Änderungen zur WEC in Silverstone

Am kommenden Wochenende startet die FIA Langstrecken Weltmeisterschaft im britischen Silverstone. Mit einem Feld von 34 Wagen geht man in das erste Rennen nach den 24h von Le Mans. Im Fahrerfeld haben sich dabei einige Umbesetzungen gegenüber dem Langstreckenklassiker in Frankreich ergeben:

In der LMP1-Klasse tritt die ByKolles Racing Mannschaft nicht nur mit einer überarbeiteten Aerodynamik an. Neben Stammfahrer Oliver Webb startet zudem der österreichische Pilot René Binder auf dem ENSO CLM P1 der deutschen Mannschaft. Ein dritter Pilot steht noch nicht fest. SMP Racing setzt hingegen auf dem #17 BR1 auf das Duo Sarrazin/Orudzhev, die ohne Matevos Isaakyan starten. Jenson Button absolviert auf dem Schwesterfahrzeug sein Heimdebüt im LMP1.

In der LMP2 ersetzt auf dem Racing Team Nederland Dallara der junge Nyck de Vries plangemäss Jan Lammers, der in Le Mans sein vorerst letztes WEC-Rennen absolviert hat Toyota-Pilot Anthony Davidson startet anstelle von Nathanael Berthon auf dem roten Dragonspeed-Oreca. Larbre Competition setzt auf dem Ligier den Japaner Yoshiharu Mori anstelle des Franzosen Thomas Dagenaud ein.

Bei den GTE-Pro gehen wieder durchweg Pilotenduos statt Trios wie an der Sarthe an den Start. Im MTEK-BMW mit der #82 startet Augusto Farfus nun an der Seite von Antonio Felix Da Costa. Er ersetzt damit Stammfahrer Tom Blomqvist. In der GTE-Am setzt Proton Competition nun auf das erfolgreiche italienische ELMS-Trio Roda/Roda/Cairoli auf der #88, womit Gianluca Roda Khaled AlQubaisi ersetzt. Ferner startet Jonathan Adam auf dem TF Sport Aston Martin Vantage GTE anstelle von Euan Alers-Hankey.

Die Trackaction beginnt in Silverstone am Freitag, wobei das Rennen am kommenden Sonntag über die Bühne geht. Der gewohnt detaillierte Rennbericht auf GT-Eins wird wieder von einem Team vor Ort zeitnah erstellt.