P9 Challenge Lausitzring

Auf dem Eurospeedway Lausitzring fand p9start_esw.jpgdie dritte Runde der P9 Challenge statt. In der Lausitz feierte Fritz K. Auf seinem Porsche 997 GT2 den Sieg in der Sprint- und der Endurancewertung. Das erste Rennen hatte Benjamin Hotz im ONROAK-Ligier für sich entschieden.

Das erste Rennen war eine klare Angelegenheit für Benjamin Hotz. Mit seinem 2-Liter Sportprototyp war der Eidgenosse in der Lausitz während des Qualifyings und des ersten Rennens eine Klasse für sich. Selbst Fritz K. im Über-Turbo konnte dem Sportwagenpiloten nicht folgen. Mit fast einer Minute Abstand auf den GT2 Porsche sah Hotz das schwarz-weiß karierte Tuch. Gesamtdritter wurde Michael Yenci, der bei seinem zweiten Einsatz im Audi R8 LMS von Seyffarth Motorsport zu überzeugen wusste.

Der zweite Durchgang sah diesmal einen überlegenen Sieg von Fritz K. vor Oliver Michael im Porsche 991 GT3 Cup. Mit der Fahrt auf das Treppchen krönte Michael eine starke Leistung. Schon im ersten Rennen hatte der 991er Pilot die Klasse 4 vor Stefan Oschmann und Markus Fischer (beide Porsche 991 GT3 Cup) für sich entschieden. Im zweiten Rennen gewann der Gesamtzweite mit über 39 Sekunden Abstand auf Vorjahreschamp Oschmann erneut souverän die Klasse 4. Dritter wurde nach einer fulminanten Aufholjagd Benjamin Hotz. Der Schweizer entschied damit zum zweiten Mal die Klasse 8 vor Teamkollege Walter Widmer im Ligier JS P3 LMP3 zu seinen Gunsten. Da Michael Yenci in den zusammengelegten Klasse 6a und 6b nicht mehr antrat, staubte Winfried Assmann im Porsche Cayman GT4 den Erfolg ab. Hinter Fritz K. holte Markus Alber (Porsche 997 GT3 Cup) zweimal Platz zwei in der Klasse 5. Bei den Klasse 1 und 2 Piloten gewann Thomas Geissler (Porsche 964 RSR) zweimal vor Karl Riavez und Andreas Sontheimer (beide Porsche 996 GT3).

Die P9 Endurance entschied Fritz K. von der Pole Position aus klar für sich. Nur einmal musste der GT2 Porsche während des Boxenstopps die Spitzenposition an Stefan Oschman, der die Endurance gemeinsam mit Teamchef Carsten Seifert fuhr, abgeben. Ansonsten gab es an dem Erfolg nichts zu rütteln. Beim Fallen des schwarz-weiß karierten Tuchs hatte der silberne GT2 knapp über 50s Vorsprung auf P2. Den zweiten Gesamtrang sicherte sich Markus Fischer, der kurz vor Schluss noch Michael Yenci abfing. Der Audi-Pilot musste zum zweiten Mal an die Box, womit sein Podestrang zunichte gemacht wurde. Am Ende hieß es für Yenci Platz vier hinter dem Team Oschmann/Seifert. Auf den weiteren Plätze lief gleich eine ganze KTM Flotte ins Ziel ein, während das Team Sontheimer/Geissler vor Riavez/Neuhofer (beide Porsche 996 GT3) die Klasse 2b gewann. In der Klasse 1 siegte das Team Ericson/Lange.

Der nächste Lauf wird erneut im Rahmen der eigenen Veranstaltung ausgetragen. Vom 5.-6. August findet auf dem Salzburgring das beliebte P9 Weekend statt.