Mehr Langstreckenchancen für Formel-Asse

Im Vorfeld des Le Mans Testtags haben die Verantwortlichen des ACO und der wichtigsten Serien der FIA sich auf Veranlassung von FIA-Chef Jean Todt getroffen um in Zukunft mögliche Terminkollisionen zwischen dem 24 Stunden Rennen von Le Mans sowie den FIA Langstrecken Weltmeisterschafts-Rennen, der F1 und der Formula E zu vermeiden. Die 3 wichtigsten Serien der FIA - zumindest aus Sicht von Todt – sollen ihre Kalender so weit abstimmen das die Top-Piloten der Serien Engagements in 2 Serien annehmen können ohne das Terminüberschneidungen diese vor der Teilnahme an Key-Events ausschliessen. So war es letztes Jahr wegen des zeitgleich stattfindenden F1-GP in Baku nicht möglich das Niko Hülkenberg als Sieger der 24h in Le Mans 2014 seinen Titel 2015 verteidigen konnte. Dieses Jahr sorgt die Terminüberschneidung zwischen dem WEC-Lauf am Nürburgring und dem Formel E-Rennen in New York dafür das etliche Piloten Meisterschaftschancen in zumindest einer Serie abschreiben können.

Hilfreich wird dabei sein das die FIA Langstrecken Weltmeisterschaft derzeit Erwägungen anstellt, den auf 9 Rennen und 2 Testtage angewachsenen Kalender aus Ersparnisgründen um zumindest ein Rennen zu reduzieren. Ungeachtet der „Attraktivität“ des Mexico-Laufes läuft der Vertrag mit Bahrein in diesem Jahr aus. Darüber hinaus denken die WEC-Verantwortlichen auch über kürzere bzw. längere Rennen nach die vom derzeitigen Standard-Format von 6h abweichen würde. Auch seperate Qualifying-Sprintläufe für die GTE-Pro-Klasse sind im Gespräch um den WM-Titel für die GT-Hersteller mehr aufzuwerten.