Alpine stellt LMP1 vor
Das Alpine Endurance Team hat heute auf dem Motorland Aragon den Alpine A480 Gibson LMP1 für die kommende FIA Langstrecken Weltmeisterschafts-Saison vorgestellt. Der von einem 4,5l Gibson-V8-Motor befeuerte und mit einem X-Trac-Getriebe ausgestattete Wagen ist eines der von Oreca gefertigten und umbenannten Rebellion Racing R13-Chassis. Der amsonsten weitestgehend technisch unveränderte Wagen ist das einzige „Grandfathered“ (also Vorjahres-) LMP1-Chassis im Feld und wird in der Top-Klasse gegen die LMH-Hypercars von Toyota und Glickenhaus antreten.
Bei der Gelegenheit hat die Signatech-Einsatzmannschaft von Teamchef Philippe Sinault auch die Stammbesatzung vorgestellt. Die beiden Franzosen Nicolas Lapierre - von 2016-2018/19 bereits mit dem französischen Werksteam in der FIA Langstrecken Weltmeisterschaft unterwegs und dort an 2 LMP2-Titeln in den Saisons 2016 und 2018/19 beteiligt - und Matthieu Vaxiviere (bislang nur mit der französischen Mannschaft von TDS Racing in der WEC unterwegs) sowie der seit 3 Jahren für die Mannschaft fahrende Brasilianer André Negrao (ebenfalls LMP2-Titel 2018-19) teilen sich die Lenkradarbeit on der französischen Werksmannschaft, die nach 8 Jahren in der LMP2-Klasse nun erstmals in der Top-Kategorie der FIA Langstrecken Weltmeisterschaft an den Start geht.
Allgemein wird stark spekuliert ,das das Engagement mit dem auf dem Leistungsniveau der neuen, schwächeren LMH-Hypercars eingebremsten Vorjahresauto nur ein Testgalopp für ein LMDh-Engagement der zum Renault-Konzern gehörenden Marke in den kommenden Jahren sein könnte.