekommen. Jürgen Alzen wird einen Ford GT an den Start bringen, während Klaus Abbelen mit einem Porsche 997 GT3 R antreten wird.

toyotamr2.jpgDie STT-Spezialklasse besteht aus dem zweimaligen Saisonsieger Sven Fisch (Koppehel) und Petra Wiese (V8 STAR). Wie schon in Hockenheim möchte Fisch auch in der Eifel wieder den Gesamtsieg mit dem schnellen Eigenbau holen.

Stark besetzt ist diesmal die Division 2, wo 18 Fahrzeuge am Start stehen werden. Hier ist zudem noch alles offen. Derzeit hat Gerhard Ludwig (Toyota MR2 Turbo) beste Chancen den Titel und die Wertung der Klasse 4 zu gewinnen. Zumindest der Titel in der STT Klassik ist dem Toyota-Piloten aber schon sicher. Einen Ausrutscher könnten jedoch Jürgen Gerspacher (Seat Leon Mk2) und das Team Daniel Haager/Dirk Ehlebracht nutzen. Hier wird sich aber erst kurzfristig entscheiden mit welchem Auto die beiden antreten. Womöglich geht das Team mit einem Honda Civic Type R in der Klasse 6 an den Start.

Los geht es mit dem freien Training am Freitag um 10.15 Uhr, während es ab 14.30 Uhr in die beiden 15minütigen Qualifyingsessions geht. Am Samstag wird um 9.25 Uhr das erste Rennen gestartet. Das letzte Rennen der Saison geht um 15.15 Uhr über die Bühne.