Le Mans ändert den Zeitplan

Das 24 Stunden Rennen von Le Mans wird in diesem Jahr mit einem gegenüber den Vorjahren deutlich veränderten Zeitplan in die geplante Veranstaltungswoche vom 13-20.9 gehen. So wird das Scruteneering, welches schon traditionell von Sonntag bis Montag öffentlich auf dem Place des Jacobines im Stadtzentrum von Le Mans durchgeführt wurde, nun am Circuit de la Sarthe stattfinden, wobei noch nicht klar ist ob dieses zum Vermeidung grösserer Menschenansammlungen nicht öffentlich durchgeführt wird. Zumindest eine Pit Walk/Autogramm-Session am Mittwoch ab 17 Uhr sowie am gesamten Freitag und die traditionelle Fahrerparade am Freitag ab 17 Uhr sind trotz der augenblicklich geltenden Kontaktbeschränkungen noch nicht abgesagt worden, womit die Fans allerdings rechnen sollten.

Gründlich verändert hat sich die Verteilung der Sessions. Bislang wurden in den letzten Jahren nur eine 3-stündige freie Trainingssession und 3 Qualisitzungen von insgesamt an die 5,5 h Dauer absolviert. Nun sind angesichts des gestrichenen Testtages 4 freie Trainingsitzungen am Mittwoch und Donnerstag mit insgesamt 11 Stunden Dauer und nur 2 Qualifikationssitzungen angesetzt worden, wobei die erste, alle Teams umfassende 45-minütige Sitzung am Mittwoch vor Mitternacht angesetzt wird, während am Donnerstag von 20-20.30 zur „Primetime“ die neue halbstündige „Hyperpole“ unter den jeweils 6 besten Teams der ersten Qualifikationssession einer Klasse ausgefahren wird.

Auch der Rennstart wird vorgezogen: er findet nun erstmals um 14.30 am Samstag statt.

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